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Nur du sollst meine Fürstin sein: Fürstenkrone Classic 12 – Adelsroman
Zärtliche Melodie einer jungen Liebe: Fürstenkrone Classic 3 – Adelsroman
Die große Liebe für Komtess Regina: Fürstenkrone Classic 13 – Adelsroman
eBook-Reihen30 Titel

Fürstenkrone Classic

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Über diese Serie

Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic
In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.
Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

Die untergehende Abendsonne tauchte das ehrwürdige alte Schloss in ein zauberhaftes Licht. Die schneeweiße Fassade schien jetzt in einem zarten Rosaton zu leuchten, und die mit Kupfer belegten Türme der beiden Seitenflügel erstrahlten in beinahe mystisch anmutendem Glanz. Herward Graf von Lichtenau saß auf einer der weitläufigen Terrassen, die sich auf der Rückseite des Schlosses befanden, und ließ seinen Blick über den Park gleiten. Was er dort sah, gefiel ihm. Überall hatten die Gärtner kunstvolle Blumenbeete angelegt, die zu dieser Jahreszeit bereits üppig blühten. In den Bäumen sangen die Vögel ihr Abendlied, und auf dem See im hinteren Teil des Parks zogen zwei weiße Schwäne ihre Runden. Eigentlich hätte der Graf ein glückliches Leben führen können. Er residierte in einem prachtvollen Schloss, das sich schon seit vielen Generationen im Familienbesitz befand, und kannte keine finan­ziellen Sorgen. Die Verpachtung großer Ländereien und die Vermietung zahlreicher exklusiver Immobilien sicherten ihm ein Leben in Luxus. Trotzdem lag seit fast zwei Jahren ein Schatten auf Schloss Lichtenau, ein düsterer Mantel von Trauer. Nein, so richtig glücklich war der achtundfünfzig Jahre alte Graf nicht. Er schreckte aus seinen Gedanken auf, als plötzlich der Butler Arnold auf die Terrasse kam und ihn ansprach. Der erfahrene Angestellte, der sich schon seit beinahe dreißig Jahren im Dienst der Familie befand, hatte sich diskret und nahezu lautlos genähert. »Herr Graf, die Mamsell Annerose lässt fragen, ob Sie heute Abend besondere Wünsche für das Dessert haben. Wenn das nicht der Fall ist, würde sie Fruchtgelee servieren.« »Fruchtgelee?« Herward dachte kurz nach. »Ja, richten Sie der Mamsell bitte aus, dass ich damit einverstanden bin.« »Das werde ich umgehend erledigen. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?«
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum9. Apr. 2019
Nur du sollst meine Fürstin sein: Fürstenkrone Classic 12 – Adelsroman
Zärtliche Melodie einer jungen Liebe: Fürstenkrone Classic 3 – Adelsroman
Die große Liebe für Komtess Regina: Fürstenkrone Classic 13 – Adelsroman

Titel in dieser Serie (94)

  • Die große Liebe für Komtess Regina: Fürstenkrone Classic 13 – Adelsroman

    13

    Die große Liebe für Komtess Regina: Fürstenkrone Classic 13 – Adelsroman
    Die große Liebe für Komtess Regina: Fürstenkrone Classic 13 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Das Universitätsgelände lag still in der Mittagssonne. Auf dem Rasenstück vor dem großen hellen Gebäude plätscherte der große Springbrunnen, dessen Wasserfontäne hoch in den blauen Himmel stieg, um dann wie schwere gläserne Tropfen in die stufenförmigen weißen Steinbecken zu fallen. Das Geräusch versprach Kühlung. Doch kaum jemand ging derzeit durch die hohe Tür des Gebäudes, denn die Vorlesungen waren noch nicht zu Ende. Regina spazierte nervös um das große Brunnenbecken, das nur wenige Meter vor dem Eingang zur Universität lag. Sie wartete auf Adam, den Chauffeur ihres Papas. Adam hätte längst wieder da sein müssen. Er wollte nur kurz in die Autowerkstatt fahren, um etwas abzuholen, hatte er gesagt, während Regina sich in der Zwischenzeit die Uni von innen ansehen wollte. Bald würde auch sie hier aus und ein gehen. Zwei Stunden waren seitdem vergangen. Sie hätten längst daheim sein müssen. Papa würde wütend sein, und Berta, die Köchin, musste das Essen warm stellen. Tante Charlotte wartete auch. »Es verbrutzelt alles, wenn man es warm halten muss!«, würde die kleine rundliche Schwester des Grafen jammern. Sie war ein Jahr älter als der Hausherr, eine ältere Dame mit grauem Haar und wasserhellen blauen Augen. Der Chef des Hauses Hohensteinbach, das bereits seit dem Mittelalter existierte, war Karl Friedrich von Hohensteinbach. Aber der gute Geist des Hauses war Charlotte, seine Schwes­ter. Papa war sicher wütend. Und das fürchtete Regina am meisten, denn wenn er richtig böse war, zog er die Augenbrauen zusammen, dass sie wie ein schwarzer Strich über den graugrünen Augen lagen.

