Entdecken Sie Millionen von E-Books, Hörbüchern und vieles mehr mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testphase. Jederzeit kündbar.

Ein toller Typ: Der kleine Fürst 138 – Adelsroman
Der kleine Fürst 109 – Adelsroman: Die Gräfin in Verdacht
Das Medaillon der Fürstin: Der kleine Fürst 141 – Adelsroman
eBook-Reihen30 Titel

Der kleine Fürst

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Derzeit nicht verfügbar

Derzeit nicht verfügbar

Über diese Serie

Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen.
"Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.

»Das ist nicht dein Ernst, Hans!«, rief Graf Alexander von Hoyning entgeistert. »Das kannst du nicht getan haben!« »Habe ich aber doch«, entgegnete Baron Hans von Emmendingen. »Abgesehen davon, dass es viel weniger schlimm war, als es sich vielleicht anhört, hat es eine Menge Geld eingebracht, das wir dringend brauchen.« »Hast du es wegen des Geldes getan?« Hans sah seinen Freund lange an, bevor er mit einer Gegenfrage antwortete: »Weshalb denn sonst, Alex? Du hast doch wohl nicht im Ernst geglaubt, dass ich mich an einer Kuppelshow im Fernsehen beteilige, weil ich eine Frau suche?« »Natürlich nicht, entschuldige bitte. Ich hatte nur keine Ahnung, dass es so schlimm um eure Finanzen steht.« »Wenn nicht noch schlimmer«, murmelte Hans. »Das Gutshaus müsste saniert werden, seit Jahren schon. Wir müssten die Grundmauern trockenlegen und versiegeln lassen, die Wände sind überall im Erdgeschoss feucht. Das Dach hält nur noch notdürftig, die Fenster würden wir am besten alle erneuern, und von einer neuen leistungsstarken Heizung kann man nur träumen. Es ist ein zugiger alter Kasten, aber meine Eltern wollen und können ihn nicht aufgeben. Oder genauer gesagt: Mein Vater will bleiben, über dieses Thema ist mit ihm nicht zu reden.« »Aber das ist doch ein sehr stattliches Gebäude«, meinte Alexander verwundert.
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum4. Apr. 2017
Ein toller Typ: Der kleine Fürst 138 – Adelsroman
Der kleine Fürst 109 – Adelsroman: Die Gräfin in Verdacht
Das Medaillon der Fürstin: Der kleine Fürst 141 – Adelsroman

Titel in dieser Serie (100)

  • Das Medaillon der Fürstin: Der kleine Fürst 141 – Adelsroman

    141

    Das Medaillon der Fürstin: Der kleine Fürst 141 – Adelsroman
    Das Medaillon der Fürstin: Der kleine Fürst 141 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Was ist eigentlich bei denen da drüben los?«, erkundigte sich Polizeiobermeisterin Lucia von Ballwitz bei ihrer Kollegin Mara Mellen, als sie zusammen in der Kantine zu Mittag aßen. »Man könnte meinen, die Kollegen von der Kripo hätten einen ganz großen Fang gemacht.« Mara senkte die Stimme. »Haben sie auch. Letzte Nacht haben sie einen Hehlerring ausgehoben und angeblich Schmuck, Gemälde und andere Kunstgegenstände im Wert von über zehn Millionen gefunden.« »Woher weißt du das denn schon wieder?« Mara grinste. »Mein Spion.« Sie wurde gleich wieder ernst. »Sie haben eine Sondereinheit gebildet, die Niko von Hohenwege leitet, der Super-Kriminalist.« »Ausgerechnet«, murmelte Lucia. »Dieser Kotzbrocken.« »Du kennst ihn doch gar nicht, Lucia!« »Schon allein, wie er immer guckt! So eiskalt, als sähe er durch die Menschen hindurch. Ich glaube, ich habe ihn noch nie lächeln sehen. Wahrscheinlich schläft er in seinem Büro, denn dass so jemand ein Privatleben hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.« »Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten viel von ihm, auch wenn er zu fast allen Distanz hält. Es heißt, dass keiner so viel arbeitet wie er und dass er nie ungerecht wird. Allerdings verlangt er vollen Einsatz von seinen Leuten.« »Mir egal, ob er beliebt ist oder nicht, so lange ich bloß nichts mit ihm zu tun haben muss.« »Ich dachte, du willst zur Kripo?« Mara zog fragend die Augenbrauen hoch. »Will ich auch.« Lucia schob ihren Teller von sich. Mara und sie hatten ihre Ausbildung gerade erst beendet, dies war ihr erstes Jahr als Polizistinnen. Sie fuhren Streife, machten Innendienst, sammelten verlorene Kinder wieder ein oder

