Ich warte auf dich: Fürstenkrone Classic 55 – Adelsroman
Von Irene von Velden
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Über dieses E-Book
In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.
Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.
Nr. Titel: Ich warte auf Dich... Fast ängstlich ist der Blick der großen grauen Augen Janines, als sie den Mann anschaut, der ihrem Blick standhält. »Was wollen Sie denn eigentlich von mir?« fragt sie leise und weiß nicht, warum sie so furchtsam ist. »Ich möchte Sie bewahren, Fräulein zur Linden, davor bewahren, eine Riesendummheit zu machen«, sagt er ernst. »Ich verstehe nicht«, stammelt Janine, »wieso kommen Sie denn dazu? Ich weiß nicht, aber ich fürchte mich.« »Wenn ich Sie wäre«, erklärt er offen, »dann würde ich mich auch fürchten, Fräulein zur Linden, glauben Sie mir!« »Aber warum denn nur?« »Sind Sie denn wirklich so ahnungslos? Kann ein Mensch denn überhaupt so ahnungslos sein?« erregt er sich. »Sie wissen doch, daß es nur ein Geschäft ist, was man morgen mit Ihnen vorhat.« »Sie sprechen von meiner Hochzeit!« sagt sie nun aber empört! »Ja, ja, von Ihrer Hochzeit rede ich und von nichts anderem«
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Buchvorschau
Ich warte auf dich - Irene von Velden
Fürstenkrone Classic
– 55 –
Ich warte auf dich
Kurz vor ihrer Vernunftheirat traf Janine den Traummann
Irene von Velden
Fast ängstlich ist der Blick der großen grauen Augen Janines, als sie den Mann anschaut, der ihrem Blick standhält.
»Was wollen Sie denn eigentlich von mir?« fragt sie leise und weiß nicht, warum sie so furchtsam ist.
»Ich möchte Sie bewahren, Fräulein zur Linden, davor bewahren, eine Riesendummheit zu machen«, sagt er ernst.
»Ich verstehe nicht«, stammelt Janine, »wieso kommen Sie denn dazu? Ich weiß nicht, aber ich fürchte mich.«
»Wenn ich Sie wäre«, erklärt er offen, »dann würde ich mich auch fürchten, Fräulein zur Linden, glauben Sie mir!«
»Aber warum denn nur?«
»Sind Sie denn wirklich so ahnungslos? Kann ein Mensch denn überhaupt so ahnungslos sein?« erregt er sich. »Sie wissen doch, daß es nur ein Geschäft ist, was man morgen mit Ihnen vorhat.«
»Sie sprechen von meiner Hochzeit!« sagt sie nun aber empört!
»Ja, ja, von Ihrer Hochzeit rede ich und von nichts anderem«, stößt er wütend hervor, »aber ich weiß, daß es nur ein Geschäft sein wird, nichts anderes!«
»Aber für diese – ungeheuerlichen Behauptungen müssen Sie doch einen Grund haben«, sagt sie angstvoll, »wie kommen Sie dazu, mir solche Dinge zu sagen?«
»Wieso?« Er lacht hart und kalt auf, so daß sie fühlt, wie ihr ein Schauer über den Rücken fliegt, »ich habe meine Gründe, Fräulein zur Linden!«
»Dann sagen Sie es mir! Sie können mir doch nicht nur solche Andeutungen machen. Ich – ich liebe meinen Verlobten.« Das letzte stößt sie leise, fast unhörbar hervor. Da schaut er sie überrascht an.
»Das habe ich nicht gewußt. Ich – ich dachte, er sei Ihnen vielleicht gleichgültig. Aber wenn Sie ihn lieben… Das erschwert meine Mission natürlich bedeutend.«
»Ich habe ein Recht darauf, zu erfahren, was eigentlich los ist«, sagt Janine energisch und sieht ihn groß und fordernd an. Sie ist sehr schön, die kleine Janine zur Linden, aber sie ist auch hilflos und sehr sanft. Es ist ihr, seit sie im Hause des Onkels lebt – und das ist, solange sie denken kann – nicht ein einziges Mal in den Sinn gekommen, sich gegen etwas aufzulehnen.