  • Nur du sollst meine Fürstin sein: Fürstenkrone Classic 12 – Adelsroman

    12

    Nur du sollst meine Fürstin sein: Fürstenkrone Classic 12 – Adelsroman
    Nur du sollst meine Fürstin sein: Fürstenkrone Classic 12 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. »Verflixt, verflixt!« Aufgebracht warf Fürst Andreas von Hauneck seinen goldenen Füllfederhalter, den die Gravur des Familienwappens zierte, auf die eng beschriebenen Seiten, die vor ihm lagen. Unzählige Staubteilchen tanzten in dem Sonnenstrahl, der warm durch das Fenster in die Bibliothek des Schlosses fiel. Es roch nach vergilbtem Papier, altem Leder und ganz leicht nach süßlichem Pfeifentabak. Der Raum wurde von Bücherregalen dominiert, die vom Boden bis unter die Decke reichten. Leitern auf Rollen erleichterten dem Leser den Griff auch nach jenen Folianten, die in den obers­ten Reihen der Schränke standen. Nur an einer Wand fehlten die Regale. Dort hing über einem Kamin mit verschnörkeltem Sims das Porträt einer jungen Dame, die mit ihren bernsteinfarbenen Augen jeden Betrachter hypnotisch in ihren Bann zog. Konzentriert und mit zerwühltem Haar beugte sich Fürst Andreas von Hauneck erneut über seine Akten, die großflächig verteilt auf seinem antiken Schreibtisch lagen. Immer wieder war er die Zahlenkolonnen durchgegangen, aber es änderte nichts an dem Ergebnis! Er musste auf den Biedermeiertisch verzichten, den er in dem Katalog des Auktionshauses Christie's aufgestöbert hatte. Schon für den nächsten Morgen war eine Reise nach Edinburgh in Schottland geplant, um einige Möbel bei einer Auktion zu ersteigern. Der herrlich verzierte Tisch, den er in dem Katalog des Auktionshauses entdeckt hatte, hätte sehr gut in seine eigene Sammlung gepasst. Aber er konnte sich keine zu großen Extravaganzen leisten, schließlich wollte er irgendwann in Zukunft sein Ziel – die finanzielle Unabhängigkeit seines Antiquitätengeschäfts – erreichen. Angespannt fuhr er sich zum wiederholten Mal durch sein schwarzes dichtes Haar und rieb sich die Nasenwurzel. Fürst Andreas musste an erster Stelle ans Geldverdienen denken, und das hieß, keine Möbel für das Esszimmer im Schloss, sondern nur Möbel für das Antiquitätengeschäft in Paderborn. An seiner kräftigen braunen Hand spannten sich die Sehnen, als er nach dem Stift griff und rigoros den begehrten Tisch von der Liste strich. Dann lehnte er sich versonnen in seinem bequemen Ledersessel zurück, welcher schon mehrere Generationen des Fürsten von Hauneck als Sitzplatz gedient hatte, und ließ seinen Blick zu dem großen Porträt an der Wand gegenüber wandern. Immer wieder war er von dem Antlitz, welches ihn von dort mit hellbraunen Augen verfolgte, fasziniert. Magisch war er bei einer Auktion von Sothebys von der Frau auf dem Bild angezogen worden, war von ihrer Schönheit gefesselt gewesen, konnte ihr einfach nicht widerstehen.

  • Zärtliche Melodie einer jungen Liebe: Fürstenkrone Classic 3 – Adelsroman

    3

    Zärtliche Melodie einer jungen Liebe: Fürstenkrone Classic 3 – Adelsroman
    Zärtliche Melodie einer jungen Liebe: Fürstenkrone Classic 3 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. »Seine Königliche Hoheit, der Kronprinz, hat bei mir um deine Hand angehalten. Weiche Antwort darf ich ihm geben?« Prinzessin Ameli stand vollkommen unbeweglich im Erker des Salons, nur ihre großen grauen Augen verdunkelten sich ein wenig. Durch die hohen Spitzbogenfenster fielen Sonnenstrahlen herein und ließen ihr dichtes dunkles Haar glänzen, eine Strähne war ihr in die weiße Stirn gefallen und schien sich dort gleich einer kleinen Schlange zu winden. Ameli war von sehr zierlicher Gestalt und zweifellos eine ganz ungewöhnlich liebliche Erscheinung. Und sie war noch blutjung. Sie gab keine Antwort, und fast schien es, als hätte sie die Frage des Vaters nicht gehört. Aber dem war nicht so. Schreck und Überraschung lähmten ihr die Zunge. Forschend betrachtete der Herzog seine einzige Tochter, und für einen Moment stieg die unsinnige Hoffnung in ihm auf, Ameli könnte den Antrag zurückweisen. Aber er besann sich sofort. Allein der Gedanke war sinnlos. Man schlug die Werbung eines Kronprinzen nicht aus. Außerdem war es nicht die beste Lösung all seiner heimlichen Probleme? Aber sie würde auf Kosten seines einzigen Kindes gehen. Ein schreckliches Schuldgefühl gegenüber Ameli stieg plötzlich in dem Herzog empor und suchte nach einem Ausweg. Aber es gab keinen. »Ameli!« Sie wandte sich endlich dem Vater zu. »Es kommt so überraschend«

  • Die Frau, die er liebt - einem anderen versprochen: Fürstenkrone Classic 2 – Adelsroman

    2

    Die Frau, die er liebt - einem anderen versprochen: Fürstenkrone Classic 2 – Adelsroman
    Die Frau, die er liebt - einem anderen versprochen: Fürstenkrone Classic 2 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Die blaue Luft war erfüllt vom Glockengeläut. Fanfarentöne schwangen zum Himmel empor, dem seidigen Mittsommerhimmel Spaniens. Die kleine Provinzstadt konnte kaum die Gäste fassen, die aus aller Welt herbeigeströmt waren. Vom kleinen Wochenschaureporter bis hinauf zu gekrönten Häuptern, roten Kardinalsroben und bestrickend schönen Gesichtern unter goldenen Diademen. Es gab viele Frauen aus dem europäischen Hochadel, die schöner waren als die Braut. Und die meisten von ihnen, wenn nicht sogar alle, waren größer als sie. Clarissa di Angeli, 24 Jahre alt, Prinzessin aus ehemals reichem, inzwischen verarmtem, aber sehr noblem Hause, reichte selbst ihrer Mutter nur bis zur Schulter. Sie war eine Miniatur­ausgabe, mit winzigen Füßen, winzigen Händen, zierlichster Gestalt und einem kleinen weißen Gesicht. Das Größte darin waren die Augen, schwarz und unergründlich, und schwarz war auch das Haar, das ihr glatt und glänzend bis auf die Schultern fiel. Sie war kein ausgesprochen schönes Mädchen, aber sie war apart und faszinierte die Menschen, wenn auch niemand recht wußte, warum. Der einzige, der es zu wissen glaubte, war der Mann, der sie an jenem Sommertag am Hauptaltar der Kathedrale erwartete, der Mann, mit dem sie in der elften Stunde des dritten Juli vermählt wurde, der Mann, den sie kaum kannte, mit dem sie weniger Worte gewechselt hatte als mit ihrem alten Lehrer, weniger sogar als mit dem Bischof, der sie trauen sollte. Prinz Jesco von Peramon, 28 Jahre alt, juristischer Berater seines Vaters, zwei Jahre später regierender Fürst eines Kleinstaates im Herzen Europas. Jesco von Peramon glaubte zu wissen, warum die jüngste Prinzessin di Angeli die Menschen faszinierte. Er glaubte in ihren glühenden schwarzen Augen lesen zu können, er glaubte die Starrheit des kleinen weißen Gesichts lösen zu können. Er glaubte an sie wie an eine Heilige, die erst durch die Kraft der Liebe menschlich heiter und kindlich fröhlich gemacht werden konnte. Denn lieben wollte er sie mit seinem ganzen stürmischen Herzen, mit aller Wärme und Innigkeit, die er für sie fühlte. Lieben und von ihr geliebt werden, das war alles, was Jesco von Peramon sich vornahm, als ihm seine kleine, nonnenhaft mit gesenktem Kopf dahinschreitende Braut entgegengeführt wurde. Die Orgel setzte brausend ein, verhaltenes Schluchzen wurde laut, und Jescos Herz dehnte sich vor schmerzlicher Hingabe. Da trat sie neben ihn, eine kleine weiße, starre Gestalt, die Augen riesig, schwarz und tränenlos, die Hände ineinander verkrampft, als ginge sie zum Schafott. Mitleid und Zärtlichkeit stiegen in ihm auf, als er sich tief hinunterbeugen mußte, um ihr seinen Ring an den dünnen Finger zu stecken.

