Über dieses E-Book
Meine Mitbewohnerin vom College ist richtig übel. Cecile stiehlt mir das Essen, bringt zu jeder Zeit Jungs mit nach Hause und feiert, anstatt zu lernen. Aber diese üblen Eigenschaften verblassen im Vergleich zu dem, was sie als nächstes tut. Sie betäubt mich, und ich wache als Gefangene in einem anderen Universum voller schrecklicher Kreaturen auf. Nun, die größte und furchterregendste Kreatur von allen – ein Feen-König – glaubt, dass ich seine Gefährtin bin. Er hat mich aus dem Kerker befreit, behält mich aber in seiner Nähe. So nahe, dass ich anfange, seinen winterlichen Blick und seinen eisgeformten Körper zu mögen. Aber Geheimnisse und böse Kreaturen lauern in dieser neuen Welt, und ich weiß nicht, ob ich lange genug überleben werde, um herauszufinden, wie ich nach Hause komme.
Anmerkung der Autorin: Die Gefangene des Fee ist das erste Buch einer Serie, die Ihre Phantasie – und andere Teile von Ihnen – in Brand setzen wird. Vorsicht vor dem Cliffhanger, aber Buch 2 ist bereits herausgekommen.
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Rezensionen für Die Gefangene des Fee
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Buchvorschau
Die Gefangene des Fee - Lily Archer
Kapitel 1
Taylor
Meine Mitbewohnerin ist furchtbar. Sie kommt nachts mit fremden Männern im Schlepptau nach Hause, plündert den Mini-Kühlschrank, um mein Essen zu verschlingen, lässt ihre Sachen in unserem Zimmer im Wohnheim liegen, geht selten zum Unterricht und weigert sich, auch nur eine einzige Sache zu reinigen.
»Warum hast du dich überhaupt dazu entschieden, aufs College zu gehen?«, murmele ich leise vor mich hin, als ich ihre Kleidungsstücke von gestern aufhebe und sie in den Wäschekorb werfe.
»Das war nicht meine Idee.«
Ich zucke zusammen, als sie hereinkommt und die Tür hinter sich zuschlägt.
»Mein Vater hat darauf bestanden.« Sie gähnt und lässt sich, vollständig bekleidet – inklusive der Stöckelschuhe von letzter Nacht, auf ihr Bett fallen. Ihr langes, blondes Haar fällt wie ein Fächer über ihr Kissen, und sie legt einen schlanken Arm über ihre Augen. »Sei leise, ja? Ich bin müde.«
»Es ist Mittag.« Ich starre sie an. »Gleich kommt ein Studienpartner von mir vorbei. Und hast du meine schwarze Jacke mit dem Gryffindor-Patch auf der Vorderseite gesehen? Ich kann sie nicht finden …«
Ein lautes Schnarchen ertönt aus ihrer zarten Nase.
Ich fahre mit der Hand durch mein hellbraunes Haar und raufe es mir. Als ich zustimmte, sie als Mitbewohnerin zu nehmen, tat ich das aus Verzweiflung. Ich konnte mir kein Einzelzimmer leisten, und Cecile sah auf dem Papier großartig aus – eine Mitschülerin, die viele meiner Interessen teilte. Also wählte ich sie als meine Mitbewohnerin. Das war ein Fehler. Es dauerte nicht lange, bis ich herausfand, dass ihr ganzer Mitbewohnerfragebogen von jemand anderem ausgefüllt worden war – jemandem, der mein Mitbewohner hätte sein sollen. Stattdessen bekam ich die völlig verzogene Cecile inklusive ihrer seltsamen Eigenarten und ihrer offensichtlichen Verachtung für mich.
»Hey.«
Ich erschrecke, als sie ein Auge öffnet und mich anstarrt.
»Ja?«
»Was ist heute?«
»Dienstag.«
Sie rollt mit dem einen Auge. »Nein, Dummkopf. Ich meine das Datum.«
»Nenn mich nicht so.« Ich knirsche mit den Zähnen, aber antworte ihr: »27. Oktober.«
Das Auge öffnet sich weit. »Schon?«
Was sollte ich dazu sagen?
»Das ging schnell.« Sie setzt sich auf, und ihr enges, rotes Kleid hat auf der Vorderseite einen dunklen Fleck. Wein, schätze ich, ihrem Geruch nach zu urteilen.
