Entdecken Sie Millionen von E-Books, Hörbüchern und vieles mehr mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testphase. Jederzeit kündbar.

Eine große Aufgabe für Nick: Sophienlust - Die nächste Generation 1 – Familienroman
Fabian kehrt heim: Sophienlust - Die nächste Generation 3 – Familienroman
Er darf sein Kind nicht sehen: Sophienlust - Die nächste Generation 36 – Familienroman
eBook-Reihen30 Titel

Sophienlust - Die nächste Generation

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Über diese Serie

In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt.
Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.

Die dicken, grauen Regenwolken vom Morgen hatten sich verzogen. Nun strahlte die Sonne groß und gelb am wolkenlosen blauen Himmel und machte aus dem Apriltag einen wahren Sommertag. Erleichtert schaute Carla Hansen nach oben und freute sich über die eben im Radio gehörten Wetteraussichten für die nächsten zwei Wochen. Heute war der letzte Schultag vor den Osterferien und Carla hatte mit ihrem Sohn Simon einen Wanderurlaub in den Bergen geplant. Sie freuten sich schon sehr darauf, denn Mutter und Sohn liebten die Natur und verbrachten so viel Zeit wie möglich draußen. Die junge Frau nahm die letzten Stufen der breiten Steintreppe mit schnellen Schritten, denn sie wollte heute unbedingt noch die restlichen offenen Sachen auf ihrem Schreibtisch erledigen, bevor ihr Urlaub begann. Carla betrat das alte, ehrwürdige Steingebäude, in dem die Naturschutzbehörde untergebracht war, durch die hohen und schweren Holztüren des Haupteinganges und grüßte den Pförtner mit einem Kopfnicken und einem fröhlich klingenden »Guten Morgen«. Der Mann, der in einer schicken Uniform hinter dem Empfangstresen saß, lächelte freundlich zurück und hob die Hand zum Gruß. »Es scheint jetzt schon Sommer zu werden. Das passt sehr gut zu den Schulferien, die vor der Tür stehen. Sie fahren sicher mit Ihrem Sohn in die Berge?«, sagte er und grüßte im selben Moment schon den nächsten Besucher, der durch die Eingangstür trat. Carla nickte ein paar Mal bestätigend mit dem Kopf und lief zur innen liegenden Treppe, um in den zweiten Stock zu gelangen. Dort war ihre Abteilung untergebracht und sie hatte ein schönes und geräumiges Büro mit hohen Fenstern zum freundlich begrünten Innenhof. Sie liebte diesen Blick auf die alten hochgewachsenen Bäume, die jeden Tag ein anderes Aussehen hatten. Carla betrat gut gelaunt ihr Büro und ging direkt zu ihrem Schreibtisch, um den Computer zu starten. Und noch während sie das tat und gleichzeitig die Umleitung zur Zentrale aus ihrem Telefon nahm, sah sie das Bündel Unterlagen quer auf ihrer Tastatur liegen. Sie wusste sofort, noch bevor sie in die Papiere geschaut hatte, dass es um ein eigentlich erfolgreich abgeschlossenes Projekt ging. Sie wusste auch, dass wenn wieder Unterlagen dazu auf ihren Schreibtisch gelangt waren, es Schwierigkeiten geben würde. Da war sie sich sicher, auch weil der Eingangsstempel auf dem obersten Schreiben den gestrigen Tag aufwies.
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum11. Feb. 2020
Eine große Aufgabe für Nick: Sophienlust - Die nächste Generation 1 – Familienroman
Fabian kehrt heim: Sophienlust - Die nächste Generation 3 – Familienroman
Er darf sein Kind nicht sehen: Sophienlust - Die nächste Generation 36 – Familienroman

Titel in dieser Serie (100)

  • Er darf sein Kind nicht sehen: Sophienlust - Die nächste Generation 36 – Familienroman

    36

    Er darf sein Kind nicht sehen: Sophienlust - Die nächste Generation 36 – Familienroman
    Er darf sein Kind nicht sehen: Sophienlust - Die nächste Generation 36 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. »Du brauchst mich wirklich nicht hinzubringen und auch nicht abzuholen. Ich bin doch schon neun und finde allein nach Hause.« Hanno Wenzel schaute seine Großmutter entrüstet an und fügte dann noch hinzu: »Alle anderen gehen auch allein.« »Was alle anderen machen, geht uns nichts an«, kam es in scharfem Ton zurück. »Ich bringe dich hin und hole dich auch wieder ab und damit basta. Hast du das verstanden?« »Ja, Oma.« Der Junge gab es auf, die Frau umstimmen zu wollen. Wenn er nämlich noch lange ungezogen war, die Oma nannte sein Verhalten jedenfalls so, wenn er also anderer Meinung war als sie, dann durfte er wahrscheinlich gar nicht zur Geburtstagsfeier von seinem Schulfreund gehen. Es war also besser, den Mund zu halten. Dann war die Oma wieder lieb und zufrieden. Tief enttäuscht lief er in sein Zimmer. Kurt Wenzel hatte sich nicht in die Debatte zwischen Oma und Enkel eingemischt, das tat er nur selten. Er war ja meist auf der Arbeit und hatte bei der Erziehung seines Enkelsohnes ohnehin kaum etwas zu sagen. Eigentlich war die Helga eine gute und vor allem fürsorgliche Frau, sie übertrieb diese Fürsorge nur manchmal. Was war denn schon dabei, wenn der Junge allein zu der Geburtstagsfeier seines besten Freundes ging? Bis zum Haus der Familie Richter waren nur etwa zweihundert Meter zurückzulegen. Das war nun wirklich nicht weit. »Ich finde, dass Hanno inzwischen alt genug ist, um allein irgendwohin zu gehen«

  • Eine große Aufgabe für Nick: Sophienlust - Die nächste Generation 1 – Familienroman