  • Wir beide auf der Fahrt ins Glück: Fürstenkrone Classic 31 – Adelsroman

    31

    Wir beide auf der Fahrt ins Glück: Fürstenkrone Classic 31 – Adelsroman
    Wir beide auf der Fahrt ins Glück: Fürstenkrone Classic 31 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Anabel von Mohn warf einen flüchtigen Blick in den Spiegel, bevor sie das Bad verließ und die Tür hinter sich schloss. »Es wird allerhöchste Zeit, dass ich zum Friseur komme.« Sie fuhr mit der rechten Hand in ihre schulterlangen rotblonden Locken. »Unser Landausflug gestern hat sich nicht besonders günstig auf meine Haare ausgewirkt.« »Meinen Haaren hat der Kamelritt durch die Wüste nichts ausgemacht, Tante Anabel«, erklärte ihre zehnjährige Nichte und schaute von dem Buch auf, in dem sie las. Sie seufzte tief auf. »Wenn ich einmal groß bin, werde ich bestimmt Archäologin.« Nachdenklich sah sie ihre Tante an. »Ob es schwierig ist, Hieroglyphen zu lernen?« »Das kommt darauf an, wie groß dein Interesse daran ist, Lea Marie«, meinte Anabel. Sie erinnerte ihre Nichte daran, dass sie noch vor einigen Tagen Meeresbiologin werden wollte. »Noch hast du Zeit, dir deinen zukünftigen Beruf zu überlegen. Was wollte ich in deinem Alter nicht alles werden.« »Ist Innenarchitektin nicht dein Traumberuf gewesen, Tante Anabel?« Lea Marie schlug ihr Buch zu und stand von der Couch auf, die einen großen Teil des kleinen Wohnraums der Suite einnahm, die sie auf der ›Santa Maria‹ gebucht hatten. »Wenn du zum Friseur gehst, hole ich mir ein neues Buch aus der Bibliothek. Bestimmt haben sie auch Bücher über Ägypten.« »Kleine Leseratte.«

  • Er schenkte ihr sein Schloss – und ging: Fürstenkrone Classic 7 – Adelsroman

    7

    Er schenkte ihr sein Schloss – und ging: Fürstenkrone Classic 7 – Adelsroman
    Er schenkte ihr sein Schloss – und ging: Fürstenkrone Classic 7 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Die letzten Tage im Juli waren heiß und trocken gewesen, jetzt hingen schwere Wolken über den Weinbergen. Gelber Staub wirbelte auf, als Eberhard von Gronaus Wagen die Kurven nahm. Er drosselte das Tempo und zwang sich zu ruhiger Fahrt. Schloss Gronau würde ihm nicht davonlaufen. Er war verblüfft als er um die letzte Kurve gebogen war und die Allee schlanker Pappeln vor ihm lag, die zum Eingangshof des Schlosses führte. Was für ein Schmuckstück hatte sein Bruder Claus aus dem verfallenen Familiensitz gemacht! Das kleine Barockschlösschen erstrahlte in sattem Ockergelb, Sockel und Fensterumrandungen waren aus rötlichem Sandstein, den man abgeschliffen und erneuert hatte, und über der Eingangspforte thronte das Familienwappen, das ein Vorfahre im siebzehnten Jahrhundert in Stein hatte einmeißeln lassen. Eberhard fuhr durch die Pappelallee bis zum Eingangstor. Das Schloss war um einen Innenhof gebaut, der ebenfalls restauriert und mit einer Kastanie bepflanzt worden war. An den Wänden rankten sich Kletterrosen, ob der alte Sandsteinbrunnen an der Südwand noch da war, konnte man nicht sehen. Autos aller Herren Länder standen hier dicht an dicht geparkt. Eberhard stellte seinen Wagen auf einem gerade frei gewordenen Platz ab und stieg aus. Was für ein merkwürdiges Gefühl, nach all den Jahren wieder im Hof von Schloss Gronau zu stehen. Es war das gleiche alte Pflaster auf dem er als kleiner Junge Seilhüpfen gespielt hatte, das gleiche Fenster, von dem aus die Köchin hin und wieder einen Blick auf die spielenden Knaben geworfen hatte. Wie hieß sie doch noch? Richtig: Paula. Eine treue Seele war sie gewesen. Ob sie wohl noch lebte? Die schwere, zweiflügelige Eingangstür stand offen, Besucher gingen ein und aus. Schwatzend, staunend, begutachtend.