»Ja, so funktioniert die Zeit.« Ich werfe eine Hot-Pocket-Verpackung – es war mein letzter, den natürlich Cecile verschlungen hat – in den Müll. »Sie vergeht.«
»Hey.« Sie lächelt. Sie lächelt mich nie an. »Was machst du heute Abend?«
»Was? Ich bin beschäftigt.« Ich gehe einen Schritt zurück und greife nach meinem Telefon, um meinem Studienpartner abzusagen. Auf keinen Fall würde ich Cecile einem anderen Opfer aufzwingen.
»Lass uns ausgehen.« Ihre Augen leuchten auf, und ihr Kater ist plötzlich verschwunden.
Ich lege meinen Kopf schief, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich richtig gehört habe. »Ausgehen?«
»Ja.« Ihr Lächeln wird breiter. »Wir sollten feiern gehen.«
Ich feiere nicht. Ich lerne. Ich arbeite im Studentenwerk. Ich unterrichte in der wenigen Freizeit, die ich habe. Alles, was ich tue, ist darauf ausgerichtet, entweder gute Noten zu bekommen oder Geld zu verdienen, damit ich etwas zu essen habe. Feiern gehört nicht zu meinem Repertoire, und Cecile weiß das. »Nein, danke.«
»Oh, komm schon.« Sie reibt ihre Hände aneinander. »Das wird lustig werden. Wir können hier vorglühen und dann in die Verbindungshäuser gehen.«
»Es ist Dienstag.« Ich nehme meinen abgenutzten grauen Rucksack vom Bett.
»Und?« Sie setzt sich hin, und ihre großen grauen Augen richten sich zum ersten Mal seit Monaten auf mich. »Wir können trotzdem Spaß haben.«
»Nein, danke.« Ich lege meine Hand auf den Türgriff.
Ihr Ton ändert sich, wird kälter. »Ich werde dich bezahlen.«
»Was?« Ich drehe mich um, um sie anzusehen.
»Ich werde dich bezahlen.« Ihre Stimme wird auf eine hässliche, erzwungene Weise fröhlicher. »Um meine Fahrerin zu sein.«
»Seit wann stört es dich, betrunken zu fahren?« Eigentlich habe ich keine Ahnung, wie sie es normalerweise zurück in ihr Bett schafft. Ihre bessere Hälfte, ihr roter Sportwagen, steht dann häufig auf drei Parkplätzen vor dem Gebäude.
»Seit heute Abend. Sicherheit geht von nun an vor. Und wie ich schon sagte, ich werde dich bezahlen.« Sie wickelt eine Locke ihres blonden Haares um einen schlanken Finger. »Ich gebe dir hundert Dollar, nur damit du mich zu den Partys hin- und danach zurückfährst.«
Ich möchte den Türknauf drehen und aus dem Raum gehen. Aber Geld ist Geld. Ich bräuchte vier Nachhilfestunden, um so viel Geld zu verdienen, oder ich könnte es von Cecile nehmen, während ich in ihrem Auto sitze und Hausaufgaben mache und sie sich in den Verbindungshäusern betrinkt.
»Machen wir zweihundert daraus.« Sie greift nach ihrer kleinen, mit Glitzersteinen überzogenen Tasche, öffnet sie und blättert durch mehrere Scheine, bevor sie einige herauszieht. »Und ich zahle die Hälfte im Voraus.«
Ich kann dieses Angebot nicht ablehnen, und das weiß sie. Cecile mag verkommen sein, aber sie ist schlau. Ich habe bemerkt, dass ihren hellgrauen Augen nicht viel entgeht, selbst dann nicht, wenn sie blutunterlaufen sind.
Mit einem Seufzer gehe ich zu ihr hinüber und greife nach dem Geld.
Sie zieht es weg. »Wir treffen uns um neun Uhr vorne.«
»Gut.« Ich strecke meine Hand aus.
Sie lächelt, und ihre Zähne sind perfekt glatt und weiß. »Dann haben wir einen Deal.«
Als ich das Geld nehme, läuft mir ein Schauer über den Rücken. Sie sieht aus der Nähe unheimlich perfekt aus.
Cecile legt sich zurück auf ihr Bett und bedeckt ihre Augen wieder mit ihrem Arm, während ich weggehe.
