Sie rettete ein fremdes Kind: Dr. Norden Bestseller – Neue Edition 35 – Arztroman
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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
Für Dr. Nordens Kinder war es jedes Mal spannend, wenn ihr Papi mit dem Notarztwagen kam, anstatt mit seinem eigenen Auto. Zu gern wären sie da mal mitgefahren, mit Blaulicht und Martinshorn, aber dafür zeigten die Eltern nicht das geringste Verständnis. Fee Norden hatte sogar eine ausgesprochene Abneigung gegen diesen Wagen, weil der Einsatz stets Aufregungen mit sich brachte. An diesem Tag hatte er wenigstens noch Zeit zum Abendessen, und darüber sollte Fee später doppelt froh sein, denn dem Arzt stand eine lange Nacht bevor. Das wusste er allerdings noch nicht, als er mit Genuss seine Kalbsmedaillons mit Spargel verzehrte. Es war der erste warme Abend. Sie konnten auf der windgeschützten Terrasse sitzen. Über jede ruhige Stunde freuten sie sich, aber lange konnten sie sich auch an diesem Abend nicht freuen. Das Telefon läutete. Lenni lief schon hin, bereit jeden abzuwimmeln, falls es nicht ein Notruf wäre, aber es war einer. »Hotel Rose, ein dringender Fall«, sagte Lenni hastig. »Tut mir leid.« Ihr tat es immer leid, wenn sie Daniel und Fee aus einer besinnlichen Stimmung reißen musste. Lennis gutes Herz gehörte ganz den Nordens, die ihr einst wieder ein Zuhause gegeben hatten, als sie ihren Mann und ihre Mutter in einer Stunde durch einen Unfall verloren hatte und verzweifelt war. »Hotel Rose«, sagte Fee fragend, und sie dachte, dass Rose Hellmer anscheinend auch nichts erspart blieb. Vor drei Jahren hatte sie ihren Mann verloren, vor zwei Monaten war ihre Tochter mit einem Mann durchgebrannt, von dem die geplagte Frau nicht mal den richtigen Namen wusste. Und Ärger mit dem Personal hatte sie auch andauernd.
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Sie rettete ein fremdes Kind - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller – Neue Edition
– 35 –
Sie rettete ein fremdes Kind
Patricia Vandenberg
Für Dr. Nordens Kinder war es jedes Mal spannend, wenn ihr Papi mit dem Notarztwagen kam, anstatt mit seinem eigenen Auto. Zu gern wären sie da mal mitgefahren, mit Blaulicht und Martinshorn, aber dafür zeigten die Eltern nicht das geringste Verständnis. Fee Norden hatte sogar eine ausgesprochene Abneigung gegen diesen Wagen, weil der Einsatz stets Aufregungen mit sich brachte.
An diesem Tag hatte er wenigstens noch Zeit zum Abendessen, und darüber sollte Fee später doppelt froh sein, denn dem Arzt stand eine lange Nacht bevor. Das wusste er allerdings noch nicht, als er mit Genuss seine Kalbsmedaillons mit Spargel verzehrte.
Es war der erste warme Abend. Sie konnten auf der windgeschützten Terrasse sitzen. Über jede ruhige Stunde freuten sie sich, aber lange konnten sie sich auch an diesem Abend nicht freuen.
Das Telefon läutete. Lenni lief schon hin, bereit jeden abzuwimmeln, falls es nicht ein Notruf wäre, aber es war einer.
»Hotel Rose, ein dringender Fall«, sagte Lenni hastig. »Tut mir leid.«
Ihr tat es immer leid, wenn sie Daniel und Fee aus einer besinnlichen Stimmung reißen musste. Lennis gutes Herz gehörte ganz den Nordens, die ihr einst wieder ein Zuhause gegeben hatten, als sie ihren Mann und ihre Mutter in einer Stunde durch einen Unfall verloren hatte und verzweifelt war.
»Hotel Rose«, sagte Fee fragend, und sie dachte, dass Rose Hellmer anscheinend auch nichts erspart blieb. Vor drei Jahren hatte sie ihren Mann verloren, vor zwei Monaten war ihre Tochter mit einem Mann durchgebrannt, von dem die geplagte Frau nicht mal den richtigen Namen wusste. Und Ärger mit dem Personal hatte sie auch andauernd.
Rose Hellmer machte auch einen ganz deprimierten Eindruck, als Dr. Norden kam.