  • Ein toller Typ: Der kleine Fürst 138 – Adelsroman

    138

    Ein toller Typ: Der kleine Fürst 138 – Adelsroman
    Ein toller Typ: Der kleine Fürst 138 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Ist mein Opa nicht da?«, fragte Lena Carsten, als sie außer Atem die Küche der geräumigen Wohnung betrat. Sie zog die Mütze vom Kopf, mit der sie sich gegen die strenge Kälte, die schon seit Wochen herrschte, zu schützen versucht hatte. Strubbelige kurze hellblonde Haare kamen zum Vorschein. Lenas Wangen waren gerötet, die schönen braunen Augen blickten besorgt. Lena war eine bildhübsche junge Frau von achtundzwanzig Jahren, aber in diesem Moment sah sie keinen Tag älter als zwanzig aus. »Ich kann ihn nirgends finden. Er wusste aber, dass ich kommen wollte.« Oliver Brehme, der dabei war, sauberes Geschirr aus der Spülmaschine in die Schränke zu räumen, grinste breit. Er war ein massiger Mann in Jeans und kariertem Hemd, das ihm wie immer halb aus der Hose hing. In seinem Gesicht fielen zuerst die klugen blauen Augen auf, die meistens freundlich in die Welt blickten. Lena freute sich jedes Mal, wenn Oliver Dienst hatte. Von allen Pflegern, die die Seniorenwohngemeinschaft betreuten, in der ihr Großvater seit einiger Zeit lebte, mochte sie ihn am liebsten. »Emil ist im Garten«, antwortete er. »Er hat was von frischer Luft erzählt, die er dringend braucht, und ich habe so getan, als glaubte ich ihm das. Er wäre nämlich sehr enttäuscht, wenn ich gesagt hätte: Qualm ruhig eine, Emil.« »Er wird sich das Rauchen nicht mehr abgewöhnen, schätze ich«, seufzte Lena. »Muss er auch nicht. Er ist fast achtzig Jahre alt geworden mit seiner Qualmerei, und er sitzt nicht deshalb im Rollstuhl, sondern weil ihn jemand angefahren hat. Lass ihn rauchen,

  • Der kleine Fürst 109 – Adelsroman: Die Gräfin in Verdacht

    109

    Der kleine Fürst 109 – Adelsroman: Die Gräfin in Verdacht
    Der kleine Fürst 109 – Adelsroman: Die Gräfin in Verdacht

    Viola Maybach´s Topseller. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Frau Gräfin, Sie müssen aufwachen. Jetzt sofort. Bitte, wachen Sie auf! Gräfin Viktoria!" Die Stimme war mit jedem Wort dringender geworden. Viktoria von Waldberg öffnete die Augen und richtete sich auf, noch vom Schlaf benommen. Vor ihr stand Emma Thomas, die Haushälterin. Sie trug einen Morgenmantel, unter dem man ihr Nachthemd sah, ihre roten Haare waren zerwühlt, die blauen Augen vor Schreck geweitet. Ihre Unterlippe zitterte. Es war ganz offensichtlich, dass auch sie aus dem Schlaf gerissen worden war. "Um Himmels willen, Emma, was ist denn passiert?", fragte Viktoria, die bereits die Beine aus dem Bett schwang. Sie dachte an Emmas alte Mutter, der vielleicht etwas zugestoßen war – oder an das Patenkind der Haushälterin, diesen wilden Fünfzehnjährigen, der seine gesamte Familie mit seinen Streichen in Atem hielt. Emma sprach oft von ihm.

