Es ist eben Liebe: Toni der Hüttenwirt 369 – Heimatroman
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"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Toni, Katja, Walli und Eric frühstückten. Eric aß heute auffällig mehr als sonst. Nach dem zweiten Brot schmierte er sich noch zwei Brote und klappte sie zusammen. Dann holte er aus der Speisekammer Butterbrotpapier und wickelte sie ein. »Aha, das sind Pausenbrote, wie?«, sagte Walli. Eric griff zur Trillerpfeife. »Eric, nicht!«, herrschte Walli ihn an. »Mei Eric, du verstehst doch so viel von Tieren. Du weißt doch, welch empfindliches Gehör Hunde haben. Bitte, höre mit dem Höllenlärm auf, wenn Coco in der Nähe ist. Deine Trillerpfeife ist eine Qual für sie.« Eric wurde tiefrot. Trotzdem führte er die Trillerpfeife zu den Lippen, blies aber ganz sachte hinein. »Es geht also. Gut gemacht, Eric!«, sagte Walli. »Entschuldige, dass ich dich ausgeschimpft habe. Ich habe es nicht so gemeint.«
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Buchvorschau
Es ist eben Liebe - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt
– 369 –
Es ist eben Liebe
Unveröffentlichter Roman
Friederike von Buchner
Toni, Katja, Walli und Eric frühstückten. Eric aß heute auffällig mehr als sonst. Nach dem zweiten Brot schmierte er sich noch zwei Brote und klappte sie zusammen. Dann holte er aus der Speisekammer Butterbrotpapier und wickelte sie ein.
»Aha, das sind Pausenbrote, wie?«, sagte Walli.
Eric griff zur Trillerpfeife.
»Eric, nicht!«, herrschte Walli ihn an. »Mei Eric, du verstehst doch so viel von Tieren. Du weißt doch, welch empfindliches Gehör Hunde haben. Bitte, höre mit dem Höllenlärm auf, wenn Coco in der Nähe ist. Deine Trillerpfeife ist eine Qual für sie.«
Eric wurde tiefrot. Trotzdem führte er die Trillerpfeife zu den Lippen, blies aber ganz sachte hinein.
»Es geht also. Gut gemacht, Eric!«, sagte Walli. »Entschuldige, dass ich dich ausgeschimpft habe. Ich habe es nicht so gemeint.«
Ein winziges Lächeln huschte über Erics Gesicht.
»Eric«, sagte Katja, »du kannst mit dem Fahrrad zur Schule fahren, wenn du magst.«
Eric reagierte zuerst nicht. Er schaute auf seinen Teller und trank seinen Malzkaffee aus.
»Ich habe dir einen Fahrradkorb an die Lenkstange gehängt«, sagte Katja. »Darin kannst du deinen Ranzen transportieren. Komm mit, ich zeige ihn dir!« Sie nahm Erics Ranzen und ging hinaus.
Eric lief ihr hinterher. Im Türrahmen drehte er sich noch einmal um und winkte Martin und Walli zu. Die beiden waren ganz erstaunt und winkten zurück.
Eric lief Katja hinterher.
»Mei, Martin, hast du das gesehen?«, flüsterte Walli.
»Ja, es war unglaublich. Eric scheint immer mehr aufzutauen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Mit Winken hat er ’Pfüat euch!’ ersetzt. Mei, Walli, ich habe Herzklopfen«, sagte Martin.
Im Schuppen betrachtete Eric den Korb an der Lenkstange.
Katja stellte den Ranzen hinein. »Bestimmt willst du mit den anderen Buben um die Wette radeln. Ohne den Ranzen auf dem Rücken kannst du schneller in die Pedale treten.«
Eric strich fast liebevoll über den Drahtkorb.
Katja erzählte ihm, dass sie den Korb früher benutzt habe. Aber jetzt brauche sie nicht mehr. »Ich hoffe, er gefällt dir. Wenn du ihn nicht willst, nimm ihn ab. Ich werde nicht ärgerlich.«
Zuerst senkte Eric den Kopf, dann trat er auf sie zu und ergriff ihre Hand.
Katja war so überwältigt, dass sie Eric in die Arme zog. Und es geschah ein Wunder. Eric umfasste Katjas Taille und schmiegte sich an sie. Katjas Herz pochte unglaublich schnell. Sie konnte nicht mehr denken. Sie drückte ihm einen Kuss auf sein rotblondes Haar.
Eric löste sich von ihr.
»Eric, entschuldige! Ich weiß nicht, wie das ist mit Kindern, besonders mit Buben in deinem Alter. Ich nehme an, sie wollen keinen Kuss. Es wird nicht wieder vorkommen. Das verspreche ich dir.« Dabei bebte ihre Stimme.
Eric sah sie an. Er lächelte, wie nur ein glückliches Kind lächeln kann. Dann streichelte er zuerst Katjas Wange. Anschließend drückte er ihr einen Kuss auf die Wange. Ohne ihr einen weiteren Blick zu schenken, sprang er aufs Fahrrad und radelte davon. Dabei betätigte er eifrig die Klingel.
Katja sank auf einen alten dreibeinigen Hocker. Tränen rollten ihr über die Wangen. Es waren Tränen des Glücks.
Als Katja nicht zurückkam, stand Martin auf und ging in den Schuppen. »Mei, Katja, was ist passiert?«, rief er aus, als er seine Frau weinen sah.
