Mannsbild mit kleinen Fehlern: Toni der Hüttenwirt 170 – Heimatroman
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"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Die Tür zum Krankenzimmer stand offen. Auf dem Bett am Fenster saß eine junge Frau. Sie hatte den Arm um einen kleinen Jungen gelegt und drückte ihn an sich. Sie hauchte ihm einen Kuss auf das blonde Haar.
Anna trat an das Bett.
»Grüß Gott, du musst Melanie sein und das ist sicher dein Lars! Ich bin Anna. Wir haben telefoniert.«
Ein kleines Lächeln huschte über die blassen Gesichtszüge der jungen Frau. Sie reichte Anna die Hand.
»Richtig, ich bin Melanie und das ist mein Bub, der Lars.«
»Mami, ist das die Frau, mit der du telefoniert hast, die den Hund hat?«, rief Lars.
Anna lachte ihn an.
»Ja, die bin ich, Lars. Und jetzt verrate ich dir etwas: Draußen vor dem Krankenhaus warten meine Kinder. Sie heißen Franziska und Sebastian. Den Hund haben sie dabei. Du weißt, dass Hunde nicht ins Krankenhaus dürfen.«
»Kinder dürfen auch nicht rein, jedenfalls nicht überall. Aber ich darf Mami besuchen. Das hat mir Onkel Jörg erlaubt.«
»Du sollst vom Herrn Doktor nicht als Onkel Jörg reden, Lars. Das ist Herr Doktor Zimmermann. Das habe ich dir schon so oft gesagt.«
»Aber er hat gesagt, ich soll Onkel Jörg zu ihm sagen, Mami.«
Anna lächelte. Das war typisch für den guten Jörg Zimmermann! Der gewissenhafte und menschliche Arzt hatte, über seinen Freund Dr. Engler, Melanie mit Anna und Toni in Kontakt gebracht, in der Hoffnung, dass die Baumbergers ihr helfen könnten.
»Lars, draußen warten alle auf dich! Du kannst die Kinder und Bello nicht übersehen. Es ist ein ganz großer schwarzer Hund.«
»Ich weiß, wie ein Neufundländer
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Buchvorschau
Mannsbild mit kleinen Fehlern - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt
– 170 –
Mannsbild mit kleinen Fehlern
… und trotzdem liebt sie ihn
Friederike von Buchner
Die Tür zum Krankenzimmer stand offen. Auf dem Bett am Fenster saß eine junge Frau. Sie hatte den Arm um einen kleinen Jungen gelegt und drückte ihn an sich. Sie hauchte ihm einen Kuss auf das blonde Haar.
Anna trat an das Bett.
»Grüß Gott, du musst Melanie sein und das ist sicher dein Lars! Ich bin Anna. Wir haben telefoniert.«
Ein kleines Lächeln huschte über die blassen Gesichtszüge der jungen Frau. Sie reichte Anna die Hand.
»Richtig, ich bin Melanie und das ist mein Bub, der Lars.«
»Mami, ist das die Frau, mit der du telefoniert hast, die den Hund hat?«, rief Lars.
Anna lachte ihn an.
»Ja, die bin ich, Lars. Und jetzt verrate ich dir etwas: Draußen vor dem Krankenhaus warten meine Kinder. Sie heißen Franziska und Sebastian. Den Hund haben sie dabei. Du weißt, dass Hunde nicht ins Krankenhaus dürfen.«
»Kinder dürfen auch nicht rein, jedenfalls nicht überall. Aber ich darf Mami besuchen. Das hat mir Onkel Jörg erlaubt.«
»Du sollst vom Herrn Doktor nicht als Onkel Jörg reden, Lars. Das ist Herr Doktor Zimmermann. Das habe ich dir schon so oft gesagt.«
»Aber er hat gesagt, ich soll Onkel Jörg zu ihm sagen, Mami.«
Anna lächelte. Das war typisch für den guten Jörg Zimmermann! Der gewissenhafte und menschliche Arzt hatte, über seinen Freund Dr. Engler, Melanie mit Anna und Toni in Kontakt gebracht, in der Hoffnung, dass die Baumbergers ihr helfen könnten.
