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Hat Mono ein Geheimnis?: Toni der Hüttenwirt Extra 9 – Heimatroman
Hat Mono ein Geheimnis?: Toni der Hüttenwirt Extra 9 – Heimatroman
Hat Mono ein Geheimnis?: Toni der Hüttenwirt Extra 9 – Heimatroman
eBook121 Seiten1 StundeToni der Hüttenwirt Extra

Hat Mono ein Geheimnis?: Toni der Hüttenwirt Extra 9 – Heimatroman

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Über dieses E-Book

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.
Auf sehr spezielle, romantische Weise findet Toni, der Hüttenwirt seine große Liebe in einer bezaubernden Frau, die aus einer völlig anderen Umgebung stammt als der markante Mann der Berge. Sie lernt durch ihn Schönheit und Idylle seiner Heimat kennen und lieben. Gemeinsam eröffnen die beiden allen Besuchern die Werte und Besonderheiten ihres Lebens auf der Alm. Romantik, Beschaulichkeit, dramatische Spannung und feinsinnige Gespräche: Das ist die Welt von Toni, dem Hüttenwirt, der sich niemand entziehen kann.

Es war schon spät, als Toni die Berghütte erreichte. Anna saß am Kamin und strickte. »Da bist du endlich«, sagte sie. »Es ist sehr spät geworden.« Toni zog die Jacke aus. Er umarmte Anna und küsste sie. »Entschuldige, dass ich nicht angerufen habe. Der Akku von meinem Handy war leer. Hast du dir Sorgen gemacht?« Anna legte den Kopf an Tonis Schulter und lächelte. »Nein, nicht wirklich. Ich war eher neugierig. Was hatte Ole Dringendes mit dir zu bereden?« Toni bat sie, sich etwas zu gedulden. Er zapfte sich ein kleines Bier. Er setzte sich zu Anna und legte im Kamin ein Stück Holz nach. »Es ging um Wendy. Sie hat große Pläne, Anna. Sie möchte die Hirscher Alm erwerben.«
SpracheDeutsch
HerausgeberBlattwerk Handel GmbH
Erscheinungsdatum9. Juni 2020
ISBN9783740966829
Hat Mono ein Geheimnis?: Toni der Hüttenwirt Extra 9 – Heimatroman

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    Buchvorschau

    Hat Mono ein Geheimnis? - Friederike von Buchner

    Toni der Hüttenwirt Extra

    – 9 –

    Hat Mono ein Geheimnis?

    Sollten sich Annas Ahnungen bestätigen …

    Friederike von Buchner

    Es war schon spät, als Toni die Berghütte erreichte.

    Anna saß am Kamin und strickte. »Da bist du endlich«, sagte sie. »Es ist sehr spät geworden.«

    Toni zog die Jacke aus. Er umarmte Anna und küsste sie. »Entschuldige, dass ich nicht angerufen habe. Der Akku von meinem Handy war leer. Hast du dir Sorgen gemacht?«

    Anna legte den Kopf an Tonis Schulter und lächelte. »Nein, nicht wirklich. Ich war eher neugierig. Was hatte Ole Dringendes mit dir zu bereden?«

    Toni bat sie, sich etwas zu gedulden. Er zapfte sich ein kleines Bier. Er setzte sich zu Anna und legte im Kamin ein Stück Holz nach. »Es ging um Wendy. Sie hat große Pläne, Anna. Sie möchte die Hirscher Alm erwerben.«

    Anna sah kurz auf, dann strickte sie die Reihe zu Ende und legte das Strickzeug zur Seite. »Nun, Wendy ist ein reiches Madl. Du weißt, dass Ole das Erbe ihrer Mutter gut angelegt hat.«

    »Ja und da liegt die Schwierigkeit, Anna.«

    »Wieso Schwierigkeit? Hat Ole das Geld falsch angelegt? Das kann ich mir nicht vorstellen.«

    »Anna, das ist es nicht. Wendy möchte nicht, dass bekannt wird, wie vermögend sie ist.«

    »Ah, daher weht der Wind!«, sagte Anna.

