Jenny und Tim finden Beweise: Toni der Hüttenwirt Extra 58 – Heimatroman
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Über dieses E-Book
Auf sehr spezielle, romantische Weise findet Toni, der Hüttenwirt seine große Liebe in einer bezaubernden Frau, die aus einer völlig anderen Umgebung stammt als der markante Mann der Berge. Sie lernt durch ihn Schönheit und Idylle seiner Heimat kennen und lieben. Gemeinsam eröffnen die beiden allen Besuchern die Werte und Besonderheiten ihres Lebens auf der Alm. Romantik, Beschaulichkeit, dramatische Spannung und feinsinnige Gespräche: Das ist die Welt von Toni, dem Hüttenwirt, der sich niemand entziehen kann.
Bevor Jenny einen Koffer nach dem anderen aus der Schräge des Dachbodens zog, machte sie Aufnahmen mit ihrem Handy. Denn die Koffer sollten wieder genauso aufstapelt werden, damit es so aussah, als wären sie nie angerührt worden. »Hast du in den Truhen noch etwas gefunden?«, rief Jenny. »Nein, hier sind nur alte Kleider und Wäsche drin und noch mehr Spielsachen«, antwortete Tim. Er verschloss die letzte Holztruhe mit dem kunstvoll verzierten Tonnendeckel und schob sie an ihren Platz zurück. Dann ging er zu Jenny. »Irgendwann muss mir Zenzi erklären, warum das ganze alte Zeug aufgehoben wird.« »Vielleicht aus Nostalgiegründen. Oder die Sachen werden aufgehoben, um sie eines Tages in dem berühmten Londoner Aktionshaus Christie versteigern zu lassen.« Tim lachte laut. »Mei, Jenny, du hast Ideen!« Jenny richtete sich auf und stemmte die Hände in die Seite. Sie sah Tim an, der etwas von ihr entfernt auf dem Boden kniete. »Warum nicht? Außerdem könnte man die Sachen an Filmproduktionsfirmen ausleihen, für historische Filme. Ich habe gelesen, dass man damit richtig Geld machen kann.« Tim lachte. »Lach mich nicht aus, Tim!
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Rezensionen für Jenny und Tim finden Beweise
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Buchvorschau
Jenny und Tim finden Beweise - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt Extra
– 58 –
Jenny und Tim finden Beweise
… aber dürfen sie das Geheimnis lüften?
Friederike von Buchner
Bevor Jenny einen Koffer nach dem anderen aus der Schräge des Dachbodens zog, machte sie Aufnahmen mit ihrem Handy. Denn die Koffer sollten wieder genauso aufstapelt werden, damit es so aussah, als wären sie nie angerührt worden. »Hast du in den Truhen noch etwas gefunden?«, rief Jenny.
»Nein, hier sind nur alte Kleider und Wäsche drin und noch mehr Spielsachen«, antwortete Tim. Er verschloss die letzte Holztruhe mit dem kunstvoll verzierten Tonnendeckel und schob sie an ihren Platz zurück. Dann ging er zu Jenny. »Irgendwann muss mir Zenzi erklären, warum das ganze alte Zeug aufgehoben wird.«
»Vielleicht aus Nostalgiegründen. Oder die Sachen werden aufgehoben, um sie eines Tages in dem berühmten Londoner Aktionshaus Christie versteigern zu lassen.«
Tim lachte laut. »Mei, Jenny, du hast Ideen!«
Jenny richtete sich auf und stemmte die Hände in die Seite. Sie sah Tim an, der etwas von ihr entfernt auf dem Boden kniete. »Warum nicht? Außerdem könnte man die Sachen an Filmproduktionsfirmen ausleihen, für historische Filme. Ich habe gelesen, dass man damit richtig Geld machen kann.«
Tim lachte.