    1

    Eine große Aufgabe für Nick: Sophienlust - Die nächste Generation 1 – Familienroman
    Eine große Aufgabe für Nick: Sophienlust - Die nächste Generation 1 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Prüfend warf Dominik von Wellentin-Schoenecker einen Blick auf die Einkaufsliste, die seine Mutter ihm gerade überreicht hatte. »Es ist nett von dir, dass du nach Maibach fahren und die Einkäufe erledigen willst«, sagte Denise von Schoenecker zu ihrem Sohn. Mir fehlt heute wirklich die Zeit dafür. In einer Stunde wird Herr Brauer vom Jugendamt hier eintreffen, und dieses Gespräch ist sehr wichtig. Schwester Regine hat einen Termin beim Zahnarzt, und Frau Rennert trägt nach ihrer Nagelbettentzündung noch einen Verband am Fuß. Damit will ich sie nicht mit dem Auto fahren lassen. Schön, dass du noch verfügbar bist, um die notwendigen Sachen einzukaufen. Das hilft mir sehr.« »Ja, besonders wegen der Papierservietten«, meinte Nick grinsend mit einem Blick auf die Einkaufsliste. »Ohne die gäbe es beim Abendessen ganz sicher eine gewaltige Kleckerei und Flecken an den Rändern der Tischdecke. Irgendwo müssen sich die Kinder die Finger ja abwischen. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ich besorge alles und bin schnell wieder da, übrigens helfe ich gern. Schließlich gehört das ganz offiziell zu meinen Aufgaben. Seit ich achtzehn Jahre alt bin, habe ich ja eine Mitverantwortung für Sophienlust.« Denise lächelte ihrem Sohn zu und ließ ihn ziehen. Aus dem Fenster schaute sie ihm nach, wie er draußen vor dem Herrenhaus in sein kleines Auto stieg, das er zum achtzehnten Geburtstag bekommen hatte, und in gemäßigtem Tempo auf das schmiedeeiserne Zufahrtstor zurollte. Das Auto hatte das Gelände längst verlassen, als Denise noch immer am Fenster stand und ihren Gedanken nachhing.

  • Fabian kehrt heim: Sophienlust - Die nächste Generation 3 – Familienroman

    3

    Fabian kehrt heim: Sophienlust - Die nächste Generation 3 – Familienroman
    Fabian kehrt heim: Sophienlust - Die nächste Generation 3 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Der See am Fuß des Hügels, auf dem der prachtvolle Bau des In­ternats stand, schimmerte in der Abendsonne in allen nur erdenklichen Farben. Zahlreiche Schüler, die ausnahmslos aus gut betuchten Familien stammten, hatten es sich auf der großzügigen Terrasse bequem gemacht. Es wurden Gespräche geführt, einige Kinder beschäftigten sich mit ihren Smartphones und wieder andere hatten ihre Nasen in interessante Bücher gesteckt. Die frühen Abendstunden gehörten für alle Schüler zu ihren Freizeiten, in denen sie keine Verpflichtungen hatten. Tagsüber gab es zahlreiche Programme und Angebote, und jeder Schüler war gehalten, sich daran zu beteiligen. Es gab die nahezu freie Wahl zwischen Reitunterricht, Tennis, Leichtathletik, Wassersport aller Art, der Teilnahme am Schulorchester, in einer Theatergruppe oder die Mitarbeit in einer Gruppe für künstlerisches Gestalten. Die Internatsleitung achtete streng darauf, dass jeder Schüler sich in irgendeiner Weise in die Gemeinschaft einbrachte. Aber persönliche Freizeit gehörte natürlich auch zum täglichen Dasein. Fabian Schöller, der etwas schmächtige, dreizehn Jahre alte Junge, hatte sich nicht auf der Terrasse eingefunden. Das tat er ohnehin recht selten. Zwar hatte er nichts gegen seine Mitschüler, aber es war ihm in den beinahe zwei Jahren, die er nun schon in diesem Internat weilte, nicht gelungen, eine gute Verbindung zu ihnen zu bekommen. Viele zeigten sich doch ein wenig überheblich, und mit dieser Charaktereigenschaft fand Fabian sich nicht zurecht. Da war ihm die kleine Ella Mareno schon lieber. Das zehn Jahre alte Mädchen stammte aus einem kleinen Ort am Bodensee. Dort hatten Ellas Eltern einen namhaften Bootsbaubetrieb besessen. Vor etwa einem Jahr waren sie nach Australien gereist, um dort an einer Regatta teilzunehmen. Obwohl es sich bei den beiden um erfahrene Segler gehandelt hatte, waren sie in einem Sturm, der während der Regatta aufgezogen war, gekentert und ums Leben gekommen. Ella, die über keine weiteren Verwandten verfügte, hatte einen Vormund bekommen, und der war der Ansicht gewesen, dass die Unterbringung in einem Nobelinternat in der Schweiz für das Mädchen von Vorteil sein könnte. Genauso wie Fabian hatte auch Ella zu den Mitschülern keine wirklich freundschaftlichen Kontakte knüpfen können. Das etwas schüchterne Mädchen fühlte sich in dem Internat einfach nicht wohl.

  • Kleiner Hund - großes Glück: Sophienlust - Die nächste Generation 20 – Familienroman

    20

    Kleiner Hund - großes Glück: Sophienlust - Die nächste Generation 20 – Familienroman
    Kleiner Hund - großes Glück: Sophienlust - Die nächste Generation 20 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. »Das Frühstück ist fertig und ein weich gekochtes Ei wartet auf dich. Ich glaube, es ist perfekt. Also, das Ei! Kommst du jetzt, Schätzchen?«, rief Julia Bauer laut durch den Flur im Erdgeschoss. »Sonst wird es kalt, und dann schmeckt es nicht mehr!« Da sie keine Antwort bekam, trat sie aus der Küche in den Flur und ging zur breiten Holztreppe, die in den ersten Stock führte. Erneut rief sie nach ihrer Tochter: »Clara? Hast du gehört, was ich gesagt habe?« »Jaaa, Mamsi. Bin schon auf dem Weg zu dem leckeren Eichen«, antwortete Clara, die nun oben an der Treppe auftauchte. Immer zwei Stufen auf einmal nehmend, sprang sie hinunter und stand auf einmal ganz dicht vor ihrer Mutter. Die erschrak ein wenig und zuckte mit dem Oberkörper zurück. »Hoppla, das ging ja jetzt doch überraschend schnell«, sagte sie, schüttelte den Kopf mit den blonden Locken und kniff ihre blauen Augen zusammen. Clara beugte sich vor und umarmte ihre Mutter. Die beiden waren fast gleich groß, dazu noch die gleichen wilden Locken auf dem Kopf. Nur dass Clara braune Haare und braune Augen hatte, ihre Mutter blonde Haare und blaue Augen. Auch charakterlich waren sie sich sehr ähnlich: Beide waren sie geborene Optimisten und schauten immer positiv in die Zukunft.