»Lars, draußen warten alle auf dich! Du kannst die Kinder und Bello nicht übersehen. Es ist ein ganz großer schwarzer Hund.«
»Ich weiß, wie ein Neufundländer Hund ausschaut. Mami hat mir ein Bild gezeigt. Darf ich gehen, Mami? Ich bin auch ganz schnell wieder bei dir.«
»Lauf schon! Du musst dich nicht beeilen. Ich komme mit Anna nach.«
Lars rannte davon. Melanie sah ihm nach und lächelte, bis sie ihn nicht mehr sah. Dann wurde ihr Gesicht ernst. Sie blickte Anna an.
»Ja, das ist mein Bub. Er hält sich tapfer. Es ist im Augenblick nicht einfach für ihn. Seit ich hier bin, hat er entwicklungsmäßig einen Sprung gemacht. Er benimmt sich nicht mehr wie ein Fünfjähriger. Das beunruhigt mich. Er ist so ernst geworden.«
Anna lächelte Melanie ermutigend zu.
»Das wird wieder. Wir werden den Bub schon aufmuntern.«
Melanie stand auf. Sie trug einen Jogginganzug und weiße Tennisschuhe. Der Anzug war ihr etwas zu groß. Anna ahnte, dass die junge Mutter sehr schlank war, mehr als es ihrer Gesundheit zuträglich war.
»Dann wollen wir gehen«, sagte Anna und hielt ihr den Arm entgegen. Melanie hakte sich mit einem dankbaren Lächeln unter.
Sie verließen das Krankenzimmer. Melanie fing erst draußen auf dem Flur zu sprechen an.
»Danke, dass du mich angerufen hast und dass ihr euch um Lars kümmern wollt. Das ist wie ein Geschenk. Ich weiß nicht, wie ich das wieder gutmachen soll.«
»Darüber mache dir keine Gedanken. Hauptsache, Lars fühlt sich bei uns auf der Berghütte wohl und du kannst beruhigt sein. Du hast einen Zusammenbruch hinter dir und musst dich erholen.«
»Das stimmt. Ich wollte in allem perfekt sein, nach dem Tod meines Mannes. Da habe ich für zwei gearbeitet. Dazu kam der Haushalt und der Bub, es war alles ein bisserl viel. Aber ich habe dir meine Geschichte schon am Telefon erzählt. Danke, dass du mir zugehört hast!«
Melanie lächelte verlegen.
»Es tat mir so gut, mit dir zu reden, Anna, obwohl wir uns gar nicht kannten. Da sprang ein Funke über, und ich wusste, ich kann dir und deinem Mann meinen Buben anvertrauen.«
Anna hatte in den vergangenen Tagen jeden Abend lange mit Melanie telefoniert. Sie waren übers Telefon gute Freundinnen geworden.
»Wichtig ist, dass du wieder zu Kräften kommst. Dann gehst du in Kur und anschließend kommst du noch eine Weile zu uns auf die Berghütte.«
»Ich will euch nicht auch noch zur Last fallen, Anna. Danke für die Einladung, aber ich will nach der Reha-Maßnahme gleich wieder arbeiten gehen.«
Anna lächelte. Sie dachte, dass darüber das letzte Wort noch nicht gesprochen war. Aber es wäre falsch gewesen, Melanie zu drängen.
Sie gingen langsam den Flur entlang zum Eingangsbereich. Durch die hohen Glaswände sahen sie Franziska und Sebastian mit Lars auf dem Rasen vor dem Krankenhaus sitzen. Bello lag zwischen ihnen und ließ sich von Lars streicheln.
