Erwacht in starken Armen: Digital Edition
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Über dieses E-Book
Schneeverwehungen zwingen Boone Connor zu einer Übernachtung im Motel - Seite an Seite mit einer fremden Frau! Aber wie wird die schöne Shelby reagieren, wenn sie erfährt, dass er ein Kind besuchen will, dessen Vater er sein könnte?
Vicki Lewis Thompson
<p>Eine Karriere als Liebesroman – Autorin hat Vicki Lewis Thompson viele wunderbare Dinge eingebracht: den New York Times Bestsellerstatus, einen Fernsehauftritt, den Nora – Roberts – Lifetime – Achievement Award, Tausende Leser und viele gute Freunde. Ihre Karriere hat ihr ebenso Arbeit eingebracht, die sie liebt. Sie hat mehr als 100 Bücher geschrieben und ist immer noch fasziniert davon, wie viele unterschiedliche Wege es gibt, sich zu verlieben. Und das mit jedem Buch immer wieder neu zu erleben, macht sie zu einer sehr glücklichen Person.</p>
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Buchvorschau
Erwacht in starken Armen - Vicki Lewis Thompson
IMPRESSUM
Erwacht in starken Armen erscheint in der HarperCollins Germany GmbH
© 2000 by Vicki Lewis Thompson
Originaltitel: „Boone’s Bounty"
erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe BACCARA
Band 1131 - 2001 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg
Übersetzung: Gabriele Ramm
Umschlagsmotive: StockRocket, Andrew_Mayovskyy / Thinkstock
Veröffentlicht im ePub Format in 10/2015 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783733743000
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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1. KAPITEL
Boone Connor seufzte und stellte die Scheibenwischer an. Ihm blieb wirklich nichts erspart. Jetzt musste er auch noch durch einen Schneesturm, um über den Raton Pass zu kommen. Dabei war es fast Juni. Der Schnee hätte längst geschmolzen sein müssen. Aber in letzter Zeit hatte er ständig solch ein Pech.
Daher überraschte ihn auch die Straßensperre nicht, allerdings wurde er noch wütender. Aber sein Wagen würde es schaffen, und er hatte es wirklich eilig, auf die Rocking-D-Ranch zu kommen, um das Baby zu sehen. Denn höchstwahrscheinlich war er der Vater. Der Gedanke, dass er vielleicht eine Tochter hatte, machte ihn noch immer benommen.
Doch Petrus hatte anscheinend vor, ihm reichlich Schnee in den Weg zu legen.
Boone ließ das Fenster herunter, und eisige Kälte und Schnee wehten hinein. Er ignorierte beides und schob seinen Stetson hoch, um dem Polizisten in die Augen schauen zu können, während er den Mann zu überreden versuchte, ihn durchzulassen.
„Ich fürchte, Sir, Sie müssen umkehren, meinte der Polizist jedoch. „Die Straßenverhältnisse dort oben sind schlecht und werden von Minute zu Minute schlechter.
„Mein Transporter hat Vierradantrieb, erwiderte Boone, obwohl er nicht mehr damit rechnete, den Mann umzustimmen. „Und ich bin diese Strecke schon Hunderte von Malen gefahren. Ich muss unbedingt nach Colorado.
„Das verstehe ich ja, Sir. Der Polizist klang keineswegs verständnisvoll. Er hörte sich eher so an, als hätte er es satt, hier in der Kälte zu stehen und ständig das Gleiche sagen zu müssen. „Aber wir können nicht zulassen, dass Sie es riskieren. Erst wenn der Schneesturm vorüber ist und die Räumfahrzeuge durch sind, können Sie weiter, also schätzungsweise morgen früh.
„Verdammt!"
„Ungefähr drei Meilen von hier gibt es ein Motel mit einem Café", fügte der Polizist hinzu.
Boone kannte das Motel. Soweit er sich erinnerte, war es nicht besonders groß. „Wie viele Leute haben Sie schon dorthin geschickt?", fragte er.
„Ein paar. Aber ich vermute, dass die meisten von ihnen zurück nach Santa Fe gefahren sind. Das Motel ist sauber, aber nicht gerade luxuriös. Der Polizist blickte hinter ihn. „Ich muss Sie bitten, zu wenden. Es wartet bereits der Nächste.
Boone sah den weißen Kleinwagen im Rückspiegel und gab sich geschlagen. Er legte den Gang ein und fuhr hinüber auf die Gegenfahrbahn. Während er anhielt, um das Fenster wieder hochzukurbeln, blickte er nach hinten. Das Fenster des weißen Wagens wurde heruntergelassen, und er erhaschte einen Blick auf den Fahrer – jung, blond, weiblich. Ihr Haar hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengenommen, was sie noch jünger erscheinen ließ, als sie wahrscheinlich war. Sein Ärger legte sich ein wenig bei dem Gedanken, in welcher Gefahr diese Frau gesteckt hätte, wenn es keine Straßensperre gegeben hätte. Da hörte er sie mit dem Polizisten streiten und schüttelte verwundert den Kopf. Ohne die Straßensperre wäre sie tatsächlich so dumm gewesen, weiterzufahren.
