Wer bist du, Schöne?: Toni der Hüttenwirt 362 – Heimatroman
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Über dieses E-Book
"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Toni hielt vor seinem Elternhaus. Es war früher Abend. Er kam aus Kirchwalden vom Einkaufen zurück. Er nahm eine Einkaufstüte aus dem Kofferraum und ging ins Haus. Über den Wintergarten betrat er die Küche. Seine Eltern saßen am Küchentisch und aßen. Es war der wöchentliche Ruhetag der Wirtschaft 'Zum Baumberger'. Sie hatten auch keine Pensionsgäste. So genossen sie die Ruhe. »Grüß Gott zusammen!«, rief Toni, als er eintrat. Seine Eltern strahlten. »Grüß Gott, setz dich, Toni! Magst du mitessen?« »Nein, danke!«, antwortete Toni. »Ich war am späten Nachmittag mit Leo von der Bergwacht im Biergarten. Wir hatten uns schon länger nicht mehr so richtig unterhalten können. Nun ja, das ist im Sommer so. Da haben wir beide viel zu tun.
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Buchvorschau
Wer bist du, Schöne? - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt
– 362 –
Wer bist du, Schöne?
Aufregungen und Überraschungen auf der Alm
Friederike von Buchner
Toni hielt vor seinem Elternhaus. Es war früher Abend. Er kam aus Kirchwalden vom Einkaufen zurück. Er nahm eine Einkaufstüte aus dem Kofferraum und ging ins Haus.
Über den Wintergarten betrat er die Küche.
Seine Eltern saßen am Küchentisch und aßen.
Es war der wöchentliche Ruhetag der Wirtschaft ‘Zum Baumberger’. Sie hatten auch keine Pensionsgäste. So genossen sie die Ruhe.
»Grüß Gott zusammen!«, rief Toni, als er eintrat.
Seine Eltern strahlten.
»Grüß Gott, setz dich, Toni! Magst du mitessen?«
»Nein, danke!«, antwortete Toni. »Ich war am späten Nachmittag mit Leo von der Bergwacht im Biergarten. Wir hatten uns schon länger nicht mehr so richtig unterhalten können. Nun ja, das ist im Sommer so. Da haben wir beide viel zu tun. Wir sehen uns zwar, wenn er mit dem Hubschrauber die Bierfässer auf die Berghütte bringt. Aber dann ist auch meistens keine Zeit. Er muss ständig weiterfliegen. Es ist immer nur eine kurze Zwischenlandung.«
Er stellte die Einkaufstasche ab, goss sich Kaffee ein und setzte sich dazu.
»Meta, Ich habe alles bekommen, was du aus Kirchwalden hast haben wollen. Es ist alles in der Tasche.«
»Danke, Toni! Das erspart uns einen Weg nach Kirchwalden, und wir müssen unsere kostbare Zeit am freien Tag nicht opfern«, sagte Meta.
Sie sah ihn an und bemerkte:
»Du bist so nachdenklich, Toni.«
Toni lächelte.
»Es ist alles in Ordnung. Ich habe nur darüber nachgedacht, was Leo mir erzählt hat. Ich kann aber nicht darüber sprechen, denn ich habe Leo mein Wort gegeben.«
»Oh, dann muss es etwas Dienstliches sein, was ihm Kopfweh bereitet«, sagte Xaver. »Auch bei den Kameraden der Bergwacht gibt es sicher mal Unstimmigkeiten. Das gibt es überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten. Die Bergwacht hat wenig Festangestellte. Das macht Leos Arbeit bestimmt nicht einfach. Wahrscheinlich ist er oft in Sorge, ob die Freiwilligen zum eingeplanten Einsatztermin erscheinen.«
»Ja, das war auch ein Thema«, murmelte Toni.
Seine Eltern warfen sich Blicke zu und stellten keine Fragen mehr.
Toni schaute auf die Uhr.
»Ich muss los. Ich will noch bei Wendy auf der Ziegenalm halten«, erklärte Toni. »Ich habe Geschenke für die Zwillinge gekauft. Wendy hatte mir schon vor Tagen gesagt, dass sie es für gut fände, wenn ich die beiden ein bisserl verwöhne. Sie sind nämlich eifersüchtig auf den Franz. Sie hätten gesagt, ich würde sie sicher weniger liebhaben. Wendy kommt oft mit ihnen hinauf auf die Berghütte. Natürlich dreht sich im Augenblick alles um dem kleinen Franz.«
»Ich wollte dich gerade fragen, wie es dem kleinen Franz und seiner Mutter geht«, sagte Tonis Mutter.
»Meta, Sophie ist eine wunderbare Mutter. Sie hat sich binnen zwei Tagen von der Geburt erholt. Sie trägt Franz den ganzen Tag mit sich herum in einem Tragetuch. Dem kleinen Buben scheint das gut zu bekommen. Er weint kaum. Eigentlich nur, wenn die Windeln gewechselt werden müssen. Er trinkt und schläft viel.«
»Wie lange wollen Sebastian und Sophie mit dem Kindl noch auf der Berghütte bleiben?«, fragte Tonis Vater.
