Ein Star im Schloss: Toni der Hüttenwirt 336 – Heimatroman
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"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Isabella lag in der Bibliothek des Schlosses und schlief. Zensi hatte ihr eine Mappe mit alten Rezepten gegeben, die Mitarbeiter der Schlossküche über einen langen Zeitraum niedergeschrieben hatten. Teilweise waren es bekannte traditionelle Rezepte, aber auch viele neue Kreationen. Isabella war beim Lesen eingeschlafen. Die Mappe war ihr vom Schoß gerutscht und zu Boden geglitten. Viele lose Blätter lagen verstreut auf dem dicken Teppich. Thilda, ihre Schwiegermutter, saß in einem Sessel, der ganz in der Nähe stand. Sie beobachtete die schlafende Isabella, deren eine Hand auf der Wölbung ihres Bauches lag. Die schweren Vorhänge an den raumhohen französischen Fenstern waren alle bis auf einen Spalt zugezogen. Dort fielen Sonnenstrahlen in den Raum. Thilda beobachtete die winzigen Staubkörnchen, die darin umher tanzten. Sie lächelte vor sich hin, als sie daran dachte, dass ihr Sohn Bernd, statt seinen Nachmittagsschlaf zu halten, in seinem Bettchen gesessen und zugesehen hatte. Er war so fasziniert gewesen, dass er protestierte, wenn sie die Vorhänge aufzog. Thilda überlegte, ob das Madl oder der Bub von Bernd und Isabella das später genauso machen würde. Alles hat sich gut entwickelt, dachte sie. Auch wenn einige Stolpersteine beseitigt werden mussten. Dabei war sie sich nur zu gut bewusst, dass ihr dummes Verhalten die Ursache war. Sie konnte nicht mehr verstehen, dass sie jemals Isabella hatte ablehnen können. Sie hatte mit Hilfe der Therapie von Doktor Josef Jäger alles aufgearbeitet. Ihre Ehe war auch wieder in Ordnung und harmonischer als zuvor.
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Buchvorschau
Ein Star im Schloss - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt
– 336 –
Ein Star im Schloss
Wird Waldkogel den fremden Herrn verkraften?
Friederike von Buchner
Isabella lag in der Bibliothek des Schlosses und schlief. Zensi hatte ihr eine Mappe mit alten Rezepten gegeben, die Mitarbeiter der Schlossküche über einen langen Zeitraum niedergeschrieben hatten. Teilweise waren es bekannte traditionelle Rezepte, aber auch viele neue Kreationen. Isabella war beim Lesen eingeschlafen. Die Mappe war ihr vom Schoß gerutscht und zu Boden geglitten. Viele lose Blätter lagen verstreut auf dem dicken Teppich.
Thilda, ihre Schwiegermutter, saß in einem Sessel, der ganz in der Nähe stand. Sie beobachtete die schlafende Isabella, deren eine Hand auf der Wölbung ihres Bauches lag. Die schweren Vorhänge an den raumhohen französischen Fenstern waren alle bis auf einen Spalt zugezogen. Dort fielen Sonnenstrahlen in den Raum. Thilda beobachtete die winzigen Staubkörnchen, die darin umher tanzten. Sie lächelte vor sich hin, als sie daran dachte, dass ihr Sohn Bernd, statt seinen Nachmittagsschlaf zu halten, in seinem Bettchen gesessen und zugesehen hatte. Er war so fasziniert gewesen, dass er protestierte, wenn sie die Vorhänge aufzog. Thilda überlegte, ob das Madl oder der Bub von Bernd und Isabella das später genauso machen würde.
Alles hat sich gut entwickelt, dachte sie. Auch wenn einige Stolpersteine beseitigt werden mussten. Dabei war sie sich nur zu gut bewusst, dass ihr dummes Verhalten die Ursache war. Sie konnte nicht mehr verstehen, dass sie jemals Isabella hatte ablehnen können. Sie hatte mit Hilfe der Therapie von Doktor Josef Jäger alles aufgearbeitet. Ihre Ehe war auch wieder in Ordnung und harmonischer als zuvor. Karl und sie verstanden sich besser als vor dem großen Streit. Sie hatte mit allen ihren Frieden gemacht, auch mit sich selbst. Isabella nahm inzwischen in ihrem Herzen als Schwiegertochter den Platz ein, den sie einer eigenen Tochter eingeräumt hätte, wenn sie außer Bernd noch eine Tochter bekommen hätte. Isabella war ein herziges Madl. Thilda freute sich für ihren Buben Bernd, dass er in ihr so eine gute Frau an seiner Seite hatte.
In wenigen Wochen, vielleicht sogar in wenigen Tagen würde die Familie Bernd und Isabella um einen Buben oder ein Madl wachsen. Alle freuten sich darauf. Vor allem die alte Gräfin Vinzenzia von Teufen-Thurmann freute sich, als wäre das Kind ihre Urenkelin. Wenn er am Abend aus München kam, fragte Tassilo immer nach Isabellas Wohlbefinden. Das galt auch für Otti, seine Frau. Tom und Julia, die nächste Generation, waren viel unterwegs. Der Adoptivsohn war ein bekannter und sehr geschätzter Architekt, den seine Frau oft zu den Baustellen begleitete. Graf Tassilo hatte damals davon geträumt, dass Tom später die Musikproduktionsfirma und Konzertagentur weiterführen würde. Aber er ließ ihm die Entscheidung. Inzwischen hatte er in Tom und Julias Buben Tim einen Nachfolger gefunden. Er war seit Jahren eng mit Jenny verbandelt, die die Musik sehr liebte.
