Ein Fest für die Liebe? - Unveröffentlichter Roman: Toni der Hüttenwirt 343 – Heimatroman
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"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Die Zwillinge kamen aus der Schule und warfen ihre Mountainbikes ins Gras. »He, stellt sie ordentlich hin!«, rief Wendy. »Wir legen nur den Ranzen ab und holen die Geschenke. Hast du vergessen, dass wir heute Nachmittag zum Geburtstag eingeladen sind?«, fragte Anderl. Seine nur wenige Minute jüngere Schwester Hetti schaute sich um. »Wo ist Bella?«. »Ich weiß nicht«, antwortete Wendy. »Sie wird irgendwo herumliegen. Wir hatten Besuch mit einem Hund. Sie haben gespielt. Jetzt wird sie müde sein.« »Hetti, los komm, die warten schon auf uns!«, trieb Anderl sie an. Anderl klemmte die Tüte mit dem Geburtstagsgeschenk auf seinen Gepäckträger. Sie radelten los zurück ins Tal. Wendy sah ihnen nach. Wie schnell sie groß geworden sind, dachte sie.
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Ein Fest für die Liebe? - Unveröffentlichter Roman - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt
– 343 –
Ein Fest für die Liebe? - Unveröffentlichter Roman
Noch immer ist nichts entschieden
Friederike von Buchner
Die Zwillinge kamen aus der Schule und warfen ihre Mountainbikes ins Gras.
»He, stellt sie ordentlich hin!«, rief Wendy.
»Wir legen nur den Ranzen ab und holen die Geschenke. Hast du vergessen, dass wir heute Nachmittag zum Geburtstag eingeladen sind?«, fragte Anderl.
Seine nur wenige Minute jüngere Schwester Hetti schaute sich um.
»Wo ist Bella?«.
»Ich weiß nicht«, antwortete Wendy. »Sie wird irgendwo herumliegen. Wir hatten Besuch mit einem Hund. Sie haben gespielt. Jetzt wird sie müde sein.«
»Hetti, los komm, die warten schon auf uns!«, trieb Anderl sie an.
Anderl klemmte die Tüte mit dem Geburtstagsgeschenk auf seinen Gepäckträger.
Sie radelten los zurück ins Tal.
Wendy sah ihnen nach. Wie schnell sie groß geworden sind, dachte sie.
Während sie die Kaschmirziege kämmte, beschlich Wendy plötzlich ein seltsames Gefühl.
Sie brachte die Ziege zurück zu den anderen ins große Gatter. Dann suchte sie Henk auf. Er war im Büro und schrieb an einem Artikel über die Haltung von Kaschmirziegen.
Er sah auf, als Wendy eintrat.
»Hast du Bella gesehen?« , fragte Wendy.
»Nein, warum?«
»Weil ich sie suche, Henk. Ich habe plötzlich so ein seltsames Gefühl.«
Henk, der Tierarzt war, runzelte die Stirn. Er wusste, was Wendy damit andeuten wollte. Bella war fast vierzehn Jahre alt und inzwischen nicht mehr so ganz gesund.
»Heute Morgen waren die Touristen hier«, sagte Wendy. »Sie hatten einen Hund dabei. Das war das letzte Mal, dass ich Bela gesehen habe. Sie hat mit dem Hund gespielt. Es war ein junger Hund. Er war wohl zu lebhaft.«
»Sie wird irgendwo liegen und schlafen«, sagte Henk.
»Wendy, Henk, kommt schnell!«
»Ganz schnell!«
Die Stimmen der Zwillinge überschlugen sich, bis sie keinen Ton mehr herausbekamen.
Wendy und Henk eilten hinaus.
»Bella liegt oben im Gras beim Milchpfad«, sagte Hetti.
»Sie bewegt sich nicht«, jammerte Anderl.
Henk nahm seine Tierarzttasche und sie liefen los.
Henk ging neben Bella in die Knie. Er schaute zuerst in ihre Augen. Dann nahm er das Stethoskop aus der Tasche und hörte sie ab.
»Was ist mit ihr?«, fragte Anderl.
»Das kann ich euch nicht sagen. Sie ist krank. Und vergesst nicht, Bella ist schon sehr alt«, antwortete Henk.
»Willst du damit sagen, dass sie so krank ist, dass sie sterben könnte?«, fragte Hetti.
Im Tonfall ihrer Stimme klang tiefe Besorgnis mit. Der weinerliche Unterton war nicht zu überhören.
»Ja, irgendwann wird Bella sich aufmachen in den Hundehimmel«, sagte Henk.
»Hundehimmel klingt blöd«, stieß Anderl hervor.
»Ich werde ihr etwas spritzen, dann sehen wir weiter«, sagte Henk.
Er nahm eine Ampulle und eine Injektionsnadel aus der Tasche, zog ein Medikament auf und spritzte es Bella in den Muskel am Oberschenkel. Er hörte sie wieder ab.
»Ihr Herzschlag ist schon kräftiger«, sagte er leise.
Er sah Wendy an, die dabeistand.
»Wendy, holt bitte das Auto her. Ich fahre mit Bella zu Beate und Carl in die Praxis und hänge sie an die Infusion.«
Wendy holte das Auto.
Dann hoben sie die alte Hündin in den hinteren Teil des Geländewagens.
Anderl und Hetti kletterten auf den Rücksitz.