  • Erbin gesucht!: Fürstenkrone Classic 47 – Adelsroman

    47

    Erbin gesucht!: Fürstenkrone Classic 47 – Adelsroman
    Erbin gesucht!: Fürstenkrone Classic 47 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Die Finger der alten Dame zitterten ein wenig, als sie die Gardinen aus zartem Florentiner Tüll etwas beiseite schob. Sie hatte vom Salon aus einen guten Blick auf das große Blumenrondell, das die Einfahrt von Schloß Zellerfeld zierte, dem Stammsitz der Fürsten von Zell. Mit Viktoria Sophia von Zell würde die letzte Vertreterin der Hauptlinie des Geschlechts sterben, und Besitz und Titel würden an den jungen Mann fallen, der soeben an der Seite seiner Mutter die große Freitreppe hinabstieg. Viktoria von Zell konnte sich ein verächtliches, keinesfalls fürstliches Schnaufen nicht verkneifen. Obwohl Bernhard von Zell, ihr Großneffe und Erbe, von seiner Mutter in einen gediegenen Anzug gesteckt worden war, wirkte er noch immer wie ein alberner Schuljunge, der nicht einen Schritt ohne Hüpfen und Stolpern tun konnte. Die zweiundachtzigjährige Fürstin wandte sich zu dem großen Gemälde um, das ihren vor vielen Jahren verstorbenen Gatten zeigte. »Ich frage mich manchmal, für was uns der liebe Gott bestrafte, indem er uns eigene Kinder versagte!« meinte sie mit einem vorwurfsvollen Blick auf das Bild. »Dieser Bernhard besitzt nicht ein Fünkchen Würde, und mit seinem Verstand ist es auch nicht weither. Wußtest du, daß der Knabe seit acht Jahren studiert und vor jeder anstehenden Prüfung die Fachrichtung wechselt? Nein, das erzählt uns ja die liebe Nichte während der Teestunde nicht, da lobt sie den Bengel in den höchsten Tönen! Wenn ich daran denke, die Verantwortung für das Fürstengeschlecht in die Hände dieses Hanswursts legen zu müssen, dreht sich mir das Herz um. Fällt dir denn überhaupt keine andere Lösung ein?« Ein leises Räuspern riß die Fürstin aus dem einseitigen Gespräch. Der Butler, nur wenige Jahre jünger als seine Arbeitgeberin, deutete fragend auf das Teeservice auf dem Tisch. »Ja, Herbert, Sie können alles mitnehmen! Ach nein, schenken Sie mir vorher noch einen Tee ein, vielleicht hält mich das davon ab, weiter mit Friedrich über Dinge zu diskutieren, die wir zu seinen Lebzeiten nicht besprochen haben!« »Es steht mir nicht zu, Durchlaucht von irgendeiner Beschäftigung abzuhalten!« Die Stimme des Butlers schien ebenso emotionslos wie sein bewegungsloses Gesicht, aber die Fürstin kannte ihren guten Hausgeist lange genug, um ihm die Empörung über das Benehmen der Besucher anzumerken. »Ja, Herbert, damit müssen wir beide in unseren alten Tagen wohl leben!

  • Neues Glück auf Montblanche: Fürstenkrone Classic 21 – Adelsroman

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    Neues Glück auf Montblanche: Fürstenkrone Classic 21 – Adelsroman
    Neues Glück auf Montblanche: Fürstenkrone Classic 21 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Madeleine Norwich warf einen kurzen Blick auf das kleine Mädchen, das ihr am Schreibtisch gegenübersaß, erhob sich und trat an eines der hohen Fenster, die auf den hinteren Teil des Schlossparks hinausgingen. Ihr Blick glitt zum Pico de Aneto, dem höchsten Berg der Pyrenäen. Selbst von hier aus konnte sie die Gletscher sehen, die weite Teile von ihm bedeckten. Fröstelnd zog die junge Frau die Schultern zusammen. Trotz des Kachelofens, der erst vor einer halben Stunde von einem der Dienstmädchen nachgeheizt worden war, empfand sie es im Schulzimmer ausgesprochen kühl. Nicht nur im Schulzimmer war es kühl. Auf Schloss Montblanche, wo sie seit zwei Monaten lebte, wurde es selbst im Sommer, wie sie gehört hatte, niemals richtig warm. Und jetzt war erst April! »Mademoiselle Madeleine«, wurde die junge Frau aus ihren Gedanken gerissen. Sie wandte sich um. »Ja, Prinzessin Pauline.« Sie kehrte an den Schreibtisch zurück und beugte sich über das kleine Mädchen. »Das haben Sie ganz wunderbar gemacht«, lobte sie, als sie die beiden Reihen sorgfältig gemalter »M« begutachtete. »Und nun versuchen wir ›Maman‹ zu schreiben.« Sie griff nach dem Übungsblock und zeichnete die Buchstaben vor. Pauline Prinzessin von Raimont-Lynes griff nach ihrem Stift. »Wann gehen wir in den Park hinunter, Mademoiselle?«

  • Aschenputtel im eigenen Schloss?: Fürstenkrone Classic 11 – Adelsroman

    11

    Aschenputtel im eigenen Schloss?: Fürstenkrone Classic 11 – Adelsroman
    Aschenputtel im eigenen Schloss?: Fürstenkrone Classic 11 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. »Wohin soll's denn gehen bei dem Sturm?«, fragte der Kutscher verwundert. Nicht gerne verließ er bei diesem Wetter die warme Kutscherstube des Gasthofs. »Nach Schloss Hochwald muss ich! Ich kann auch bezahlen«, antwortete die Frau, die gesehen hatte, wie zweifelnd der Mann sie ansah. Sie war einfach, aber sauber gekleidet und schien noch jung zu sein. Im Arm trug sie ein Bündel, auf das sie sorgsam achtgab. »Nach Hochwald hinauf? Alle Wetter. Ist wohl dort eine Stelle freigeworden?« »Na, das wär' wohl was«, erwiderte die Frau und seufzte. Sie wies auf das Bündel in ihrem Arm. »Ich bringe dem Grafen Hochwald sein Enkelkind.« Man trat vor die Tür des Gasthauses. Eine Windböe kam auf und riss das schützende Tuch weg. Nun konnte man sehen, dass in dem Bündel tatsächlich ein Säugling eingewickelt war. »Sein Enkelkind!«, rief der Kutscher erstaunt aus.

  • Happy End auf Gut Renken: Fürstenkrone Classic 17 – Adelsroman

    17

    Happy End auf Gut Renken: Fürstenkrone Classic 17 – Adelsroman
    Happy End auf Gut Renken: Fürstenkrone Classic 17 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. »Gratuliere, Frau Dr. von Renken! Sie haben das Rigorosum mit summa cum laude bestanden!« sagte der Vorsitzende der Prüfungskommission der TU Weihenstephan, Professor Adalbert Thiele, mit freundlicher Anerkennung zu der noch immer sehr aufgeregten Kandidatin. Dem Prüfungsteam gehörten noch Frau Dr. Ilse Miller und Dr. habil Michael von Thalheim an. Beide nickten Annika zu, und sie glaubte, in den Augen von Dr. Thalheim so etwas wie ein Blinzeln zu sehen, das auf sie sehr persönlich und gar nicht nach strengem Prüfer wirkte. Und gerade dies letztere war es, was sie zusammen mit dem hervorragenden Ergebnis dazu brachte, für einen Moment zu vergessen, wo sie war. »Hurra!« Die drei lachten, weil sie prompt über sich selbst erschrocken errötete und irgendeine Entschuldigung murmelte. »Wir freuen uns, daß Sie sich so freuen«, sagte Professor Thiele und stand auf, um ihr die Hand zu schütteln. »Was haben Sie für Pläne?« »Das weiß ich selber noch nicht so genau. Wir haben zu Hause einen landwirtschaftlichen Betrieb –, und ich würde mich eigentlich gerne auf eine Großtierpraxis spezialisieren. Aber mein Vater meint, für eine Frau wäre eine Kleintierpraxis vernünftiger.« »Tja, das meinen die Männer auch heute immer noch, daß es bei einer Großtierpraxis in erster Linie auf Kraft und nicht auf Geschick ankommt«, sagte Dr.

