Ein Wiedersehen nach vielen Jahren: Dr. Norden Bestseller 275 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
Bevor Dr. Daniel Norden zu Frau Häusler fuhr, um seinen täglichen Hausbesuch bei der alten Dame zu machen, hielt er bei der LöwenApotheke an, um gleich die Medikamente mitzunehmen.
Es war Grippezeit, und in der Apotheke ging es lebhaft zu. Michael Schubert, der Apotheker, seine Frau Pamela, die wie stets sehr hübsch anzuschauen war, und die beiden Helferinnen, waren vollauf beschäftigt, aber wenn Daniel Norden kam, genoß er den Vorzug. Den räumten ihm auch die anderen Kunden ein.
Es dauerte auch nicht lange, bis er alle Medikamente hatte, die Frau Häusler brauchte, und Pamela Schubert verabschiedete ihn mit einem Lächeln. »Es wird ja nicht immer so zugehen«, sagte sie.
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Ein Wiedersehen nach vielen Jahren - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller
– 275 –
Ein Wiedersehen nach vielen Jahren
Patricia Vandenberg
Bevor Dr. Daniel Norden zu Frau Häusler fuhr, um seinen täglichen Hausbesuch bei der alten Dame zu machen, hielt er bei der LöwenApotheke an, um gleich die Medikamente mitzunehmen.
Es war Grippezeit, und in der Apotheke ging es lebhaft zu. Michael Schubert, der Apotheker, seine Frau Pamela, die wie stets sehr hübsch anzuschauen war, und die beiden Helferinnen, waren vollauf beschäftigt, aber wenn Daniel Norden kam, genoß er den Vorzug. Den räumten ihm auch die anderen Kunden ein.
Es dauerte auch nicht lange, bis er alle Medikamente hatte, die Frau Häusler brauchte, und Pamela Schubert verabschiedete ihn mit einem Lächeln. »Es wird ja nicht immer so zugehen«, sagte sie.
Man sah ihr die achtunddreißig Jahre nicht an, denn sie hatte ihre mädchenhafte Figur behalten, und sie war immer freundlich.
Man kannte sich schon lange. Die Nordens und die Sybillas waren erst vor einer Woche bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten des neuen Seniorenheims beisammen gewesen, und Sandra Sybilla, die achtzehnjährige Tochter, hatte sich dabei als begabte Pianistin gezeigt.
Jetzt kam sie über die Straße, bildhübsch anzusehen, rank und schlank, in Jeans und einem türkisfarbenen Blouson, der ihr sehr gut zu dem gebräunten Gesicht und den kastanienbraunen Haaren stand, die zu einem dicken Zopf geflochten waren.
Sie schien ganz in Gedanken zu sein. »Hallo, Sandra«, sagte Dr. Norden, »aufpassen!«
Sie schrak leicht zusammen. »Oh, Dr. Norden, Grüß Gott, wollen Sie zu uns?«
»War ich schon, muß Hausbesuche machen. Geht es gut, Sandra?«
»Ja, und ich habe mit der Grippe ein Abkommen, daß sie mir fernbleibt. Ich fahre morgen wieder nach St. Johann. Man muß die schönen Schneetage noch ausnutzen.«
Ein Mann mittleren Alters war in der Nähe stehengeblieben und starrte Sandra an. Dr. Norden fiel das auf, während Sandra in die andere Richtung blickte.
»Dann viel Spaß, Sandra«, sagte er, »aber schön auf die Haxen aufpassen!«
Im vergangenen Jahr hatte sie sich eine Bänderzerrung zugezogen, die recht schmerzhaft gewesen war, und das temperamentvolle Mädchen war sehr ungeduldig geworden, weil der Wintersport für sie vorbei gewesen war.
Der Mann, den er bemerkt hatte, blieb in der Nähe der Apotheke stehen. Daniel sah ihn nochmals, als er mit dem Wagen vorbeifuhr. Und am Morgen hatte er diesen Mann schon einmal gesehen. Auf dem Rathaus nämlich, wo er für einen schwerkranken Patienten wegen einer Versorgungssache vorgesprochen hatte. Auch um so etwas kümmerte sich Dr. Norden, wenn niemand sonst da war, der es tat. Und immer wieder machte er die Erfahrung, daß für solche einsamen Menschen wirklich nichts getan wurde, wenn man nicht nachhakte.
Daniel Norden wunderte sich, daß er über diesen fremden Mann nachdachte, aber irgendwie kam ihm das Gesicht bekannt vor, wenngleich es auch nur eine vage Erinnerung weckte.
Als er zu Berta Häusler kam, war dieser Mann jedoch vergessen. Der Patientin ging es schlecht. Sie litt ohnehin schwer an Asthma, aber dazu hatte sie auch noch eine Erkältung bekommen, die mit ziemlich hohem Fieber verbunden war. Eine Nachbarin hatte ihm die Tür geöffnet.
Frau Häusler wohnte in einem Vierfamilienhaus, es ging ihr finanziell zwar nicht schlecht, aber eine ständige Hilfe konnte sie doch nicht bezahlen. Ihr einziger Sohn wohnte in Nürnberg, und die paar alten Damen, mit denen sie einmal wöchentlich zusammenkam, hatten mit sich selbst zu tun.
Er verabreichte ihr eine Injektion, aber er wußte schon, daß die Wirkung nicht lange anhalten würde. Mit Antibiotika mußte er ohnehin sehr vorsichtig bei ihr sein.
