Tilly und Wendel sehen sich zum ersten Mal …: Toni der Hüttenwirt 329 – Heimatroman
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Über dieses E-Book
"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Wendy wusch das Milchgeschirr am Brunnen vor der Almhütte. Bella, ihre Neufundländerhündin, schoss aus der Almhütte, als ein Auto zu hören war. »Bella, hierher! Bella, bei Fuß!«, schrie Wendy. Es war Bella anzusehen, dass ihr die Aufforderung nicht gefiel. Sie blieb zwar stehen, fing aber an zu bellen. »Rein ins Körbchen!«, rief Wendy. Bella hörte nicht. Wendy Hansen wischte sich die Hände an ihrer Halb-Schürze ab, die sie über den Jeans trug. Sie nahm Bella am Halsband und brachte sie in die Almhütte. »Hier bleibst du jetzt! Du musst endlich lernen, dass du nicht jedem Auto entgegenstürmen kannst, das den Milchpfad heraufkommt. Platz! Rein ins Körbchen!« Bella dachte nicht daran, ihren großen Hundekorb aufzusuchen. Sie sprang auf das Sofa und legte sich hin, dabei schaute sie Wendy an. »Okay, meinetwegen, aber bleibe hier drinnen«, sagte Wendy streng.
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Rezensionen für Tilly und Wendel sehen sich zum ersten Mal …
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Buchvorschau
Tilly und Wendel sehen sich zum ersten Mal … - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt
– 329 –
Tilly und Wendel sehen sich zum ersten Mal …
Wird es so sein, wie er es sich erträumt hat?
Friederike von Buchner
Wendy wusch das Milchgeschirr am Brunnen vor der Almhütte.
Bella, ihre Neufundländerhündin, schoss aus der Almhütte, als ein Auto zu hören war.
»Bella, hierher! Bella, bei Fuß!«, schrie Wendy.
Es war Bella anzusehen, dass ihr die Aufforderung nicht gefiel. Sie blieb zwar stehen, fing aber an zu bellen.
»Rein ins Körbchen!«, rief Wendy.
Bella hörte nicht.
Wendy Hansen wischte sich die Hände an ihrer Halb-Schürze ab, die sie über den Jeans trug. Sie nahm Bella am Halsband und brachte sie in die Almhütte. »Hier bleibst du jetzt! Du musst endlich lernen, dass du nicht jedem Auto entgegenstürmen kannst, das den Milchpfad heraufkommt. Platz! Rein ins Körbchen!«
Bella dachte nicht daran, ihren großen Hundekorb aufzusuchen. Sie sprang auf das Sofa und legte sich hin, dabei schaute sie Wendy an.
»Okay, meinetwegen, aber bleibe hier drinnen«, sagte Wendy streng.
Sie ging hinaus, um zu sehen, wer gekommen war. Der Geländewagen kam ihr bekannt vor. Doch wem er gehörte, fiel ihr nicht ein.
Dann stieg der Fahrer aus. Es war Tassilo von Teuffen-Thurmann.
»Grüß Gott, Wendy!«
»He, grüß Gott, Tassilo, welch eine Überraschung! Ich rätselte, wer da kommt. Bella hat wohl gewusst, dass du es bist.«
»Wo ist sie?«
»Drinnen auf dem Sofa. Dahin habe ich sie verbannt. Sie will jedem Auto entgegenlaufen, das den Milchpfad heraufkommt. Das muss ich ihr abgewöhnen.«
»Viel Erfolg mit deinen Erziehungsmaßnahmen!«, schmunzelte Tassilo.
»Willst du mich besuchen oder willst du rauf auf die Berghütte?«, fragte Wendy.
»Letzteres, Wendy, aber ich bleibe gern ein wenig hier. Ich sehe dich selten im Sommer. Wie geht es dir?«
»Gut«, antwortete Wendy. »Ich bin mit der Morgenarbeit fertig und wollte mir Kaffee machen. Trinkst du mit?«
»Danke, das mache ich gern.«
Als sie die Berghütte betraten, saß Bella aufrecht auf dem Sofa.
Wendy lachte. »Okay, du kannst Tassilo begrüßen. Du hast eher gewusst, dass er es ist, als ich.«
Die Hündin sprang vom Sofa und lief auf Tassilo zu. Sie streckte sich und legte ihm die Pfoten auf die Schultern.
Tassilo kraulte ihr das dicke, dunkle Fell.
Wendy füllte zwei Kaffeebecher und stellte Zucker und Milch auf den Tisch. Und sie holte die Keksdose, die voller Plätzchen war. Sie hatte sie nach einem norwegischen Rezept gebacken.
Tassilo ließ sie sich schmecken.
»Machst du einen Tag frei?«, fragte Wendy.
Tassilo schmunzelte. »Ja, ich habe mir freigenommen. Ich muss rauf auf die Berghütte und jemanden abholen.«
Wendy sah Tassilo fragend an. »Das klingt ein bisserl umständlich. Warum musst du ihn holen? Will er nicht kommen? Hast du einen Musiker, der bei dir unter Vertrag steht, auf der Berghütte versteckt?«
»Nein! Ich hole Wendel ab, um ihn auf die Begegnung mit dem Madl vorzubereiten, in das er heimlich verliebt ist. Sie ist zu Gast bei uns.«
»Aha, du hast die Rolle eines Hochzeiters übernommen. Willst du Toni Konkurrenz machen? Er ist doch der hochtalentierte Vermittler für einsame Herzen, in Waldkogel«, sagte Wendy.
