Heiratsvermittler auf vier Pfoten: Toni der Hüttenwirt Classic 74 – Heimatroman
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Über dieses E-Book
Liebe und Gefühle, nach Heimat und bodenständiger Natur bildet Kern und Botschaft dieser unvergleichlichen Romanserie.
»So, Anna, des waren die letzten Hüttengäste. Jetzt sind alle gegangen. Bist soweit, machen wir unsere Kaffeepause?« Toni stand in der Tür des Schlafzimmers und schaute zu, wie Anna die Betten machte. Sie lächelte. »Bin gleich soweit! Ich mache nur noch schnell die Betten der Kinder, dann komme ich!« Toni versperrte Anna die Tür. »Wie heißt das Paßwort?« Anna lächelte. Sie kannte Tonis kleine Spielchen. »Das Paßwort heißt ›Liebe‹ – und jetzt laß mich durch!« Toni blieb stehen. Er schloß seine Anna in die Arme und küßte sie. »Bist mir schon ein Lieber, Toni! Doch jetzt laß mich gehen! Ich komme gleich zu dir, dann trinken wir gemütlich Kaffee zusammen und haben einen Augenblick für uns.« Toni gab den Weg frei. Er sah Anna nach. Dann ging er in die Küche der Berghütte und brühte Kaffee auf.
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Rezensionen für Heiratsvermittler auf vier Pfoten
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Buchvorschau
Heiratsvermittler auf vier Pfoten - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt Classic
– 74 –
Heiratsvermittler auf vier Pfoten
Was wäre ich ohne meinen Rocky?
Friederike von Buchner
»So, Anna, des waren die letzten Hüttengäste. Jetzt sind alle gegangen. Bist soweit, machen wir unsere Kaffeepause?«
Toni stand in der Tür des Schlafzimmers und schaute zu, wie Anna die Betten machte. Sie lächelte.
»Bin gleich soweit! Ich mache nur noch schnell die Betten der Kinder, dann komme ich!«
Toni versperrte Anna die Tür.
»Wie heißt das Paßwort?«
Anna lächelte. Sie kannte Tonis kleine Spielchen.
»Das Paßwort heißt ›Liebe‹ – und jetzt laß mich durch!«
Toni blieb stehen. Er schloß seine Anna in die Arme und küßte sie.
»Bist mir schon ein Lieber, Toni! Doch jetzt laß mich gehen! Ich komme gleich zu dir, dann trinken wir gemütlich Kaffee zusammen und haben einen Augenblick für uns.«
Toni gab den Weg frei. Er sah Anna nach. Dann ging er in die Küche der Berghütte und brühte Kaffee auf. Für Anna brühte er einen kräftigen Friesentee auf. Wußte er doch, daß Anna den so gern trank. Ein starker Friesentee mit Milch und Zucker, das war für Anna ein kleines Stückchen Heimat. Obwohl sie eine richtige Berglerin geworden war, so trug sie die Erinnerung an Elbe und Nordsee auch noch in ihrem Herzen.
Toni deckte auf der Terrasse der Berghütte schön den Tisch. Als Überraschung hatte er bei seinem letzten Besuch in Kirchwalden Kandiszuckerstangen für Anna gekauft.
Der alte Alois sah von seiner Zeitung auf.
»Du gibst dir heute besondere Mühe, Toni!«
»Warum net? Manchmal habe ich ein bisserl ein schlechtes Gewissen, daß ich so wenig Zeit für meine liebe Anna habe.«
»Schmarrn! Sie hat auch wenig Zeit. Ihr habt nun mal die Berghütte. Des ist bei mir und meiner lieben Frau damals – Gott hab’ sie selig – auch net anders gewesen. Trotzdem waren wir glücklich. Und deine Anna ist auch glücklich. Schau sie dir doch an, wie glücklich und strahlend sie aussieht. Also, wenn du mich fragen tust, dann schaut sie glücklicher aus als damals, als ich ihr zum ersten Mal begegnet bin. Mach’ dir net so viele Gedanken, Toni. Der Sommer auf der Berghütte ist immer hart. Im Winter wird es dann ruhiger.«
Toni lehnte sich an das Terrassengeländer und schaute weit über Land und Berge.
»Des ist des schönste Fleckerl auf Erden, Alois! Ich bin dir und dem Himmel dankbar!«
»Mußt hauptsächlich dem Himmel dankbar sein, daß er die Anna hierher geschickt hat.«
»Toni! Toni!« rief Anna und eilte herbei.
In den Händen trug sie viele Zettel. Toni erkannte, daß es Seiten aus einem Schulheft waren.
»Toni, das mußt du dir ansehen! Das habe ich eben im Papierkorb in Franziskas Zimmer gefunden. Die Seiten waren alle zerknautscht. Ich wunderte mich, daß der Papierkorb neben ihrem Schreibtisch so voll war. Schau dir das an!«
Anna gab Toni das Bündel. Er strich die Seiten nochmals mit der Hand glatt. Er las und schüttelte dabei den Kopf.
»Was soll des denn sein, Anna?«
»Das frage ich mich auch. Mit
Hausaufgaben kann das nichts zu tun haben.«
»Des kannst laut sagen, sonst würde ich mich sofort in der Schule beschweren. Die Kinder sollen lernen, gute Aufsätze zu schreiben und net solchen Blödsinn. Hat des wirklich die Franzi geschrieben?«
»Es ist eindeutig Franziskas Handschrift!«
»Des sehe ich – des sehe ich! Aber, was will des Madl damit?«
Toni und Anna schauten sich an.
