Dr. Norden Bestseller 92 – Arztroman: Es ist noch nicht zu spät
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Als Dr. Nordens Sprechstundenhilfe Loni bei Glatteis unglücklich stürzt und mehrere Wochen in der Behnisch-Klinik verbringen muß, ahnt noch niemand, welch turbulente Zeit der Arztfamilie bevorsteht. Als Ersatzkraft für die Praxis vermittelt das Arbeitsamt eine junge Mutter, die umwerfend attraktive Katharina Fürchtegott. Den Nordens ist die selbstbewußte Kitty auf Anhieb sympathisch, doch sie erfahren bald, daß Theo, der Vater ihres kleinen Sohnes, noch verheiratet ist. Theos intrigante Ehefrau Antonia stiftet viel Unruhe mit der Behauptung, Kitty wolle nun die Ehe der Nordens zerstören... "Brrr", machte Fee Norden, als sie die Zeitung hereinbrachte. "Eisig ist's und die reinste Rutschbahn. Paß nachher bloß auf, Daniel." "Rutschbahn!" riefen die Buben begeistert und wollten gleich hinaus. "Nichts da!", sagte Fee energisch, "ich bin auch beinahe auf die Nase gefallen." "Ich streue gleich", sagte Lenni. So begann dieser Februarmorgen. Am Vorabend hatte es noch in Strömen gegossen und den letzten Schnee weggetaut, dann hatte es wieder Frost gegeben. "Da wird es wieder Unfälle hageln", meinte Daniel, nicht ahnend, daß ihn ein solcher in große Bedrängnis bringen sollte. Er fuhr sehr langsam, sehr vorsichtig, und andre taten das auch, obgleich die Streufahrzeuge schon unterwegs waren. Bis zu seiner Praxis gelangte Dr. Norden ohne Zeuge eines Unfalls geworden zu sein, aber gerade dort vor der Tür hatte sich ein Menschenauflauf gebildet. Fast hätte Dr. Norden doch alle Vorsicht vergessen, aber als er schon beim Aussteigen spürte, wie glatt es unter seinen Füßen war, ging er bedächtig. Und dann kam das Erschrecken, denn am Boden lag Loni.
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Rezensionen für Dr. Norden Bestseller 92 – Arztroman
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Buchvorschau
Dr. Norden Bestseller 92 – Arztroman - Patricia Vandenberg
Dr. Norden -92-
Es ist noch nicht zu spät
Roman von Patricia Vandenberg
Als Dr. Nordens Sprechstundenhilfe Loni bei Glatteis unglücklich stürzt und mehrere Wochen in der Behnisch-Klinik verbringen muß, ahnt noch niemand, welch turbulente Zeit der Arztfamilie bevorsteht. Als Ersatzkraft für die Praxis vermittelt das Arbeitsamt eine junge Mutter, die umwerfend attraktive Katharina Fürchtegott. Den Nordens ist die selbstbewußte Kitty auf Anhieb sympathisch, doch sie erfahren bald, daß Theo, der Vater ihres kleinen Sohnes, noch verheiratet ist. Theos intrigante Ehefrau Antonia stiftet viel Unruhe mit der Behauptung, Kitty wolle nun die Ehe der Nordens zerstören...
*
»Brrr«, machte Fee Norden, als sie die Zeitung hereinbrachte. »Eisig ist’s und die reinste Rutschbahn. Paß nachher bloß auf, Daniel.«
»Rutschbahn!« riefen die Buben begeistert und wollten gleich hinaus.
»Nichts da!«, sagte Fee energisch, »ich bin auch beinahe auf die Nase gefallen.«
»Ich streue gleich«, sagte Lenni.
So begann dieser Februarmorgen. Am Vorabend hatte es noch in Strömen gegossen und den letzten Schnee weggetaut, dann hatte es wieder Frost gegeben.
»Da wird es wieder Unfälle hageln«, meinte Daniel, nicht ahnend, daß ihn ein solcher in große Bedrängnis bringen sollte.
Er fuhr sehr langsam, sehr vorsichtig, und andre taten das auch, obgleich die Streufahrzeuge schon unterwegs waren. Bis zu seiner Praxis gelangte Dr. Norden ohne Zeuge eines Unfalls geworden zu sein, aber gerade dort vor der Tür hatte sich ein Menschenauflauf gebildet.
Fast hätte Dr. Norden doch alle Vorsicht vergessen, aber als er schon beim Aussteigen spürte, wie glatt es unter seinen Füßen war, ging er bedächtig.
