Romanze in der Schlosskapelle: Toni der Hüttenwirt 340 – Heimatroman
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"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Wendy parkte vor dem Haus von Sebastian und Sophie. Als sie ausstieg, trat Sophie aus der Haustür. Sie legte den Finger über die Lippen. »Pst, komm rein! Franzl ist gerade eingeschlafen. Ich habe dich abgepasst, damit du nicht klingeln musst.« Sie begrüßten sich im Flüsterton. Wendy folgte Sophie in die Küche. »So, jetzt können wir ein bisserl lauter reden. Ich bin froh, wenn er schläft. Franzl bekommt einen Backenzahn und ist ziemlich unleidlich. Ich war mit ihm bei Martin. Er hat mir ein Mittel für ihn gegeben. Es hilft etwas.« »Du siehst müde aus«, sagte Wendy. »Ich habe heute Nacht wenig geschlafen. Ständig ist Franzl aufgewacht. Ich habe ihn dann herumgetragen, damit Sebastian schlafen konnte. Er musste früh los nach München, früher als sonst.
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Buchvorschau
Romanze in der Schlosskapelle - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt
– 340 –
Romanze in der Schlosskapelle
... und eine Hochzeit ist nicht ausgeschlossen
Friederike von Buchner
Wendy parkte vor dem Haus von Sebastian und Sophie.
Als sie ausstieg, trat Sophie aus der Haustür.
Sie legte den Finger über die Lippen.
»Pst, komm rein! Franzl ist gerade eingeschlafen. Ich habe dich abgepasst, damit du nicht klingeln musst.«
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Wendy folgte Sophie in die Küche.
»So, jetzt können wir ein bisserl lauter reden. Ich bin froh, wenn er schläft. Franzl bekommt einen Backenzahn und ist ziemlich unleidlich. Ich war mit ihm bei Martin. Er hat mir ein Mittel für ihn gegeben. Es hilft etwas.«
»Du siehst müde aus«, sagte Wendy.
»Ich habe heute Nacht wenig geschlafen. Ständig ist Franzl aufgewacht. Ich habe ihn dann herumgetragen, damit Sebastian schlafen konnte. Er musste früh los nach München, früher als sonst. Heute ist das Hotel wieder voll, irgendeine Tagung. Ich sagte zu ihm, er soll in München bleiben. Aber das hat er nicht getan. Er wollte mich mit dem zahnenden Buben nicht allein lassen. Dabei wurde die Nacht noch schlimmer. Manchmal weint Franzl nur kurz. Dann stehe ich schnell auf und gebe ihm seinen Schnuller. Den ich vorher in den Sirup getaucht habe, den mir Martin gegeben hat. Heute Nacht hat es wenig geholfen. Franzl wusste, dass sein Papa hier ist. Sebastian nimmt ihn sofort auf den Arm und trägt ihn herum, wenn er nur einen Piep von sich gibt. Also war ich heute Nacht gefordert, damit Sebastian schlafen konnte.«
»Arme Sophie«, sagte Wendy. »Mit dem Zahnen war das bei den Zwillingen ganz einfach. Sie hatten keine großen Schwierigkeiten und klagten kaum. Irgendwann entdeckten wir, dass wieder ein Zahn mehr im Mund war.«
»Oh, da habt ihr Glück gehabt. Franzl tut sich schwer. Egal, es ist wie es ist. Ein Kindl bekommt leicht die Zähne, bei einem anderen ist es nicht so einfach. Jetzt schläft er, und ich kann etwas entspannen. Ich habe den Kaffee schon fertig. Du trinkst doch eine Tasse Kaffee mit oder? Kuchen habe ich heute nicht. Ich kam nicht dazu, einen Kuchen zu backen.«
»Mach dir keinen Kopf, Sophie!«, lachte Wendy. »Ich bin nicht hergekommen, um Kuchen zu essen. Aber Kaffee nehme ich gern.«
Sophie holte zwei Becher und Zucker und Sahne. Sie schenkte ein.
»Du hast am Telefon gesagt, dass du etwas mit mir bereden willst. Aber sage mir zuerst, wie geht es auf der Ziegenalm?«
»Henk geht es gut. Addi und Alois sind in München. Sie kommen erst am Wochenende zurück. Anderl und Hetti trauern immer noch um Bella. Deshalb ist die Stimmung nicht so gut. Es dauert abends immer lange, bis die beiden einschlafen. Dementsprechend bekomme ich sie am Morgen schlecht aus den Federn.«
»Dass sie immer noch um Bella trauern, wundert mich. Das mit der Hündin ist doch jetzt schon eine ganze Weile her.«
»Das ist richtig«, sagte Wendy.
»Ihr wollt keinen neuen Hund?«
Wendy lachte.
»Von wegen Wollen? Wenn es nach mir und Henk ginge, hätten wir schon längst eine junge Hündin. Aber die Kinder wollen nicht. Keine andere Hündin wäre wie Bella.«
Wendy seufzte.
»Es ist im Augenblick sehr schwierig mit ihnen.«
Sie gab Zucker und Milch in den Kaffee und rührte um.