Das Leben geht oft seltsame Wege, dachte Thilda. Der Mensch denkt und Gott lenkt.
Sie lächelte vor sich hin.
Isabella rekelte sich und wachte langsam auf. Sogleich streichelte sie ihren Bauch.
»Ist es dir unbequem da drin?«, flüsterte Isabella. »Ein bisserl wirst du es noch aushalten müssen. Du schaffst das! Du kannst ruhig strampeln, ich halte das aus.«
Sie öffnete die Augen und sah Thilda.
»Mei, Thilda, sitzt du schon lange hier? Ich bin über dem Lesen eingeschlafen.«
»Du musst dich nicht entschuldigen, Isabella. Schlaf tut dir gut und dem Kindl auch.«
Thilda stand auf und sammelte die heruntergefallenen Blätter auf.
Isabella setzte sich auf.
»Ich freue mich über deinen Besuch. Schade, dass ich die Zeit verschlafen habe.«
»Das muss dich nicht ärgern. Ich bin hier und bleibe, bis das Kindl auf der Welt ist. Karl ist auch da. Er ist hinübergefahren zum Reiterhof. Wir dachten uns das so. Karl pendelt jeden Tag nach Kirchwalden in die Firma. Aber nur für einen halben Tag. Mittags ist er hier.«
Isabella grinste. Sie setzte sich auf und sagte:
»Kann es sein, dass euch Martin oder Zensi dazu angestiftet haben? Sie sind offensichtlich der Meinung, dass ich bis zur Niederkunft Aufpasser benötige. Ich soll mich viel ausruhen. Zugegeben, ich hatte ein wenig Rückenschmerzen. Martin sagte, dass sei in der Endphase oft so. Durch den dicken Bauch verändere sich die Körperhaltung und daher kämen die Rückenschmerzen. Ich soll mich oft hinlegen, was ich tue. Aber Aufpasser brauche ich nicht. Ich bin nicht krank. Ich bin schwanger. Schwangerschaft ist keine Krankheit.«
»Ich bin keine Aufpasserin. Das ist ein hässliches Wort. Ich will dir nur Gesellschaft leisten, damit du dich nicht langweilst. Ja, ich gebe zu, dass Zensi die Anstifterin war.«
Isabella lachte.
»Die gute Zensi ist wirklich eine Glucke. Aber man muss sie einfach gernhaben. Ich gebe zu, dass mir der Mutterschutz nicht bekommt. Den ganzen Tag keine Aufgabe zu haben, das hat mich genervt. Deshalb kam ich jeden Tag rüber und übernahm leichte Aufgaben. Dann ging der Tag bis zum Abend schneller vorbei. Bernd hat viel zu tun und kommt meistens später.«
»Ich weiß Bescheid, Isabella. Zensi hat mich eingeweiht. Jetzt bin ich da. Jetzt hast du Gesellschaft.«
Isabella schüttelte den Kopf.
»Thilda, denke bitte nicht, dass ich es nicht zu schätzen weiß. Aber ich fühle mich kontrolliert, wenn du den ganzen Tag um mich herum bist. Ich bin froh, dass du und Karl hier seid. Aber ich brauche Zeit zum Alleinsein. Ich kann es nicht ertragen, ständig unter Beobachtung zu stehen. Verstehst du?«
Thilda seufzte.
»Ja, irgendwie kann ich es verstehen. Also, wie machen wir es?«
»Nun, du machst dir hier eine schöne Zeit. Wenn Zensi, Tassilo, Otti nicht hier sind und Bernd arbeitet, ist es sicherlich sinnvoll, wenn du in der Nähe bist. So kann ich dich rufen, wenn etwas sein sollte. Ansonsten bitte ich dich herzlich, mich nicht mit deiner Besorgnis zu nerven. Okay, nerven ist vielleicht etwas hart gesagt. Lass mich einfach meinen Tag leben. Ich werde mich ausruhen. Mir genügt es, wenn ich weiß, dass ich dich rufen kann. Unterstütze Zensi! Sie hat viel zu tun, weil sie die Organisation des Haushaltes übernommen hat und sich um das Institut Villa Lohe kümmern muss.«
»Wenn das dein Wunsch ist, mache ich das gern. Ich bin auch nicht der Typ, der nur herumsitzen kann«, antwortete Thilda.
»Gut, dann sind wir uns einig«, freute sich Isabella.
Sie lächelten sich an.
»Okay, du sagst mir, was zu tun ist«, sagte Thilda.
»So machen wir es. Du kannst gleich damit beginnen. Richte eine Brotzeit für das Abendessen. Schichte alles auf Platten und stelle sie in den Kühlschrank. Alle kommen zurzeit zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause. Da sind kalte Platten am sinnvollsten.«
»Das stimmt«, antwortete Thilda.
»Ich denke, ich muss nicht mit in die Küche kommen. Du kennst dich aus. Ich bleibe hier und studiere weiter die alten Rezepte«, sagte Isabella.
»Ich komme schon klar«, antwortete Thilda. »Und wenn nicht, komme ich zu dir und frage dich.«
»So machen wir es«, stimmte Isabella zu.
Thilda ging hinaus.
Isabella setzte sich in einen der bequemen Ohrensessel und nahm sich wieder die Mappe vor.
Viele der Rezepte waren in altdeutscher Schrift gehalten. Isabella las langsam und tat sich immer wieder schwer mit dem Entziffern. Es kam ihr der Gedanke, dass es