  • Alles ist wie nicht gewesen: Der kleine Fürst 144 – Adelsroman

    144

    Alles ist wie nicht gewesen: Der kleine Fürst 144 – Adelsroman
    Alles ist wie nicht gewesen: Der kleine Fürst 144 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. Nur scheinbar ist Fürst Leopolds Ehre gerettet. Die gerissene Corinna Roeder hat immer noch einen Trumpfim Ärmel, den sie hemmungslos ausspielt. Muss der kleine Fürst Christian nun doch an seinem Vater verzweifeln? Patrick Herrndorf wusste nicht, was er tun sollte mit diesem hochintelligenten Siebzehnjährigen, der ihm mit eingefrorenem Gesicht und leerem Blick gegenübersaß. »Sebastian«, sagte er behutsam, »ich bitte dich, rede mit mir. Was ist im Gefängnis passiert?« Noch immer keine Reaktion, es war zum Verzweifeln. Seit einer halben Stunde versuchte er, dem Jungen wenigstens ein paar Worte zu entlocken – vergeblich. Sebastian Roeder hatte seine Mutter Corinna im Untersuchungsgefängnis besucht. Er war lange fort gewesen, so lange, dass Patrick angefangen hatte, sich Sorgen zu machen. Er hatte Sebastian wenige Wochen zuvor bei sich aufgenommen, weil der Junge von der Presse gejagt wurde und deshalb in Corinnas Wohnung nicht hatte bleiben können. Was für eine verworrene Geschichte, dachte Patrick. Er selbst war mit der Zeit ein Teil davon geworden, ohne es zunächst recht zu merken. Alles hatte damals damit begonnen, dass er sich in Corinna, seine Arbeitskollegin, verliebt hatte … »Sie hat gelogen«, sagte Sebastian. Seine Stimme klang schwer und so, als sei er bereits ein älterer Mann. »Die ganze Geschichte war vom Anfang bis zum Ende gelogen. Sie will eine Aussage machen. Die Anwälte wissen schon Bescheid, die Sternberger bestimmt auch. Ab morgen kann ich mich nirgends mehr blicken lassen, da bin ich nur noch der Sohn der Frau, die behauptet hat, dass ich der Sohn des verstorbenen Fürsten von Sternberg bin und die mit

  • Der kleine Fürst 120 – Adelsroman: Ein falscher Verdacht?

    120

    Der kleine Fürst 120 – Adelsroman: Ein falscher Verdacht?
    Der kleine Fürst 120 – Adelsroman: Ein falscher Verdacht?

    Viola Maybach´s Topseller. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Ihr müsst euch ja sicher noch tränenreich voneinander verabschieden", stellte Amelie von Hohenstein fest, während sie routiniert ihren Rucksack packte. Sie warf ihrer Freundin Katja von Salchow bei diesen Worten einen kurzen Blick zu und stellte amüsiert fest, dass Katja verlegen errötet war. Amelie richtete sich auf. "Hast du etwa gedacht, ich merke nicht, was da läuft?" Katja wandte sich ihr zu. Sie war eine zartgliedrige Blondine mit Augen von einem tiefen Blau. Wer sie zum ersten Mal sah, konnte sich nicht vorstellen, dass diese zierliche Person imstande war, eine schwere Fotoausrüstung zu schleppen, doch genau so war es. Sie fotografierte noch auf die ›altmodische‹ Art, auf Film. Zur Digitalkamera griff sie nur in Ausnahmefällen.

  • Du hast die Wahl, Isabella!: Der kleine Fürst 127 – Adelsroman

    127

    Du hast die Wahl, Isabella!: Der kleine Fürst 127 – Adelsroman
    Du hast die Wahl, Isabella!: Der kleine Fürst 127 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Natürlich müssen wir verkaufen!« Werner von Bott schrie beinahe. Sein Gesicht war hochrot, er hieb mit einer Faust auf den Tisch, dass die Gläser tanzten und alle Anwesenden erschrocken zusammenzuckten. Der Streit dauerte schon über eine Stunde, eine Einigung war nicht in Sicht. »Wenn wir es jetzt nicht tun«, fuhr der Redner fort, ruhiger zwar, aber noch immer heftig, »werden wir es bereuen. Jetzt ist die Firma so wertvoll, dass wir einen hervorragenden Preis dafür erzielen werden. Das wird sich schon bald ändern, die Zeiten werden schwieriger, wir müssen eine Menge Geld investieren, wenn wir die Konkurrenz auf Abstand halten wollen, und umstrukturieren müssen wir das Unternehmen auch, weil es nämlich sonst in Zukunft keinen Erfolg mehr haben wird.« Werner von Bott war ein Mann von Ende Fünfzig, klein und untersetzt, mit einem grauen Haarkranz um den breiten Schädel und einem unübersehbaren Doppelkinn. Sein beachtlicher Bauch freilich fiel dank seines hervorragenden Schneiders kaum auf. »Und genau das schlage ich vor: dass wir unser Familienunternehmen neu organisieren. So hätte Vater es gewollt, das weißt du ganz genau.« Auch Hermann von Bott war erregt, aber er hatte sich besser unter Kontrolle als sein vier Jahre älterer Bruder. Im Gegensatz zu diesem war Hermann groß und schlank, er hatte noch seine dichten dunklen Haare, in denen sich erst jetzt die ersten Silberfäden zeigten. »Vater hat kein Testament gemacht, weil er dachte, dass ihm dafür noch genug Zeit bliebe«, entgegnete Werner, »und ich habe oft genug mit ihm gesprochen, um zu wissen, was er auf keinen Fall gewollt