»Gestern Abend bekamen wir überraschend Besuch. Beate und Carl haben uns spontan besucht. Es war schön. Sie blieben fast bis Mitternacht. Es gab nur ein Thema, die Zwillinge und ihre Trauer um Bella. Carl hatte eine Idee. Da Anderl und Hetti sich gegen einen neuen Hund wehren, sollte man sie überlisten.«
»Holt doch einfach einen Welpen! Wenn sie ihn sehen, wird alles gut sein«, sagte Sophie.
Wendy schüttelte den Kopf.
»Das riskieren wir lieber nicht. Die Zwillinge bekommen Wutanfälle, wenn wir das Thema Welpe auch nur andeuten. Du müsstest mal dabei sein. Henk und ich sind jedes Mal ganz entsetzt. So kennen wir unsere Kinder gar nicht.«
»Es wird sich geben, Wendy. Ihr müsst Geduld haben.«
»Liebe Sophie, dein Optimismus in allen Ehren. Henk und ich haben eher den Eindruck, dass ihre Wutausbrüche schlimmer werden. Sogar Addi und Alois wird es zu viel, auch wenn sie eine Engelsgeduld haben. Also haben wir gemeinsam nachgedacht. Schließlich reifte folgender Plan. Sebastian ist wie Anna und Toni ein Hundeliebhaber. Du hast neulich gesagt, dass ihr überlegt, ob ihr euch einen Hund zulegt, mit dem Franzl aufwachsen kann.«
»Ja, das stimmt. Wir dachten an einen kleinen Hund, den er tragen kann, wenn er etwas älter ist«, sagte Sophie. »Aber wir haben uns noch nicht entschieden.«
»Würdet ihr für kurze Zeit, wirklich nur für ganz kurze Zeit, einen Welpen aufnehmen, eine ungefähr zwölf Wochen alte Neufundländerhündin?«
Sophie lächelte.
»Ah, ihr wollt uns mit Anderl und Hetti besuchen und hofft, sie verlieben sich in die junge Hündin.«
»So ähnlich ist es gedacht. Also, jetzt von Anfang an. Henk und Carl bemühen sich, eine ganz junge Hündin zu finden. Sie wird vielleicht nur eine Woche hier sein. Dann müsst ihr sie wieder abgeben, weil Franzl angeblich auf Hundehaare allergisch ist. Ihr fragt uns, ob wir sie wollen. Es ist davon auszugehen, dass die Zwillinge sie ablehnen. Aber ihr übt dann ordentlich Druck auf sie aus. Ihr sagt, ihr müsstet die Hündin ins Tierheim geben, wenn ihr niemanden findet. Wir erklären uns bereit, sie zu nehmen, bis ihr jemanden gefunden habt, aber sie könnte nicht für immer bei uns bleiben.«
Sophie musste laut lachen.
»Raffinierter Plan, das muss ich schon sagen.«
»Ja, Sophie, es ist eine List. Die Hündin kommt zu uns. Aber wir finden niemanden, der sie will. Folglich bleibt nur das Tierheim. Ich bin sicher, dass dann Anderl und Hetti drängen, dass wir sie behalten. Henk und ich sind davon wenig begeistert. Aber die Zwillinge werden keine Ruhe geben, bis wir nachgeben.«
»Aber Franzl hat keine Tierhaarallergie«, sagte Sophie.
»Es ist nur vorgespielt. Martin wird diesen Plan unterstützen. Henk wird mit ihm sprechen. Er wird auch Anna und Toni, Xaver und Meta einweihen, ebenso Addi und Alois.«
»Das hört sich an wie das Drehbuch zu einem Film«, sagte Sophie. »Es gibt nur eine Schwachstelle in eurem Plot.«
»Welche?«, fragt Wendy.
»Dass Sebastian die kleine Hündin nicht mehr hergeben will«, sagte Sophie.
»Das stimmt. Daran hat niemand gedacht«, murmelte Wendy. »Vielleicht war die Idee doch nicht so gut. So ein süßer kleiner Welpe erobert schnell das Herz. Entschuldige, ich habe nicht daran gedacht, dass es Sebastian schwerfallen könnte, wenn er sich von ihm trennen muss. Ich muss darüber mit Henk sprechen. Wir müssen eine andere Lösung suchen.«
»Schmarren Wendy, jetzt mache nicht so ein besorgtes Gesicht! Ich werde mit Sebastian sprechen. Er wird zustimmen, da bin ich sicher. Außerdem ist ein Neufundländer für uns zu groß. Wir werden einen kleinen Hund aussuchen, wahrscheinlich zum Herbst hin. Also, ich sage dir, wir sind dabei. Wir spielen das Spiel mit. Ich spreche gleich heute Abend mit Sebastian. Gib Bescheid, wenn der Welpe gefunden wurde!«
»Sophie, du bist ein Schatz«, sagte Wendy.
»Schmarren, jetzt stelle mich nicht auf so einen hohen Sockel. Wir sind eine Familie. Wir halten zusammen«, antwortete Sophie. »Ich werde dich morgen anrufen. Sebastian wird spät aus München kommen, wenn er überhaupt kommt und nicht in unserer Wohnung im Hotel übernachtet. Solch eine Tagung kann abends oft lange gehen, bis nach Mitternacht. Egal, wenn er nicht kommt, telefoniere ich mit ihm und erzähle ihm von dem Plan.«