  • Ich will zu meiner Mutti: Sophienlust - Die nächste Generation 2 – Familienroman

    2

    Ich will zu meiner Mutti: Sophienlust - Die nächste Generation 2 – Familienroman
    Ich will zu meiner Mutti: Sophienlust - Die nächste Generation 2 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. »Hast du auch nicht vergessen, die Knabberstangen für Rosi und Robbi einzupacken?«, fragte Liane Eichhöfer und schaute ihre Tochter Kira lächelnd an. »Mutti! Natürlich habe ich das nicht vergessen. Hier, der Beutel ist ganz voll mit all den Sachen, die Rosi und Robbi brauchen.« Kira hielt demonstrativ einen Leinenbeutel hoch, der prall gefüllt war. Liane nickte zufrieden. Im Grunde genommen wusste sie genau, dass sie ihre Frage gar nicht hätte stellen müssen. Die beiden Kanarienvögel Rosi und Robbi waren ihrer neunjährigen Tochter sehr wichtig. Vor vier Jahren war bei Lianes Mann Robert ein Gehirntumor festgestellt worden, der nicht operabel gewesen war und an dem er schon zwei Monate später gestorben war. Kira, die seinerzeit gerade fünf Jahre alt gewesen war, konnte die Endgültigkeit des Todes zwar noch nicht so recht begreifen, litt aber doch sehr darunter, dass ihr Vati plötzlich nicht mehr da war. Um das kleine Mädchen ein wenig abzulenken, hatte Liane ein Pärchen Kanarienvögel gekauft. Kira hatte ihr Herz sofort an die beiden Vögel gehängt und sich für die Tierchen verantwortlich gefühlt. Daran hatte sich bis heute nichts geändert. Jetzt hatte sich ein kleines Problem ergeben: Liane arbeitete als selbständige Fotografin und hatte ein höchst interessantes Angebot bekommen. Sie sollte für einen Reiseveranstalter in Kärnten in Österreich Luftaufnahmen von einer gerade erst erbauten Ferienanlage erstellen. Dieser Auftrag gefiel Liane und wurde außerdem auch noch gut honoriert. Aber sie konnte Kira nicht mitnehmen, weil die Kleine in die Schule gehen musste und dem Unterricht nicht einfach eine Woche lang fernbleiben konnte. Aber Liane hatte Glück. Schon seit vielen Jahren war sie mit der Gartenbauarchitektin Ellen Lennard befreundet, die ebenfalls, kaum dreißig Meter weit entfernt, in derselben Reihenhaussiedlung wohnte.

  • Verwundetes kleines Herz: Sophienlust - Die nächste Generation 4 – Familienroman

    4

    Verwundetes kleines Herz: Sophienlust - Die nächste Generation 4 – Familienroman
    Verwundetes kleines Herz: Sophienlust - Die nächste Generation 4 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Mit einem frischen Blumenstrauß in den Händen, den sie gerade draußen im Garten geschnitten hatte, betrat Carola Rennert ihre Wohnung, die im Seitentrakt des wunderschönen alten Herrenhauses lag, das an ein kleines Schloss erinnerte. Während sie wenig später die bunten Sommerblumen in eine große Glasvase stellte, fiel ihr Blick aus dem Fenster in den weitläufigen Park, der das Herrenhaus umgab. Dabei entdeckte Carola ihre drei Jahre alten Zwillinge, die mit einigen anderen Kindern auf der Wiese spielten. Die junge Frau wusste, dass sie sich um ihre noch recht kleinen Kinder keine Sorgen machen musste. Die Kinder dort draußen waren alle schon etwas älter und passten gut auf die Zwillinge Andreas und Alexandra auf. Außerdem war Schwester Regine immer in der Nähe, und den wachsamen Augen der erfahrenen Kinderschwester entging nichts. Einen Augenblick lang geriet Carola ins Träumen, und ihre Gedanken wanderten weit in die Vergangenheit. Bei dem alten Herrenhaus, in dem sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern wohnte, handelte es sich um das Kinderheim Sophienlust. Sie selbst war seinerzeit in diesem privaten Kinderheim aufgewachsen. Sophie von Wellentin hatte das prächtige Anwesen einst ihrem Urenkel Dominik von Wellentin-Schoenecker vermacht und verfügt, dass künftig in Not geratene Kinder hier ein Zuhause finden sollten. Damals war Dominik, der von allen nur Nick genannt wurde, noch sehr klein gewesen. Seine Mutter, Denise von Wellentin, erfüllte aber gern den letzten Wunsch der alten Dame und verwaltete das Erbe für ihren Sohn. Daran änderte sich auch nichts, als Denise später den Gutsbesitzer Alexander von Schoenecker heiratete, der zwei Kinder mit in die Ehe brachte und Nick adoptierte. Nachdem dann auch noch der gemeinsame Sohn Henrik auf die Welt gekommen war, war das Familienglück komplett gewesen. Aber Denise hatte sich nie damit begnügt, ihr privates Glück zu genießen. Zwar lebte sie mit ihrer Familie auf dem ganz in der Nähe gelegenen Gut Schoeneich, aber meistens war sie in Sophienlust anzutreffen und jederzeit bereit, einem Kind zu helfen, das sich in einer Notsituation befand. So war es vor langer Zeit auch bei Carola gewesen. Nach Zeiten tiefer Verzweiflung hatte sie in Sophienlust endlich eine glückliche Kindheit genießen dürfen. Als sie ihre Liebe zur Malerei entdeckte, hatte Denise sie unterstützt und ihr ermöglicht, ihr Talent weiter auszubauen und diese Kunst perfekt zu erlernen. Damals war Carola eigentlich fast schon erwachsen gewesen und hatte sich nicht nur in die Malerei, sondern auch noch in Wolfgang, den Sohn der Heimleiterin Else Rennert, verliebt.