»Er liebt Hunde«, sagte Melanie leise. »Wenn ich könnte, würde ich ihm einen Hund holen. Aber wie soll ich das machen? Ich muss Mutter sein, den Vater ersetzen, arbeiten gehen, den Haushalt führen und so weiter. Da ist kein Platz für einen Vierbeiner. Ich habe immer ein so schlechtes Gewissen, dass ich Lars nicht alles geben kann.«
»Jetzt kommt Lars erst einmal zu uns. Wie ich das sehe, wird Bello nicht von Lars Seite weichen und umgekehrt ebenso. Lars’ wird älter werden und später, wenn er größer ist, dann kann er allein für einen kleinen Hund sorgen, denke ich. Du musst kein schlechtes Gewissen haben, Melanie. Außerdem ist es für Kinder nicht gut, wenn sie alles bekommen. Die meisten haben zu viel und wissen dann nichts mehr zu schätzen. Du bist das Wichtigste für deinen Buben. Jetzt denkst du nur daran, wieder gesund zu werden!«
Sie gingen auf die Kinder zu. Anna stellte Franziska und Sebastian vor.
»Und das ist Bello, unser junger Neufundländer«, sagte Anna.
»Mami, wann darf ich auf die Berghütte?«, bettelte Lars. »Der Hund ist so süß. Kann ich gleich mitfahren?«
Melanie seufzte.
Auf der einen Seite freute sie sich, dass Lars mitfahren wollte, auf der anderen Seite warf das den ganzen Zeitplan durcheinander.
»Lars«, sagte Melanie. »Wir haben das alles schon beredet. Doktor Zimmermann wird dich bald auf die Berghütte bringen.«
»Wann, Mami?«
»Lars, bald habe ich gesagt. Außerdem kannst du Frau Sodermann nicht enttäuschen. Sie hat dich gern aufgenommen und opfert dafür ihren Urlaub. Außerdem kannst du mich so jeden Tag besuchen. Wenn du auf der Berghütte bist, kannst du mich nicht so oft sehen.«
Der kleine Lars schwieg einen Augenblick.
»Wenn ich dich nicht sehen kann, will ich nicht auf die Berghütte«, sagte er.
Melanie kniete sich neben Lars ins Gras.
»Lars, wir werden telefonieren. Außerdem habe ich dir gesagt, dass ich noch in eine Rehaklinik fahre. Das ist weit. Dort kannst du mich nicht besuchen. Du willst doch, dass ich wieder gesund werde?«
Lars nickte eifrig. Anna ahnte, was in seinem kleinen Kinderherzen vor sich ging.
Sie setzte sich auf den Rasen dazu.
»Jetzt bleibst du erst einmal bei deiner Mami und bei Frau Sodermann. Wenn deine Mama in Kur geht, dann kommen Franzi und Basti und holen dich ab. Bello kommt auch mit. Bis dorthin habe ich etwas für dich. Schau mal!«
Anna griff in ihre Handtasche und zog ein kleines Päckchen hervor.
»Das ist für dich!«
Lars riss das Papier auf. Seine Mutter tadelte ihn und ermahnte ihn, sich zu bedanken.
»Danke«, sagte Lars leise. »Das sind alles Fotos von Bello!«
»Ja, das ist ein kleines Fotoalbum. Franziska und Sebastian haben die Bilder für dich ausgesucht.«
Lars strahlte.
Anna stand auf.
»So, jetzt macht ihr drei einen Spaziergang. Wir setzen uns hier vor dem Krankenhaus auf die Bank und reden.«
Anna bat Sebastian, darauf zu achten, dass sie in einer halben Stunde wieder zurück waren. Die Kinder nahmen Lars in die Mitte und gaben ihm die Hundeleine. Sebastian führte Bello zusätzlich am Halsband. Melanie und Anna sahen ihnen nach.
»Du musst dir keine Sorgen machen, Melanie. Das wird schon. Franzi und Basti werden Lars liebevoll in ihre Mitte nehmen. Außerdem ist bei uns auf der Berghütte immer etwas los. Du wirst sehen, bald wird dein kleiner Bub wieder
