Er war sich kleiner Schuld bewußt: Dr. Laurin – Neue Edition 3 – Arztroman
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Die großartige Schriftstellerin Patricia Vandenberg, die schon den berühmten Dr. Norden verfasste, hat mit den 200 Romanen Dr. Laurin ihr Meisterstück geschaffen. Ihre breitgefächerten, virtuosen Einfälle begeistern ihre Leser. Geniales Einfühlungsvermögen, der Blick in die Herzen der Menschen zeichnet Patricia Vandenberg aus.
Nr. Untertitel: Für Dr. »Die Woche fängt ja gut an«, stöhnte Dr. Leon Laurin, als er die Prof. -Kayser-Klinik betrat. Man hatte ihn wegen einer komplizierten Geburt aus dem Bett geholt. Es war nicht das erste Kind, das Wilma Steffens zur Welt brachte. Schön regelmäßig, im Abstand von fünfzehn Monaten, hatte sie bereits zwei Kinder zur Welt gebracht. Zuerst wunschgemäß einen Sohn, dann ebenso erwünscht eine Tochter. Was das dritte werden würde, war ihr gleich, hatte sie dem jungen Arzt noch vor ein paar Tagen versichert. Frohgemut war sie zur Kontrolluntersuchung gegangen, und es gab keinen Anlaß zur Besorgnis. Nun war Dr. Laurin alarmiert worden, denn sie war in bewußtlosem Zustand gegen sechs Uhr morgens in die Klinik eingeliefert worden. Warum, war ihm völlig rätselhaft, denn sie war eine gesunde, kräftige und in keiner Weise labile Frau. Sie hatte sich mit ihrem Mann auf das Kind gefreut wie auf die beiden anderen auch. Die Ehe war glücklich, die finanziellen Verhältnisse geordnet. Armin Steffens war Abteilungsleiter in einer Maschinenfabrik und verdiente gut. Er wartete jetzt in einem Zustand maßloser Erregung im Wartezimmer, wie Schwester Laura Dr. Laurin berichtete, aber Leon hatte jetzt keine Zeit, sich ihm zu widmen.
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Er war sich kleiner Schuld bewußt - Patricia Vandenberg
Dr. Laurin – Neue Edition
– 3 –
Er war sich kleiner Schuld bewußt
Untertitel: Für Dr. Leon Laurin ist die Welt wieder in Ordnung
Patricia Vandenberg
»Die Woche fängt ja gut an«, stöhnte Dr. Leon Laurin, als er die Prof.-Kayser-Klinik betrat. Man hatte ihn wegen einer komplizierten Geburt aus dem Bett geholt.
Es war nicht das erste Kind, das Wilma Steffens zur Welt brachte. Schön regelmäßig, im Abstand von fünfzehn Monaten, hatte sie bereits zwei Kinder zur Welt gebracht.
Zuerst wunschgemäß einen Sohn, dann ebenso erwünscht eine Tochter.
Was das dritte werden würde, war ihr gleich, hatte sie dem jungen Arzt noch vor ein paar Tagen versichert.
Frohgemut war sie zur Kontrolluntersuchung gegangen, und es gab keinen Anlaß zur Besorgnis.
Nun war Dr. Laurin alarmiert worden, denn sie war in bewußtlosem Zustand gegen sechs Uhr morgens in die Klinik eingeliefert worden. Warum, war ihm völlig rätselhaft, denn sie war eine gesunde, kräftige und in keiner Weise labile Frau.
Sie hatte sich mit ihrem Mann auf das Kind gefreut wie auf die beiden anderen auch. Die Ehe war glücklich, die finanziellen Verhältnisse geordnet. Armin Steffens war Abteilungsleiter in einer Maschinenfabrik und verdiente gut.
Er wartete jetzt in einem Zustand maßloser Erregung im Wartezimmer, wie Schwester Laura Dr. Laurin berichtete, aber Leon hatte jetzt keine Zeit, sich ihm zu widmen. Er mußte sich um seine Patientin kümmern, deren Zustand Anlaß zu größter Besorgnis gab.
Die Herztöne des Kindes waren kaum noch vernehmbar. Es blieb Leon Laurin nichts anderes übrig, als einen operativen Eingriff zu wagen, denn die Fruchtblase war bereits gesprungen.
Es herrschte Totenstille im Operationssaal, als er eintrat. Kurz überzeugte er sich, daß Blutkonserven bereitgestellt waren. Es war keine Routineangelegenheit für ihn, obgleich er bereits mehrere Kaiserschnitte ausgeführt hatte.
Ein Mann, zwei Kinder, eine junge, lebensfrohe Frau und ein ungeborenes Kind! Er preßte die Lippen aufeinander.
Die bleierne Müdigkeit, der er kaum Herr hatte werden können, wich aus seinen Gliedern. Nicht der kleinste Fehler durfte ihm unterlaufen.
Alles mußte schnell gehen, wenn es noch eine Chance für Mutter und Kind geben sollte.
Die Natur hatte ihre Tücken. Siebenmonatskinder haben größere Überlebenschancen als Achtmonatskinder. Das war bekannt.
Das Neugeborene war blaurot verfärbt, als er es holte. Es war ein Mädchen.
Plötzlich setzte Frau Steffens Puls aus…
Er spritzte ein Kreislaufmittel und warf einen kurzen Blick auf den Blutdruckmesser.