»Vielleicht ist sie doch nicht so glücklich hier bei uns, wie wir denken. Wer weiß schon, was in einem Kinderherz vor sich geht?«
Die einzelnen zerknitterten Seiten wanderten zwischen Toni und Anna hin und her. Sie rätselten, was die Texte zu bedeuten hatten.
Der alte Alois beobachtete die beiden. Er faltete seine Zeitung zusammen und kam zu ihnen an den Tisch.
»Jetzt hast du Tonis Tee, den er dir extra gemacht hat, nicht bewundert und die Kandisstangen, die er die mitgebracht hat auch net, Anna«, schimpfte Alois erst einmal.
Er setzte sich. Anna schaute sich um. Sie griff nach Tonis Hand.
»Wie lieb von dir! Entschuldige, Toni, ich war so aufgeregt. Ich hatte keine Augen dafür.«
»Des verstehe ich doch! Ich staune ja auch!«
»Jetzt gebt mir des Geschreibsel von der kleinen Franziska mal her!« Alois streckte die Hand aus.
Toni gab sie ihm. Alois konnte sie aber so nicht lesen. Er holte seine Brille heraus und studierte Blatt für Blatt.
Dann lachte er.
»Liest sich wie eine Heiratsanzeige in der ›Landwirtschafts-Zeitung‹. Des höre sich einer an!«
Alois las laut vor:
»Strammer Bursche, fesch mit viel Temperament, immer gute Laune, aber auch ruhig und ausgeglichen, wünscht sich Besuch auf der Berghütte. Bin schwarzhaarig mit schönen Augen und von ganz liebem Wesen. Wenn du auch schwarzhaarig bist, dann laß uns uns beschnuppern.’ Mei, Toni, was soll des?« fragte sich jetzt auch der alten Alois. »Und hier hat sie auch tatsächlich noch unsere Adresse draufgeschrieben.«
Sie rätselten.
»Der Sebastian ist blond! Ein Madl für den Basti kann sie net suchen. Da paßt der Text net. Aber auf dich paßt er, Toni. Bist ein strammer fescher Bursche. Deine Haare sind schwarz. Du hast Humor und Temperament. Du bist aber auch ausgeglichen und ruhig.«
»Aber ich hab’ meine Anna! Ich suche keine Frau!«
Toni legte den Arm um seine Anna.
»Ich schwöre dir, ich suche kein Madl. Wie kommt die Franzi darauf, für mich eine Frau zu suchen? Des Kindl muß krank sein. Anna, du mußt gleich heute nachmittag mit der Franzi zum Martin gehen. Wozu haben wir einen Doktor unter unseren Freunden. Der Martin kennt die Franzi länger, als sie bei uns lebt. Vielleicht kann er sich darauf einen Reim machen.«
Anna trank einen Schluck Tee.
»Der Tee ist gut! Danke, Toni!« Anna lächelte Toni zu.
Sie strich ihm über die Wange,
»Liebster Toni! Nun mal ganz ruhig! Zuerst sollten wir mit Franzi reden. Vielleicht ist die Sache ganz harmlos.
»Harmlos ist des net! Die Franzi ist noch net einmal zehn Jahre und verfaßt eine Kontaktanzeige. Wir haben die Verantwortung für des Kindl.«
»Toni, liebster Toni! Ganz ruhig! Ich rede mit der Franziska, wenn sie heute mittag aus der Schule kommt.«
»Ah, da fällt mir ein! Die Franzi geht nach der Schule mit ihrer Freundin Ulla heim. Sie übernachtet auch im Forsthaus. Dafür bringt der Basti seinen Freund Paul mit herauf auf die Berghütte. Das habe ich dir ganz vergessen zu sagen. Die haben sich schon letzte Woche verabredet, Anna.«
»Das ist eine gute Idee! Dann ist jeder der beiden Geschwisterpaare mit seinem Freund oder seiner Freundin alleine. Wenn die Franzi bei ihrer Freundin Ulla im Forsthaus ist, rede ich eben zuerst einmal mit Sebastian. Die beiden Geschwister hecken oft zusammen etwas aus. Vielleicht hat es etwas mit einem Hüttengast zu tun?«
Toni überlegte einen Augenblick.
»Des ist auch gut möglich. Die beiden unterhalten sich viel mit unseren Gästen.«
Toni schaute auf die Uhr.
»Sei nicht so ungeduldig! Die paar Stunden gehen noch herum. Schau mal, Toni! Ich hätte die Zettel ja auch nicht finden können. Die Kinder leeren ihre Papierkörbe sonst immer selbst aus. Meistens verbrennen sie das Papierzeug gleich im Kamin.«
»Des stimmt auch wieder! Es ist nur so, daß ich mir Sorgen mache. Oft denke ich, daß ich mir über die beiden mehr Sorgen mache, als wenn es unsere eigenen Kinder wären.«
Anna gab Toni einen Kuß.
»Das verstehe ich! Mir geht es auch so. Aber die beiden sind glücklich hier und wir mit ihnen.«
»Da mußt dir keine Sorgen machen!« sagte der alte Alois. »Franzi und Basti entwickeln sich prächtig. Ohne mich zu versündigen, will ich sagen, daß sie hier auf der Berghütte mehr Abwechslung und Anregung haben, als sie auf dem Bichler Hof gehabt hätten. Damit will ich nix gegen die Eltern der beiden sagen, die der Herrgott hat so tragisch umkommen lassen. Aber du, Anna, kannst den Kindern mehr beibringen als ihre Mutter. Du hast Bildung und Wissen. Die beiden sind sehr wißbegierig und saugen alles auf. Denke doch nur mal daran, was für Bücher sie lesen.«
»Ich will nur, daß sie glücklich sind, Alois!« sagte Toni.
Toni trank seinen Kaffee aus und Anna ihren Tee. Sie faltete die Zettel zusammen und