  • Liebe, sanft wie der Abendwind …: Fürstenkrone Classic 1 – Adelsroman

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    Liebe, sanft wie der Abendwind …: Fürstenkrone Classic 1 – Adelsroman
    Liebe, sanft wie der Abendwind …: Fürstenkrone Classic 1 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Es war ein heftiges Gewitter, das sich an diesem drückend schwülen Augustnachmittag entlud. Wie tosende Riesenwellen rollten die Donner heran, grelle Blitze schleuderten zuckend ihr bläuliches Licht in die fahle Dämmerung, und auf dem Wachturm von Burg Hoheneck drehte sich ächzend und knirschend die Wetterfahne im Sturm. Anna hatte Kerzen bereitgelegt, wie sie es immer tat, wenn ein Gewitter heraufzog. »Falls es einmal in die Leitung einschlägt«, meinte sie in ihrer betulichen, fürsorglichen Art. »Es hat noch nie eingeschlagen«, lächelte die achtzehnjährige Komtesse Bianca-Maria und kniete auf der Holzbank nieder, die unter dem Fenster in der großen Burgküche stand, wo die blankgeputzten kupfernen Pfannen und Tiegel von dunklen Holzbalken herabhingen. Die Arme aufgestützt, den Kopf mit den nach Pagenart geschnittenen schwarzen Haaren in die Handfläche gelegt, so schaute sie hinaus in das Toben der Elemente. Angst? Bianca-Maria kannte keine Angst, nicht hier, denn sie war ja zu Hause und geborgen. »Hoffentlich hat Vater rechtzeitig das Forsthaus erreicht«, sagte Bianca. »Aber sicher.« Jetzt klang Annas Stimme sorglos. »Wenn einer sich hier mit dem Wetter auskennt, dann ist es doch der Herr Graf.« Bianca nickte vor sich hin. »Er hat ja auch seine Revierförster für halb vier zu Erdmann bestellt. Den Wilderern soll endlich das Handwerk gelegt werden.« Sie zuckte zusammen, als mit einem aufheulenden Windstoß das Klirren und Prasseln wie von zersplitterndem Glas einherging. »Mariaundjosef«

  • Annelie wehrt sich gegen die Liebe: Fürstenkrone Classic 8 – Adelsroman

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    Annelie wehrt sich gegen die Liebe: Fürstenkrone Classic 8 – Adelsroman
    Annelie wehrt sich gegen die Liebe: Fürstenkrone Classic 8 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Der Garten war der Schönste von Klein Rossewitz, einem Dorf mit 306 Einwohnern, einer schlecht gepflasterten Straße und mehr oder weniger ansehnlichen Häusern. In ihm wuchsen inmitten weiter Rasenflächen und umgeben von einer niedrigen Ligusterhecke prächtige Stauden, Rosen in allen Farben und Formen, blühende Sträucher und eine Unmenge von Zwiebelblumen, angefangen von den zierlichen Schneeglöckchen bis hin zu den zartlila Herbstzeitlosen. Edith Reimer war sehr stolz auf diesen Garten, nachdem sie ihn nach dem Tod ihres wesentlich älteren Mannes erst mit ihrer Hände Arbeit zu einem wahren Schmuckstück hatte werden lassen. Der Verstorbene hatte aber auch so gar keinen Sinn für die Gartengestaltung nach englischem Vorbild gehabt und Blumen nur als Unkraut angesehen und Gräser als Kuhfutter bezeichnet. Nun ja, er hatte es nicht besser gewusst und mit seinem Bauernhof immerhin soviel verdient, dass sie nach dem Verkauf desselben und einer für sie angelegten Rente recht gut leben konnte. Üppig allerdings nicht, denn die Hälfte seines Besitzes erbte Annelie, ihr einziges Kind. Ein Mädchen, das ihrem Mann leider allzu ähnlich war, das lieber las oder arbeitete, als zur Disco zu gehen, und kaum Anklang bei den Jungen des Dorfes fand. Nur den Sinn für schöne Möbel, kostbare Vorhänge, Teppiche und alles, was zu einem gepflegten Heim gehörte, hatte sie von der Mutter geerbt. Landwirtin war sie allerdings nicht geworden, sondern Kauffrau, und hatte in der nur acht Kilometer entfernten Kreisstadt eine gute Stellung. Selbstverständlich wohnte Annelie noch zu Hause. Wo denn sonst? An einen eigenen Hausstand war leider nicht zu denken. Ja, wenn sie so aussehen würde wie ihre Cousine Nelly – mit hübscher Oberweite und langen schlanken Beinen –, wenn sie blonde Locken, himmelblaue Augen und einen herzförmigen Mund gehabt hätte, dann hätte ihr sicher so mancher Mann einen zweiten Blick gegönnt. Doch Annelies Haare waren einfach nur braun, waren glatt und sahen im Grunde genommen nach Nichts aus. Ihre Augen waren grau und eigentlich recht schön, aber hinter der Brille kaum zu sehen. Gewiss, sie war recht hübsch und schlank auch, aber mit Nelly natürlich nicht zu vergleichen. Das Schlimmste aber war, dass ihre Tochter so gar nichts an sich hatte, was einem jungen und heiratswilligen Mann gefallen würde, sie war viel zu ernst, konnte nicht flirten und nicht tanzen. Das arme Kind, es war genauso still und unbeholfen wie sein Vater. Edith Reimer, die an diesem Nachmittag verblühte Blumen abschnitt, seufzte bei diesen Gedanken, wurde aber im gleichen Augenblick auf eine junge Frau aufmerksam, die über den Rasen lief und sie gleich darauf stürmisch umarmte. Dabei flüsterte sie aufgeregt: »Mario will mich heiraten, Tantchen.