Boone kurbelte sein Fenster hoch und fuhr in die Richtung, in der das Motel lag.
Als Shelby McFarland die Straßensperre sah, geriet sie in Panik, weil sie fürchtete, dass Mason Fowler sie bei der Polizei angezeigt hatte. Doch die Straßensperre war zum Glück nur wegen des Schnees errichtet worden, und der Polizist wollte, dass sie umdrehte. Das aber würde bedeuten, dass sie Mason, der ihr bestimmt schon auf den Fersen war, direkt in die Arme fuhr.
„Verstehen Sie doch, sagte sie zu dem Beamten, der neben ihrem Wagen stand. „Ich muss hier durch. Der Zustand der Straße kann doch nicht so schlimm sein!
„Ich fürchte, doch. Mit Ihrem Kleinwagen hätten Sie keine Chance. Er beugte sich vor und schaute ins Auto. „Und ich bin sicher, dass Sie mit dem jungen Mann dort nichts riskieren wollen.
Shelby blickte zu Josh, der in seinem Kindersitz saß. Der Polizist hatte recht. Es wäre Wahnsinn. Womöglich landete sie mit Josh noch im Straßengraben.
Josh starrte den Polizisten fasziniert an. „Hast du eine Pistole?", fragte er.
„Ja, Junge, die habe ich", entgegnete der Beamte ernst.
„Mein Daddy hat auch eine Pistole", erzählte Josh.
Shelby bezweifelte nicht, dass Mason eine Waffe besaß, aber der Gedanke, dass Josh damit in Kontakt gekommen war, machte ihr noch nachträglich Angst. „Woher weißt du das, Liebling?"
„Er hat sie mich gezeigt."
Wenn sie noch einen Grund gebraucht hätte, um dieses Kind von Mason fernzuhalten, dann war es der. Mason präsentierte einem Dreijährigen eine Waffe!
„Ich hoffe, dass dein Daddy die Pistole immer gut und sicher aufbewahrt, sagte der Polizist. „Waffen sind kein Spielzeug.
„Der Polizist hat ganz recht, Josh, fügte Shelby hinzu. „Du darfst eine Pistole niemals anrühren.
Und wenn es nach ihr ginge, würde er auch nie wieder die Gelegenheit dazu bekommen. Sie blickte zu dem Beamten. „Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, dass Sie mich vor einer Dummheit bewahrt haben. Den Pass jetzt in der Nacht zu überqueren wäre glatter Selbstmord gewesen."
„Ich und Bob hat noch nie Schnee gesehen", erklärte Josh.
Der Polizist spähte ins Auto. „Hast du einen kleinen Hund dabei, der Bob heißt?"
„Nein, sagte Shelby. „Bob ist Joshs ganz besonderer Freund. Er kann sich sogar unsichtbar machen.
„Aha. Der Polizist lächelte verständnisvoll. „Ungefähr drei Meilen von hier gibt es ein Motel. Vielleicht sollten Sie dort warten, bis der Schneesturm vorüber ist.
Das klang besser, als bis nach Santa Fe zurückzufahren. „Was meinen Sie, wie lange wird es dauern, bis die Straße wieder frei ist?"
„Schwer zu sagen. An Ihrer Stelle würde ich versuchen, ein Zimmer zu bekommen."
Shelby holte tief Luft. Sie wusste nicht mit Bestimmtheit, dass Mason sie verfolgte, aber sie war sich ziemlich sicher. Er brauchte nur ihren Hausmeister zu fragen, wohin sie gefahren waren. Doch sie hatte immer noch einen gewissen Vorsprung, also war das Motel wohl das Beste für die Nacht. Zudem hatte sie keine große Wahl. „Okay, meinte sie. „Wir versuchen es. Vielen Dank.
„Gern geschehen. Auf Wiedersehen, Junge."
„Wiedersehen, Herr Polizist."
Shelby lächelte dem Beamten noch einmal zu, bevor sie das Fenster schloss. Dann wartete sie, bis er zur Seite getreten war, und wendete ihren Wagen.
Vor drei Tagen – die ihr vorkamen wie drei Jahre – hatte Mason angerufen, um ihr zu sagen, dass er am nächsten Tag mit Josh in den Zoo gehen wolle. Die Selbstherrlichkeit, mit der er ihr das mitteilte, ohne sie erst zu fragen, hatte sie stutzig gemacht. Seit Wochen hatte er immer wieder Bemerkungen fallen lassen, dass er Josh zu sich nehmen wolle, auch wenn das Gericht ihm das Sorgerecht nicht zusprechen sollte.
Je länger sie über seinen arroganten Ton während des Telefonats nachgedacht hatte, desto überzeugter war sie gewesen, dass Mason nicht die Absicht hatte, Josh zurückzubringen. Deshalb hatte sie einen Wagen gemietet, in der Hoffnung, Mason damit von ihrer Spur abzulenken, hatte ein paar Sachen gepackt und war mit Josh geflüchtet.
„Wo fährst du hin, Shelby?, wollte Josh nun wissen. „Wieder nach Hause?
