Ich hatte einmal einen Sohn: Dr. Laurin 175 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Sie hat allein im Martin Kelter Verlag fast 1.300 Romane veröffentlicht, Hunderte Millionen Exemplare wurden bereits verkauft. In allen Romangenres ist sie zu Hause, ob es um Arzt, Adel, Familie oder auch Romantic Thriller geht. Ihre breitgefächerten, virtuosen Einfälle begeistern ihre Leser. Geniales Einfühlungsvermögen, der Blick in die Herzen der Menschen zeichnet Patricia Vandenberg aus. Sie kennt die Sorgen und Sehnsüchte ihrer Leser und beeindruckt immer wieder mit ihrer unnachahmlichen Erzählweise. Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist.
Ostern stand vor der Tür. Isabel Schlüter saß in ihrem Zimmer und malte Ostereier an. Hübsche Bastelarbeiten standen auch überall herum, für jedes Familienmitglied eine besondere Überraschung. Die neunzehnjährige Isabel war künstlerisch sehr begabt und außerdem ein Mädchen, das gern Freude bereitete. Sie war ganz vertieft in ihre Arbeit. Die Eltern waren in der Oper, der um zwei Jahre jüngere Bruder Christian sah sich einen Fernsehkrimi an. Die kleine, erst achtjährige Stefanie schlief bereits.Jedenfalls meinte Isabel das, aber plötzlich stand die Kleine in der Tür.»Entschuldige, Isa«, flüsterte sie, »aber mir ist so schlecht. Wirklich!Rasch sprang Isabel auf. Zitternd und erschreckend blass lehnte Stefanie an der Tür.»Schnell wieder ins Bett«, sagte Isabel. »Was hast du gegessen?»Nichts«, stöhnte die Kleine, »bloß überkippt.So hatte sie es von klein auf gesagt, wenn sie sich übergeben musste.Isabel überlegte nicht lange. Sie rief den Hausarzt Dr. Wollin an, aber der machte gerade Urlaub, und seine Vertretung war eine Ärztin. Dr.
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Buchvorschau
Ich hatte einmal einen Sohn - Patricia Vandenberg
Dr. Laurin
– 175 –
Ich hatte einmal einen Sohn
Karin verlor ihr Kind, und dann kam Christopher
Patricia Vandenberg
Ostern stand vor der Tür. Isabel Schlüter saß in ihrem Zimmer und malte Ostereier an. Hübsche Bastelarbeiten standen auch überall herum, für jedes Familienmitglied eine besondere Überraschung. Die neunzehnjährige Isabel war künstlerisch sehr begabt und außerdem ein Mädchen, das gern Freude bereitete. Sie war ganz vertieft in ihre Arbeit. Die Eltern waren in der Oper, der um zwei Jahre jüngere Bruder Christian sah sich einen Fernsehkrimi an. Die kleine, erst achtjährige Stefanie schlief bereits.
Jedenfalls meinte Isabel das, aber plötzlich stand die Kleine in der Tür.
»Entschuldige, Isa«, flüsterte sie, »aber mir ist so schlecht. Wirklich!«
Rasch sprang Isabel auf. Zitternd und erschreckend blass lehnte Stefanie an der Tür.
»Schnell wieder ins Bett«, sagte Isabel. »Was hast du gegessen?«
»Nichts«, stöhnte die Kleine, »bloß überkippt.«
So hatte sie es von klein auf gesagt, wenn sie sich übergeben musste.
Isabel überlegte nicht lange. Sie rief den Hausarzt Dr. Wollin an, aber der machte gerade Urlaub, und seine Vertretung war eine Ärztin. Dr. Echner hieß sie. Sie kam eine Viertelstunde später und zeichnete sich durch ein sehr selbstbewusstes Auftreten aus. Sie gefiel Isabel überhaupt nicht, und am liebsten hätte sie die Ärztin wieder weggeschickt.