  • Der Schritt vom Wege: Fürstenkrone Classic 6 – Adelsroman

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    Der Schritt vom Wege: Fürstenkrone Classic 6 – Adelsroman
    Der Schritt vom Wege: Fürstenkrone Classic 6 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Schon seit einer geschlagenen Stunde warteten die zahlreichen Fotoreporter auf das Erscheinen der fürstlichen Familie von Keuthen. Sie lungerten neben der Freitreppe des ehrwürdigen Jagdschlößchens herum, das aus hellem Sandstein erbaut war und eine bezaubernde Barockfassade hatte. Jetzt öffneten zwei livrierte Diener das reichgeschnitzte Hauptportal, über dem das Emblem der Fürsten Keuthen in Sandstein gehauen war, und das einen Adler mit ausgebreiteten Schwingen zeigte. Wie Wachtposten flankierten die Diener das Portal, und jetzt erschien das Fürstenpaar, gefolgt von seinen Töchtern, den Prinzessinnen Silvina und Josefine. Jetzt waren die Reporter nicht mehr zu halten. Die dreistesten stürmten die Freitreppe hoch und entfachten ein wahres Feuerwerk von Blitzlichtern. Die Kameras richteten sich hauptsächlich auf Silvina, die als die schönste Prinzessin Europas verehrt wurde. Lächelnd und selbstsicher blickte Silvina in die Kameras. Ihre großen tiefblauen Augen strahlten. Das silber­blonde Haar war zu einer attraktiven Abendfrisur hochgekämmt, ein kostbarer Rahmen für ihre ebenmäßigen Züge. Ihr Abendkleid war ein Traum aus champagnerfarbenem Organza, auf dem handgestickte Margeriten blühten. Eine Schärpe aus gelbem Samt betonte ihre schmale Taille und war mit einer großen künstlichen Margerite verziert. Silvina wurde pausenlos fotografiert und mit Fragen bestürmt. »Was ist der Anlaß zu diesem Fest, Durchlaucht? Werden Sie sich mit Ihrem Jugendfreund Graf Lodz verloben?« »Kein Kommentar!« entgegnete Silvina lächelnd. »Warten Sie es ab, meine Herren!« Schon fuhren die Wagen der Gäste vor. Die Diener drängten die Reporter zur Seite, die ihre Kameras jetzt auf die Gäste richteten, denn zum Frühlingsfest der Keuthens kamen hauptsächlich prominente Gäste, die herzlich von der Fürstenfamilie begrüßt und in der prachtvollen Halle von Lohnkellnern mit Champagnercocktails bewirtet wurden.

  • Doppelhochzeit auf Gut Regau: Fürstenkrone Classic 19 – Adelsroman

    19

    Doppelhochzeit auf Gut Regau: Fürstenkrone Classic 19 – Adelsroman
    Doppelhochzeit auf Gut Regau: Fürstenkrone Classic 19 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Der Stierhof war ein riesiger alter Bauernhof, der auf Grund seiner Schönheit unter Denkmalschutz stand. Er wurde bereits im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und war seit damals im Besitz der Familie. Schon im Mittelalter waren die Regaus freie Bauern, die sich als Viehzüchter im Land einen guten Namen machten. Sie hielten mehrere Stiere, und die kleineren Bauern aus dem Umkreis kamen mit ihren Kühen, um sie von den Regauer Stieren decken zu lassen. ›Jodl‹ nannte man die Stiere damals. Das war ein altes, keltisches Wort für Stier, und der Hof war der Jodlhof, bis nach dem 30-jährigen Krieg aus den freien Bauern die edlen Herren von Regau wurden, dank der Verdienste um die Verpflegung der Wittelsbacher Soldaten. Eine vergleichsweise billige Ehrung des ›blauen Kurfürsten‹ für seine treuen Untertanen. Von da an war der offizielle Name ›Regauer Hof‹. Aber weil die Herren auch weiterhin im Grunde Bauern blieben und Vieh züchteten und sich Stiere hielten, hieß das Anwesen ›Der Regauer Stierhof‹ oder eben nur ›Der Stierhof‹. Im Wappen führten die Regauer einen schwarzen Stier, und sie waren auf ihren Adel fast ebenso stolz wie auf den Umstand, schon im Mittelalter freie Bauern gewesen zu sein. Freilich war der Hof keine mittelalterliche Festung, war dies auch nie gewesen. Er war im Lauf der Jahrhunderte mehrmals abgebrannt und immer wieder aufgebaut worden. Die Kellergewölbe stammten noch aus dem 13. Jahrhundert. Die Stallungen mit ihren Kreuzgewölben, die von steinernen Säulen getragen wurden, und die steinernen Futtertröge für das Vieh konnten immerhin auf fast fünfhundert Jahre zurückschauen. Wegen der Brandgefahr hatten die Regauer zuerst an das Vieh gedacht, das schließlich ihren Reichtum begründete. Das Wohnhaus wurde erst, nachdem es im 30-jährigen Krieg heruntergebrannt war, in Stein aufgebaut und in den folgenden Jahrzehnten immer wieder vergrößert und verschönert, so dass es zu dem prachtvollen Hof wurde, der heute stolz von einem Hügel auf die weiten Wiesen und Weiden herabschaute, die zum Besitz der Herren von Regau gehörten. Tja. Wiesen und Weiden, etwas sumpfiges Gelände, ein kleiner Wald – alles in der hügeligen, lieblichen Landschaft des Voralpenlandes gelegen, die sich nur für Weide- und Milchwirtschaft eignet.

  • Der Traum, der sie zur Liebe führte: Fürstenkrone Classic 4 – Adelsroman

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    Der Traum, der sie zur Liebe führte: Fürstenkrone Classic 4 – Adelsroman
    Der Traum, der sie zur Liebe führte: Fürstenkrone Classic 4 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Daniela von Eckwarden beschattete ihre Augen mit der Hand. Ihr Bruder lächelte nur spöttisch, als er es sah. »Er ist es«, bestätigte er ihr in einem höhnisch klingenden Tonfall. »Herr Schönfeld…« Danielas Stimme klang anders, unbewußt voller Wärme und Zuneigung. Ihr Bruder Herwart ärgerte sich darüber. »Du wirst gleich Gelegenheit haben, ihn aus nächster Nähe anhimmeln zu dürfen«, knurrte er. »Willst du ihm nicht gleich die Schuhe putzen?« »Das solltest du ruhig tun. Es würde dir nichts schaden. Bis du einmal so bist wie er, dauert es noch lange, mein Lieber. Schönfeld ist ein Mann, und du…« Graf Herwart ballte die Rechte zur Faust. Sein Atem ging schwer. »Ich möchte nur einmal wissen, was ihr alle an diesem hergelaufenen Kerl findet. Vater hat ihn aus dem Waisenhaus geholt…« »Ein sehr guter Gedanke von ihm, finde ich«, reizte die entzückend aussehende kleine Komteß ihn.

