Das gewagte Spiel der Lilly Dongen: Dr. Norden Bestseller – Neue Edition 16 – Arztroman
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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
Dr. Daniel Norden hatte sich den Besuch bei dem alten Professor Böck bis zuletzt aufgehoben, da er ja wusste, dass dieser Patient an Schlaflosigkeit litt und nicht zu den Akutkranken gehörte. Professor Böcks Leiden waren altersbedingt, doch geistig war er noch sehr rege. Er unterhielt sich auch gern mal mit Dr. Norden. Doch an diesem Abend wurde es nichts mit einer längeren Unterhaltung, denn Fee Norden wusste, dass ihr Mann bei dem Professor zu erreichen war, und sie benachrichtigte ihn, dass Sandra Dongen dringend um seinen Besuch gebeten hätte. »Ja, lieber Professor Böck, da werde ich gebraucht«, erklärte Dr. Norden, als er den Hörer aufgelegt hatte. »Dann will Sie der alte Invalide nicht aufhalten«, sagte der Professor. »Ich schaue morgen wieder vorbei«, versprach Dr. Norden, da ihm auffiel, dass Professor Böck recht müde wirkte. »Nehmen Sie heute ruhig mal zwanzig Tropfen«, sagte er noch. »Es ist ja ein rein pflanzliches Präparat.« Der Professor nickte, aber Dr. Norden glaubte nicht so recht daran, dass er dem Rat folgen würde. Zu den Dongens hatte er es nicht weit.
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Das gewagte Spiel der Lilly Dongen - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller – Neue Edition
– 16 –
Das gewagte Spiel der Lilly Dongen
Patricia Vandenberg
Dr. Daniel Norden hatte sich den Besuch bei dem alten Professor Böck bis zuletzt aufgehoben, da er ja wusste, dass dieser Patient an Schlaflosigkeit litt und nicht zu den Akutkranken gehörte. Professor Böcks Leiden waren altersbedingt, doch geistig war er noch sehr rege. Er unterhielt sich auch gern mal mit Dr. Norden.
Doch an diesem Abend wurde es nichts mit einer längeren Unterhaltung, denn Fee Norden wusste, dass ihr Mann bei dem Professor zu erreichen war, und sie benachrichtigte ihn, dass Sandra Dongen dringend um seinen Besuch gebeten hätte.
»Ja, lieber Professor Böck, da werde ich gebraucht«, erklärte Dr. Norden, als er den Hörer aufgelegt hatte.
»Dann will Sie der alte Invalide nicht aufhalten«, sagte der Professor.
»Ich schaue morgen wieder vorbei«, versprach Dr. Norden, da ihm auffiel, dass Professor Böck recht müde wirkte. »Nehmen Sie heute ruhig mal zwanzig Tropfen«, sagte er noch. »Es ist ja ein rein pflanzliches Präparat.«
Der Professor nickte, aber Dr. Norden glaubte nicht so recht daran, dass er dem Rat folgen würde.
Zu den Dongens hatte er es nicht weit. Das Haus war schon an die vierzig Jahre alt, aber es gefiel Dr. Norden besser als die modernen Bauten drum herum, die alle serienmäßig gebaut waren. Aber vielleicht wurde es nun, nachdem ein Jahr seit dem Tod Rudolf Dongens verstrichen war, auch verkauft, und es konnte durchaus sein, dass auf dem großen Grundstück dann auch Reihenhäuser gebaut wurden.
Mit gemischten Gefühlen drückte Dr. Norden auf die Glocke, denn er mochte Lilly Dongen, die zweite Frau der verstorbenen Juweliers nicht. Dafür gab es mehrere Gründe, aber der stichhaltigste für Dr. Norden war, dass Lilly Dongen recht hemmungslos um seine Aufmerksamkeit bemüht war.
Zu seiner Erleichterung öffnete Sandra Dongen die Tür, Rudolf Dongens Tochter aus erster Ehe, die nur zwölf Jahre jünger war als ihre Stiefmutter. Ein schmächtiges Mädchen war sie noch, trotz ihrer dreiundzwanzig Jahre, aber keineswegs unscheinbar. Man musste sie nur genau anschauen, um das zu erkennen, was sie anziehend machte. Das waren zuerst ihre großen ausdrucksvollen Augen, die wie Opale die Farbe nach Stimmung wechseln konnten. Wenn Sandra lächelte, war sie sogar ungemein anmutig, aber sie lächelte leider viel zu selten.