  • Plötzlich Schwestern: Sophienlust - Die nächste Generation 7 – Familienroman

    7

    Plötzlich Schwestern: Sophienlust - Die nächste Generation 7 – Familienroman
    Plötzlich Schwestern: Sophienlust - Die nächste Generation 7 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Nachdenklich ließ Dominik von Wellentin-Schoenecker die Tageszeitung sinken, in der er gerade einen Artikel gelesen hatte, der ihn stark beeindruckte. Etwa dreißig Kilometer von der Kreisstadt Maibach entfernt war ein Kinderheim von einem Wasserrohrbruch heimgesucht worden, durch den zahlreiche Räume im Haus absolut unbewohnbar geworden waren. Nun suchte das Kinderheim Sankt Josef händeringend nach Pflegestellen, die einige Kinder aufnehmen konnten. Mit der Zeitung in seiner Hand wanderte Nick durch das Haus und suchte nach seiner Mutter. Die fand er auch schon recht bald im Win­tergarten. Dort hielt Denise von Schoenecker ein Schwätzchen mit Schwester Regine, der Kinder- und Krankenschwester von Sophienlust. Als Nick den Wintergarten betrat, schaute Denise ihn lächelnd an. »Guten Morgen, Nick. Ich habe mir schon gedacht, dass du zu mir kommen würdest, um mit mir zu sprechen«, bemerkte sie. »Wie viele Kinder möchtest du denn so schnell wie möglich hier bei uns aufnehmen?« »Woher weißt du denn, was ich gerade geplant habe?«, fragte der Achtzehnjährige verdutzt. »Kannst du jetzt etwa schon Gedanken lesen?« »Nein, das kann ich nicht", lachte sie. »Aber ich kann Zeitung lesen. Das habe ich heute schon ganz früh getan, und da ich dich sehr gut kenne, wusste ich, dass dich der Artikel über das Kinderheim Sankt Josef nicht kalt lassen wird. Mir war sofort klar, dass du helfen möchtest. Wenn es nicht so wäre, hätte ich mich auch sehr gewundert. Also, wie ist das nun?

  • Scheidungskind Sascha: Sophienlust - Die nächste Generation 19 – Familienroman

    19

    Scheidungskind Sascha: Sophienlust - Die nächste Generation 19 – Familienroman
    Scheidungskind Sascha: Sophienlust - Die nächste Generation 19 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. »Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen«, sang die Mama nun schon beinahe zwei Stunden lang mit sehr hoher Stimme und immer und immer wieder. Manchmal sang sie auch von einem lieben Sohn, der nicht zittern sollte. Ob sie ihn damit meinte? Aber er zitterte doch gar nicht. Und ihr lieber Sohn war er auch nicht. Na ja, ihr Kind war er schon, aber lieb hatte sie ihn wohl nicht. Meistens sagte sie nur: »Sascha, hau ab! oder: »Junge, du nervst mich.« Sie wollte immer nur singen. Einmal hatte sie ihm von einem Prinzchen vorgesungen, das einschlafen sollte. Das hatte ihm gefallen, denn es war ein leises und sehr schönes Lied gewesen. Heute sang die Mama jedoch laut und kraftvoll, sodass man es in allen Räumen der Wohnung und wahrscheinlich auch vor dem Haus und auf der Straße hören konnte. Alexander Janzen, von allen stets ›Sascha‹ genannt, spielte wie so oft in seinem schön eingerichteten Zimmer mit seiner Autorennbahn, hielt sich inzwischen aber schon die Ohren zu. Sagen durfte er allerdings nichts, sich beschweren schon gar nicht. Die Mutter wurde dann richtig unfreundlich und machte ihm überdies noch nachdrücklich klar, dass man sie unter keinen Umständen bei den Gesangsproben stören durfte. Sie musste ja die neue Partie einstudieren. Damit verdiente sie schließlich Geld, viel Geld. Gina Janzen war eine gefeierte Operndiva, die bereits an der Mailänder Scala und anderen großen Opernhäusern gesungen hatte, was sie oft genug betonte. Der Papa machte dann immer ein Gesicht, als hätte er in eine Zitrone gebissen.

  • Familienglück im Fünferpack: Sophienlust - Die nächste Generation 32 – Familienroman

    32

    Familienglück im Fünferpack: Sophienlust - Die nächste Generation 32 – Familienroman
    Familienglück im Fünferpack: Sophienlust - Die nächste Generation 32 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Mit einer raschen, energischen Bewegung schaltete Lisa Winter das Autoradio aus und brachte ›Shade of you‹ zum Verstummen. »Schluss. Das macht mich nervös«, knurrte sie, obwohl sie die Musik von Ed Sheeran normalerweise sehr gern mochte. Aber heute war einfach nicht ihr Tag. Im Moment regte sie alles auf, sogar ihre Lieblingsmusik. Vom dichten Feierabendverkehr, durch den sie sich nun bereits eine geschlagene halbe Stunde nach Hause quälte, einmal ganz zu schweigen. Und jetzt sprang obendrein wieder eine dieser verdammten Ampeln auf rot! Mann, o Mann! Unruhig trommelte Lisa auf dem Lenkrad herum. Die Unterredung mit ihrem Chef ging ihr nicht mehr aus dem Kopf. Fünf lange Jahre hatte sie ihre journalistische Arbeit für die Zeitschrift ›Frau von heute‹ im Homeoffice erledigen dürfen. Seit der Geburt ihrer kleinen Tochter Elfie hatte ihr Chef sie ausschließlich auf Themen angesetzt, für die sie das notwendige Material per Internet-Recherche hatte zusammentragen können. Damit waren ihr aufwändige Reisen erspart geblieben, und sie hatte auch nicht allzu oft im Redaktionsgebäude erscheinen müssen. Für diese Privilegien war sie Hajo Wanner sehr dankbar gewesen, hatte sie als alleinerziehende Mutter auf diese Weise doch viel Zeit mit ihrer kleinen Tochter verbringen können. Auch wenn es nicht immer ganz einfach gewesen war, ihre Arbeit und Elfies Wünsche unter einen Hut zu bringen, hatte sie jeden Tag des Beisammenseins genossen. Und nun sollte das ein für alle Mal vorbei sein. Irgendwie hatte Lisa, als Hajo Wanner sie für eine Unterredung unter vier Augen ins Redaktionsgebäude einbestellt hatte, von Anfang an ein ungutes Gefühl gehabt. Und dieses mulmige Kribbeln im Magen hatte sich nur allzu schnell als durchaus begründet herausgestellt. Er habe zwei äußerst interessante Aufträge für sie, hatte ihr Chef ihr mit strahlender Miene mitgeteilt.