Um ihn herum schienen alle wie gelähmt, als er mit der Herzmassage begann. Der Schweiß rann ihm in Strömen von der Stirn.
Endlich gab das Baby einen jämmerlichen Schrei von sich. Er vernahm es nur im Unterbewußtsein. Er kämpfte um das Leben der jungen Frau.
Aber auch dann, als das Herz wieder etwas stärker zu schlagen begann, konnte er noch keine große Hoffnung hegen.
Der Gedanke schoß ihm durch den Sinn, daß ein unbegreifliches Geschehen den Lebenswillen der jungen Frau erschöpft haben mußte.
Streit mit ihrem Mann?
Ganz sicher nicht.
Wieso eigentlich nicht? fragte er sich dann. Armin Steffens war das Ideal eines Ehemannes – wenigstens dachte man das, wenn man mit ihm sprach. Auch sprach alles dafür, daß Wilma Steffens noch genauso in ihren Mann verliebt war wie am ersten Tag. Dr. Leon Laurin kannte seine langjährigen Patientinnen sehr gut. Sie schütteten ihm oft das Herz aus, aber Frau Steffens hatte nie die leiseste Klage geäußert.
Ich werde bestimmt einmal kein idealer Mann, dachte Leon Laurin weiter. Antonia wird es schwer haben mit mir.
Wie er Antonia Kayser nur schon so selbstverständlich als seine Frau betrachten konnte! Sie hielt ihn doch wahrhaftig in Atem.
Nun, im Augenblick konnte er nichts für Frau Steffens tun. Sie bekam eine Infusion, und man mußte abwarten, wie sie darauf ansprach. Er wollte jetzt mit ihrem Mann sprechen.
Armin Steffens war verzweifelt, voller Angst, aber auch voller Zorn, der sich in Stunden des Wartens in ihm aufgestaut haben mußte.
»Wie geht es Wilma?« stieß er hervor. »Ich bringe den Kerl um, wenn ihr etwas passiert.«
»Welchen Kerl?« fragte Leon Laurin konsterniert.
»Unseren Hausherrn«, knurrte der junge Vater. »bringt er es doch fertig, uns gestern die Wohnung zu kündigen – und nicht nur das…« Er unterbrach sich und starrte an Leon Laurin vorbei.
»Beruhigen Sie sich, Herr Steffens, und berichten Sie«, erklärte Leon beherrscht. »Es ist gut, wenn ich weiß, was Ihrer Frau einen solchen Schock bereiten konnte.«
»Sie war einfach fertig, als ich heimkam. Natürlich hat dieser feige Lump die Kündigung heraufgeschickt, während ich abwesend war. Sie hat ihn gleich zur Rede gestellt. Meine Frau fackelt nicht lange. Wir haben uns nichts zuschulden kommen lassen, unsere Miete immer pünktlich bezahlt und die Wohnung in bester Ordnung gehalten. Nun ja, die Kinder sind manchmal ein wenig lebhaft, aber sie müssen sich doch bewegen können. Und dann hat dieser Kerl es fertiggebracht, ihr zu sagen, daß er ihr ein behindertes Kind wünsche, damit sie mal sehe, wie das ist. Seine Tochter hat nämlich eines bekommen. Wir haben sie immer deshalb bedauert, aber dafür können wir doch nichts! Mein Gott, ich habe Wilma zugeredet, habe sie zu beruhigen versucht – plötzlich in der Nacht ist sie dann aufgesprungen und hat schrecklich zu weinen angefangen – und dann wurde sie ohnmächtig.«
Armin Steffens war einem Zusammenbruch nahe. Dr. Laurin gab ihm ein Beruhigungsmittel.
Das war natürlich eine schlimme und brutale Geschichte. Sie mußte selbst eine so tapfere Frau wie Wilma Steffens aus der Ruhe bringen. Im achten Monat der Schwangerschaft einer werdenden Mutter so etwas zu sagen, war schon mehr als gefühllos.
»Wer betreut Ihre Kinder jetzt, Herr Steffens?« fragte er ablenkend.
»Meine Schwiegermutter. Ich habe sie sofort angerufen. Aber Sie können sich vorstellen, daß sie auch nicht gerade in einer guten Verfassung ist. Doch nun sagen Sie mir, wie es meiner Frau geht.«
Worte des Trostes – Dr. Leon Laurin sprach sie mit einem Gefühl der Ohnmacht, das sich an ein Fünkchen Hoffnung klammerte.
»Ein Töchterchen haben Sie, Herr Steffens«, sagte er heiser. »Wir werden es schon durchbringen.«
Mit einem trostlosen Blick sah ihn der Mann an. Dann rannen Tränen über seine Wangen, und Leon war so erschüttert über dieses stille Weinen, daß er sich abwenden mußte.
»Sie können bei Ihrer Frau bleiben, Herr Steffens«, sagte er leise. »Ich werde Fräulein Dr. Kayser bitten, nach Ihren Kindern zu sehen.«
»Ich bringe ihn um, ich bringe ihn um, wenn ich meine Wilma verliere«, flüsterte Armin Steffens immer wieder.
Und Dr. Laurin wußte, daß selbst ein so besonnener Mann wie Steffens zu allem fähig war in einer solchen Situation.
Er mußte verhindern, daß der junge Vater seinem Hausbesitzer jetzt begegnete!
*
Antonia Kayser wollte
