Die Blumenkomtess: Fürstenkrone Classic 52 – Adelsroman
Von Jutta von Kampen
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Über dieses E-Book
In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.
Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.
»Nein! Nein!!!« Roswitha Gräfin von Sternheim bäumte sich auf und krallte die Finger in unbeherrschtem Schmerz in den Arm ihres blaß und erschrocken neben ihr sitzenden Mannes. »Roswitha…«, flüsterte der Graf und sah sie besorgt und angstvoll an. Als er sich über sie beugte, wandte sie ihm den Kopf zu. Die Wehe klang ab, und je mehr der Schmerz von ihr wich, um so haßerfüllter wurde der Ausdruck ihrer schönen, großen Augen. »Liebling…«, flüsterte Robert Sternheim und strich ihr über das schweißfeuchte Haar. Das schöne, sogar jetzt noch klassische Gesicht der jungen Gräfin verzerrte sich, sie ließ seinen Arm los und stieß ihn von sich. »Nie wieder will ich ein Kind! Nie wieder!« zischte sie. »Ihr müßt es ja nicht aushalten! Aber ich bin nun mal keine breithüftige Bäuerin, die ihre Kinder bekommt, wie die Hühner Eier legen!« Sie fühlte, wie die nächste Wehe nahte, auf ihrer blassen Haut zeigten sich rote Flecken, und sie begann zu schreien. »Kann man denn nichts machen?« Der Graf sah flehend zur Hebamme und dem Arzt hin, die beide stumm neben dem Bett standen. Sie wechselten einen Blick. Dann räusperte sich der Arzt.
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Buchvorschau
Die Blumenkomtess - Jutta von Kampen
Fürstenkrone Classic
– 52 –
Die Blumenkomtess
Warum es Angelina so schwer hatte
Jutta von Kampen
»Nein! Nein!!!« Roswitha Gräfin von Sternheim bäumte sich auf und krallte die Finger in unbeherrschtem Schmerz in den Arm ihres blaß und erschrocken neben ihr sitzenden Mannes.
»Roswitha…«, flüsterte der Graf und sah sie besorgt und angstvoll an. Als er sich über sie beugte, wandte sie ihm den Kopf zu. Die Wehe klang ab, und je mehr der Schmerz von ihr wich, um so haßerfüllter wurde der Ausdruck ihrer schönen, großen Augen. »Liebling…«, flüsterte Robert Sternheim und strich ihr über das schweißfeuchte Haar.
Das schöne, sogar jetzt noch klassische Gesicht der jungen Gräfin verzerrte sich, sie ließ seinen Arm los und stieß ihn von sich.
»Nie wieder will ich ein Kind! Nie wieder!« zischte sie. »Ihr müßt es ja nicht aushalten! Aber ich bin nun mal keine breithüftige Bäuerin, die ihre Kinder bekommt, wie die Hühner Eier legen!« Sie fühlte, wie die nächste Wehe nahte, auf ihrer blassen Haut zeigten sich rote Flecken, und sie begann zu schreien.
»Kann man denn nichts machen?« Der Graf sah flehend zur Hebamme und dem Arzt hin, die beide stumm neben dem Bett standen. Sie wechselten einen Blick. Dann räusperte sich der Arzt.
»Die Wehen sind noch nicht stark, Graf Sternheim – aber wenn Sie meinen, kann ich ihr etwas spritzen, eine Lumbalanästhesie…«
»Ist das gefährlich?« erkundigte sich Graf Sternheim.
»Mir ist alles egal – wenn nur die Schmerzen aufhören!« schrie Roswitha und bäumte sich wieder auf.
»Frau Gräfin – versuchen Sie, ruhig durchzuatmen!« wollte die Hebamme sie an das erinnern, was sie in der Schwangerschaftsgymnastik gelernt hatte.
»Halten Sie den Mund!« kreischte Roswitha wütend. »Sie spüren es ja nicht!«
»Sie meint es nicht so«, entschuldigte sich Graf Sternheim leise. »Die Schmerzen – sie weiß nicht, was sie sagt.«
Die Hebamme preßte die Lippen aufeinander und gab keine Antwort. So wie die Gräfin sich aufführte, das hatte sie in ihrer langen Praxis noch nie erlebt. Und was man so von ihr hörte, wußte sie recht gut, was sie tat und sagte!
Sie war für ihren Hochmut bekannt, die schöne Gräfin Roswitha Sternheim, die mit zweiundzwanzig Jahren den steinreichen, um vieles älteren Grafen Robert geheiratet hatte. Er hatte sich in ihre hochgewachsene, schlanke Gestalt verliebt, ihren stolzen Gang, ihr herrliches honigblondes Haar und ihre durchsichtig blauen Augen. Er war so blind verliebt, daß er ihren Hochmut für Stolz und ihre Kälte für Zurückhaltung hielt.
Und er war einsam nach dem Unfalltod seiner ersten Frau, mit der er, obgleich die Ehe kinderlos geblieben war, sehr glücklich gelebt hatte. Es hatte lange gedauert, bis er den Schmerz über den Verlust einigermaßen überwunden hatte, und noch länger, bis er sich überwinden konnte, nochmals zu heiraten.