  • Willkommen in Sophienlust: Sophienlust - Die nächste Generation 25 – Familienroman

    25

    Willkommen in Sophienlust: Sophienlust - Die nächste Generation 25 – Familienroman
    Willkommen in Sophienlust: Sophienlust - Die nächste Generation 25 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Vorsichtig legte Simon die beiden Bügel des Nussknackers um die Paranuss und drückte mit seinen Fingern behutsam zu. Die Nuss sollte nicht geöffnet werden, sondern nur einen kleinen Riss bekommen. Wie oft der zehn Jahre alte Junge das schon gemacht hatte, konnte er nicht sagen. Meistens war es ihm gelungen, genau den gewünschten kleinen Riss zu erzeugen. Manchmal war die Nuss aber auch in mehrere Teile zersprungen, worüber er dann immer recht enttäuscht war. Aber heute hatte es wieder funktioniert. Deshalb nahm der Junge die Nuss und trug sie zu dem Kletterbaum, auf dem der Papagei Hugo saß. Die Blaustirnamazone gehörte Simons Oma, war jetzt ungefähr sechs Jahre alt und hatte sich vom ersten Tag an als regelrechtes Sprachtalent gezeigt. Hugo plapperte alles nach, was er einmal gehört hatte, und konnte inzwischen auch so manche Redewendung den jeweils geeigneten Situationen zuordnen. »Danke! Leckeres Nüsschen. Lecker, lecker für Hugo«, sagte der Vogel klar und deutlich, bevor er Simon die Nuss vorsichtig mit seinem Hakenschnabel aus der Hand nahm. Der winzige Riss in der Schale reichte dem Papagei, um dort anzusetzen und die Schale innerhalb weniger Sekunden vollständig aufzubrechen. »Irgendwann knacke ich dir die Schale nicht mehr an«, erklärte Simon. »Du kommst ja ohne Probleme ganz allein mit den härtesten Nüssen zurecht. Dein Schnabel ist wirklich super.« »Schnabel super. Hugo super.

  • Florians Verzweiflungstat: Sophienlust - Die nächste Generation 6 – Familienroman

    6

    Florians Verzweiflungstat: Sophienlust - Die nächste Generation 6 – Familienroman
    Florians Verzweiflungstat: Sophienlust - Die nächste Generation 6 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. »Wenn ich meine Hausaufgaben gemacht habe, komme ich wieder zu dir«, versprach der elf Jahre alte Junge dem rotbraunen Wallach und klopfte dem Pferd mit einer Hand freundschaftlich den Hals, während er ihm mit der anderen ein trockenes Brötchen zusteckte. Jeden Tag besuchte Florian nach der Schule seinen Sancho, der in einem Reitstall untergebracht war. Dieser Reitstall lag auf seinem Heimweg, nur wenige hundert Meter von dem kleinen Einfamilienhaus entfernt, in dem der Junge mit seiner Mutter wohnte. Vor fast zwei Jahren war Florians Vater, Sören Beermann, bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Wenige Tage vor dessen Tod hatte der Frühling Einzug gehalten. Niemand hatte damit gerechnet, dass der Winter noch einmal zurückkehren könnte. Trotzdem war das geschehen, nicht mit Schneefall, sondern mit tiefen Nachttemperaturen, bei denen sich in ungünstigen Lagen Glatteis gebildet hatte. Der Architekt Sören Beermann hatte sich am frühen Morgen auf den Weg zu einem Kunden gemacht. Es war bei seiner Abfahrt noch dunkel gewesen. Auf einer Brücke, die über einen Bachlauf führte, war das Auto auf eine spiegelglatte Fläche und direkt anschließend ins Schleudern geraten. Sören hatte offensichtlich die Gewalt über das Fahrzeug verloren und war gegen einen Baum am Ende der Brücke gefahren. Den massiven Aufprall hatte Florians Vater nicht überlebt. Anfangs war es für Florian und seine Mutter schwer gewesen, den Verlust zu verkraften. Das Leben der beiden schien völlig aus den Angeln gehoben zu sein. Inzwischen hatten Mutter und Sohn gelernt, sich auf die neue Situation einzustellen und wieder einen normalen Tagesablauf zu finden. Sören Beermann war ein begeisterter Reiter gewesen und hatte sich vor sechs Jahren den damals dreijährigen Sancho gekauft. Es war ihm gelungen, auch seinen Sohn für diesen Sport zu begeistern. Mit viel Geduld hatte er Florian unterrichtet, und der Junge hatte sehr schnell viel gelernt. Nachdem sein Vater gestorben war, hatte Florian den Wallach gewissermaßen geerbt.

  • Das Kind aus erster Ehe: Sophienlust - Die nächste Generation 5 – Familienroman

    5

    Das Kind aus erster Ehe: Sophienlust - Die nächste Generation 5 – Familienroman
    Das Kind aus erster Ehe: Sophienlust - Die nächste Generation 5 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Es war Sommer. Auf Gut Schoeneich, das mit Sophienlust durch eine Straße verbunden war, herrschte Hochbetrieb. Doch für den Gutsherrn Alexander von Schoenecker war es kein so schöner Tag. Ein Mähdrescher musste repariert werden, einige Kühe waren ausgebrochen und konnten erst nach längerer Suchaktion ausfindig gemacht und auf die Weide zurückgetrieben werden, und schließlich hatte es auch noch eine Auseinandersetzung mit einem der Saisonarbeiter gegeben, der der Meinung gewesen war, um fünf Uhr nachmittags sei sein Dienst zu Ende, obwohl es noch ein ganzes Feld abzuernten gegeben hatte. Inzwischen war es Abend geworden. Verschwitzt, hungrig und durstig fuhr der Herr von Gut Schoeneich mit seinem Geländewagen nach Hause, darauf hoffend, dass er nach Dusche und einem reichhaltigen Abendessen den Tag mit seiner geliebten Frau Denise angenehm ausklingen lassen konnte. Zu seinem Verdruss war Denise jedoch gar nicht da. Sein Abendbrot bekam er natürlich dennoch. Dafür sorgte die Wirtschafterin. Doch gerade heute hätte Alexander so gern mit seiner Frau beim Essen geplaudert und sich dabei entspannt. Nun, das wurde also wieder einmal nichts. Und so saß Alexander später in der Bibliothek bei der Tageszeitung und einem Glas Rotwein und ärgerte sich – was eigentlich ganz gegen sein sonst immer so ausgeglichenes Naturell war. Und dieser Ärger traf Denise, als sie gegen zwanzig Uhr den Lieblingsraum ihres Mannes betrat. »Es ist ja schön, dass meine Frau endlich nach Hause kommt«, knurrte er. »Ich habe schon angenommen, du übernachtest in Sophienlust und denkst nicht mehr daran, dass du hier einen Mann hast, der dich sehnsüchtig erwartet.« »Aber Alex, nun sei doch nicht gleich so ungehalten«, erwiderte sie beschwichtigend und setzte sich zu ihm. »Drüben gab es einfach viel zu tun. Die Kinder haben Schulferien bekommen.