  • Kannst du mit mir glücklich werden?: Fürstenkrone Classic 16 – Adelsroman

    16

    Kannst du mit mir glücklich werden?: Fürstenkrone Classic 16 – Adelsroman
    Kannst du mit mir glücklich werden?: Fürstenkrone Classic 16 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Marco von Lohenstein suchte gerade fieberhaft nach seinem roten Kashmir-Pullover, als unten vor dem Schloss die Tür der Limousine seines Großvaters zuschlug. Er trat ans Fens­ter, sah den Baron Rothenfeld darin fortfahren und atmete auf. Der alte Herr war heute mit dem Landrat und mit dem Dorfbürgermeister verabredet. Das dauerte immer Stunden. Erst gegen Mittag würde er zurück sein. Marco konnte seinen Pullover also in aller Ruhe weitersuchen. Etliche Kleidungsstücke aus den Schrankfächern und der Kommode landeten auf dem Teppich, aber das edle Teil aus Kashmir war nicht dabei. Wo konnte er nur sein? Marco brauchte heute seinen roten Pulli. Der passte so gut unter seine schwarze Reitjacke und hielt an diesem Apriltag, der grau und kühl jede Hoffnung auf den nahen Frühling zerstörte, mollig warm. Und wenn er die Stunden bis Mittag schon nutzen musste, um hinter dem Rücken seines Großvaters hinüber zum Herrenhaus Orthensee zu reiten, wollte er dort unbedingt einen guten Eindruck machen. Einmal musste Bianca von Orthensee doch merken, was für ein schmucker Typ und netter Kerl er war! Bianca war nicht unbedingt eine auffallende Schönheit, und mit ihrer zurückhaltenden Art konnte sie ihn manchmal direkt verwirren. Darum war es nicht mehr als Neugier, die ihn in ihre Nähe trieb. Oder dieses tägliche Einerlei auf dem Schloss seines Großvaters, das ihn dazu brachte, die Gesellschaft Gleichaltriger zu suchen und wenigstens manchmal etwas Aufregendes zu erleben. Er hörte Stimmen auf der Treppe, und gleich darauf betraten Lisa und Carla, die beiden Hauswirtschafterinnen im Schloss, sein Zimmer. Carla, die Älteste, bemerkte das wüste Durcheinander von Hosen und Pullovern auf dem Boden sofort und sah Marco vorwurfsvoll an. »Haben Sie etwa deshalb nach uns geklingelt, Marco?« Er nickte. »Der rote Kashmir-Pullover!

  • Warte auf mich!: Fürstenkrone Classic 25 – Adelsroman

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    Warte auf mich!: Fürstenkrone Classic 25 – Adelsroman
    Warte auf mich!: Fürstenkrone Classic 25 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. »Papa, liebster Papa, was für eine wunderbare Überraschung! Da hast du mir aber eine Riesenfreude gemacht! Tausend, tausend Dank, Papachen!« Das junge Mädchen, das da wie ein Wirbelwind in den Speisesaal fegte und dem grauhaarigen, ernst und gesetzt wirkenden Hausherrn um den Hals fiel, achtete überhaupt nicht auf die teils amüsierten, teils etwas konsternierten Blicke der Tischgesellschaft, die sich zur abendlichen Tafel auf Schloß Arnstein versammelt hatte. Baron von Arnstein konnte sich der stürmischen Umarmung des anmutigen Persönchens kaum erwehren. Und je mehr er in gespieltem Unmut die Stirn runzelte, je nachdrücklicher er seine Brille mit dem feinen Goldrand zurechtrückte, desto verräterischer zuckte es um seine Mundwinkel, bis sein freudiges Lächeln nicht mehr zu übersehen war. »Aber Melanie, Schwesterherz, hast du unsere Gäste vergessen?« Die schlanke junge Dame zur Rechten des Barons lächelte zwar nachsichtig, doch ihre großen dunkelblauen Augen unter dem üppigen blonden Haarkranz hefteten sich tadelnd auf die jüngere Schwester. »Oh, Verzeihung!« antwortete das zierliche dunkelhaarige Mädchen mit einem Augenaufschlag, der Zerknirschung andeutete, gefolgt von einem feierlichen Hofknicks, der zwar ironisch gemeint war, aber alle Anwesenden amüsierte und bezauberte. »Unsere Gäste habe ich doch heute bereits bei ihrer Ankunft begrüßt. Tante Angie und Onkel Ernst sind sogar heute morgen schon mit mir ausgeritten. Und unsere liebe Mamsell und unser Verwalter sitzen ja täglich mit uns zu Tisch. Sie werden mir meine Unhöflichkeit sicher verzeihen!« Freundliche Gesichter, auf denen sich Zuneigung zu dem jungen Mädchen spiegelte, wandten sich ihr zu. »Nun mußt du uns aber auch von der Überraschung berichten, die dich so gefreut hat«, drängte der Onkel. »Wir sind schon sehr gespannt darauf! Natürlich nur, wenn deine große Schwester Stefanie und dein Vater nichts dagegen einzuwenden haben.« Beide nickten lächelnd, und Melanie ließ sich nicht lange bitten: »Als ich soeben auf mein Zimmer ging, um mich zum Abendessen umzukleiden, was sehe ich da wunderschön drapiert auf meinem Bett liegen?

