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Toni der Hüttenwirt: Das Buch 1
Der kleine Fürst: Das Buch 1
Der neue Landdoktor: Das Buch 1
eBook-Reihen3 Titel

Das Buch

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Über diese Serie

In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten.

Spannung garantiert!

Himmel und Meer waren blau an diesem Tag, postkartenblau. Das Wasser reflektierte die Sonne, es sah aus, als wäre es mit Millionen kleiner Diamanten übersät. Weit und breit gab es nichts zu sehen außer diesem glitzernden, sich nur ganz wenig bewegendem Wasser mit dem weiten Himmel darüber: keine Inseln, kein Festland, keine anderen Schiffe. Eine leere Welt, gefüllt allein mit magischem Blau.


Wunderschön, dachte Alexander.


Er hätte stundenlang so stehen und aufs Wasser blicken mögen, durch das sich das Schiff majestätisch seinen Weg bahnte. Die Sun­rise war ein Kreuzfahrtschiff, eins von den eher kleinen, intimen. Dafür war es besonders luxuriös, ein sogenanntes Traumschiff der Extra-Klasse, für die, die es sich leisten konnten. Zu denen gehörte er ohne Zweifel, trotzdem war er nicht zu seinem Vergnügen an Bord.


Mit einem leisen Seufzer riss er sich vom Anblick des blauen Wassers los. Es war schwer, sich in einer solchen Umgebung auf die Arbeit zu konzentrieren.


»Na ja«, hatte sein Freund Mark Möhlmann gesagt, »du bist dieser Aufgabe wenigstens gewachsen. Mit deinen geschliffenen Manieren und deinem Grafentitel fällst du in einer solchen Umgebung gar nicht auf, und so soll es ja sein. Stell dir mal vor, ich würde an Bord gehen. Wahrscheinlich fielen die Herrschaften, die sich dort aufhalten, sofort in Ohnmacht und würden sich mit Grausen abwenden.«


Mark hatte breit gegrinst bei diesen Worten und ihm freundschaftlich auf die Schultern geklopft. So locker war ihr Umgang nicht immer gewesen. Zu Beginn, als sie sich gerade erst kennengelernt hatten, waren sie nicht gerade gut miteinander ausgekommen. Für Mark
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum14. März 2017
Toni der Hüttenwirt: Das Buch 1
Der kleine Fürst: Das Buch 1
Der neue Landdoktor: Das Buch 1

Titel in dieser Serie (3)

  • Der neue Landdoktor: Das Buch 1

    1

    Der neue Landdoktor: Das Buch 1
    Der neue Landdoktor: Das Buch 1

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten. Spannung garantiert! »Emilia, bitte, komm da raus«, bat Sebastian Seefeld seine Tochter. Er stand bereits seit zehn Minuten vor ihrem Zimmer, aber sie weigerte sich nach wie vor, es zu verlassen. »Ich komme nicht mit, vergiss es«, erklärte sie ihm erneut. »Ich bleibe in meinem Zimmer, bis du mir zwei Oneway-Tickets nach Toronto unter der Tür durchschiebst.« »Was soll das, Emilia? Wir waren uns doch einig, dass wir nach Bergmoosbach ziehen.« »So öde habe ich es mir aber nicht vorgestellt.« »Du kanntest Bergmoosbach.« »Das letzte Mal war ich vor zwei Jahren hier, da war ich noch ein Kind.« »Du warst zwölf.« »Noch ein Kind, sage ich doch.« »Können wir vielleicht ohne diese Tür zwischen uns darüber reden?« »Du willst mich doch nur überreden, mit dir zu Leonhard zu gehen.« »Richtig, das will ich, weil ich ihn gern besuchen möchte und zwar mit dir.« »Warum? Ihr Erwachsenen stört euch doch nur an Kindern.« »Das ist nicht wahr, außerdem hast du mir gerade erklärt, dass du kein Kind mehr bist.« »Habe ich?« »Ja, hast du.« »Ich komme aber trotzdem nicht mit.« »Emilia, bitte.« Sebastian schüttelte entnervt den Kopf, setzte sich auf die honigfarbene Holztreppe und schaute in die Diele hinunter. Er zuckte zusammen, als ein Schatten über den hellen Parkettboden streifte, bis ihm klar wurde, dass es die Äste der Ulme waren, die im Hof stand und sich im sanften Abendwind wiegte. Er wusste allmählich keinen Rat mehr. Emilia und er waren seit beinahe drei Wochen in Bergmoosbach, und seitdem lehnte sie alles ab, was er ihr vorschlug. Sie hatte das Grundstück noch kein einziges Mal verlassen, sie wollte niemanden in

