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Wolfi und Mono planen die Zukunft: Toni der Hüttenwirt Extra 13 – Heimatroman
Wolfi und Mono planen die Zukunft: Toni der Hüttenwirt Extra 13 – Heimatroman
Wolfi und Mono planen die Zukunft: Toni der Hüttenwirt Extra 13 – Heimatroman
eBook119 Seiten1 StundeToni der Hüttenwirt Extra

Wolfi und Mono planen die Zukunft: Toni der Hüttenwirt Extra 13 – Heimatroman

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Über dieses E-Book

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.
Auf sehr spezielle, romantische Weise findet Toni, der Hüttenwirt seine große Liebe in einer bezaubernden Frau, die aus einer völlig anderen Umgebung stammt als der markante Mann der Berge. Sie lernt durch ihn Schönheit und Idylle seiner Heimat kennen und lieben. Gemeinsam eröffnen die beiden allen Besuchern die Werte und Besonderheiten ihres Lebens auf der Alm. Romantik, Beschaulichkeit, dramatische Spannung und feinsinnige Gespräche: Das ist die Welt von Toni, dem Hüttenwirt, der sich niemand entziehen kann.

Rita kam in die Küche und schmunzelte. »Was ist?«, fragte Marie. »Ich war drüben in der großen Halle. Laura spielt mit Emil. Die beiden scheinen ein Herz und eine Seele zu sein.« »Und was macht Emils Vater?« »Harald steht dabei und schaut zu. Er sieht nicht so aus, als würde es ihm missfallen.« »Und was spielen Laura und Emil?« »Laura hat große Bogen Zeichenpapier an eine Hallenwand gepinnt. Emil malt mit dicken Filzstiften ›Mini-Häuser für Kinder‹, wie er sagt. Laura sitzt daneben und macht mit. Wenn ich recht verstanden habe, hat sie ihm versprochen, ein kleines Mini-Haus zu bauen, das er als Anhänger an ein Kinderfahrrad hängen kann.« Marie Weißgerber lachte. »Es lässt sich nicht leugnen, da haben sich zwei gefunden.« »Drei, Mama, du muss Harald dazu rechnen. So wie er Laura ansieht!« »Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Ich würde mich freuen, wenn Laura einen Burschen fände.«
SpracheDeutsch
HerausgeberBlattwerk Handel GmbH
Erscheinungsdatum4. Aug. 2020
ISBN9783740969486
Wolfi und Mono planen die Zukunft: Toni der Hüttenwirt Extra 13 – Heimatroman

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    Buchvorschau

    Wolfi und Mono planen die Zukunft - Friederike von Buchner

    Toni der Hüttenwirt Extra

    – 13 –

    Wolfi und Mono planen die Zukunft

    Wird Wolfi Waldkogel verlassen?

    Friederike von Buchner

    Rita kam in die Küche und schmunzelte.

    »Was ist?«, fragte Marie.

    »Ich war drüben in der großen Halle. Laura spielt mit Emil. Die beiden scheinen ein Herz und eine Seele zu sein.«

    »Und was macht Emils Vater?«

    »Harald steht dabei und schaut zu. Er sieht nicht so aus, als würde es ihm missfallen.«

    »Und was spielen Laura und Emil?«

    »Laura hat große Bogen Zeichenpapier an eine Hallenwand gepinnt. Emil malt mit dicken Filzstiften ›Mini-Häuser für Kinder‹, wie er sagt. Laura sitzt daneben und macht mit. Wenn ich recht verstanden habe, hat sie ihm versprochen, ein kleines Mini-Haus zu bauen, das er als Anhänger an ein Kinderfahrrad hängen kann.«

    Marie Weißgerber lachte. »Es lässt sich nicht leugnen, da haben sich zwei gefunden.«

    »Drei, Mama, du muss Harald dazu rechnen. So wie er Laura ansieht!«

    »Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Ich würde mich freuen, wenn Laura einen Burschen fände.«

    »Sie hat ihn gefunden. Jetzt muss Harald Schlosser nur noch die Stelle als Leiter der Gemeindehelferinnen bekommen, damit er in Waldkogel bleiben kann. Und da verlasse ich mich auf dich, Mama.«