  • Ein Märchenprinz mit kleinen Fehlern: Fürstenkrone Classic 18 – Adelsroman

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    Ein Märchenprinz mit kleinen Fehlern: Fürstenkrone Classic 18 – Adelsroman
    Ein Märchenprinz mit kleinen Fehlern: Fürstenkrone Classic 18 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Geschafft! dachte Sabine Hübner erleichtert. Hastig spannte sie den Brief aus der Maschine und legte ihn in die Unterschriftenmappe. Mit der Mappe unter dem Arm, klopfte sie wenige Sekunden später an die Tür des Chefzimmers. Verblüfft schaute sie auf den braungebrannten jungen Mann, der hinter dem Schreibtisch saß und Sabine mit blitzenden Zähnen anlächelte. »Kommen Sie nur herein, Frau Hübner. Ich bin Andre von Langenburg – der Juniorchef. Frisch importiert aus den Staaten. Mein alter Herr hat eine wichtige Verabredung und bat mich, für ihn die Briefe zu unterschreiben. Wenn ich ehrlich bin, ich tue es ohne große Begeisterung. Viel lieber würde ich jetzt Tennis spielen.« Sabine kam aus dem Staunen nicht heraus. Diese Offenheit war nahezu herzerfrischend. Andre von Langen, oder vielmehr: Prinz Andre von Langenburg, musterte das junge, auffallend hübsche Mädchen mit unverhohlenem Interesse. Sabine Hübner reichte dem Juniorchef die Unterschriftenmappe. Eine feine Röte überzog ihre Wangen. »Von nun an müssen Sie sich daran gewöhnen, mich öfters hinter diesem Schreibtisch zu sehen.« Der Prinz sah die Briefe flüchtig durch und unterzeichnete sie. »Ach, du liebe Güte!« rief er dann.

  • Friederikes arabischer Traum: Fürstenkrone Classic 14 – Adelsroman

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    Friederikes arabischer Traum: Fürstenkrone Classic 14 – Adelsroman
    Friederikes arabischer Traum: Fürstenkrone Classic 14 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. Falko Edler von Falkenhorst auf Burg Falkenhorst saß an seinem Schreibtisch und sah die Post der letzten Woche durch. Er sah genauso aus, wie es zu seinem Namen passte: scharfe Augen, eine scharfe gebogene Nase, eine hagere, leicht gebeugte hohe Gestalt. Sehr vornehm. Daran änderte auch seine abgetragene Kleidung nichts. Eine Rechnung, noch eine Rechnung, eine Mahnung, eine Rechnung, noch eine Mahnung und noch eine Rechnung, die vom Tierarzt. Herr von Falkenhorst schob die restliche Post zur Seite, das reichte vorläufig! Wenn doch Rike endlich mit ihrem Studium fertig wäre, dann könnte er sich wenigstens den teuren Tierarzt sparen! Er brauchte einen mit Fachwissen, und das muss­te natürlich bezahlt werden. Rike oder genauer Friederike Edler von Falkenhorst studierte Tiermedizin, Schwerpunkt Greifvögel. Sie sollte einmal die alte Tradi­tion, die aus der Zeit von Kai­ser Friedrich II von Hohenstaufen stamm­te, weiterführen. Leider ließ sich nicht leugnen, dass ihr vorläufig noch das rechte Bewusstsein fehlte, was für eine vornehme Aufgabe dies war. Sie hatte ihr Diplom jetzt schon zum zweiten Mal verschoben, weil immer irgendwelche Partys wichtiger waren. Ihr Vater war bereit, ihr zuzugestehen, dass ihre Verlobung ein echter Grund war. Besonders, weil es sich bei dem jungen Mann um einen Schwiegersohn ganz nach seinem Herzen handelte. Er war adelig und arbeitete als Gartenarchitekt für die Stadt Heidelberg. Eberhard von Klumm stammte aus einer Soldatenfamilie. Sein Vorfahre war von Friedrich II von Preußen wegen Tapferkeit vor dem Feind geadelt worden. Natürlich ließ sich dieser Adel nicht mit dem der Falkenhorsts vergleichen, wie sich schließlich der preußische Friedrich auch nicht mit dem Staufer vergleichen ließ! Aber heute war man nicht mehr ganz so streng wie noch vor hundert Jahren, und das mit der Bedeutung war vielleicht auch Ansichtssache. Obwohl Eberhard da seine Ansicht fehlte, ein weiterer Grund, ihn zu mögen.

  • Ein Prinz flieht vor der Liebe: Fürstenkrone Classic 24 – Adelsroman

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    Ein Prinz flieht vor der Liebe: Fürstenkrone Classic 24 – Adelsroman
    Ein Prinz flieht vor der Liebe: Fürstenkrone Classic 24 – Adelsroman

    Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone Classic In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. »Ein wunderschönes Märchen«, flüsterte Baroneß Amata und ließ ihre Fingerspitzen seitlich der Bootswand in das Seewasser tauchen. Es war mild und weich wie die Nacht. Der Mond stand, umgeben von silbrigen Schäfchenwolken, auf einem samtigen dunkelblauen Himmel. Ein leiser Windhauch kräuselte manchmal den Silberspiegel des Wassers und zerstörte für Sekunden das tanzende Bild des Mondes im See. Lautlos zog Prinz Bodo die Ruder durch die Silberwellen und malte damit schwarze Kreise in den See. Wie auf einer mächtigen Drehscheibe zogen die Ufer vorbei. Bodo von Podenstain vermochte nicht den Blick von dem wunderschönen, bezaubernden Märchenbild zu lösen: Amata saß halb, lag halb auf der mit einer Decke ausgestatteten Bank. Auch in ihrem goldblonden Haar lag ein Schimmer des Mondlichtes. Das reine, unschuldsvolle Gesicht verriet ein bißchen Trotz zwischen Kind und erwachender Frau. Sogar in der Nacht strahlten ihre hellgrauen Augen noch wie zwei Lichter. Sie lockten zu Liebe und Seligkeit, wie es sie nur im Märchen geben dürfte. Ihre kirschroten Lippen waren leicht geöffnet. Zwischen ihnen schimmerten die Zähne wie Perlen. Jetzt formten sie sich zu einem Kußmund. Prinz Bodo flüsterte ergriffen: »Du bist so wunderschön, Amata. Niemand soll dich lieben dürfen, nur ich!« »Ich liebe dich, mein Märchenprinz«, antwortete sie. Es klang sehr lieb, auch innig, vielleicht aber doch nicht ganz glaubwürdig.

  • Tanja, die Herrin von Schloß Meerseck: Fürstenkrone Classic 5 – Adelsroman

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    Tanja, die Herrin von Schloß Meerseck: Fürstenkrone Classic 5 – Adelsroman
    Tanja, die Herrin von Schloß Meerseck: Fürstenkrone Classic 5 – Adelsroman