Und am wenigsten gefiel ihr, dass sie gleich zu Stefanie sagte: »Na, du willst wohl die Schule schwänzen?«
»Es dürfte Ihnen wohl bekannt sein, dass Ferien sind«, sagte Isabel unwillig. »Und zum Spaß wird man in den Ferien nicht krank.«
»Ein bisschen erhöhte Temperatur«, stellte die Ärztin herablassend fest. »Nun, sie wird zu viele Süßigkeiten gegessen haben. Vor den Feiertagen schmecken die ja meist am besten.«
»Schick sie weg, Isa«, weinte Stefanie auf, »ich mag sie nicht.«
»In diesem Fall hätte man mich wohl gar nicht zu rufen brauchen«, sagte die Ärztin anzüglich.
»Ich wollte ja Dr. Wollin bitten«, erklärte Isabel.
»Er kommt nach Ostern wieder zurück. Ihre Eltern sind nicht anwesend?«
»Sie sind in der Oper.«
»Es gibt viele Kinder, die simulieren, weil sie sich vernachlässigt fühlen«, stellte Dr. Echner herablassend fest.
»Wir werden nicht vernachlässigt«, erklärte Isabel gereizt. »Wenn Sie keine Diagnose stellen können, dürfte sich Ihr Besuch erledigt haben.«
»Es gibt wahrhaftig dringendere Fälle«, erwiderte die Ärztin und entschwand mit kühlem Gruß.
Isabel wandte sich der kleinen Schwester zu, die jetzt heiße Wangen bekommen hatte und noch mehr zitterte.
»Wo tut es denn weh, Steffi?«, fragte sie behutsam.
»Der ganze Bauch, aber ich habe nichts Süßes gegessen. Mir ist so schlecht, Isa.«
Da erschien Christian. »Was ist denn los? Was war das für eine Ziege?«, fragte er.
»Vertretung von Dr. Wollin. Steffi ist übel, Chris, aber diese arrogante Person hat nichts festgestellt. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.«
»Kamillentee«, sagte Christian. »Das hilft immer.«
Aber in dem Moment stöhnte Stefanie auf und krümmte sich vor Schmerzen.
»Ja, was ist denn, Pützelchen?«, fragte Christian erschrocken, doch über Stefanies Gesicht rannen jetzt nur noch heiße Tränen.
»Wir bringen sie in die Prof.-Kayser-Klinik«, sagte Christian. »Mach den Wagen flott, Isa. Dr. Hillenberg hat Nachtdienst, das weiß ich. Der wird ihr schon helfen können.«
Isabel zögerte nicht mehr. Sie holte ihren Wagen aus der Garage. Christian hüllte die kleine Schwester in eine warme Decke und trug sie hinaus. Er setzte sich mit ihr auf den Rücksitz und behielt sie im Arm. Zehn Minuten später waren sie in der Prof.-Kayser-Klinik. Nicht nur Dr. Hillenberg war auf der Chirurgischen Station anwesend, auch der Chefarzt Dr. Sternberg, und es dauerte nicht lange, da lag Stefanie schon im Operationssaal.
»Blinddarm«, hatte Dr. Sternberg nur kurz gesagt und war rasch verschwunden. Die Geschwister sahen sich entsetzt an. Jetzt zitterte Isabel.
»Fahr mit dem Taxi heim, Christian«, bat sie, »damit die Eltern Bescheid wissen, wenn sie kommen. Ich bleibe hier.«
Christian schaute prüfend auf die Uhr. »Die Oper ist noch nicht mal aus, und sicher gehen sie noch ein Glas Wein trinken.«
Isabel schüttelte den Kopf. »Sie kommen bestimmt gleich heim«, sagte sie leise, »und Ma würde sich schrecklich aufregen, wenn niemand zu Hause ist.«
»Meinst du, dass es schlimm ist?«, fragte Christian heiser.
»Sonst hätte Dr. Sternberg sie doch nicht gleich in den OP bringen lassen.« Isabel verschlang die Hände ineinander. »Und diese Ziege hat nur blöde Bemerkungen gemacht«, schluchzte sie trocken auf.