»Lach mich nicht aus, Tim! Vielleicht bist du eines Tages mal froh über den alten Plunder. Ich denke eben weiter. Ich wünsche dir nicht, dass du irgendwann und irgendwie in Verlegenheit kommst, viel, sehr viel Geld aufbringen zu müssen. Es könnte doch sein, dass das Schloss ein neues Dach braucht oder eine neue Heizung her muss. Dann kannst du das Zeugs versteigern.«
»Liebe Jenny, erstens stört mich, dass du nur von mir sprichst. Es geht doch um uns. Es muss ›wir‹ heißen! Oder willst du dir ein Hintertürchen auflassen?«
»Schmarrn, ich lasse dich nicht mehr los!«
»Genau das wollte ich hören. Ich lasse dich auch nicht mehr los. Und falls ein anderer Bursche sich für dich interessiert, fordere ich ihn im Morgennebel zum Duell im Schlosspark.«
»Ich wusste gar nicht, dass du so blutrünstig bist. Was wählst du, Pistolen oder Degen?«
»Blutrünstig bin ich nicht. Es müssen keine Pistolen oder Degen sein. Hier in Waldkogel werden Streitigkeiten dieser Art zwischen Burschen mit den Fäusten ausgetragen.«
»Ja, das habe ich auch schon gehört. Auch das Nachspiel ist bekannt.«
»Welches Nachspiel?«
»Die beiden Streithähne ersäufen Niederlage oder Sieg in Obstler. Tassilo soll in jungen Jahren viele solche Erfahrungen gemacht haben. Er prügelte sich grün und blau mit anderen Burschen aus Waldkogel. Danach hatte er einen Brummschädel und kam morgens kaum aus dem Bett.«
»Woher weißt du das?«, fragte Tim.
»Das hat mir Zenzi erzählt. Sie war jedes Mal wütend.«
»Zenzi – damit sind wir wieder beim Stichwort. Lass uns weitersuchen!«
Ganz hinten unter dem Dach stand eine Metallkiste. Sie war mit einem großen Vorhängeschloss verschlossen.
»Und jetzt?«, fragte Jenny.
Tim überlegte kurz. Dann holte er aus einem Gewehrschrank ein altes Gewehr.
»Willst du die Truhe erschießen?«, kicherte Jenny.
»Nein«, antwortete Tim. Er steckte den Gewehrlauf in den Bügel des Vorhängeschlosses und hebelte es auf.
Sie hoben den Deckel.
»Bingo!«, grinste Tim. »Nun, was haben wir da alles?«
»Gebündelte Briefe, gerollte Karten, Notizbücher«, zählte Jenny auf.
Im Deckel der Truhe war ein Umschlag festgeklemmt. Mit spitzen Fingern löste ihn Jenny heraus. Der Umschlag war nicht verschlossen. Sie schaute hinein, dann zog sie ein weiteres Kuvert hervor. »Schau mal, Tim, das ist ein Testament! Jedenfalls steht das auf dem Umschlag drauf.«
Auch dieser Umschlag war nicht verschlossen.
Tim nahm ihn Jenny aus der Hand. Er holte das Blatt heraus und überflog es. »Schau auf das Datum! Das ist erst wenige Wochen her«, sagte er erstaunt.
Tim las laut vor:
»Mein lieber Tassilo,
unser Gespräch hat mich sehr aufgewühlt. Es hat mich daran erinnert, dass das Leben nicht endlos ist. Das hatte ich gern verdrängt.
Wir wissen nicht, wann der Herrgott einen von uns beiden zu sich ruft. Ich hoffe, ich werde die Erste sein.
Sollte es so sein, dann habe ich eine Bitte. In dieser Kiste sind Briefe und Unterlagen meiner Familie. Ich habe Dir nie etwas darüber erzählt. Aber Du solltest es erfahren. Du wirst Dich fragen, warum ich geschwiegen habe. Ich hielt es einfach für besser so, denn ich war mit meinem Leben zufrieden. Lies die Briefe und die Notizen nicht gleich! Lass dir Zeit, bis Du eine ruhige Stunde findest.