»Erich von Osten ist ein schöner Mann«, sagt der Unbekannte an ihrer Seite nachdenklich, und etwas wie Grimm steht in seinem herrischen Gesicht geschrieben, »ich weiß das sehr gut. Es gelang ihm alles im Leben, um das andere Menschen haben hart kämpfen müssen. Ich habe ihn niemals bekämpft. Aber wenn er jetzt auch sein Spiel mit einem Menschenherzen treiben will, dann werde ich ihm offenen Kampf ansagen.«
»Ja, ja«, Janine zittert leicht, »ich verstehe nur nicht, was das alles zu bedeuten hat.«
»Sehen Sie, Fräulein zur Linden, Erich von Osten hat zwanzig Prozent der Aktien der Chemie-Werke. Sie selbst besitzen dreißig Prozent, die Ihnen morgen überschrieben werden. Wenn Sie also Erich von Osten heiraten, besitzt er Ihren Anteil mit, und was das bedeutet, das wissen Sie hoffentlich.«
»Erich besitzt nur zehn Prozent«, flüstert Janine und zieht die Schultern zusammen, »ich weiß es genau.«
»Dann hat er aber immerhin noch vierzig Prozent in der Hand, wenn Sie ihn heiraten, Fräulein zur Linden. Und das will er. Ihr Onkel besitzt auch zehn Prozent. Ein hübsches Kapital, das sich da anhäuft. Ihr Onkel und Erich von Osten werden die Macht besitzen, weil die Aktien zusammenkommen. Und das ist es, was Erich anstrebt.«
»Das glaube ich nicht«, sagt Janine und wendet sich ab. Hoch aufgerichtet und stolz geht sie davon, ohne sich noch einmal umzusehen. Und Reginald schaut ihr verdutzt nach, zuckt die Schultern und geht an der Parkmauer entlang zurück den Weg, den er gekommen ist zu seinem kleinen Gasthaus.
Es ist nichts zu retten. Das Mädchen glaubt mir nicht, denkt er fast wütend und sieht wieder zwei angstvolle graue Augen auf sich ruhen, mit einem Ausdruck, der ihm ins Herz schneidet.
Ich sollte mich lieber raushalten, denkt er zornig, ich kann ja doch nichts ändern. Aber dieses Mädchen ist zu schade für Erich, sie wird an ihm zugrunde gehen.
Wütend wischt er mit der Hand durch die Luft. Es bleibt mir ja nichts anderes übrig, ich muß den Dingen ihren Lauf lassen.
*
»Wo kommst du her, Janine?« fragt Erich von Osten und sieht das Mädchen vorwurfsvoll an. »Du weißt doch, daß wir eine Menge zu besprechen haben. Und wir können nicht den ganzen Tag damit vertrödeln, auf dich zu warten.«
»Verzeih«, murmelt sie und sieht zum ersten Mal in seinem Gesicht den blasierten Zug, »ich war spazieren und habe mich verspätet.«
»Ich liebe das nicht sonderlich, Janine«, sagt er und geht mit ihr in das große Haus.
»Endlich«, sagt auch der Onkel tadelnd und wirft der Nichte einen wütenden Blick zu. »Setz dich!«
Erich von Osten setzt sich zu seiner Braut auf die Lehne des dunklen Sessels, während sich Friedrich zur Linden erhebt und mit auf dem Rücken verschlungenen Händen durch das dunkle Zimmer geht. Er ist eine imposante Erscheinung, der alte Friedrich zur Linden, aber er flößt Janine auch immer Furcht ein.
»Wir haben dich hergebeten, um einige Dinge geschäftlicher Art mit dir zu besprechen, Janine.«
Es ist nur ein Geschäft, was man mit Ihnen vorhat, hört Janine eine Männerstimme sagen und sieht ein erregtes Gesicht vor sich, braungebrannt und mit herrischen Zügen.