  • Wie das Schicksal es fügt: Sophienlust - Die nächste Generation 14 – Familienroman

    14

    Wie das Schicksal es fügt: Sophienlust - Die nächste Generation 14 – Familienroman
    Wie das Schicksal es fügt: Sophienlust - Die nächste Generation 14 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Emma Clemens saß vor ihrem Computer und tippte konzentriert die letzten Sätze des neuen Liebesromans in ihr Manuskript, als es an der Haustür klingelte. Sie war so vertieft in ihren Text gewesen, dass sie erschrocken zusammenzuckte und beinahe gegen das Wasserglas gestoßen wäre, das neben der Tastatur stand. Ihr Blick ging zu der antiken Tischuhr, links vom Bildschirm. Gleich elf Uhr. Es konnte eigentlich nur die Post sein. Sie schob ihren Stuhl zurück, durchquerte das ehemalige Esszimmer in ihrem Elternhaus, das ihr seit Jahren als Büro diente und das direkt an das Wohnzimmer anschloss, und ging durch den Flur zur Haustür. Tatsächlich stand der Postbote draußen und lächelte ihr zu. In der Hand hielt er einen Packen Briefe und ein großes dickes Kuvert. »Guten Morgen, Frau Clemens«, grüßte er sie. »Hoffentlich habe ich Sie nicht beim Schreiben einer spannenden Szene gestört? Aber heute habe ich so viel für Sie dabei, das passt nicht alles in den Kasten.« Emma lächelte und nahm dem Mann die Post ab, die er ihr zureichte. »Vielen Dank«, sagte sie freundlich, ohne seine Frage zu beantworten. In der Tat hatte er sie gestört, doch er ging ja nur seiner Arbeit nach. »Gibt es denn bald wieder ein neues Buch von Ihnen?«, erkundigte sich der Postbote, der offenbar Zeit für ein Schwätzchen hatte. »Im kommenden Frühjahr erscheint wieder ein Roman«, ließ Emma ihn wissen.

  • Sophienlust - Die nächste Generation 17 – Familienroman: Das gestohlene Kind

    17

    Sophienlust - Die nächste Generation 17 – Familienroman: Das gestohlene Kind
    Sophienlust - Die nächste Generation 17 – Familienroman: Das gestohlene Kind

    Für den Arzt Florian Michaelis ist nach dem Tod seiner geliebten Frau die Welt zusammengebrochen. Den kleinen Sohn Hannes haben die Schwiegereltern zu sich genommen, um ihn zu entlasten. Doch nach einer Weile merkt Florian, dass sie ihm Hannes offensichtlich völlig entziehen wollen. Der verzweifelte Vater begeht eine Kurzschlusshandlung mit weitreichenden Folgen … "Du schaffst das, Anja. Ich vertraue dir. Bis jetzt hast du alles geschafft, was du dir vorgenommen hast." Anja Bergmann versuchte, sich selbst Mut zu machen, indem sie immer wieder das gleiche vor sich hin murmelte wie ein Mantra. Sie stieg aus ihrem kleinen Auto und marschierte zielstrebig auf das hohe schmiedeeiserne Tor von Sophienlust zu, das an diesem Tag geschlossen war. Die Gegend hier war wunderschön. Immer wieder blieb Anja stehen und schaute sich um. Ein paar Monate durfte sie hierbleiben, und sie freute sich sehr auf die Zeit. Obwohl – der Abschied von zu Hause war ihr ziemlich schwer gefallen, denn sie musste die Eltern und auch ihren Freund Jens zurücklassen. Doch der hatte ihr versprochen, dass Zeit und Entfernung sie nicht trennen würden. Einen Augenblick lang zögerte sie noch, dachte daran, dass sie in diesem Moment noch die freie Entscheidung hätte, das Praktikum anzutreten oder wieder nach Hause zu fahren. Doch dann drückte sie die Klinke nach unten, mit dem freudigen Kribbeln der Überzeugung, genau das Richtige zu tun. Das schwere Tor quietschte leise in den Angeln, als sie es nach innen aufschob. Eine ganz neue Welt tat sich vor ihr auf. Nicht nur, dass der Park sehr groß war und noch dazu wunderschön angelegt, es blühte alles, und man konnte sehen, dass es hier Gärtner gab, die diese Anlage mit ganz viel Liebe pflegten. Suchend schaute sie sich um. Der weitläufige Park war wie ausgestorben, und sie konnte niemanden entdecken, den sie nach dem Weg fragen konnte. So blieb ihr nichts anderes übrig, als einfach die Auffahrt hinauf- und auf die breite Freitreppe zuzugehen. Vielleicht würde sie ja im Inneren des Hauses eine Rezeption finden oder eine Informationstheke, an der man sich anmelden konnte, überlegte sie. Plötzlich fiel ihr Blick auf einen jungen Mann, der gerade die wunderschönen Rosenblüten betrachtete.