Aber dann traf er auf einem Adelsball die schöne Baroneß Roswitha und war vom ersten Augenblick an von ihr fasziniert. Er fürchtete, zu alt für sie zu sein mit seinen neununddreißig Jahren, aber sie lachte nur: Sie mache sich nichts aus diesen jungen, unfertigen Burschen! sagte sie. Was sie nicht sagte, war, daß ein entsprechendes Vermögen auch einen noch größeren Altersunterschied ausgleichen würde. Sie drängte auf eine baldige Hochzeit – er sollte es sich nicht überlegen können. Und Robert Sternheim, blind und verzückt, heiratete sie gerade zwei Monate nach ihrer ersten Begegnung.
Sehr bald stellte er fest, daß sie mit seiner ersten Frau nichts gemeinsam hatte. Er hoffte, daß es daran lag, daß sie sofort schwanger geworden war.
Außer sich darüber hatte sie ihn beschimpft, daß er ihr nicht noch ein paar Jahre gegönnt habe, bis sie sich mit irgendwelchen Fratzen herumärgern müsse.
Er wollte nicht sehen, wie sie war, und schrieb alles ihrem Zustand zu, der bekanntermaßen den Charakter vieler Frauen veränderte. Er ertrug ihre aggressiven Launen und hoffte darauf, daß, wenn das Kind erst da wäre, sie entspannt, sanft und glücklich sein würde.
Er jedenfalls konnte es kaum erwarten, endlich ein Kind zu haben.
»Einen Erben…«, sagte Roswitha. Doch er wollte nicht nur einen Erben, er wollte Kinder.
Der Arzt hatte ihn vorgewarnt. Die junge Gräfin war sehr schmal gebaut, die Geburt würde nicht leicht werden. Trotzdem wollte Roswitha den ›Erben‹ auf Schloß Sternheim zur Welt bringen. Sie legte sich nicht zwischen irgendwelche gewöhnlichen Weiber in den Kreißsaal eines Krankenhauses.
Sternheim gab ihr in allem nach und richtete ein Zimmer im Schloß nach Angaben des Arztes ein. Nichts war ihm zu teuer. Und wenn Roswitha erst einmal sah, wie lieb so kleine Kinder waren, würde sie bestimmt auch ihre Meinung ändern und bereit sein, noch ein oder zwei Babys zu bekommen.
Jetzt nahm ihn der Arzt besorgt zur Seite.
»Es war keine gute Idee der Gräfin, zu Hause entbinden zu wollen. Es sieht nach Komplikationen aus. In der Klinik wäre man besser darauf eingestellt.«
Robert Sternheim sah ihn erschrocken an.
»Das Kind?«
»Nein, nein, keine Lebensgefahr, aber es könnte sein, daß es bei der Gräfin zu inneren Verletzungen kommt, die…«, er räusperte sich, »… unangenehme Folgen haben könnten.«
Roswitha hatte die letzten Worte mitbekommen.
»Was für Folgen?« herrschte sie den Arzt an.
»Daß Sie keine weiteren Kinder mehr haben können«, gab er ihr, verärgert über ihren Ton, der jetzt nicht mehr mit Schmerzen zu entschuldigen war, da die Anästhesie bereits wirkte, zur Antwort.
Sie lachte nur auf.
»Das ist schon in Ordnung. Nochmals mache ich das nicht durch.«
»Roswitha – wenn ich einen Krankenwagen bestelle –«
»Kommt nicht in Frage!« fuhr sie ihren Mann an. »Dann kriege ich das Baby womöglich mit Hilfe von ein paar unfähigen Sanitätern.«
»Da ist keine Gefahr. Durch die Anästhesie verzögert sich die Geburt«, erklärte der Arzt. »Außerdem würden die Hebamme und ich selbstverständlich mitfahren.«
»Nein«, sagte Roswitha. Und als alle betreten schwiegen, richtete sie sich halb auf und schrie wütend: »Nein, habe ich gesagt!« Dann ließ sie sich zurückfallen und begann, hysterisch zu weinen.
»Schon gut, Liebling«, sagte Robert Sternheim unglücklich. »Wir machen alles so, wie du es willst.«
Wieder wechselten der Arzt und die Hebamme einen Blick: Was hatte diesen ruhigen, sympathischen Mann dazu gebracht, diese Frau zu heiraten? Wenn man an die erste Gräfin dachte…
Am Abend kam das Baby. Es war ein Mädchen.
Graf Robert hielt es im Arm. In seinen Augen standen Freudentränen. So ein wunderhübsches, kleines Wesen. Der Arzt nahm ihn zur Seite.
»Ich muß Sie leider darauf aufmerksam machen, Graf: Das linke Bein des Kindes – es ist etwas kürzer. Doch vielleicht verwächst es sich noch.«
»Sie ist bezaubernd, und ich liebe sie«, war die Antwort des glücklichen Vaters. »Und bestimmt gibt es eine Möglichkeit, dies zu beheben. Und wenn nicht – es ist ja wirklich nur sehr geringfügig. Sehen Sie doch nur, Herr Doktor, was für wunderschöne, große Augen und lange Wimpern sie hat!«
Der Arzt war gerührt, und sein Mitleid mit dem Grafen wuchs.
Dieser wandte sich nun seiner Frau zu, die mit steinernem Gesicht dalag.
»Liebes, willst du nicht deine kleine Tochter sehen?«
Sie schloß für einen Moment die Augen, bevor sie mit leiser Stimme zu sprechen begann, immer lauter wurde und schließlich in einem haßerfüllten Kreischen endete, so daß ihre Stimme sich überschlug und der Graf unwillkürlich entsetzt einen Schritt
