Schutzengel Dr. Antonia Kayser: Dr. Laurin – Neue Edition 2 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Die großartige Schriftstellerin Patricia Vandenberg, die schon den berühmten Dr. Norden verfasste, hat mit den 200 Romanen Dr. Laurin ihr Meisterstück geschaffen. Ihre breitgefächerten, virtuosen Einfälle begeistern ihre Leser. Geniales Einfühlungsvermögen, der Blick in die Herzen der Menschen zeichnet Patricia Vandenberg aus.
Nr. Titel: Schutzengel Dr. Untertitel: Die junge Ärztin ist sehr schön – und sehr tüchtig! Man konnte nicht behaupten, daß das alte Jahr in der Prof. -Kayser-Klinik den geruhsamen Abschluß fand, den sich alle gewünscht hatten. In der gynäkologischen Abteilung ging es zwar verhältnismäßig ruhig zu, dafür aber herrschte in der Chirurgie Hochbetrieb. Drei ohnehin schon überfällige Gallenoperationen waren durch ein zu gutes Festessen leichtsinnigerweise sehr dringend geworden. Dazu kam auch noch ein chronisches Magengeschwür, dessen unglücklicher Besitzer sich in einem Anfall von Schwermut noch im alten Jahr zur Operation entschloß und den Professor Kayser nicht abweisen konnte, weil er ein alter Bekannter von ihm war. Zum ersten Mal hörte Antonia ihren Vater leise fluchen, als man ihn am frühen Morgen vom Frühstückstisch weg in die Klinik rief. »Ausgerechnet heute«, seufzte er. »Hattest du etwas vor, Papa?« fragte sie unbefangen. Obgleich er während der letzten Tage ein manchmal recht merkwürdiges Benehmen an den Tag gelegt hatte, maß sie dem keine besondere Bedeutung bei. Allerdings ging es ihr kurz durch den Sinn, daß er ihr Weihnachten keine Schmuckstücke geschenkt hatte, obgleich sie ihn vor dem Weihnachtsfest aus einem Juweliergeschäft hatte kommen sehen. Professor Kayser sah seine Tochter konsterniert an. »Wie kommst du darauf, daß ich etwas vorhaben könnte?« fragte er. »Ich meinte nur so. Wie ist es eigentlich, kommst du Neujahr mit zum Landhaus?«
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Buchvorschau
Schutzengel Dr. Antonia Kayser - Patricia Vandenberg
Dr. Laurin – Neue Edition
– 2 –
Schutzengel Dr. Antonia Kayser
Die junge Ärztin ist sehr schön – und sehr tüchtig!
Patricia Vandenberg
Man konnte nicht behaupten, daß das alte Jahr in der Prof.-Kayser-Klinik den geruhsamen Abschluß fand, den sich alle gewünscht hatten. In der gynäkologischen Abteilung ging es zwar verhältnismäßig ruhig zu, dafür aber herrschte in der Chirurgie Hochbetrieb.
Drei ohnehin schon überfällige Gallenoperationen waren durch ein zu gutes Festessen leichtsinnigerweise sehr dringend geworden. Dazu kam auch noch ein chronisches Magengeschwür, dessen unglücklicher Besitzer sich in einem Anfall von Schwermut noch im alten Jahr zur Operation entschloß und den Professor Kayser nicht abweisen konnte, weil er ein alter Bekannter von ihm war. Zum ersten Mal hörte Antonia ihren Vater leise fluchen, als man ihn am frühen Morgen vom Frühstückstisch weg in die Klinik rief.
»Ausgerechnet heute«, seufzte er.
»Hattest du etwas vor, Papa?« fragte sie unbefangen.
Obgleich er während der letzten Tage ein manchmal recht merkwürdiges Benehmen an den Tag gelegt hatte, maß sie dem keine besondere Bedeutung bei. Allerdings ging es ihr kurz durch den Sinn, daß er ihr Weihnachten keine Schmuckstücke geschenkt hatte, obgleich sie ihn vor dem Weihnachtsfest aus einem Juweliergeschäft hatte kommen sehen.
Professor Kayser sah seine Tochter konsterniert an. »Wie kommst du darauf, daß ich etwas vorhaben könnte?« fragte er.
»Ich meinte nur so. Wie ist es eigentlich, kommst du Neujahr mit zum Landhaus?«
»Das kann ich noch nicht sagen. Du siehst, man braucht mich hier. Ich muß in die Klinik.«
»Und ich in die Praxis«, erwiderte sie. »Dann viel Erfolg, Papa.«
Ihr Verhältnis hatte sich merklich gebessert. Professor Kayser schien sich damit abgefunden zu haben, daß Antonia ihre eigene Praxis hatte, aber vielleicht kam es auch daher, daß er in Dr. Leon Laurin endlich einen überaus tüchtigen Belegschaftsarzt gefunden hatte, auf den er sich stützen konnte.
Leon Laurin! Sobald Antonia an den jungen, gutaussehenden Arzt dachte, geriet sie in Unruhe. Er beschäftigte sie viel zu sehr, gestand sie sich ein.
Professor Kayser stand bereits eine Viertelstunde später im Operationssaal seiner Klinik. Der Zustand des Patienten machte einen schnellen Eingriff notwendig.
Zum Entsetzen des Professors stellte sich das Magengeschwür dann allerdings als ein Krebs im Anfangsstadium heraus. Zum Glück war er noch operabel, wenn auch ein Teil des Magens entfernt werden mußte. Es war eine unschöne und blutige Geschichte.