  • Emily und das Familiengeheimnis: Sophienlust - Die nächste Generation 22 – Familienroman

    22

    Emily und das Familiengeheimnis: Sophienlust - Die nächste Generation 22 – Familienroman
    Emily und das Familiengeheimnis: Sophienlust - Die nächste Generation 22 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. »Nick, willst du in diesem Jahr mit unseren Kindern auch wieder ein kleines Theaterstück an einem der Adventssonntage aufführen, zu dem wir Gäste einladen können?«, erkundigte sich Denise von Schoenecker bei ihrem Sohn. »Natürlich, Mama!« »Wenn ich mir dein Gesicht mit dem verschmitzten Lächeln ansehe, dann hast du sicher schon ein Stück ausgesucht und steckst bereits in den Vorbereitungen.« Nick lachte. »Wie gut du mich doch kennst«, erwiderte er, stützte seine Ellbogen auf die Schreibtischplatte und sah die Frau, die ihm gegenübersaß, liebevoll an. Dann schob er das Manuskript, das ihm als Grundlage für seine Inszenierung dienen sollte, ein wenig zur Seite, damit sie den Titel nicht lesen konnte. »Du machst mich neugierig, Nick. Welches von den klassischen Märchen hast du denn ausgewählt?« »Keines, eher ein modernes. Bestehst du darauf, dass ich es dir erzähle, oder möchtest du dich in diesem Jahr vielleicht einmal von mir überraschen lassen?« Nick beobachtete seine Mutter aus den Augenwinkeln. Sie war bis heute immer noch seine wichtigste Stütze, ohne sie hätte er sein Erbe, das Kinderheim Sophienlust, gar nicht annehmen können. Jetzt seufzte sie, als stünde sie vor einer wichtigen Entscheidung, zu der sie sich nur schwer durchringen konnte. »Letzteres!«, erwiderte sie endlich zögernd. »Okay, Mama.« »Gut, dann wäre das ja geklärt.« Denise stand auf, küsste ihren Sohn auf die Wange und sagte im Hinausgehen: »Du kannst bestimmt heute Nachmittag auf meine Anwesenheit verzichten.

  • Netter Vati gesucht: Sophienlust - Die nächste Generation 10 – Familienroman

    10

    Netter Vati gesucht: Sophienlust - Die nächste Generation 10 – Familienroman
    Netter Vati gesucht: Sophienlust - Die nächste Generation 10 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Fast eine halbe Stunde lang hatten die Zwillinge Alena und Kathrin auf einer Wiese am Waldrand mit ihrem Hund Alfredo gespielt. Der etwa drei Jahre alte braune kleine Mischlingshund mit dem gepflegten, aber trotzdem zotteligen Fell, lag nun im Gras und hechelte. Der rote Gummiball, dem er immer wieder nachgelaufen war, um ihn zu apportieren, lag zwischen seinen ausgestreckten Vorderbeinen. Kathrin bückte sich, griff nach dem Ball und steckte ihn in ihre Hosentasche. Dass diese Tasche nun einen deutlich ausgebeulten Eindruck machte, störte die Neunjährige nicht. »Ich glaube, du bist jetzt richtig müde«, stellte sie fest und strich dem Hund liebevoll über den Kopf. »Du kannst dich noch ein paar Minuten ausruhen. Dann gehen wir nach Hause.« »Nach Hause«, bemerkte Alena und stieß dabei einen verächtlichen Laut aus. »Das klingt so gut, aber in Wirklichkeit ist es schon lange kein richtiges Zuhause mehr. Wenn wir mit Mami allein sind, ist ja alles in bester Ordnung. Dann ist es schön für uns alle. Aber Onkel Ben macht ja ständig alles kaputt, weil er dauernd so viel Alkohol trinkt und dann nur streiten will.« »Stimmt«, bestätigte Kathrin. »Wenn er da ist, ist es bei uns gar nicht schön. Leider ist er ja fast immer zu Hause, seit er seine Arbeitsstelle verloren hat.« »Das ist seine eigene Schuld«

  • Zu jung für ein Kind?: Sophienlust - Die nächste Generation 8 – Familienroman

    8

    Zu jung für ein Kind?: Sophienlust - Die nächste Generation 8 – Familienroman
    Zu jung für ein Kind?: Sophienlust - Die nächste Generation 8 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. »Ich bekomme ein Kind.« Diese Worte klangen wie drohendes Unheil und machten Martin Rossbach, den angehenden Kindesvater, zunächst einmal sprachlos. Vor Schreck ließ er das Buch fallen, das er sich gerade aus dem Regal genommen hatte. »Sag das noch einmal«, flüsterte er schließlich und ließ sich auf einen Stuhl sinken. Seine Beine trugen ihn nicht mehr. »Ich bekomme ein Kind.« Antje hob das Buch auf und legte es auf den Schreibtisch. »Und du bist dir ganz sicher?« »Der Arzt hat es bestätigt und sich sogar gefreut. Für mich ist es jedoch eine Katastrophe.« Er hatte sich schnell gefangen und erwiderte nun beschwichtigend: »Aber warum denn? Meinst du nicht auch, dass wir für das Kleine sorgen können?« Die knapp Neunzehnjährige schüttelte den Kopf und erwiderte aufgebracht: »Wovon denn und wann? Oma hat mir nicht viel hinterlassen und Eltern habe ich nicht mehr. Ich habe niemanden, dem ich das Baby andrehen kann. Und meinen Studienplatz will ich nicht aufgeben.« »Musst du denn unbedingt studieren?« »Du studierst doch auch«, versetzte sie und bedachte ihn mit einem wütenden Blick.

  • Feenkind Sissi: Sophienlust - Die nächste Generation 11 – Familienroman

    11

    Feenkind Sissi: Sophienlust - Die nächste Generation 11 – Familienroman
    Feenkind Sissi: Sophienlust - Die nächste Generation 11 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Im ganzen Haus war es noch still, nur vom nahe gelegenen Kirchturm hörte man die Glocke sieben Uhr schlagen, als Magda in die große Küche trat. Die tüchtige Köchin von Sophienlust war seit jeher eine Frühaufsteherin, und auch heute genoss sie die frühmorgendliche Ruhe im Haus. Sie ging zu den beiden großen Fenstern, von denen man in den weitläufigen Park schauen konnte, und öffnete sie weit. Sofort strömte frisch duftende Morgenluft in die Küche. Magda schloss die Augen und nahm einen tiefen Atemzug. Dann schaute sie hinaus in den schönen, gepflegten Park und ließ ihren Blick langsam darüberschweifen. Auf der großen grünen Rasenfläche lag noch der feuchte Morgentau und hinterließ einen funkelnden, silbrig glänzenden Schleier. In den Wipfeln der großen alten Bäume bewegten sich die Blätter sanft im leichten Wind. Die aufgehende Sonne strahlte ins Zimmer und Magda fühlte die Wärme auf ihren Armen. Einige Momente blieb sie noch am Fenster stehen und freute sich über ihr großes Glück, in Sophienlust zu sein. Es war ein wunderbarer Ort, mit wunderbaren Menschen, und sie war schon lange ein Teil davon. Dafür war sie sehr dankbar und gab ihre ganze Liebe und Freude an alle Bewohner des Hauses weiter. »Jetzt aber genug geträumt«, ermahnte sie sich selbst und streckte energisch die Arme aus. Dann begann Sie tief ein- und auszuatmen. Fast gleichzeitig ging sie, ein wenig steif in den Knochen, in die Knie und richtete sich anschließend langsam wieder auf. Magda hatte in der letzten Zeit bemerkt, dass ihre Beweglichkeit ein wenig eingeschränkt war und ihr Rücken manchmal schmerzte. Ihr Arzt hatte aber keine Krankheit feststellen können und ihr geraten, täglich Gymnastik zu machen. Lachend hatte er ihr gesagt, dass das Alter und ihr gutes Essen wohl der Hauptgrund für ihre Beschwerden wären. Die Köchin hatte sich die Worte ihres Arztes zu Herzen genommen und angefangen, täglich Bewegungsübungen zu machen.