»Liebe Frau Häusler, Sie werden nicht drumherum kommen, sich für die Klinik zu entscheiden«, sagte Dr. Norden behutsam.
»Dann können Sie gleich meine Beerdigung bestellen«, murmelte sie.
»Sagen Sie doch nicht so etwas. Sie brauchen ständige Betreuung. Ich kann doch nicht dauernd bei Ihnen sein.«
»Weiß ich doch, wenn es aus ist, ist es eben aus. Gut, ich gehe ins Krankenhaus, aber dann müssen Sie bitte meine Wertsachen in Verwahrung nehmen. Viel ist es ja nicht, aber das braucht mein Sohn nun auch nicht zu bekommen.«
Der Groll saß in ihr, aber solche Krankheit machte auch ungerecht.
»Ihr Sohn muß doch arbeiten, Frau Häusler«, sagte Dr. Norden begütigend.
»Aber anrufen könnte er ab und zu mal und sich nach dem Befinden seiner alten Mutter erkundigen.«
»Ich werde ihn anrufen und ihm Bescheid sagen.«
»Nein, das werden Sie nicht«, erwiderte sie eigensinnig. »Und wenn ich das noch mal überlebe, gehe ich ins Altenheim und dann kriegen die alles, was mal von mir bleibt.«
Das hatte Dr. Norden auch schon des öfteren erlebt, und dann gab es manchmal doch eine Versöhnung, aber er kannte Berta Häusler nun lange genug, um zu wissen, daß sie keineswegs streitsüchtig oder ungerecht war. Er nahm sich vor, den Sohn trotzdem anzurufen.
Gleich von hier aus organisierte er ein Zimmer für Berta Häusler. Sie war gut versichert und im Krankenhaus bestimmt besser aufgehoben als hier. Aber er mußte ihr den Gefallen tun, eine Kassette und einen kleinen Lederkoffer an sich zu nehmen.
»Bitte, ich habe doch sonst niemanden, dem ich vertrauen kann«, murmelte sie.
Er tat es mit gemischten Gefühlen, denn es war immer eine heikle Angelegenheit, noch dazu, wenn es ohne Zeugen geschah, aber als Frau Häusler merkte, daß er zögerte, sagte sie, daß sie ja sowieso ein Testament gemacht hätte, wo über alles verfügt worden sei.
Sie war jetzt siebzig Jahre alt und ihr Leben lang selbständig gewesen. Angefangen hatte sie als Verkäuferin in einem großen Bekleidungshaus, und dort war sie zur Abteilungsleiterin aufgerückt. Auch während ihrer Ehe hatte sie gearbeitet, nur drei Jahre hatte sie ausgesetzt, bis ihr Sohn Eberhard in den Kindergarten gehen konnte. Es war auch nötig gewesen, denn ihr Mann war ein rastloser und unzuverlässiger Mann gewesen, mit vielen Ambitionen, ohne Ausdauer.
Der Krankenwagen kam. Sie bat Dr. Norden noch darum, daß Dorthe Harling ihr doch Sachen in die Klinik bringen möge, wenn sie noch welche brauche. Auch das versprach er. »Es könnt’ auch die Franzi machen«, sagte Berta Häusler krächzend, aber dann bekam sie schon wieder einen schweren Hustenanfall.
Sie war oft in der Praxis gewesen. Es war ihr immer eine willkommene Abwechslung. Sie war schon mit Loni vertraut gewesen, dann aber auch schnell mit Dorthe und Franz. Ja, sie war durchaus kontaktfreudig und für jedes gute Wort dankbar.
Dr. Norden blickte dem Krankenwagen gedankenvoll nach. Er hatte sie nicht begleiten können, denn er mußte noch mehr Hausbesuche machen, aber er wollte nachher gleich den Chefarzt Dr. Reisler anrufen, damit sie keinen Grund zur Beschwerde hatte.
Dr. Norden fuhr nun zu Adam Fritsch, für den er am Morgen ein paar Formalitäten auf dem Sozialamt erledigt hatte.
»Jetzt war schon einer da von dem Amt, Herr Doktor«, so wurde er von Adam Fritsch gleich empfangen, der ganz rote Wangen hatte. »Das hab’ ich auch Ihnen zu verdanken.«
Bettlägerig war Adam Fritsch nicht, aber nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt, und er konnte sich nur mühsam fortbewegen. Nun würde er endlich in ein Pflegeheim kommen, und Dr. Norden fragte sich, warum dazu erst die Drohung von ihm nötig gewesen war, den Fall in die Presse zu bringen. Bis vor sechs Wochen war Adam Fritsch noch von seiner Frau betreut worden, wenn auch mit immer mehr schwindenden Kräften. Dann war sie gestorben, und ab und zu kümmerten sich die Nachbarn, die aber selbst Rentner oder Sozialhilfeempfänger waren. Dr. Norden wußte um all diese Nöte, aber allen konnte er eben auch nicht helfen.
Nun war auch das wenigstens gutgegangen, und schon am nächsten Tag sollte Adam Fritsch abgeholt werden. Viel besaß er nicht, Wertvolles schon gar nicht, und wahrscheinlich würde es ihm für den Rest seines Lebens bessergehen als in den letzten zehn Jahren.
Jetzt war es Zeit, wieder in die Praxis zu fahren. Viermal schlug die Kirchturmuhr. Dorthe, Franzi und sechs Patienten warteten schon auf ihn, und der nächste Schub kam schon, als er gerade seinen Mantel ausgezogen hatte.
»Na dann«, sagte er zu Dorthe mit einem kleinen Seufzer.
»Sie sind ja