  • Wo ist Eberhard Hagedorn?: Der kleine Fürst 149 – Adelsroman

    149

    Wo ist Eberhard Hagedorn?: Der kleine Fürst 149 – Adelsroman
    Wo ist Eberhard Hagedorn?: Der kleine Fürst 149 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. Neue Erschütterung auf Schloss Sternberg: Der Butler wird entführt! Eine Verwechslung, denn die dreiste Ganovengang meinte eigentlich einen anderen. Und das macht alles noch viel schlimmer… »Es ist jetzt kurz vor Mitternacht«, sagte Baronin Sofia von Kant zu ihrem Mann, Baron Friedrich. »Es muss etwas passiert sein, Fritz. Niemals würde Herr Hagedorn sich so verspäten, ohne uns Bescheid zu geben.« »Wahrscheinlich hast du Recht, aber er hatte heute Urlaub«, erwiderte der Baron. »Theoretisch kann er so spät zurückkommen, wie er will.« »Theoretisch, theoretisch!«, rief sie. »Er hat gesagt, er ist zum Abendessen zurück. Und was Herr Hagedorn verspricht, das hält er auch.« »Seine Verspätung könnte mit dem Freund zusammenhängen, den er treffen wollte. Herr Hagedorn sagte doch, er sei sehr krank. Vielleicht ging es ihm nicht gut.« Der Baron bemerkte den Gesichtsausdruck seiner Frau und verstummte. »Ich wünschte, ich könnte daran glauben«, sagte Sofia leise. Sie sah so bekümmert aus, dass er unwillkürlich zu ihr ging, um sie in die Arme zu schließen. Sie hatten schwere Monate hinter sich, schlimme Verleumdungen hatten ihnen das Leben zur Hölle gemacht. Sofia war darüber sogar krank geworden. Neue Aufregung war Gift, nicht nur für sie, sondern für die ganze Familie. Eberhard Hagedorn, seit langen Jahren Butler in Schloss Sternberg, hatte für diesen Sonntag um Urlaub gebeten, was für sich genommen schon ein ganz außergewöhnliches Ereignis gewesen war, denn der alte Butler behauptete von sich, Urlaub nicht sonderlich zu schätzen. »Ich fühle mich am wohlsten, wenn ich arbeiten kann«, sagte er gern. Er wohnte im Schloss und war immer da, wenn er gebraucht

  • Ärztin mit Gefühl: Der kleine Fürst 147 – Adelsroman

    147

    Ärztin mit Gefühl: Der kleine Fürst 147 – Adelsroman
    Ärztin mit Gefühl: Der kleine Fürst 147 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Ein schlimmer Rückfall, leider«, sagte Dr. Walter Brocks, nachdem er mit Baron Friedrich von Kant das Schlafzimmer verlassen hatte, in dem Friedrichs Frau Sofia lag. »Ihre Gattin hat wieder hohes Fieber, und dieses Mal bestehe ich darauf, dass Sie auf mich hören. Wir lassen die Baronin jetzt sofort zu mir in die Klinik bringen. Nur dort kann ich für ihre Behandlung garantieren.« »Ich verstehe das nicht«, sagte der Baron unglücklich, während er sich mit einer Hand durch die dichten braunen Haare fuhr. »Meine Frau war doch auf dem Weg der Besserung, Herr Doktor! Wir alle haben geglaubt, dass sie bald wieder auf den Beinen sein wird.« »Es sah ja auch danach aus, aber einen Rückfall darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen.« »Ich kann sie nicht einmal fragen«, murmelte Friedrich. »Sie ist ja gar nicht ansprechbar.« Sein Blick verriet, wie sehr es ihn quälte, eine Entscheidung gegen den ausdrücklichen Wunsch seiner Frau fällen zu müssen, aber er nickte trotzdem. »Ich bin einverstanden, Herr Doktor, rufen Sie einen Wagen.« Während der Arzt telefonierte, kehrte Friedrich zu seiner Frau zurück. Still setzte er sich an ihr Bett und griff nach ihrer Hand. Sie bemerkte nichts davon. Ihr Gesicht war hochrot, die Lippen bewegten sich unablässig, die blonden lockigen Haare klebten feucht am Kopf. Sie war in den letzten Wochen schmaler geworden, auch älter. Noch vor Kurzem war sie eine hübsche Frau von Anfang Vierzig gewesen, jetzt hätte sie gut und gern auch zehn Jahre älter sein können, mit diesem neuen, spitzen Gesicht, durch das sich