»Gott sei es gedankt, dass Sie es sind«, flüsterte sie heiser. »Es ist eine so nette Dame. Endlich mal ein Mensch, von dem man nicht schikaniert wird.«
Auf dem Weg zu dem Zimmer erfuhr Dr. Norden, dass die junge Frau schon ihr Frühstück hatte stehen lassen, und dann hatte sie sich den Tag über nicht blicken lassen, sodass Frau Hellmer besorgt nach ihr schaute.
»Aber da war sie schon halb bewusstlos«, sagte sie aufgeregt. Dr. Norden brauchte nicht lange, um festzustellen, dass es sich um den Blinddarm handelte, und die junge Frau, deren Namen Rose Hellmer mit Dorrit Zech angab, wurde schleunigst in die Behnisch-Klinik gebracht. Auch Dr. Behnisch musste mal wieder Überstunden machen, und er schüttelte bedenklich den Kopf.
»Das schaut mir sehr nach einem Durchbruch aus, Daniel«, sagte er.
»Und ich kann dir nicht helfen. Ich bin im Einsatz«, sagte Dr. Norden. Und kaum hatte er es ausgesprochen, musste er schon wieder los. Diesmal handelte es sich um einen Motorradfahrer, der zu schnell in die Kurve gegangen und an einen Baum geprallt war. Aber da kam jede Hilfe zu spät. Ein junger Bursche war es, gerade erst achtzehn Jahre, und den Führerschein hatte er erst vor zwei Wochen gemacht, wie Dr. Norden erfuhr.
Dorrit Zech war inzwischen in der Behnisch-Klinik operiert worden. Es war auf des Messers Schneide gestanden, das wusste auch Dr. Jenny Behnisch, als ihr Mann das Skalpell aus der Hand legte und sie die Wundränder schließen konnte.
Wachsbleich lag die Patientin da, wie eine Statue aus Alabaster gehauen, und ihr Körper war auch so edel geformt wie der einer griechischen Göttin.
»Wir wollen froh sein, wenn sie es übersteht, Jenny«, sagte Dr. Behnisch zu seiner Frau. »Viel Kraft hat sie nicht mehr.«
»Ich bleibe bei ihr«, sagte Jenny. »Ruh du dich aus, Dieter. Du musst um acht Uhr wieder im OP stehen.«
»Daniel scheint auch noch unterwegs zu sein«, murmelte Dr. Behnisch. »Sonst wäre er bestimmt schon hier.«
Und kaum hatte er es ausgesprochen, da kam Dr. Norden, genauso müde wie Dieter und Jenny Behnisch.
»Das ist mal wieder eine Nacht«, brummte er.
»Wir können nur aufatmen, wenn du uns nicht noch ein paar Patienten bringst«, sagte Jenny, »sonst geht es bei uns auch so los, dass wir sie auf den Gang legen müssen.«
»Tut mir leid, wenn ich immer mit Extras komme«, entschuldigte sich Daniel, »aber manchmal geht es nicht anders. Mit Unfällen verschone ich euch weitgehendst, falls ein Rettungshubschrauber verfügbar ist. Wie sieht es mit der Patientin aus?«
»Da kann man noch gar nichts sagen. Wir brauchen auch noch nähere Angaben, und man sollte die Angehörigen verständigen.«
»Ich sage Frau Hellmer Bescheid. Vielleicht kann sie Auskünfte geben.«
»Diese geplagte Frau. Es geht doch immer auf die Kleinen los«, seufzte Jenny.
*
Immerhin war Rose Hellmer kein Mensch, der nur dem eigenen Kummer Bedeutung beimaß. Sie rief schon in aller Frühe in der Behnisch-Klinik an, um sich nach Dorrit Zech zu erkundigen.
Dr. Behnisch war schon auf den Beinen und bereitete sich für die erste Operation vor. Er hatte auch nicht lange Zeit, sich mit Frau Hellmer zu unterhalten, und sie sagte, dass sie leider vormittags nicht in die Klinik kommen könne, bis ihre Gäste alle gefrühstückt hätten.
»Es hat noch Zeit«, erklärte Dr. Behnisch. »Die Patientin liegt noch in Narkose. Aber es wäre recht gut, wenn Sie uns einige nähere Angaben machen könnten, Frau Hellmer.«
»Ich kann doch nicht in ihren Sachen herumkramen«, sagte Rose Hellmer.
»In diesem Fall dürfen Sie es. Sie hat sicher einen Pass dabei. Ist sie mit dem Wagen da?«
Das konnte Rose bestätigen. So meinte Dr. Behnisch, dass man notfalls auch über das Kennzeichen nähere Angaben bekommen könne, falls die Patientin ihre Sachen unter Verschluss halte.
Mit Unbehagen dachte er allerdings daran, über den Polizeifunk eine Suchmeldung nach etwaigen Angehörigen aufzugeben. In den meisten Fällen war es ein entsetzlicher Schock, wenn man hörte, dass jemand gesucht wurde.