    »Ja, Wendy will das unter allen Umständen vermeiden. Wenn alle wüssten, wie reich sie ist, dann könnte sie niemals sicher sein, ob sie um ihrer selbst geliebt würde.«

    Toni seufzte. Er trank einen Schluck Bier. »Anna, ich kann sie verstehen. Sie hatte ja auch ihre Erfahrungen gemacht – mit Simon Oberländer und Alois Enkel Kuno.«

    »Ja, sie waren nicht die Richtigen für Wendy. Von Simon will ich erst gar nicht sprechen, das ist ein Kapitel für sich, und Kuno wollte über Wendy an die Berghütte herankommen. Trotzdem, beide wussten nicht, wie viel Vermögen Wendy besitzt.«

    »Das war auch gut so. Wendy ist noch vorsichtiger geworden. Sie hat mit Ole gesprochen. Ole soll die Hirscher Alm kaufen, besser gesagt, bezahlen. So soll es nach außen hin aussehen, auch wenn Wendy im Grundbuch steht.«

    »Das ist ein kluger Schachzug, Toni«, stellte Anna fest.

    »Wendy hat Ole gebeten, mit Adam und Käthe zu sprechen. Er soll sie fragen.«

    »So? Ich dachte, Wendy verstehe sich gut mit den alten Hirschers. Warum spricht sie nicht selbst mit ihnen?«

    »Weil sie Angst hat.«

    »Toni, du machst Witze. Wendy hatte noch nie vor etwas Angst.«

    »Doch, so ist es. Die Hirschers sind wütend über die Flut von Briefen mit Anfragen von Immobilienhaien. Einige waren sogar persönlich nach Waldkogel gekommen. Sie sprachen auf dem Hof in Waldkogel bei ihrer Tochter Elly vor. Dort haben sie sich natürlich eine Abfuhr geholt. Aber diese Leute geben so schnell nicht auf. Adam erwartet, dass sie auch noch auf die Alm kommen. Er hat ein geladenes Schrotgewehr im Schrank stehen. Das Thema Kaufangebot ist emotional negativ geladen. Jedenfalls hat Wendy nicht den Mut, mit Adam und Käthe zu sprechen. Die Almhütte ist, bis auf Kleinigkeiten, wieder in Ordnung. Aber sie machen sich Gedanken, wie es mit der Alm weitergeht. Dass die Almhütte verwüstet wurde, war ein Schock für sie. Anna, ich vermute, Adam und Käthe haben Angst, dass es sich wiederholen könnte.«

    »Das kann ich verstehen. Da dachte jemand, er hätte ein leichtes Spiel mit den alten Leuten, sie gäben auf und er käme billig an deren Alm. Dabei hat er nicht mit der Sturheit der beiden Hirschers gerechnet. Doch aus Erfahrung weiß ich, dass Leute, die so etwas machen, nicht aufgeben. Sie können eine Niederlage nicht verkraften.«

    »So sehe ich es auch. Wahrscheinlich ist der Spuk erst dann vorbei, wenn die Hirscher Alm in anderen Händen ist. Dabei muss ins Grundbuch eine Klausel, die genau festlegt, wie die Alm genutzt werden darf.«

    »So sehe ich es auch. Damit würde jeder Immobilienspekulation der Wind aus den Segeln genommen, Toni. Wir wissen, dass Adam und Käthe sich vor dem Vorfall mit dem Gedanken getragen hatten, Wendy die Alm gegen eine Leibrente zu überlassen. Sie haben mit Wenzel und Hilda darüber gesprochen und sich von Magnus beraten lassen. Vielleicht wäre alles schon längst in trockenen Tücher, wenn diese Vandalen die Almhütte nicht verwüstet hätten.«

    Anna ging in die Küche und holte sich einen Kräutertee.

    »Dann muss Ole mit den Hirschers sprechen, Toni. Am besten begleitest du ihn, damit Adam keinen Gebrauch von der Schrotflinte macht«, grinste Anna.