  • Toni der Hüttenwirt: Das Buch 1

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    Toni der Hüttenwirt: Das Buch 1
    Toni der Hüttenwirt: Das Buch 1

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten. Spannung garantiert! »Mei, Liesel, war das eine Hitze heute Nacht!«, stöhnte Heinz. »Erst mal guten Morgen!«, lächelte Elisabeth, die Liesel gerufen wurde. »Entschuldige, mein Madl!« Heinz nahm seiner Frau das große Tablett ab und stellte es auf den Küchentisch. Er nahm sie in den Arm. »Ein herzliches guten Morgen!«, sagte er. »Dir auch einen wunderschönen Tag«, antwortete sie. Sie küssten sich. Dann trug Heinz das große Tablett mit dem Frühstück hinaus auf die Terrasse, an die sich ein weitläufiger Garten anschloss. Während Liesel den Tisch deckte, kurbelte Heinz die Markise ganz aus. »Noch ist es ein bisserl kühl, aber in einer halben Stunde haben wir Sonne. Die Hitze hält jetzt schon drei Wochen an. Beim nächsten Regen tanze ich barfuß im Garten.« Liesel goss Kaffee ein und sie frühstückten. Um diese Zeit war es noch sehr still in der kleinen Siedlung des Dorfes unweit von München. Die Stille wurde gestört durch ein Auto. »Wer kann das sein? Alle Nachbarn sind doch in Urlaub.« Heinz Gerber stand auf und ging um die Hausecke nach vorn. Liesel hörte, wie er mit jemanden sprach. Wenig später kam er mit Emil zurück. »Grüß Gott, Emil«, begrüßte Liesel ihn herzlich. Emil reichte ihr eine Tüte mit Brötchen. »Mei, die Polizei, dein Freund und Helfer!«, sagte Liesel in bester Laune. »Liefert ihr jetzt Frühstücksbrötchen aus? Hattest du Nachtschicht? Magst du einen Kaffee? Machst du deine Runde in der Nachbarschaft, bevor du dich schlafen legst? Wie schaffst du das, tagsüber zu schlafen? Wir finden nicht mal nachts Ruhe bei der Hitze.« »Liesel, ja, ich hatte Nachschicht und Ja, ich nehme einen Kaffee«, antwortete Emil. Sie kannten Emil

  • Der kleine Fürst: Das Buch 1

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    Der kleine Fürst: Das Buch 1
    Der kleine Fürst: Das Buch 1

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten. Spannung garantiert! Himmel und Meer waren blau an diesem Tag, postkartenblau. Das Wasser reflektierte die Sonne, es sah aus, als wäre es mit Millionen kleiner Diamanten übersät. Weit und breit gab es nichts zu sehen außer diesem glitzernden, sich nur ganz wenig bewegendem Wasser mit dem weiten Himmel darüber: keine Inseln, kein Festland, keine anderen Schiffe. Eine leere Welt, gefüllt allein mit magischem Blau. Wunderschön, dachte Alexander. Er hätte stundenlang so stehen und aufs Wasser blicken mögen, durch das sich das Schiff majestätisch seinen Weg bahnte. Die Sun­rise war ein Kreuzfahrtschiff, eins von den eher kleinen, intimen. Dafür war es besonders luxuriös, ein sogenanntes Traumschiff der Extra-Klasse, für die, die es sich leisten konnten. Zu denen gehörte er ohne Zweifel, trotzdem war er nicht zu seinem Vergnügen an Bord. Mit einem leisen Seufzer riss er sich vom Anblick des blauen Wassers los. Es war schwer, sich in einer solchen Umgebung auf die Arbeit zu konzentrieren. »Na ja«, hatte sein Freund Mark Möhlmann gesagt, »du bist dieser Aufgabe wenigstens gewachsen. Mit deinen geschliffenen Manieren und deinem Grafentitel fällst du in einer solchen Umgebung gar nicht auf, und so soll es ja sein. Stell dir mal vor, ich würde an Bord gehen. Wahrscheinlich fielen die Herrschaften, die sich dort aufhalten, sofort in Ohnmacht und würden sich mit Grausen abwenden.« Mark hatte breit gegrinst bei diesen Worten und ihm freundschaftlich auf die Schultern geklopft. So locker war ihr Umgang nicht immer gewesen. Zu Beginn, als sie sich gerade erst kennengelernt hatten, waren sie nicht gerade gut miteinander ausgekommen. Für Mark

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