  • Ein kaltes Herz?: Der kleine Fürst 140 – Adelsroman

    140

    Ein kaltes Herz?: Der kleine Fürst 140 – Adelsroman
    Ein kaltes Herz?: Der kleine Fürst 140 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. Prinz Christian von Sternberg stand während der großen Pause mit verschlossenem Gesicht auf dem Schulhof, allein. Seine Mitschüler ließen ihn in Ruhe. Sie kannten ihn. Wenn er so aussah wie jetzt, wollte er mit niemandem reden, höchstens mit seiner Cousine Anna von Kant und ihrem Bruder Konrad, seinem Cousin. Tatsächlich steuerten die beiden auch bereits auf ihn zu. Aber sie blieben stumm beieinander stehen, auch ihre Gesichter waren verschlossen. Vor allem bei Anna war das ungewöhnlich. Sie war sehr lebhaft, immer in Bewegung, und sie redete gern. Jetzt jedoch stellten sie und Konrad sich einfach zu ihrem Cousin und schwiegen. Christian hatte schon als kleiner Junge den Beinamen ›der kleine Fürst‹ erhalten. Sein Vater war nach der Geburt des Kindes so stolz darauf gewesen, endlich Vater geworden zu sein, dass er seinen Sohn schon als Zweijährigen mit auf Reisen genommen hatte. Sie waren überall begeistert empfangen worden und hatten bald »der große und der kleine Fürst« geheißen. Der Name war Christian geblieben. »Wir sollten nach der Schule den Hinterausgang nehmen«, sagte er jetzt, das Schweigen endlich brechend. »Bei mir ist ein Fotograf vor dem Klassenzimmerfenster aufgetaucht. Zum Glück hat unser Lehrer ihn sofort gesehen und verscheucht. Ich schätze mal, das wird grässlich nachher.« »War es ja heute Morgen schon«, murmelte Konrad. Anna stieß hervor: »Ich hasse sie!« »Wen jetzt?«, fragte Konrad. »Die Fotografen?« »Die auch. Aber ich meinte Frau Roeder, weil sie dieses Interview gegeben hat und weil jetzt alles wieder von vorn anfängt.« Die beiden anderen nickten trübsinnig. Frau Roeder, genauer: Corinna Roeder. Sie war die Frau,

  • Die richtige Frau bist du!: Der kleine Fürst 139 – Adelsroman

    139

    Die richtige Frau bist du!: Der kleine Fürst 139 – Adelsroman
    Die richtige Frau bist du!: Der kleine Fürst 139 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Also, heute Abend ist Tinas Party, morgen feiert Sebastian, und wir müssen uns natürlich auch noch bei Albrecht und Lena sehen lassen. Das können wir am Sonntagnachmittag machen, abends sind wir dann ja bei meinen Eltern zum Essen eingeladen.« Annika von Vitzloh strahlte. »Das wird ein super Wochenende!« Moritz von Sarnell zog die hübsche dunkelhaarige junge Frau an sich und küsste sie. »Müssen wir denn wirklich immer unterwegs sein, Annika?«, fragte er. »Können wir nicht einfach mal einen ruhigen Abend miteinander verbringen?« Sie sah ihn so verdutzt an, als hätte er ihr einen unerhörten Vorschlag gemacht. »Fernsehen und Chips essen?« Sie fing an zu lachen. »Das können wir machen, wenn wir alt sind und uns die Energie zum Ausgehen fehlt. Ich würde verrückt, wenn ich einen ganzen Abend lang zu Hause sitzen müsste.« »Von Sitzen war ja eigentlich nicht unbedingt die Rede«, murmelte Moritz. Sie umschlang ihn mit beiden Armen. »Ach, so hattest du das gemeint!«, flüsterte sie geschmeichelt. »Aber dafür finden wir doch immer genug Zeit, obwohl wir so viel unterwegs sind. Oder nicht?« Sie küsste ihn stürmisch, und er vergaß sein Unbehagen über das mit Terminen vollgestopfte Wochenende. Er plante eine Überraschung für Annika, die er ihr nicht unbedingt auf einer Party bereiten wollte, obwohl ihr das sicherlich gefallen hätte. Aber seiner Meinung nach musste es ein intimerer Rahmen sein. Er brauchte jedoch ohnehin noch ein wenig Zeit für die Vorbereitung. Sobald es so weit war, musste er sich etwas einfallen lassen, damit ihm wenigstens ein paar Stunden mit Annika allein blieben. Wenig