    »So, so, meinst du, Rita? Aber die Entscheidung liegt letztendlich beim Gemeinderat. Das weißt du.«

    »Sicher, doch wenn du hart bleibst und zum Monatsende ausscheidest, müssen sie ganz schnell jemand finden. Werde bloß nicht weich und erkläre dich bereit, solange weiterzuarbeiten, bis jemand gefunden ist, der allen in den Kram passt. Du, Mama, ich kenne dein weiches Herz«, ermahnte Rita ihre Mutter und drohte ihr scherzhaft mit dem Finger.

    Marie schmunzelte. »Du kennst mich gut, Madl. Aber du kannst unbesorgt sein. Ich habe gekündigt und feiere sämtliche Überstunden ab, wie du weißt. Dass ich einige wenige Stunden im Büro im Rathaus verbringe, ist schon Entgegenkommen genug. Dass habe ich Fellbacher deutlich gemacht. Klar, würde er es begrüßen, wenn ich mit mir reden ließe. Er ist ein guter Bürgermeister und will das Beste für alle Bürger. Aber er hat einsehen müssen, dass ich mich dazu entschieden habe, aufzuhören.«

    »Ich verstehe nicht, wieso er so überrascht war von deinem Vorschlag, einem Mann deine Stelle zu geben. Streng genommen ist das Diskriminierung. Okay, meistens werden Frauen diskriminiert. Jetzt ist es ein Mann. Aber ihn deswegen abzulehnen, weil er ein Mann ist, ist Diskriminierung«, beharrte Rita.

    Marie schüttelte den Kopf. »Du urteilst zu streng, Rita. Ich kenne Fritz Fellbacher besser. Er war wirklich nur überrascht. Es ist ganz normal, wenn Menschen mit einer neuen Sache konfrontiert werden, lehnen sie sie erst einmal ab. Das habe ich oft erlebt. Sie wollen Zeit gewinnen, um in Ruhe abwägen zu können. Außerdem sollten wir ehrlich sein, Rita. Es gibt bestimmt großes Erstaunen, wenn Harald Schlosser meine Stelle übernimmt. Im Großen und Ganzen sind die Waldkogeler Neuem gegenüber aufgeschlossen, aber auf der anderen Seite sind sie auch sehr traditionell. Es wird bestimmt Hilfsbedürftige geben, die ihn erst einmal ablehnen. Du weißt, dass ich nicht nur im Büro auf dem Schreibtischsessel meine Zeit verbracht, sondern mit angepackt habe. Ich habe gekocht, gebacken und geputzt, Ställe ausgemistet, gemolken, eben alles, was anfiel. Einige werde davon überzeugt sein, dass ein Mann die häuslichen Tätigkeiten nicht ausführen kann.«

    »Dann wird Harald sie überzeugen müssen, Mama. Er ist alleinerziehender Vater. Emil sieht nicht unterernährt aus und auch nicht krank oder verwahrlost. Also wird sein Vater kochen können. Niemand verlangt von ihm Essen wie von einem Sternekoch. Und im Krankenhaus in Kirchwalden arbeiten auch Krankenpfleger.«

    »Das ist richtig, aber die Arbeit in der Gemeinde, daheim bei den Kranken und Hilfsbedürftigen, ist wieder anders.«

    »Mama, das weiß ich. Wenn Harald keine Kühe melken kann, dann muss er es eben lernen. Außerdem betreiben die meisten Alten hier keine Landwirtschaft mehr oder höchstens im Nebenerwerb. So groß dürften die Schwierigkeiten nicht sein, denen er sich stellen muss.«

    »Du setzt dich ja sehr für ihn ein, Rita.«

    »Ja, das gebe ich gerne zu. Mir geht es darum, dass er bleibt. Lauras Herz steht in Flammen. Ich habe mich schon immer gut verstanden mit meiner zukünftigen Schwägerin. Ich wünsche ihr, dass sie glücklich wird.«

    »Das verstehe ich, Rita. Albert sitzt im Gemeinderat und wird für ihn stimmen. Ich fahre gleich mit Harald zu Martin und mache die beiden miteinander bekannt. Martin ist zwar kein Mitglied im Gemeinderat, aber seine Meinung hat Gewicht.« Marie warf einen Blick auf die Wanduhr. »Oh, schon so spät? Es wird höchste Zeit, dass wir uns auf den Weg machen.« Sie band ihre Küchenschürze ab und ordnete im Flur vor dem Spiegel kurz ihr Haar.