»Raus mit euch!«, sagte Henk streng.
Anderl verschränkte die Arme vor dem Körper. Hetti tat es ihm nach.
»Wir wollen aber mitkommen«!, sagte Anderl.
Henk seufzte.
»Kinder, macht jetzt bitte kein Theater. Ihr wärt mir nur im Weg. Raus aus dem Auto! Ich will los, weil ich Bella schnell eine Infusion geben will.«
»Sie wird doch wieder gesund?«, fragte Hetti. »Versprich, dass sie wieder gesund wird!«
Henks Herz war schwer.
»Das kann ich euch nicht versprechen«, sagte er.
»Du bist ein guter Tierarzt«, sagte Hetti. »Bestimmt gibt es ein Medikament, das Bella hilft.«
Traurig kletterten die Zwillinge aus dem Auto.
Hetti warf sich an Henk und klammerte sich an ihm fest.
»Ich bitte dich, mach Bella wieder gesund!«, jammerte sie.
Wendy trat hinzu. Sie zog Hetti an sich, damit Henk losfahren konnte.
Hetti umschlang jetzt Wendy. Tränen kullerten aus ihren Augen.
Wendy griff mit dem Finger unter Hettis Kinn. Sie hob ihr den Kopf hoch, um ihr in die Augen sehen zu können.
»Ach, mein armes Schatzerl, ich habe genauso Angst um Bella wie du. Henk wird alles tun, damit es ihr bald besser geht.«
Anderl stand mit hängendem Kopf dabei. Er vergrub die Hände tief in die Hosentaschen.
»Jetzt lass den Kopf nicht hängen, Anderl«, sagte Wendy liebevoll.
Anderl biss sich auf die Unterlippe und sagte:
»Henk und du, ihr sprecht schon viele Wochen davon, dass Bella alt ist und nicht mehr lange leben wird. Ich weiß, dass Hunde nicht so alt wie Menschen werden. Ich will aber nicht, dass Bella stirbt.«
Wendy streichelte ihm über den Kopf.
»Ach mein Bub, das will ich auch nicht. Jetzt warten wir doch erst einmal ab. Ihr habt Glück, dass Henk Tierarzt ist. Er wird alles für unsere Bella tun. Und Beate und Carl werden ihm dabei helfen«, sagte Wendy.
Anderl liefen die Tränen über das Gesicht.
Wendy reichte ihm ein Taschentuch.
»Wir können nichts tun als warten und hoffen«, sagte Wendy. »Die Tränen helfen Bella nicht. Vielleicht hat sie auch nur etwas gefressen, was ihr nicht bekommen ist. Ihr wisst doch, dass die Touristen oft Reste liegen lassen.«
Die Zwillinge waren untröstlich. Wendy atmete tief durch.
»Ich mache euch einen Vorschlag. Ihr tut jetzt, als sei es ein ganz normaler Tag. Wolltet ihr nicht zum Kindergeburtstag?«
»Nicht mehr«, antwortete Anderl.
»Und du, Hetti?«
»Ich auch nicht«, schluchzte Hetti.
»Also, Kinder, das kann ich schon verstehen. Aber dann müsst ihr anrufen und absagen. Einfach so wegzubleiben, ist kein Stil.«
»Kannst du bei den Bachers anrufen und sagen, dass wir nicht kommen?«, bat Anderl.
»Okay, ich sage ab. Und ihr, ihr seid jetzt tapfer. Mei, ihr seid doch zwei so starke und kluge Kinder. Ihr seid sonst keine Heulsusen und Heulhänsel«, sagte Wendy. »Wenn ihr nicht zum Kindergeburtstag wollt, könnt ihr mir helfen, die Kaschmirziegen zu kämmen. Los holt euch die Kämme und fangt an! Ich rufe bei den Bachers an und sage für euch ab.«
»Erzähle aber nicht, dass ich geheult habe«, sagte Anderl. »Sonst werde ich morgen in der Schule ausgelacht.«
Wendy unterdrückte ein Schmunzeln.
»Natürlich erzähle ich es nicht«, versprach Wendy. »Los jetzt! Zieht euch um, bevor er zu den Ziegen geht.«
Die Kinder nickten und gingen in die Almhütte.
Wendy seufzte.
Sie griff nach ihrem Handy und rief bei den Bachers an. Elvira Bacher nahm ab. Wendy erklärte es ihr.
»Ach, das tut mir leid. Die beiden hängen so an Bella. Sie brachten sie oft mit, wenn sie zum Spielen zu uns kamen«, sagte sie. »Wendy, tröste die beiden. Sage ihnen, wir machen noch eine Feier.«
»Das werde ich, Elvira. Und lass dir bitte eine Ausrede einfallen. Es wäre bestimmt nicht gut, wenn Anderl oder Hetti morgen in der Schule darauf angesprochen würden.«
»Du kannst dich auf mich verlassen«, sagte Elvira.
Sie verabschiedeten sich und legten auf.
Anderl und Hetti waren sehr wortkarg. Sie kämmten die Ziegen und sammelten die Wollbüschel in dem Einer. Daraus würde Wendy feines Wollgarn spinnen, aus ihm würden Kleidungsstücke angefertigt werden. Die nicht preiswerten Teile waren sehr beliebt.
Es war später Abend. Nur mühsam hatte Wendy die Zwillinge dazu gebracht, ins Bett zu gehen.
Wendy saß