Rose Hellmer musste jetzt ihre Gäste versorgen. Sie hatte die Bettenzahl schon auf sechzehn reduziert, weil sie es sonst einfach nicht schaffen konnte. Nach dem Tod ihres Mannes hatte sie das blitzsaubere Haus schon in ein Hotel garni umgewandelt, aber dann waren auch vierundzwanzig Betten zu viel geworden, da sie nur zwei Hilfskräfte zur Verfügung hatte, die schon recht bejahrte Finni und die junge Susi, die gern Hotelsekretärin werden wollte, sich aber das Geld für die Kurse verdienen musste. Finnis Mann, der Bartl, war zudem Faktotum für alles.
Das Hotel Rose hatte einen sehr guten Ruf und konnte sich auf viele Stammgäste, die meist beruflich in München weilten, stützen, aber sie waren auch recht anspruchsvoll, und um nichts in der Welt wollte Rose Hellmer ihren Ruf gefährden. Viele fragten nach ihrer Tochter Sissi, und das war schon peinlich genug, denn Rose konnte nicht sagen, dass Sissi einfach auf und davon war. Es schmerzte sie zu sehr, und so langsam musste sie es nun doch glauben, dass Sissi nicht mehr zurückkommen wollte. Warum, wieso? Sie wusste keine Antwort. Sie wollte es einfach nicht wahrhaben, dass ein Mann daran schuld sein konnte, den Sissi gerade erst kennengelernt hatte und dazu noch in diesem Hotel, in dem er für drei Nächte Gast gewesen war.
Aber all diesen Gedanken konnte sie nach einer fast schlaflosen Nacht und an diesem turbulenten Morgen schon gar nicht nachgehen.
Drei Gäste reisten schon in aller Frühe ab, vier neue wurden erwartet, und die Sorge um diese nette, liebenswürdige Frau Zech beschwerte Roses Herz.
Endlich kehrte Ruhe ein. Die Arbeit war verteilt. Sie sagte zu Susi, dass sie Frau Zechs Zimmer selbst in Ordnung bringen wolle.
»Wenn sie länger in der Klinik bleiben muss, könnten wir es doch vermieten, Frau Hellmer«, sagte Susi, die sich alles in allem schon recht geschäftstüchtig zeigte und auch sehr zuverlässig war. Manchmal dachte Rose, wie glücklich sie wäre, wenn Sissi auch so wäre.
Aber Sissi hatte immer nach Höherem gestrebt, und so war es wohl auch möglich gewesen, dass einer, der ihr Flausen in den Kopf setzte, sie zum Ausreißen bewegen konnte. Hübsch war Sissi ja, verdammt hübsch sogar, und mancher junge Mann kam auch vor allem ihretwegen immer wieder, so wie dieser Jörg Hochrain, der sich für heute angemeldet hatte. Was soll ich ihm bloß sagen, überlegte Rose Hellmer, während sie begann, Dorrits Zimmer in Ordnung zu bringen. Natürlich hatte sie nicht die Absicht, es weiterzuvermieten. Das wäre ihr zu schäbig vorgekommen.
Wenn sie bloß wieder gesund wird, dachte Rose Hellmer weiter, während sie das Bett frisch bezog, das Dorrit in ihren Schmerzkrämpfen völlig zerwühlt hatte.
Und Roses Gedanken wanderten auch zu ihrem Mann, mit dem sie in einer so guten Ehe gelebt hatte. Hättest du nur länger bei mir bleiben können, Franzi, dachte sie, es wäre alles anders gekommen. So schön hatten wir alles gemacht, und gut wäre es uns gegangen.
Und dann aber dachte sie wieder daran, dass sie Ausschau halten sollte nach Dorrit Zechs Papieren. Das behagte ihr überhaupt nicht, aber es konnte ja sein, dass sie Angehörige hatte, die sorgenvoll auf eine Nachricht warteten.
Ihr ging es ja auch so. Wie sehr wartete sie auf eine Nachricht von Sissi. Und wie dankbar wäre sie gewesen, wenn jemand ihr nur einen Hinweis gegeben hätte, wo sie sein könnte.
Sie wird es schon verstehen, wenn ich in die Schränke und Schubfächer schaue, ging es Rose Hellmer durch den Sinn, als sie endlich ihre Hemmungen überwunden hatte.
Aber sie brauchte nicht lange zu suchen. In der Schreibtischschublade fand sie den Pass und den Führerschein, aber ihre Augen weiteten sich doch, als sie im Führerschein den Namen