  • Die Schöne und der Kommissar: Der kleine Fürst 151 – Adelsroman

    151

    Die Schöne und der Kommissar: Der kleine Fürst 151 – Adelsroman
    Die Schöne und der Kommissar: Der kleine Fürst 151 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. Die ganze Familie war im grauen Salon von Schloss Sternberg versammelt, alle lauschten mit angehaltenem Atem der verzerrten und verstellten Erpresserstimme. Der Sternberger Butler Eberhard Hagedorn war einige Tage zuvor entführt würden, der Anruf war, wie schon der vorige, von der Polizei aufgezeichnet worden. Eine Sondereinheit hatte sich mit ihrer technischen Ausrüstung in einem anderen Salon des Schlosses eingerichtet, um die Anrufe zu orten, das war jedoch bis jetzt nicht gelungen. Auch die erste Geldübergabe war gescheitert: Baron Friedrich von Kant war pünktlich mit den verlangten fünf Millionen Euro am vereinbarten Ort gewesen, beobachtet von zahlreichen im Wald versteckten Polizisten, aber niemand war erschienen, um das Geld abzuholen. Der fünfzehnjährige Prinz Christian von Sternberg hatte den Salon als Letzter betreten, er war auf dem Familienfriedhof gewesen, um seinen Eltern einen Besuch abzustatten. Fürstin Elisabeth und Fürst Leopold von Sternberg waren im vergangenen Jahr bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Seitdem ging der Junge jeden Tag zu dem kleinen Hügel am Rande des Schlossparks, auf dem sie ihre letzte Ruhe gefunden hatten. Bei der Rückkehr ins Schloss war Christian von Jannik Weber, einem neunzehnjährigen jungen Mann aus dem Ort, den Eberhard Hagedorn eigentlich zum Butler hatte ausbilden wollen, mit den Worten empfangen worden: »Die Entführer haben wieder angerufen.« Janniks erster Arbeitstag im Schloss war bisher Eberhard Hagedorns letzter gewesen, nun vertrat der Junge den Älteren, so gut es ihm möglich war. Er hatte noch viel zu lernen, aber er besaß eine schnelle Auffassungsgabe und den unbedingten Willen, keinen Fehler zweimal zu begehen. Christian setzte sich

  • Keine Zeit für etwas Glück?: Der kleine Fürst 176 – Adelsroman

    176

    Keine Zeit für etwas Glück?: Der kleine Fürst 176 – Adelsroman
    Keine Zeit für etwas Glück?: Der kleine Fürst 176 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. Baron Friedrich von Kant lag auf den Knien in seinem Büro. Die Hilfsangebote sämtlicher Familienmitglieder hatte er abgelehnt, auch Eberhard Hagedorn, dem langjährigen Butler auf Schloss Sternberg, hatte er eine Absage erteilt. »Das Aufräumen muss ich selbst erledigen, vielen Dank, dabei kann ich niemanden gebrauchen, das würde mich nur aufhalten.« Insgeheim bereute er es längst, nicht wenigstens hier und da eine helfende Hand akzeptiert zu haben. Es war eine anstrengende, zeitraubende und auch langweilige Arbeit, dieses Ausmisten, das er schon viel zu lange vor sich her geschoben hatte. Aber wer räumte auch schon gern auf? Er jedenfalls nicht. Doch jetzt ging es nicht mehr anders, denn das Büro platzte buchstäblich aus allen Nähten, jedes Regal quoll über, nirgends war mehr ein freies Plätzchen zu finden. Natürlich hätte er einfach einen weiteren Raum als Büro belegen können, Platz gab es im Schloss ja wahrhaftig mehr als genug, doch was hätte es ihm genützt? Er hätte nur noch mehr Papiere angesammelt und gewiss keinen besseren Überblick gewonnen. Als er unten aus einem der Aktenschränke die große Kiste zog, die sich schon seit einer halben Ewigkeit in seinem Besitz befand, die er bis jetzt jedoch nie geöffnet hatte, stieß er einen lang gezogenen Seufzer aus. Es war ihm beinahe gelungen, die Existenz dieser Kiste zu verdrängen, er hatte schon lange nicht mehr an sie gedacht. Sie enthielt alte Familiendokumente, die meisten in Sütterlin-Schrift geschrieben, die er ohnehin nicht entziffern konnte. So weit er wusste, hatte schon sein Vater die Kiste sein Leben lang ungeöffnet gelassen.