»Das wird sie noch büßen!«, murmelte Christian grimmig. »Aber jetzt ist unsere Kleine in guten, in den besten Händen. Ich fahre dann heim.«
»Draußen stehen Taxis. Hast du Geld?«, fragte sie, auch jetzt noch besonnen.
»Klar«, erwiderte er kurz.
*
Die Oper war zu Ende. Manfred Schlüter legte seiner Frau den Mantel um.
»Noch Lust auf ein Gläschen Wein, Liebes?«, fragte er.
»Ich bin so unruhig, Manni«, sagte Karin, »schon die ganze Zeit.«
»Das habe ich bemerkt, aber Isabel ist doch daheim. Die Kleine ist nicht allein.«
»Sei nicht böse, Manni«, bat sie.
»Ich bin doch nicht böse, Schatz. Wir fahren nach Hause, da ist es ja auch gemütlicher.«
Man bezeichnete sie als ein Bilderbuchehepaar. Er war fünfundvierzig, Karin zwei Jahre jünger, und in München wusste niemand – eine Handvoll Menschen ausgenommen, die jedoch darüber schwiegen – dass sie beide in zweiter Ehe verheiratet waren, allerdings schon seit fünfzehn Jahren.
Isabel und Christian waren Manfred Schlüters Kinder aus erster Ehe, Stefanie das einzige gemeinsame, und es war nach schon mehr als sechsjähriger Ehe zur Krönung ihres Glückes geworden. Zwei Menschen, die viel Leid erlebt hatten, hatten sich gefunden. Die kleine Stefanie war der Liebling aller, aber für Karin waren es Isabel und Christian gewesen, die sie zuerst gebraucht hatten und sie selbst aus tiefsten Depressionen erlösten, ins Leben zurückführten und ihr das Leben überhaupt wieder lebenswert machten.
Viel mehr Zeit hatte es gebraucht, bis Manfred und Karin zueinander fanden und sich ihrer in aller Stille gewachsenen Liebe bewusst wurden.
Von all diesen Problemen wussten Dr. Laurin und auch Dr. Sternberg, auch Schwester Marie und Professor Kayser, als zu dieser Stunde in der Prof.-Kayser-Klinik um das Leben der kleinen Stefanie Schlüter gerungen wurde.
Für Karin und Manfred war es ein Schock, als Christian, der hochaufgeschossene Siebzehnjährige, der seinem Vater so ähnlich war, sie schon an der Haustür empfing. Kreidebleich war er, und seine sonst so fröhlichen Augen hatten einen verzweifelten Ausdruck.
Aber er war noch ein Junge und wusste nicht, wie behutsam er es ihnen sagen müsste.
»Wir haben Steffi in die Prof.-Kayser-Klinik gebracht«, sagte er leise und hastig. »Es ist der Blinddarm. Da war so eine dämliche Ärztin, die Vertretung von Dr. Wollin, die hat nichts festgestellt.«
»Meine Angst«, flüsterte Karin, »meine Unruhe!«
Ganz fest legte ihr Mann den Arm um ihre Schultern. »Wir fahren zur Klinik, Liebes«, sagte Manfred Schlüter rau.
»Ich komme wieder mit«, erklärte Christian. »Ma, reg dich doch bitte nicht auf. Isa ist ja auch da, und Dr. Sternberg operiert Steffi sogar selbst.«
»So plötzlich, warum so plötzlich?«, murmelte Karin. »Es gab doch noch gar keine Anzeichen, als wir wegfuhren.« Sie schlug die Hände vors Gesicht. »Ich wäre doch nicht weggegangen, wenn sie nicht schon geschlafen hätte.«
»Du darfst dir keine Vorwürfe machen, Ma«, sagte Christian. »Niemand hat was gemerkt. Isabel hat doch auch noch nach ihr geschaut.«
»Ich muss mich noch umziehen«, sagte Karin tonlos. »In