»Sicherlich nicht mehr lange. Sophie wird in Waldkogel bleiben, und Sebastian nach München zur Arbeit pendeln. Ich denke, er freut sich auf die Arbeit. Peter vertritt ihn gut. Außerdem ist der alte Gerber zu Besuch, der ehemalige Besitzer aus der Schweiz «, antwortete Toni.
Er trank seinen Kaffee aus und verabschiedete sich von seinen Eltern.
Sie brachten ihn zum Auto. Meta gab ihm noch einen Korb mit frischem Gemüse und Beeren aus dem Garten mit. Ein zweiter großer Korb war für die Berghütte bestimmt.
Toni wendete und fuhr den Milchpfad hinauf. Seine Eltern winkten.
Toni parkte auf dem Milchpfad. Er ging den kurzen Fußweg entlang, der etwas den Hang hinunterführte. Hinter der Ziegenalmhütte hing Wendy Wäsche auf.
Sie begrüßten sich herzlich.
»Ich bin gleich fertig, nur noch die paar Wäschestücke. Ich wollte sie schon früher aufhängen, aber ich lernte eine Wanderin kennen. Sie fragte nach dem Weg hinauf zur Berghütte. Wir kamen ins Plaudern und ich lud sie zum Kaffee ein. Ich genoss es, mich einmal ungestört mit jemanden zu unterhalten. Die Zwillinge sind mit Henk nach München gefahren.«
»Dann hattest du einen ruhigeren Tag.«
»Das stimmt. Ich habe ihn genossen«, antwortete Wendy.
Toni blieb bei ihr stehen, bis sie das letzte Wäschestück aufgehängt hatte.
Sie ließ den Wäschekorb stehen und legte den Klammerbeutel hinein. Dann fuhr sie noch einmal mit der Hand über die Wäschestücke.
»Bis es dunkel wird, werden sie trocken sein«, murmelte Wendy. »Lass uns reingehen!«
Toni folgte ihr in die große Wohnküche. Dort stellte er den Korb mit dem frischen Gemüse ab. Wendy freute sich und räumte ihn sofort aus.
»Setz dich! Magst du einen Kaffee? In der Thermoskanne ist noch ein Rest. Für eine Tasse wird es reichen.«
»Nein, danke, Wendy! Ich nehme aber gern einen Saft.«
Toni nahm zwei Päckchen in Geschenkpapier aus seinem Rucksack. »Hier, das ist für die Zwillinge«, sagte er.
»Danke, ich lege deine Geschenke zur Seite. Du kannst es ihnen bei deinem nächsten Besuch geben«, sagte Wendy.
Wendy holte Saft und schenkte Toni ein.
Sie selbst nahm einen Kaffee.
Sie trank einen Schluck und sah Toni ernst an.
»Gut, dass wir allein sind, Toni. Ich möchte zu einem bestimmten Thema gern deine Meinung wissen. Wenn die Kinder da sind, kann man sich nicht richtig unterhalten.«
Toni lachte.
»Das stimmt, die beiden mischen sich in alles ein. Sie stellen viele Fragen und tun lautstark ihre Ansicht kund.«
»Das ist wohl so in dem Alter Toni. Ich muss mal Ole fragen, ob ich auch so war«, murmelte Wendy.
Sie sahen sich an. Beide erinnerten sich, dass das Schicksal sich zwischen sie gestellt hatte. Über zwanzig Jahre waren vergangen, bevor Wendy ihren leiblichen Vater gefunden hatte und sie sich endlich in die Arme nehmen konnte. Ole, der Mann ihrer Mutter, hatte die Rolle wie ein liebender Vater ausgefüllt und noch heute verband sie viel. Manchmal dachte Wendy, dass sie es nicht schlecht getroffen hatte mit ihren beiden Papas. Ole und Toni waren inzwischen engbefreundet und verstanden sich gut.
»Ole kann dir bestimmt etwas sagen«, sagte Toni.
Er trank einen Schluck Saft.
»Also, über was wolltest du mit mir sprechen?«
»Über diese junge Wanderin, mit der ich einen schönen Nachmittag verbracht habe. Sie war schon mehrmals in Norwegen in Urlaub und so hatten wir viel Gesprächsstoff. Sie heißt Heidrun Giller und wird Heddy gerufen. Sie ist achtzehn Jahre alt und hat gerade Abitur gemacht. Sie arbeitete eine Weile hier im Kloster und machte ein pädagogisches Praktikum. Sie will Erzieherin werden. Sie half die Schüler des Internats zu betreuen, die während der Sommerferien dortblieben.«
»Das war eine gründliche Einleitung, Wendy. Ich denke, dass jetzt deine eigentliche Frage kommt.«
»Ja, Toni. Also glaubst du an Doppelgänger, in dem Fall Doppelgängerinnen? Okay, erst dachte ich, Chris käme den Weg herauf. Doch dann erkannte ich, dass sie es nicht war. Heddy ist viel jünger als Chris. Aber sie gleicht ihr wie ein Ei dem anderen. Ich bin richtig erschrocken. Das gibt es doch nicht, dachte ich. Also, meinst du, es gibt diese Laune der Natur, dass sich zwei Menschen so ähnlichsehen?«
Toni runzelte die Stirn. Er trank noch einen Schluck Saft, bevor er antwortete.
»Wendy, was soll ich dazu sagen? Sicherlich könnte es große Ähnlichkeiten zwischen Menschen geben, die nicht