Alles, was ich besitze, überlasse ich Dir oder Tim. Tim ist ein guter Bub und ist Dir sehr ähnlich. Er erinnert mich jeden Tag an Dich, wie Du in diesem Alter gewesen bist. Du bist zwar nicht mit ihm verwandt, aber durch die Liebe zur Musik gibt es eine enge Verbundenheit zwischen euch. Ihr seid im Herzen und im Geist verwandt. Das ist mehr, als normale Verwandtschaft. Das macht mich sehr glücklich.
Es gibt noch etwas, was Du wissen musst. In der Tischplatte des schweren Eichentisches in der Bibliothek gibt es ein Geheimfach. Es sieht nur so aus, als sei die Tischplatte massiv. Sie ist es nicht. Die Schnitzereien an der Kante verdecken die Rille. Der obere Teil lässt sich zur Seite drehen. In der unteren Platte ist eine Aussparung. In diesem Versteck liegen alle wichtigen Dokumente. Dein Großvater Ferdinand hat es anfertigen lassen. Außer mir hat niemand davon gewusst. Er hat es mir anvertraut, als er auf dem Sterbebett lag. Du hast mir immer gesagt, dass Du wenig Erinnerung an ihn hast. Er war bei Deiner Geburt auch schon sehr betagt.
Lass dir sagen, dass keiner die Zukunft voraussehen kann. Dein Großvater hat Entscheidungen treffen müssen, die ihn ein ganzes Leben belasteten. Dass er mit deinem Vater Theodor noch einmal einen Erben bekam, war ihm ein Trost. Ebenso freute ihn, wie sehr sich die Zeiten änderten. Denn Du bist deinem Herzen gefolgt und hast Otti geheiratet. Dass ein Erbe eine Bürgerliche heiratet, war nicht immer möglich gewesen. Das hat deinem Großvater viel Leid beschert. Er litt sehr darunter, dass er damals keine andere Entscheidung treffen konnte. Ich habe meinen Frieden mit ihm gemacht. Ich hoffe und wünsche, dass auch Du Frieden schließt mit diesem dunklen Punkt in Deiner Familiengeschichte. Trage ihm nichts nach und trage es mir nicht nach, dass ich geschwiegen habe! Ich habe so entschieden, weil ich dachte, es sei das Beste. Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern und die Zukunft nicht nach unseren Wünschen bestimmen. Ich habe immer im Heute gelebt und war glücklich. Ich hatte Dich in meiner Nähe. Später kamen Otti, Tom, Julia und Tim hinzu. Und seit kurzer Zeit gehört für mich Jenny ebenfalls dazu. Sie liebt die Musik wie Tim. Das ist gut und ich freue mich darüber.
Lieber Tassilo,
jetzt, nachdem ich das niedergeschrieben habe, fühle ich mich erleichtert. Mein Herz hat sich etwas beruhigt. Ich vertraue auf den Herrgott und die Engel vom ›Engelssteig‹, dass ein Wunder geschieht und Du wieder gesund wirst.
Wie es auch kommen mag, und wer von uns beiden zuerst geht, wir werden uns wiedersehen. Einer wird auf den anderen am Himmelstor warten.
Ich will Dir noch sagen, dass Du immer tief in meinem Herzen warst und ich dieses Gefühl mit hinüber in das andere Leben nehmen werde.
In großer Liebe,
Deine dich liebende Zenzi.«
Tim und Jenny sahen sich an. Beiden liefen die Tränen über die Wangen. Sie konnten nicht sprechen.
Tim steckte das Blatt in den Umschlag zurück.
Sie räumten alles auf und ordneten die Koffer so, dass niemand bemerken würde, dass sie bewegt worden waren.
Natürlich interessierte sie auch der Inhalt der Truhe. Eines Tages würden sie