Jetzt war sie sehr erregt. »Nico hat hohes Fieber«, flüsterte sie. »Es tut mir leid, dass ich Sie so spät noch holen musste, Herr Dr. Norden, aber ich habe Angst.«
»Sind Sie allein?«, fragte er.
»Ja, sie ist verreist«, erwiderte Sandra tonlos.
Sie nannte die zweite Frau ihres Vaters nie bei ihrem Namen. Dr. Norden wusste das schon, und er gehörte zu denen, die Sandra sehr gut verstehen konnten, denn ihr hatte Lilly die Hölle bereitet. Ein wahres Wunder schien es nur, dass Sandra dennoch den Jungen liebte, den Lilly vor sechs Jahren zur Welt gebracht hatte.
Der kleine Nicolas hatte so hohes Fieber, dass Dr. Norden schon nach einer kurzen Untersuchung den schlimmen Verdacht auf Gehirnhautentzündung hegte.
»Seit wann geht es ihm denn so schlecht?«, fragte er.
»Ich weiß es nicht«, erwiderte Sandra. »Ich bin um sieben Uhr heimgekommen. Erst war ich auf der Uni, dann habe ich doch einen Job bis sechs Uhr. Er stand vor der Tür, völlig durchnässt. Er sagte mir, dass sie gegen drei Uhr ihre Reise angetreten hätte. Er solle im Garten spielen, bis ich heimkomme. Es hat sehr stark geregnet danach, aber Nico konnte nicht ins Haus.« Sie machte eine kleine Pause und starrte Dr. Norden an. »Manchmal könnte ich sie umbringen«, stieß sie hervor. »Aber diesmal kenne ich keine Nachsicht. Sie hat genau gewusst, dass ich vor sieben Uhr nicht zu Hause sein kann.«
»Ich muss Nicolas in die Klinik bringen, Sandra«, sagte Dr. Norden. »Ich kann es Ihnen nicht verheimlichen, dass sein Zustand ernst ist.«
Ein Zittern durchlief Sandras schmalen Körper. »Oh, dieses Weib, dieses entsetzliche Weib«, flüsterte sie, »wie konnte Papa sie nur heiraten. Aber ihn hat sie ja auch schnell genug ins Grab gebracht. – Ich bringe sie vor Gericht, wenn Nico stirbt, ich tue es, Dr. Norden!«, schluchzte sie.
Er legte seine Hände um ihre zuckenden Schultern. »Ruhig, Sandra, wir werden ihm schon helfen können«, sagte er. »Ich bringe ihn gleich selbst in die Behnisch-Klinik. Dr. Behnisch hat Erfahrung mit dieser Krankheit. Vielleicht ist Nico auch gestürzt. Er hat eine Beule am Kopf.«
»Sie wird ihn wieder geschlagen haben«, murmelte Sandra. »Oh, Dr. Norden, warum lässt Gott das zu. Wo ist er denn, wenn man ihn braucht. Dieses unschuldige Kind …«, ihre Stimme erstickte ihr Schluchzen, und Dr. Nordens Mitgefühl mit ihr wurde noch größer, weil sie nicht daran dachte, dass die Mutter dieses Kindes, um das Sandra bangte, Lilly Dongen hieß.
Sandra fuhr mit in die Klinik. Sie hielt Nicolas, der in eine warme Decke gehüllt worden war und gar nicht zu sich kam, in ihren Armen. Und sie blieb auch die ganze Nacht in der Klinik.
Die Diagnose lautete: Leichte Schädelfraktur, schwerste Erkältung mit folgender Lungenentzündung. Dr. Dieter Behnisch meinte, dass der Junge gestürzt sein müsse und einige Zeit bewusstlos gewesen sei. Glücklicherweise sprach er auf die medikamentöse Behandlung gut an, sodass eine Gehirnhautentzündung gebannt werden konnte, was allerdings nicht besagte, dass sein Zustand auch weiterhin schnell zu bessern sei.
Sandra konnte wenigstens das Gefühl haben, dass jetzt alles für den kleinen Nicolas getan werden würde, als man sie heimschickte, damit sie sich ausschlafen könne.
Dr. Dieter Behnisch, seine Frau Jenny, und Dr. Marschall, der neue, so sehr gewissenhafte Mitarbeiter des Ärztehepaares, erfuhren von Dr. Norden Einzelheiten über die Verhältnisse im Hause Dongen.