    Dann eilte sie hinüber in die große Halle. Dort fand sie Laura und Emil in die Planung vertieft. Harald stand dabei, die Hände in die Hosentaschen vergraben und schaute den beiden zu. Er schien Freude an der Freundschaft zwischen Laura und seinem kleinen Sohn zu haben.

    »Grüß Gott!«, rief Marie laut.

    »Oh, ist es schon Zeit? Grüß Gott, Frau Weißgerber!«, sagte Harald. Er sah erstaunt auf die Uhr.

    »Ja, ich habe auch gerade erst festgestellt, dass es schon so spät ist. Aber jetzt handhaben wir das jetzt gleich mal so, wie wir das in Waldkogel machen. Ich bin die Marie.« Sie streckte ihm die Hand hin.

    »Gern, ich bin Harald.«

    Sie schüttelten sich die Hände.

    Marie sagte zu Emil: »Und für dich bin ich einfach die Marie.«

    Emil nickte eifrig und wandte sich dann wieder der bunten Skizze zu, die er mit Laura gemalt hatte.

    »Emil, du kannst später weiter malen, wenn wir zurück sind. Wasche dir schnell die Hände! Wir müssen fahren.«

    »Kommt Laura auch mit, Papa?«

    »Nein, sie kommt nicht mit.«

    Emil fiel Laura um den Hals und hielt sich fest. »Ich will aber, dass Laura mitkommt«, rief Emil laut. Trotz lag in seiner Stimme.

    Laura streichelt ihm über das Haar. »Dein Papa soll unseren Doktor kennen lernen, damit er die Arbeit hier bekommt. Dann zieht ihr um und wir sehen uns jeden Tag, Emil«, versuchte sie ihn zu trösten.

    »Aber ich will trotzdem, dass du mitkommst, Laura«, jammerte Emil. Seine Stimme klang nicht mehr trotzig, sondern fast weinerlich.

    Marie beugte sich zu Emil herunter. »Der Doktor hat eine Hündin. Sie heißt Coco. Es ist eine liebe junge Boxerhündin, Emil. Du kannst mit ihr spielen.«

    Emil überlegte und sah zwischen den Erwachsenen hin und her. »Laura kann doch auch mit Coco spielen. Wenn sie dabei ist, macht es mehr Spaß«, sagte Emil.

    Alle mussten schmunzeln.

    »Laura, wenn du Zeit hast, kannst uns gern begleiten. Wenn Harald nichts dagegen hat«, sagte Marie mit Blick auf Harald.

    »Es wäre vielleicht ganz gut, einen Babysitter dabei zu haben«, antwortete Harald.

    »Ich bin doch schon groß und brauche keinen Babysitter mehr«, protestierte Emil. »Babysitter sind nur für kleine Babys, die Windeln anhaben. Die sich nicht alleine anziehen und ausziehen können. Und sich alleine waschen können sie auch nicht. Ich kann mir sogar die Schuhe binden«, erklärte Emil voller Stolz.

    »Okay, Laura kommt mit«, seufzte Harald.

    Emil wischte die Hände an seinen Hosennähten ab. »Sie sind ganz sauber«, rief er.

    »Gut, dann gehen wir«, lächelte sein Vater.

    Harald fuhr mit Marie. Weil Emil unbedingt bei Laura sitzen wollte, übergab Harald Laura die Schlüssel seines Autos.

    »Du kannst meine Karre fahren. Es wäre zu umständlich, den Kindersitz auszubauen und in einem anderen Auto zu befestigen.«

    Emil kletterte sofort ins Auto und schnallte sich an.

    Marie Weißgerber und Harald fuhren voraus. So hatten sie

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