  • Keine Hoffnung für Tatiana: Der kleine Fürst 162 – Adelsroman

    162

    Keine Hoffnung für Tatiana: Der kleine Fürst 162 – Adelsroman
    Keine Hoffnung für Tatiana: Der kleine Fürst 162 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Darf ich einen Vorschlag machen, Herr Baron?« Eberhard Hagedorn, seit Jahrzehnten Butler auf Schloss Sternberg und schon lange eine Institution, war an der Tür des Salons aufgetaucht, in dem sich Baron Friedrich von Kant mit seiner Frau, Baronin Sofia, beriet. »Natürlich, Herr Hagedorn«, antwortete der Baron müde. »Kommen Sie herein, bitte. Ich brauche Sie ja nicht aufzufordern, sich zu uns zu setzen, Sie lehnen ohnehin ab.« Eberhard Hagedorn neigte leicht den Kopf, um anzudeuten, dass diese Einschätzung zutreffend war. Er trat zwei Schritte vor. »Mein Vorschlag ist, dass ich zu den Rothenburgs fahre und ihnen sage, wo Tim sich zurzeit befindet. Eine solche Nachricht sollte, denke ich, persönlich überbracht werden, nicht am Telefon. Und da Sie jetzt viele andere Dinge zu regeln haben, könnte ich diese Aufgabe übernehmen, zumal mein Kontakt zu den Rothenburgs in den letzten Wochen ohnehin ziemlich eng geworden ist.« Sofia und Friedrich von Kant sahen beide gleichermaßen überrascht aus. »Auf diese Lösung hätten wir auch selbst kommen können, Fritz!«, rief die Baronin. »Sie haben ja völlig Recht, Herr Hagedorn …« Baron Friedrich hob die Hand, um seine Frau zu unterbrechen. »Würden die Rothenburgs nicht trotzdem erwarten, dass wir uns persönlich bei ihnen melden?«, fragte er. »Ich würde ihnen die Situation erklären«, erwiderte Eberhard Hagedorn ruhig. »Nur müssten Sie mir sagen, wann Sie die Polizei benachrichtigen wollen. Der Herr Kriminalrat wird ohnehin böse sein, wenn er vom genauen zeitlichen Ablauf der Ereignisse erfährt.« »Vielleicht braucht er das ja nicht so genau zu wissen«, murmelte der Baron. »Ich überlege mir noch, wie ich ihm

  • Der kleine Fürst 137 – Adelsroman: Ein falscher Freund?

    137

    Der kleine Fürst 137 – Adelsroman: Ein falscher Freund?
    Der kleine Fürst 137 – Adelsroman: Ein falscher Freund?

    Viola Maybach´s Topseller. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Neuigkeiten von Cosima?", fragte der fünfzehnjährige Prinz Christian von Sternberg, als er gemeinsam mit seinem Boxer Togo außer Atem das Hauptportal von Schloss Sternberg erreichte. Er war auf dem Familienfriedhof gewesen, wo er seinen Eltern einen Besuch abgestattet hatte, die im vergangenen Jahr tödlich verunglückt waren. "Ja, komm schon", antwortete seine Cousine Anna von Kant. Sie war zwei Jahre jünger als Christian, ihre Augen leuchteten vor Erregung. Annas Bruder Konrad setzte hinzu: "Wir warten nur auf dich. Cosima hat gerade angerufen, ihr Gespräch mit dieser früheren Nachbarin von Frau Roeder war offenbar ein voller Erfolg. Sie hat Papa alles erzählt. Er ist so aufgeregt wie lange nicht, aber er wollte uns nichts erzählen, bis du auch da bist." Christian schlug das Herz jetzt bis zum Hals. War es denn möglich, dass es endlich einmal gute Nachrichten in dieser elenden ›Affäre‹ gab, die die Sternberger seit Monaten in Atem hielt? Er hatte, wie jeder in der Familie, schon manches Mal gegen Zweifel ankämpfen müssen, ob es ihnen gelingen würde, Corinna Roeder der Lüge zu überführen – jene Corinna Roeder, die behauptete, vor ungefähr zwanzig Jahren die Geliebte seines Vaters gewesen zu sein und von diesem einen Sohn bekommen zu haben, einen Sohn, der bereits siebzehn war, also älter als Christian … Seine Eltern waren damals ein jung verheiratetes Paar gewesen.