Katja warf sich Martin an die Brust und weinte noch mehr. Sie war völlig aufgelöst. Vor lauter Tränen brachte sie kein Wort hervor.
Martin hielt sie fest und streichelte ihr den Rücken. »Komm mit, wir gehen rein!«, flüsterte er ihr ins Ohr.
Walli war genauso erschrocken, als sie Katja sah. »Du brauchst einen großen Becher von Ella Waldners Beruhigungstee«, sagte sie. »Katja, was ist passiert?«
Katja wischte sich das Gesicht ab uns schnäuzte sich die Nase. Dann setzte sie sich an den Tisch. »Walli, danke, ich brauche keinen Beruhigungstee. Es ist alles in Ordnung, mehr als ich zu hoffen gewagt hätte. Es war so überwältigend, dass ich die Freudentränen nicht zurückhalten konnte.« Katja schaute ihren Mann an und sagte: »Martin, ich muss dir sagen, dass ich einen Verehrer habe. Er hat mich sogar geküsst, ganz zärtlich auf die Wange.«
»Wirklich? Ist er aus sich herausgegangen?«, rief Martin aus. »Hat Eric etwas gesagt?«
»Nein, gesagt hat er kein Wort. Aber das war auch nicht nötig. Er hat mich angelächelt. Augenblick, ich muss erst mal Luft holen. Mei, ich habe immer noch Herzklopfen. Es geschah so unerwartet.« Katja schenkte sich Kaffee ein.
Martin fühlte ihren Puls. »Du solltest mit dem Kaffee etwas warten«, ermahnte er sie.
»Martin, du bist jetzt nicht als Arzt gefragt«, bemerkte Katja. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit gab sie viel Sahne und Zucker in den Kaffee. Sie rührte um und trank. Dann erzählte sie, was sie erlebt hatte.
»Mei, das ist unglaublich«, sagte Walli. »Das überrascht mich jetzt doch. Das war ein richtiger Gefühlsausbruch.«
»So ist es«, stimmte ihr Martin zu. »Ich bin von der Heftigkeit und Spontanität total überrascht. Ich freue mich natürlich. Eric hat dich wirklich gern.«
»Ja, so ist es. Ich habe Eric auch sehr gern. Der plötzliche Ausdruck seiner Zuneigung hat mich überrumpelt. Darauf war ich nicht gefasst.«
»Aber du hast dich zuerst gehenlassen Katja. Als Eric nach deiner Hand griff, hast du ihn in die Arme genommen.«
»Das kam von innen, ohne nachzudenken, Martin.«
»Es war gut«, stellte Walli zufrieden fest. »Ich habe immer gesagt, der Bub braucht Liebe. Ich will mich nicht damit brüsten, aber ich habe recht behalten.«
»Ich bin gespannt, wie er sich verhält, wenn er aus der Schule kommt«, murmelte Martin.
»Warten wir es ab, Martin. Ich denke, es ist das Beste, nicht an die Sache zu erinnern«, schlug Katja vor. »Tun wir so, als sei es ganz normal, dass sich ein Kind mit einem Küsschen auf die Wange verabschiedet.«
Walli nickte zufrieden.
»Das ist auch meine Meinung«, stimmte Martin zu.
Katja trank ihren Kaffee aus. »So jetzt geht es mir wieder besser. Nein, das stimmt nicht. Es geht mir blendend«, strahlte Katja. »Euch bitte ich, euch nichts anmerken zu lassen.«
Martin und Walli versprachen es.
Sascha kam. Sofort erzählten sie ihm, was sich ereignet hatte.
»Mei, das ist ein Wunder«, sagte der junge Arzt ergriffen. »Da müssen die Engel sein Herz berührt haben und deines ebenso, Katja.«
»Ja, wahrscheinlich war es so. Dem Himmel sei Dank. Jetzt bin ich überzeugt, dass Eric seine Stimme wiederfindet.«
»Oder irgendeinen Weg, wie er sich verständlich machen kann«, sagte Sascha. »Es beweist, dass das Ergebnis aller körperlichen Untersuchungen richtig war. Bei Eric liegt in keiner Weise ein Organschaden vor.«
Walli wiegte bedenklich den Kopf.
»Du bist nicht davon überzeugt«, bemerkte Sascha.
»Nun ja, ich bin keine Ärztin. Dass ich davon überzeugt bin, dass dem Bub Liebe fehlt und Wärme, das habe ich von Anfang an gesagt. Ich denke, die Sache ist ganz einfach. Im Volksmund würde man sagen, es hat ihm die Sprache verschlagen. Nennt es meinetwegen Trauma. Es gab ähnliche Fälle in Waldkogel. Jemand wurde Zeuge eines Unglücks oder von schicksalhaftem Leid. Er oder sie wollte schreien, holte tief Luft und öffnete den Mund. Aber der Hilferuf hallte nur in seinem Inneren. Es kam kein Ton über die Lippen. Es hat der Person einfach die Sprache verschlagen. Es kam sogar einige Male vor, dass es Wochen, Monate oder Jahre gedauert hat, bis sie wieder sprechen konnten. Alle wollten reden. Aber die Stimme versagte den Dienst. Es ging nicht. Während deines Studiums, Martin, als du nicht in Waldkogel warst, gab es einen solchen Fall. Du kennst doch Marita Wöller?«
»Ja, sie ist eine Patientin von mir. Aber sie kommt nur einmal im Jahr