Rudolf Dongen, ein bekannter Juwelier, hatte vor sieben Jahren die um fünfundzwanzig Jahre jüngere Lilly geheiratet, die als Verkäuferin in seinem Geschäft tätig gewesen war. Vier Jahre vorher war Sandras Mutter nach langer schwerer Krankheit gestorben. Sie hatte eine beträchtliche Mitgift mit in die Ehe gebracht. Mochte Rudolf Dongen wohl auch eine Zeit verblendet und der so viel jüngeren und sehr attraktiven Lilly hörig gewesen sein, testamentarisch hatte er Sandra abgesichert und ein Jahr vor seinem Tod auch Nicolas, den Sohn aus dieser zweiten Ehe. Lilly war ziemlich kurz gekommen, wohl auch deshalb, weil der schon länger kränkelnde Rudolf Dongen dahintergekommen war, dass sie allerhand beiseitegeschafft hatte. Dass er aber Sandra eine Last aufbürdete, die sie auf ihren schmalen Schultern kaum zu tragen vermochte, hatte er wohl doch nicht mehr durchschaut.
Doch Sandra liebte den kleinen Halbbruder so sehr, wie sie Lilly hasste. Und Nicolas liebte Sandra. Dass Lilly sich nach Rudolf Dongens Tod noch hemmungsloser in das Leben stürzte, das sie sich mit Geld ihres Mannes hatte erkaufen wollen, war Dr. Norden auch bekannt.
»Eine ziemlich scheußliche Geschichte«, sagte Dr. Jenny Behnisch. »Eigentlich müssten wir das Gericht einschalten, Daniel.«
»Warten wir ab, bis Lilly Dongen zurückkommt. Man kann Sandra nicht zu viel zumuten. Sie hängt an dem Jungen, was man von seiner Mutter nicht sagen kann. Ihr würde es nämlich nichts ausmachen, wenn sie der Sorge um ihn ledig wäre.«
»Das klingt sehr hart, Daniel«, sagte Jenny leise.
»Es entspricht den Tatsachen. Lernt sie erst mal kennen.«
*
Lilly Dongen verschwendete tatsächlich keinen Gedanken an den kleinen Nicolas. Das Kind war ihr nur Mittel zum Zweck gewesen. Nämlich dazu, die Ehe mit Rudolf Dongen zu erzwingen. Als sie zu ihm als Verkäuferin kam, war sie einundzwanzig und völlig mittellos gewesen. Als Verkäuferin hatte sie sich bewährt, aber einen vermögenden Mann hatte sie sich in all den Jahren nicht angeln können. Als sie dann wusste, dass Renate Dongen eine todkranke Frau war, hatte sie sich mitfühlend gezeigt und sich mehr und mehr bei ihrem Chef eingeschmeichelt. Sandra war im Internat gewesen, Renate die meiste Zeit im Krankenhaus. Und so war das Verhältnis zwischen ihr und Rudolf Dongen immer intimer geworden. Aber auch nach dem Tod Renates hatte er gezögert, sie zu heiraten. Sandras wegen, wie er gesagt hatte. Lilly wusste, dass sie die Heirat nur mit einem Kind erzwingen konnte, und auch das hatte sie geschafft.
Als sie dann erreicht hatte, was sie wünschte, brachte sie ihr Schäfchen ins trockene. Geschäftstüchtig war sie. Dass sie mehr und mehr in die eigene Tasche wirtschaftete, merkte Rudolf Dongen erst spät. Ein gutes Leben hatte er wahrhaftig nicht, und am dritten Herzinfarkt war er schließlich gestorben. Für Lilly gerade noch zur rechten Zeit, um ihre besten Jahre, wie sie meinte, genießen zu können.
Das Testament ihres Mannes hatte ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber Lilly bekam immerhin so viel, dass sie für die Zukunft planen konnte, und diesmal hielt sie Ausschau nach einem Mann, der dafür eine Garantie bot, dass ihren Ansprüchen genüge getan würde.
Den glaubte sie in dem Amerikaner Gary Batten gefunden zu haben, den sie schon am ersten Abend ihres Aufenthaltes in Paris kennenlernte. Eigentlich hatte sie sich mit einem anderen Mann treffen wollen, einem sehr charmanten Franzosen, den sie während des Faschings in München kennengelernt hatte, aber der hatte ihr in einem Telegramm mitgeteilt, dass er wegen eines Todesfalles in seiner Familie nicht kommen könne. Dieses Telegramm war Lilly überreicht worden, als sie abends in Paris ankam.
Sie war verärgert gewesen. Sie nahm einen Drink an der Hotelbar, und dort hatte sie Gary Batten vorgefunden, einen großen, gut aussehenden jungen Mann,