Tassilo hob abwehrend die Hände. »Bewahre! Ich hoffe, ich werde so schnell nicht wieder in so etwas verwickelt. Das ist mir viel zu kompliziert. Ich rühre die Herzen lieber durch Musik.«
»Dann macht sich das Madl nichts aus romantischen Melodien?«
»Wendy, es ist noch schlimmer. Sie stopft sich die Ohren mit Watte zu, um ja nichts zu hören.«
»Drehe die Bässe lauter, Tassilo! Wumm – wumm – wumm, das muss sie spüren«, sagte Wendy lachend.
»Gute Idee, normalerweise hilft das, aber das Madl hat einen ›Hörschaden‹ aus mehrmals enttäuschter Liebe.«
»Aha, sie hatte Liebeskummer. So etwas soll vorkommen. Aber das geht vorbei. Sie wird darüber hinwegkommen.«
Tassilo schüttelte den Kopf. »Das ist nicht so einfach, Wendy. Bei Tilly ist das viel komplizierter. Sie hat keine Ahnung, dass sich Wendel in sie verliebt hat.«
Nach und nach erzählte Tassilo die ganze Geschichte, von dem Koffer vom Fundbüro, dem Geburtstagsgeschenk der Freunde für Wendel.
Er schilderte ausführlich, wie das Brautkleid in dem Koffer Wendels Neugierde und Phantasie angeregt hatte. Wie er auf die Suche gegangen ist, nach der Frau, die nicht nach einem verlorenen Hochzeitskleid gesucht hat.
Er berichtete, wie sich Wendel verliebte und sich entschied, dass die Unbekannte die Richtige für ihn sei. Er ließ auch das Arbeitsangebot nicht aus. »Was sagst du dazu?«, fragte Tassilo dann.
»Das ist die verrückteste Liebesgeschichte, die ich je gehört habe, auch wenn sie, bis jetzt, sehr einseitig ist. Jetzt willst du ihn holen und die beiden werden zum ersten Mal miteinander sprechen?«
»Ja, das will ich tun.«
»Himmel, da möchte ich Mäuschen sein!«, sagte Wendy.
»Du kannst ja zum Schloss fahren und Zenzi einen Besuch abstatten. Dann bist du dort, wenn ich mit Wendel eintreffe.«
»Danke, aber das lass ich lieber bleiben. Du kannst es mir irgendwann erzählen«, wehrte Wendy ab. Sie trank einen Schluck Kaffee. »Aber da ich dich gerade hier habe, möchte ich mit dir über die Hirscher Alm sprechen. Hast du da schon etwas unternommen? Henks Großtante ist richtig vernarrt in die leer stehende Almhütte.«
»Das weiß ich, Wendy. Ich bin schon froh, dass Ella Waldner sie inzwischen nutzen kann. Sie darf dort ihre Kräuter aufhängen.«
»Adam und Käthe Hirscher sind wieder öfter oben. Sie sind dann meistens hier bei mir. Eine Alm ohne Vieh ist eben keine Alm, sagen sie.«
»Damit haben sie recht. Haben sie Adele und Henk schon kennengelernt?«
Wendy schüttelte den Kopf. »Nein, der geplante Almhüttenabend fiel aus. Er sollte letzte Woche stattfinden. Ich hatte versprochen, norwegisch zu kochen, war aber verhindert. Der Abend wurde verschoben. Wir werden ihn nachholen. Jetzt geht es darum, einen neuen Termin zu finden.«
»Dann muss du musst du etwas ganz Wichtiges zu tun gehabt haben. Steckt dahinter ein Bursche?«, fragte Tassilo und lächelte sie verschmitzt an.
Wendy überlegte, ob sie über Sebastians Krankheit sprechen sollte. Sie entschied sich, zu schweigen. Es war vorbei. Sebastian wollte kein Mitleid haben, weder in der akuten Phase und erst recht nicht im Nachhinein. »Nein, da muss ich dich leider enttäuschen, Tassilo. Ich habe keinen Burschen.«
»Warum? Okay, es ist schwierig, im Sommer einen kennenzulernen, wenn du nur auf der Alm bist. Auf der anderen Seite kommen doch genug fesche Burschen vorbei. Sieht dich keiner?«
Wendy lachte. »Tassilo, wenn ich wollte, könnte ich an jedem Finger zehn haben.«
»Ah, dann bist du wählerisch?«
»Ja, das bin ich. Ist das schlimm? Schließlich will ich mein ganzes Leben mit ihm zusammenbleiben. Da mache ich keine Kompromisse.«
»Richtig so! Besser, du wartest ein bisserl, bis der Richtige vorbeikommt, als dass du in Torschlusspanik den falschen Mann nimmst.«
»Genauso ist es«, stimmte Wendy ihm zu. »Doch der Druck auf mich wächst. Jeder fragt mich danach. Es ist so lästig. Besonders, da Franziska in festen Händen ist. Sie und Lukas sind ein Paar, auch wenn sie sich mit dem Trauschein noch Zeit lassen.« Wendy seufzte. »Die Anmacherei auf der Alm ist ganz schön nervig.«
»Wendy, das musst du verstehen. Du bist sehr hübsch. Du bist ein fesches Madl. Und du kommst aus guter Familie.
»Doppelt guter Familie, schließlich gehöre ich zu den Baumbergers und den Hansens.«
Und in Gedanken fügte Wendy hinzu, dass sie ein sehr reiches Madl war, durch das Erbe ihrer Mutter Jette.
Jette hatte von ihren Eltern und Großeltern ein riesengroßes Vermögen gerbt, es vermehrt, und an Wendy weitergegeben.
Nur Ole wusste davon, der es für sie verwaltete und weiter vermehrte. So würde es auch bleiben, bis sie die wahre Liebe gefunden