„Nein, Josh. Aber wir können nicht weiterfahren, weil es zu sehr schneit. Also bleiben wir über Nacht in einem Motel und versuchen es morgen früh wieder, okay?"
„Okay, aber wann fahren wir nach Yellowstone? Bob will reiten."
„Das machen wir auch." Eigentlich müsste sie ihre Pläne ändern, aber Josh war so aufgeregt, dass sie es nicht übers Herz brachte. Im Moment jedenfalls nicht.
„Bob weiß, wie man reiten tut. Er zeigt mir das."
„Wie gut, dass Bob so viel weiß", erwiderte Shelby. Im Augenblick wünschte sie, Joshs imaginärer Freund würde wirklich existieren, wäre mindestens eins achtzig groß und verfügte über kräftige Muskeln.
„Bob weiß so viel. Josh breitete die Arme aus und schaute zu ihr, als würde er Widerspruch erwarten. „Oder, Shelby?
Sie lächelte. Josh war unverwüstlich, und ganz normal mit seiner Vorliebe für Basketball und seiner wunderbaren Fantasie. Ein Kinderpsychologe würde wahrscheinlich folgern, dass der imaginäre Freund gerade jetzt aufgetaucht war, weil Josh in letzter Zeit so viel durchgemacht hatte. Das könnte stimmen, und wenn es so war, dann war sie beeindruckt davon, wie der Kleine die Sache meisterte.
„Stimmt. Bob ist phänomenal."
Shelby liebte ihren Neffen sehr. Schon vor langer Zeit hatte sie angefangen, ihn als ihr eigenes Kind zu betrachten. Er sah ihr ja auch sehr ähnlich, mit seinem blonden Haar und den blauen Augen. Patricia, ihre Schwester, hatte kaum Zeit für ihn gehabt, besonders, nachdem sie sich von Mason hatte scheiden lassen. Und während der Zeit, als diese Ehe auseinanderbrach, waren ihre Eltern so besorgt um ihre Lieblingstochter Patricia gewesen, dass sie ebenfalls nur noch wenig Zeit für Josh zu haben schienen. Und jetzt waren sie alle drei nicht mehr am Leben.
Shelby verspürte einen Stich im Herzen. Es war eine Warnung, dass sie ihre Gefühle wieder unter Kontrolle bringen musste, und zwar schnell. Seit dem Bootsunglück vor vier Monaten, bei dem ihre Eltern und Patricia gestorben waren, hatte sie sich wegen Josh zusammengerissen. Und das tat sie auch jetzt.
Kurz darauf fuhr Shelby auf den Parkplatz des Motels.
„Sind wir da?", fragte Josh.
„Ja. Shelby musterte das etwas heruntergekommene Gebäude, das dringend einen neuen Anstrich benötigte. Ihre Eltern hätten angesichts dieser Unterbringung die Nase gerümpft, aber sie war schon dankbar, solange es sauber war. Viele Pkws und Laster standen auf dem Parkplatz, doch auf dem Neonschild im Fenster der Rezeption stand noch „Zimmer frei
.
Erleichtert nahm sie ihre Jacken vom Rücksitz und half Josh beim Anziehen. „Warte, ich komme herum und trage dich, dann brauchst du deine Stiefel nicht anzuziehen."
„Ich kann gehen. Bin schon groß."
„Ich weiß. Sie schlüpfte in ihre Jacke. „Aber es gibt schon Schneeverwehungen, und ich will nicht, dass du in einer darin verloren gehst.
„Bob will im Schnee spielen."
„Mal sehen. Aber sie würde es Josh nicht erlauben können, sich vor dem Motel aufzuhalten, denn dort konnte ihn jeder, der vorbeikam, sehen. Während sie ausstieg, wechselte das Schild im Fenster zu „Belegt
. „Oh, nein!"
„Was ist, Shelby?"
„Nichts, Josh. Bleib sitzen. Ich hole dich." Shelby schnappte sich ihre Handtasche und lief um das Auto herum, ohne darauf zu achten, dass ihre Turnschuhe sofort durchnässt waren. Sie würde den Motelbesitzer dazu überreden müssen, sie in irgendeiner Abstellkammer schlafen zu lassen. Notfalls würde sie die Nacht im Sitzen verbringen, wenn Josh wenigstens eine Matratze haben konnte. Auf keinen Fall konnten sie die Nacht im Café verbringen, wo Mason sie sofort entdecken würde.
Nachdem sie sich ihre Handtasche umgehängt hatte, hob sie Josh aus dem Wagen.
Er hielt sein Gesicht in den Schnee und lachte vergnügt. „Das kitzelt!"
„Stimmt." Sie eilte zur Rezeption.
„Schnee schmeckt gut! Guck mal, ich hab welchen auf der Zunge."
„Später, Liebling." Es tat ihr leid, dass sie Joshs Vergnügen nicht teilen konnte. Aber dieses ganze Durcheinander, dass die Situation so schrecklich kompliziert war, machte sie wütend. Verflixt, warum hatte für ihre Familie der Junge nicht an erster Stelle gestanden? Warum hatten sie unbedingt an solch einem nebligen Tag mit