  • Klein Julian - der Glücksbringer: Sophienlust - Die nächste Generation 18 – Familienroman

    18

    Klein Julian - der Glücksbringer: Sophienlust - Die nächste Generation 18 – Familienroman
    Klein Julian - der Glücksbringer: Sophienlust - Die nächste Generation 18 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Freundlich verabschiedete sich Noah Winkhausen von seinem letzten Patienten und schloss die Tür hinter ihm. Kaum war das geschehen, tauchte die neunjährige Anna im Flur auf, welcher die Praxis des Physiotherapeuten mit dem Wohnhaus verband, in dem Noah seit einem Jahr mit seiner Tochter lebte. »Endlich sind all die kranken Leute weg«, bemerkte das Mädchen. »Ich finde es gar nicht gut, dass die dauernd zu uns ins Haus kommen. Man weiß doch nie, ob die noch andere Krankheiten haben, die ansteckend sind.« »Du weißt doch genau, dass meine Patienten zu mir kommen, weil sie sich schlecht bewegen können oder Gelenkschmerzen haben«, erwiderte Noah. »Schlimme ansteckende Krankheiten haben sie eigentlich nie. Im Gegensatz zu dir bin ich froh, dass diese Leute zu mir kommen. Wenn ich keine Patienten hätte, würde ich nämlich kein Geld verdienen.« Annas Gesicht nahm einen überheblich wirkenden Ausdruck an. »Mutti hat früher sehr viel Geld verdient, obwohl nie fremde Leute in unsere Wohnung gekommen sind. Mutti hatte es nie nötig, sich bei uns zu Hause mit wildfremden Menschen abgeben zu müssen.« Noah verdrehte gequält die Augen. »Ich gebe mich nicht mit diesen Menschen ab, sondern bin froh, dass sie in meine Praxis kommen. Erstens helfe ich ihnen gern. Und zweitens verdiene ich durch diese, wie du sie abfällig nennst, ›wildfremden Menschen‹ meinen Lebensunterhalt und kann dir so manchen kostspieligen Wunsch erfüllen.« In Noahs Tonfall war eine gewisse Schärfe erkennbar. Er liebte seine Tochter über alles.

  • Entführung in Sophienlust!: Sophienlust - Die nächste Generation 21 – Familienroman

    21

    Entführung in Sophienlust!: Sophienlust - Die nächste Generation 21 – Familienroman
    Entführung in Sophienlust!: Sophienlust - Die nächste Generation 21 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Elise, die braune Mischlingshündin, hatte die letzte Stunde damit verbracht, im Schatten des kleinen Fliederstrauchs auf der Wiese zu liegen und die laue Luft zu genießen. Jetzt stand sie auf, streckte sich, gähnte dabei herzhaft und trabte schließlich über die Terrassentür in die Wohnung. Drinnen war Lotte Landberg gerade damit beschäftigt, die frisch gebügelte Wäsche zu sortieren, und schaute der mittelgroßen Hündin mit dem flauschigen Fell entgegen. Elise strebte zur Eingangstür der Erdgeschosswohnung und ließ sich dort auf den Fliesen nieder. Lotte schüttelte verständnislos den Kopf. »So langsam wirst du mir unheimlich, Elise. Dass du genau weißt, wann Ronja aus der Schule kommt und fünf Minuten vor ihrer Ankunft zur Tür gehst, hat Frau Hansen mir ja schon erzählt. Aber dass dir klar ist, dass Ronja in ein paar Minuten von der Geburtstagsfeier ihrer Freundin heimkehren wird, ist doch eigentlich unmöglich.« Obwohl sie es als unmöglich bezeichnet hatte, war Lotte Landberg sicher, dass ihre Tochter innerhalb der nächsten Minuten nach Hause kommen würde. Elise hatte ein unerklärliches Gespür dafür, wann Ronja aus der Schule kam. Egal, wo die Hündin sich gerade aufhielt, einige Minuten vor Ronjas Ankunft ging sie zur Eingangstür, legte sich dort hin und wartete auf das Mädchen. Das hatte ihr Frau Hansen berichtet, die rüstige Rentnerin, die unter der Woche auf Elise aufpasste, wenn Ronja in der Schule und sie, Lotte, bei der Arbeit war. Nun war die Schule ja meistens um dieselbe Zeit zu Ende, und man hätte annehmen können, dass Elise einer Art inneren Uhr folgte. Aber wann Ronja von der Geburtstagsfeier heimkehren würde, konnte die Hündin nicht wissen, und trotzdem ahnte sie es genau. Und tatsächlich: Nur wenige Minuten nachdem Elise ihren Platz an der Eingangstür bezogen hatte, wurde die Tür von außen aufgeschlossen. Die zehnjährige Ronja trat in die Diele und umarmte Elise, von der sie stürmisch begrüßt wurde. »Ich habe dir etwas mitgebracht«, sagte Ronja, griff in ihre Jackentasche und zog eine Serviette hervor, in die sie ein Cocktailwürstchen eingewickelt hatte. Elise nahm den Leckerbissen freudig entgegen und folgte anschließend dem Mädchen, das zu seiner Mutter eilte. »Das war eine ganz tolle Geburtstagsfeier«

  • Ein Zuhause für Nelly: Sophienlust - Die nächste Generation 26 – Familienroman

    26

    Ein Zuhause für Nelly: Sophienlust - Die nächste Generation 26 – Familienroman
    Ein Zuhause für Nelly: Sophienlust - Die nächste Generation 26 – Familienroman