  • Unsterblich verliebt: Der kleine Fürst 166 – Adelsroman

    166

    Unsterblich verliebt: Der kleine Fürst 166 – Adelsroman
    Unsterblich verliebt: Der kleine Fürst 166 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Wo ist Roberto?«, fragte die dreizehnjährige Anna von Kant, als sie sich auf Schloss Sternberg mit ihren Eltern, ihrem Bruder Konrad und ihrem Cousin Christian von Sternberg zum Abendessen setzte. »Er hat angerufen, dass er heute außerhalb isst«, erwiderte Baronin Sofia von Kant. »Wir sind also wieder einmal unter uns. Zur Abwechslung finde ich das auch mal ganz schön.« »Unter uns waren wir in letzter Zeit oft genug«, sagte Anna. Konrad, drei Jahre älter als sie, stimmte ihr zu. »Außerdem hat Roberto immer eine Menge zu erzählen.« Sofia wechselte einen Blick mit ihrem Mann, Baron Friedrich. Sie hatten nicht oft Geheimnisse vor den Kindern, sie fühlten sich nicht wohl dabei. Ein offener Umgang war ihnen wichtig, und so fragten sie sich auch jetzt wieder, ob es richtig war, ihnen zu verschweigen, was sie über ihren Gast erfahren hatten. Roberto Visconti war bereits seit mehr als einer Woche bei ihnen zu Gast. Sofias Schwester, Angelika Gräfin Maritz, hatte angerufen und mitgeteilt, ihr Mitarbeiter habe wichtige Dinge in Deutschland zu erledigen, sie hoffe, es störe ihre Verwandten nicht, dass sie ihn bei ihnen einquartiert habe. Angelika leitete eine Forschungsgruppe, die derzeit in Peru mit Ausgrabungen einer alten Inka-Stadt beschäftigt war. Sie war Forscherin mit Leib und Seele, ihre Familie hatte sie schon lange nicht mehr gesehen. Die Baronin hatte sich über die Eigenmächtigkeit ihrer Schwester mächtig aufgeregt, aber natürlich hatten sie Roberto Visconti dann doch herzlich willkommen geheißen. Er hatte es ihnen leichtgemacht, war er doch ein sehr angenehmer und unterhaltsamer Zeitgenosse. Mit den Teenagern war er vom

  • Ein Herz für Theodora: Der kleine Fürst 148 – Adelsroman

    148

    Ein Herz für Theodora: Der kleine Fürst 148 – Adelsroman
    Ein Herz für Theodora: Der kleine Fürst 148 – Adelsroman

    Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Herr Hagedorn«, sagte Baron Friedrich von Kant, als er bemerkte, dass der alte Butler noch immer an der Tür stand, nachdem er ihm seinen Tee serviert hatte, »haben Sie etwas auf dem Herzen?« »Ja, in der Tat, Herr Baron, es gäbe etwas, worüber ich gern mit Ihnen und der Frau Baronin sprechen würde«, erwiderte Eberhard Hagedorn. Er versah schon seit vielen Jahren auf Schloss Sternberg seinen Dienst, und nicht nur die Schlossbewohner hielten ihn für den perfekten Butler schlechthin, sondern auch ihre Gäste. »Aber ich sehe ja, wie viel Sie zu tun haben, vielleicht sollte ich Ihnen mein Anliegen lieber zu einem anderen Zeitpunkt vortragen.« »Unsinn, ich habe Zeit genug«, widersprach Baron Friedrich. Er war ein groß gewachsener Mann mit dichten braunen Haaren und einem freundlichen, offenen Gesicht. »Also, worum geht es?« Noch immer zögerte Eberhard Hagedorn, aber da die Augen des Barons erwartungsvoll auf ihn gerichtet waren, antwortete er schließlich. »Ein alter Schulfreund hat überraschend Kontakt mit mir aufgenommen«, berichtete er. »Wir waren früher sehr enge Freunde, aber später haben wir uns ein wenig aus den Augen verloren, zumal mein Freund ins Ausland gegangen ist. Er hat als Ingenieur überall auf der Welt gearbeitet und war immer nur zu kürzeren Besuchen in Deutschland. Ab und zu hat er mir eine Karte geschrieben, aber gesehen haben wir uns seit vielen Jahren nicht mehr.« »Und jetzt kommt er, und Sie würden ihn gern treffen«, warf Baron Friedrich ein. »Ja«, bestätigte Eberhard Hagedorn. »Er hat Krebs.« »Das tut mir leid, Herr Hagedorn, auch für Sie.« Der alte Butler nickte.

  • Ein harter Kavalier: Der kleine Fürst 143 – Adelsroman

    143

    Ein harter Kavalier: Der kleine Fürst 143 – Adelsroman
    Ein harter Kavalier: Der kleine Fürst 143 – Adelsroman