»Ein Glück, daß ich selbst operiert habe«, knurrte Professor Kayser. »Was ist eigentlich mit Ihnen los, Hausner? Sind Sie krank?«
Krank war der junge Assistenzarzt nicht, aber maßlos eifersüchtig. Einmal auf Antonia, weil sie ihn völlig zu übersehen schien, zum anderen auf Dr. Laurin, der sich auf so unfaire Weise bei Professor Kayser eingeschmeichelt hatte. Das war wenigstens Dr. Hausners Ansicht.
Auch für Antonia Kayser begann der Tag turbulent, obwohl die Grippewelle sich abgeschwächt hatte.
Steffi, die Sprechstundenhilfe, war gut gelaunt. Ihren Finger zierte ein hübscher Ring, den sie von ihrem Verlobten bekommen hatte. Sie war in Hochstimmung, weil ihr Johannes sich für sie in so große Ausgaben gestürzt hatte.
»Sie können gehen, Steffi«, meinte Antonia großzügig.
Kaum war Steffi jedoch verschwunden, wurde sie zu einem schweren Fall gerufen. Es handelte sich um einen fünfjährigen Jungen.
Jochen Brand. Er war ein besonders zartes Kind, das sie schon häufig wegen eines chronischen Stirnhöhlenkatarrhs behandelt hatte. Seine Mutter konnte sich aber nicht entschließen, den Jungen in eine klinische Behandlung zu geben.
»Diesmal ist es aber ernst, Frau Brand«, erklärte Antonia energisch, denn die Diagnose war selbst für sie erschreckend. Der Junge hatte eine Gehirnhautentzündung.
»Warum haben Sie mich nicht früher gerufen?« fragte sie vorwurfsvoll. »Er ist doch nicht erst seit heute in diesem schlechten Zustand.«
»Mein Mann wollte es nicht«, erwiderte Frau Brand weinerlich. »Er nörgelt dauernd herum, weil Jochen eigentlich immer etwas fehlt. Und dieses Jahr wollten wir zum Silvesterball gehen. Er sagt, daß der Junge uns jedesmal einen Strich durch die Rechnung macht. Ist es denn wirklich so schlimm, Frau Doktor?«
Mehr als schlimm, dachte Antonia, und ein jäher Groll gegen diese Eltern, die zuerst an ihr Vergnügen dachten, erfüllte sie.
»Es kann für Jochen Lebensgefahr bedeuten«, erklärte sie ungehalten. »Ich kann es nicht verantworten, das Kind zu Hause zu lassen.«
Nun brach Frau Brand in Tränen aus, aber Antonia nahm davon keine Notiz. Sie rief in der Kinderklinik an und fragte, ob für einen dringenden Fall ein Bett bereitgestellt werden könnte. Es gab einiges Hin und Her, aber dann klappte es doch, und der Krankenwagen kam.
Sie bekam fast einen Zornausbruch, als Frau Brand sich sträubte, ihr Kind zu begleiten.
Sie müsse es ihrem Mann, der gleich heimkommen würde, schonend beibringen, war ihre Erklärung.
»Sagen Sie ihm die Wahrheit«, erwiderte Antonia erbost und fuhr mit dem Kind im Sanitätsauto mit.
In der Kinderklinik wurde sie bereits erwartet. Von jemandem, den sie allerdings nicht zu treffen erwartet hatte.
»Hallo, Antonia«, sagte eine Männerstimme.
»So treffen wir uns also doch mal wieder!«
Es war Dr. Ingo Ewert, den sie von der Universität her kannte. Er war drei Jahre älter als sie und hatte, als die blutjunge Studentin Antonia ihre ersten Vorlesungen besuchte, gleich den Kavalier gespielt.
»Als ich hörte, daß du ein Bett brauchst, habe ich mich gleich gekümmert«, fuhr er fort. »Meine Güte, ich habe nie geglaubt, daß du es schaffen würdest, Ärztin zu werden.«
»Jetzt bin ich es, und es ist ein dringender Fall«, erwiderte sie sachlich.
»Es geht auf Leben und Tod. Diagnose: Gehirnhautentzündung.«
»Alle guten Geister!« stöhnte er. »Mußte das sein?«
»Wenn es nach mir gehen würde, nicht«, erwiderte sie kühl. »Wir können später unser Wiedersehen feiern, Ingo. Bitte, nimm dich des Jungen an. Ich muß noch andere Krankenbesuche machen.«
»Sehen wir uns bald einmal wieder?« fragte er.
»Sicher. Ich werde mich um den Kleinen kümmern.«
Dr. Ingo Ewert war ein netter, sympathischer junger Arzt, und Antonia wußte seit einigen Minuten nur zu gut, daß sein Interesse an ihr noch nicht erloschen war. Sein Blick hatte es ihr deutlich gesagt.
Sie machte ihre Krankenbesuche. Zum Glück gab es keine bösen Überraschungen mehr. Dann fuhr sie noch einmal in ihre Praxis. Zu ihrer Überraschung war Steffi wieder da. Weinend saß sie am Schreibtisch und schrieb Rechnungen.
»Nanu«, staunte Antonia, »ich denke, Sie liegen längst in Karls Armen?«
»Wir haben uns gestritten«, schluchzte Steffi. »Johannes ist manchmal richtig gemein. Ich konnte gar nichts dafür, daß der blöde Kerl mich angequatscht hat, als ich auf ihn wartete. Und schon hat er mir wieder eine Szene