    »Anna, das war kein Witz. Auf dem Rückweg vom Tal hatte ich in der Almhütte noch Licht gesehen. Da habe ich Adam und Käthe besucht. Adam hat mir selbst gesagt, dass er jeden Fremden vertreibt.«

    »Warum hast du das nicht gleicht gesagt, Toni?«, fragte Anna.

    »Weil ich ein bisserl neben mir bin. Warum hat Wendy nicht mit mir, nicht mit uns gesprochen?«

    »Du bist eifersüchtig auf Ole«, sagte Anna ganz ruhig.

    Toni errötete. »Ja, es tut mir weh, dass Wendy sich Ole anvertraut hat, dass sie ihn gebeten hat, mit den Hirschers zu sprechen.«

    Anna nippte an ihrem Tee. »Toni, vielleicht hätte Wendy mit dir gesprochen, wenn Ole nicht unverhofft zu Besuch gekommen wäre. Außerdem verwaltet Ole ihr Erbe. Und wenn sie es aussehen lassen will, dass das Geld von Ole kommt, dann muss er für sie tätig werden. Warum hast du die Hirschers besucht?«

    »Ole meinte, ich würde sie besser kennen.«

    »Das stimmt. Und wie haben sie reagiert?«, fragte Anna.

    Toni rieb sich das Kinn. »Sie haben sich gefreut. Ihnen ist ein Stein vom Herzen gefallen. Sie mögen Wendy. Es sei ihnen eine große Beruhigung, die Alm in ihren Händen zu wissen«, erzählte Toni. »Natürlich haben sie sich auch gewundert, warum Wendy sie nicht angesprochen hat. Ich habe es ihnen so erklärt: Wendy wolle nicht mit einem Ruppert Schwarzer verglichen werden.«

    Anna lachte. »Und wie will Wendy die Alm nutzen?«

    »Von Ole weiß ich, dass sie sie einen Teil nutzen will, wenn sie Gäste einlädt, weil dazu die alte Oberländer Alm zu klein ist. Adam und Käthe können natürlich weiterhin auf der Alm leben.«

    »Das heißt, die Alm wirft keine Rendite ab«, murmelte Anna vor sich hin.

    »Aha, ich habe es gehört. Da spricht die Bankerin aus dir, Anna.«

    »Toni, ärgere mich nicht«, sagte Anna und drohte Toni scherzhaft mit dem Finger.

    »Du weißt, dass ich es nicht so gemeint habe.«

    »Natürlich, also noch einmal, weißt du, welche Pläne Wendy hat?«

    »Sie hat Ole anvertraut, sie würde gern Ziegen züchten.«

    »Ziegen? Toni, was haben wir nur für Kinder? Franziska ist vernarrt in Turopolje-Schweine und Wendy will jetzt Ziegen züchten.«

    »Lukas Meininger war die treibende Kraft mit den robusten Freilandschweinen, Anna.«

    »Ich weiß. Bei Wendy ist die treibende Kraft wohl Henk. Du weißt, dass sie endlos über Ziegen sprechen können. Ich nehme an, dass Wendy Henk und Adele als Dauergäste in ihrer Nähe haben möchte.«

    Toni grinste. »Meine Gedanken gehen in dieselbe Richtung. Wendy und Henk gäben ein schönes Paar ab, Anna. Dr. Henk Thaler ist ein Bursche, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht, trotz seiner reichen Erbtante. Anna, hat Wendy dir gegenüber schon mal etwas über Henk gesagt?«

    Anna schüttelt den Kopf. »Nur, dass sie ihn für einen sehr tüchtigen Tierarzt hält und er eine Ausnahmeerscheinung sei.«

    »Eine Ausnahmeerscheinung, wie meint sie das?«, fragte Toni.

    Anna lächelte. »Ich habe Wendy gefragt und bekam als Antwort nur ein geheimnisvolles Lächeln. Dabei strahlte sie.«

    »Dann ist es alles klar. Wendy hat sich in Henk verliebt, Anna.«

    »Adele sagte mir die Tage, dass sie denke, dass Henk sich in Wendy verliebt habe. Auch wenn er nicht darüber spreche oder besser noch nicht. Henk ist niemand, der seine Gefühle auf einem

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