»Ja, Onkel«, entgegnet sie leise. Sie bemerkt den zufriedenen Blick, den die beiden Männer miteinander tauschen, sie sieht ihn ganz genau. Und obwohl sie sich einreden will, daß es Täuschung sei, weiß sie, daß es nicht so ist.
Sie wird keinerlei Schwierigkeiten machen, die Kleine, heißt dieser Blick. Sie hat keine Ahnung von geschäftlichen Dingen.
»Du weißt, daß dein Vater dir seinen Aktienanteil vermacht hat. Und morgen gehen diese Aktien in deinen Besitz über, Janine. Da du, wie du ja einsehen wirst, keine Ahnung von den geschäftlichen Dingen hast, wirst du jetzt Erich eine Vollmacht geben, daß du damit einverstanden bist, daß er sein Vermögen mit dem deinen zusammen verwaltet.«
»Wozu? Ich möchte Erich nicht noch mehr Arbeit aufhalsen.« Janine lächelt.
»Das ist sehr nett und rücksichtsvoll von dir, mein liebes Kind, aber Geschäft ist eben Geschäft.«
»Warum soll ich Erich eine Vollmacht geben? Ich kann doch mein Vermögen selbst verwalten«, erklärt Janine.
Die beiden Männer werfen ihr einen forschenden, mißbilligenden Blick zu.
»Schäfchen«, sagt Erich von Osten überheblich, »aber davon hast du doch keine Ahnung.«
»Das läßt sich erlernen. Es macht mir Spaß, selbst bestimmen zu können. Ist es wahr, daß mein Anteil dreißig Prozent ausmacht, Onkel Friedrich?«
»Woher weißt du denn das plötzlich so genau?« fragt der alte Mann ungeduldig, daß nicht alles so geht, wie er es sich ausgedacht hat.
»Man hat es mir erzählt«, erklärt sie ruhig.
»Also, du gibst Erich die Vollmacht, und dann ist alles in Ordnung!«
Janine erhebt sich und schaut den Onkel fragend und neugierig an.
»Wollen wir das nicht lieber auf morgen verschieben, Onkel? Ich habe heute gar keine Lust, mich über diese Dinge zu unterhalten.«
Er sieht aus, als wolle Friedrich zur Linden wütend auffahren, aber ein Wink Erichs läßt ihn verstummen.
»Gut, mein Schäfchen«, der junge wirklich gutaussehende Mann lächelt freundlich, »gut, sprechen wir ein andermal davon, schließlich sind diese Dinge auch nicht so wichtig.«
Er liebt mich, denkt Janine froh und wäre fast bereit, die geforderte Unterschrift zu erteilen, er liebt mich doch, er ist sehr rücksichtsvoll.
»Ich möchte jetzt gehen, ich habe noch eine Menge vorzubereiten, Onkel Friedrich«, sagt sie und verläßt das Zimmer. Sie weiß, daß sie noch nie ihres Onkels Wünsche mißachtet hat, aber heute kann sie einfach nicht anders, zu frisch ist noch der Eindruck dessen, was der Fremde ihr draußen an der Parkmauer sagte.
Zurück bleiben zwei Männer, die sich wütend ansehen. Aber dann lächelt Erich dem alten Mann beruhigend zu.
»Laß mich nur machen, das sind Mädchenlaunen. Sie will sich ein wenig in dem Gefühl sonnen, nun Aktionärin der Chemie-Werke zu sein. Und es ist echt fraulich, daß sie mich zappeln lassen will.«
»Aber du weißt, daß fünfzig Prozent der Aktien an einen Unbekannten verkauft wurden, ehe wir zugreifen konnten. Dieser Mensch hat jetzt eine gefährliche Macht. Er hat die absolute Mehrheit und kann uns alle samt und sonders an die Wand drücken, wenn er nur will.«
»Daß das nicht geschieht, das laß nur meine Sorge sein. Janine ist