»Taylor«, ruft sie mit bereits schläfriger Stimme.
»Was?« Ich öffne die Tür.
»Vergiss es nicht. Neun Uhr. Wo ich herkomme, ist die Strafe, wenn man einen Deal bricht, nicht schön.«
»Du kommst von Long Island.« Ich schüttele den Kopf und schultere meinen Rucksack. »Und ich werde da sein.«
Ihr güterzughaftes Schnarchen folgt mir durch den Flur.
»Lass uns gehen.« Cecile trägt ein rotes Tanktop und einen schwarzen Minirock, weiter nichts. Obwohl der Temperatursturz letzte Woche heftig war, scheint Cecile die Kälte nicht zu stören.
»Ich dachte, ich fahre«, protestiere ich, als sie auf die Fahrerseite geht.
»Das tust du, aber nicht vor den Partys.« Sie öffnet die Tür. »Steig ein.«
Ich reiße meine Tür auf und werfe meinen schweren Rucksack zwischen die Sitze.
Sie startet das Auto, und der italienische Wagen, dessen Motor sich meines Wissens nach im Kofferraum befindet, erwacht schnurrend zum Leben. »Bist du sicher, dass du nichts willst?« Sie zieht eine silberne Flasche aus der Mittelkonsole, nimmt einen großen Schluck und bietet sie mir dann an.
Ich starre sie an. »Du fährst.«
»Das passt schon.« Sie zuckt mit den Achseln, legt den Rückwärtsgang ein und fährt mit quietschenden Reifen los.
Ich halte mich am Türgriff fest.
»Hast du Angst?« Sie lächelt, und es ist kein echtes Lächeln. Das merke ich daran, weil ihm die Wärme fehlt.
»Lass uns heil bei der Party ankommen, okay?«
»Sicher doch.« Sie schießt vom Parkplatz unseres Wohnheims und nimmt die Kurve auf den Campus Drive so schnell, dass das Auto für eine Sekunde ausbricht, bevor es schließlich nach vorne fliegt.
»Oh mein Gott!« Ich halte mich mit einer Hand an meinem Sicherheitsgurt und mit der anderen am Türgriff fest.
»Keine Angst. Ich brauche dich lebendig.«
Ich blicke sie an. »Was?«
»Nichts.« Sie lacht. »Ich meine nur, dass ich dich lebendig brauche, damit du mich nach Hause fahren kannst.«
Meine Finger wandern zu meiner Halskette und berühren den Opalstein, der die einzige beständige Sache in meinem Leben ist.
»Berührst du wieder deinen Stein?« Sie dreht sich um, um mich anzusehen, obwohl sie über den Campus rast, während ihre Hand mühelos schaltet. »Du musst nervös sein.«
Ich lasse meine Hand wieder auf den Sicherheitsgurt fallen. »Du fährst wie eine Wahnsinnige. Natürlich bin ich nervös.«
Ihr hohes Lachen löst Gänsehaut an meinen Armen aus. »Keine Angst. Wir sind fast da.«
Sie hat recht, die Reihe der georgianischen Villen erscheint zu unserer Linken, und jedes Verbindungshaus ist mit großen Insignien in griechischen Buchstaben verziert. Obwohl es ein Dienstagabend ist, ertönt laute Musik aus fast jedem Gebäude, und viele Studenten tummeln sich mit roten Plastikbechern in der Hand.
Sie parkt in zweiter Reihe vor Omega Nu und stellt den Motor ab. »Sei eine gute kleine Jungfrau und warte hier, okay?« Sie grinst. Ich möchte es leugnen, aber es hat keinen Sinn. Es ist einer ihrer Lieblingswitze, und meine Reaktion verrät, jedes Mal, wenn sie mich so nennt, die Wahrheit.
Sie greift hinter ihren Sitz und zieht eine ungeöffnete Flasche Wasser heraus. »Hier, die habe ich für dich besorgt.«
Ich nehme sie, und meine Augenbrauen treffen auf meinen Haaransatz. Cecile hat noch nie etwas für jemanden außer sich selbst getan.
»Nimm ausreichend Flüssigkeit zu dir. Du musst heute Abend alles im Griff behalten.« Sie überprüft ihr Gesicht im Spiegel, und ihre roten Lippen sind noch perfekt. »Bin gleich wieder da.«
Ich verstaue das