Und dann kam das Erschrecken, denn am Boden lag Loni, seine Sprechstundenhilfe, seine unentbehrliche Hilfe in diesen Krankheitsmonaten, die ihm übergenug Arbeit bescherten.
»Loni«, sagte er erschrocken. Bereitwillig wurde ihm Platz gemacht, denn den Dr. Norden kannten die meisten und seine Loni auch.
Sie schlug die Augen auf und sah ihn verzweifelt an. »Es ging so schnell«, stammelte sie, »ich kann nicht aufstehen.«
Die ganze Bescherung sah er bald. Loni hatte sich den Knöchel gebrochen, und anscheinend hatte sie auch noch ziemliche Prellungen erlitten. Er gab ihr zuerst eine schmerzstillende Spritze.
Der Krankenwagen, von Passanten herbeigerufen, kam schon. Es war gut, denn es herrschte eine wirklich klirrende Kälte.
So wurde Loni dann in die Behnisch-Klinik gebracht, und eben dort war man auch tief bestürzt, denn Dr. Behnisch und seine Frau Jenny wußten, wie arg es Loni sein mußte, ihrem verehrten Chef jetzt nicht mehr helfen zu können. Einige Wochen nicht, das stand bald fest. Und da nützte kein Jammern und auch nicht Lonis ungehaltenes Fluchen. Der Schock war jetzt noch stärker als die Schmerzen, aber die würden dann nicht ausbleiben.
Aber Dr. Norden dachte jetzt nicht daran, in welche Kalamitäten er dadurch geriet. Sein Mitgefühl galt der Getreuen, die doch nie krank sein wollte.
Fee erfuhr es bald und natürlich auch die Familie. Lenni, die als Haushälterin schon so lange im Hause Norden lebte, und wie Loni Praxishelferin gewesen war, liefen gleich die Tränen über die Wangen. Sie hatte sich sehr mit Loni angefreundet, und die Lenni und die Loni waren bei den Nordens schon gar nicht mehr wegzudenken.
Danny, Felix und die kleine Anneka standen ganz verschüchtert herum. Keiner zeigte mehr das Bedürfnis, die Rutschbahn auszuprobieren, die vor dem Hause der Nordens allerdings schon durch das Streusalz weitgehend beseitigt worden war.
»Ja, da werde ich in der Praxis einspringen müssen«, sagte Fee. »Daniel schafft das nicht allein. Wer weiß, was heute noch so alles passiert.«
»Passen Sie bloß auf, daß Ihnen nichts passiert«, sagte Lenni.
Fee fuhr so vorsichtig wie ihr Mann. Die Verkehrsstraßen waren jetzt schon frei, und sie vermied es, die Abkürzung zu fahren.
Sie gelangte auch unbeschadet zur Praxis, und dort ging es hoch her. Die Patienten, die noch nichts von Lonis Unfall wußten, hatten sich schon vor der Tür versammelt; bis Daniel aus der Klinik zurückkam, hatten sie mit größter Besorgnis herumgerätselt, bis jemand doch berichten konnte, was geschehen war. Und nun sollte Daniel auch noch die Fragen beantworten, die nicht nur der Neugierde, sondern auch ehrlichem Mitgefühl entsprangen.
Es war freilich alles durcheinandergeraten, denn Loni war eine perfekte Hilfe. Nun sollte Dr. Norden zu allem auch noch die Karteikarten selbst heraussuchen und das Telefon bedienen. Er war wahrhaftig nicht leicht aus der Ruhe zu bringen, aber das war denn doch ein bißchen viel auf einmal, und so atmete er auf, als Fee erschien.
»Ich kann dich doch nicht allein lassen«, sagte sie. Aber dann wurde nicht lange geredet, sondern Fee bemühte sich, schnellstens das zu tun, was Loni sonst so umsichtig tat. So fix konnte Fee jedoch nicht sein.
Sie war Ärztin und als solche auch tätig gewesen, bis die Kinder sie beanspruchten. Sie hatte sich entscheiden müssen. In diesem Notfall war aber auch Daniel froh, sie in der Praxis zu wissen.
»Wir müssen schleunigst eine Vertretung suchen«, sagte Daniel. »Es wird ziemlich lange dauern, bis Loni wieder auf den Beinen ist. Ein Knöchelbruch ist langwieriger als ein Schienbeinbruch.«
»Die arme Loni«, sagte Fee bedauernd. »Und du hast jetzt nicht mal Zeit, dich öfter um sie zu kümmern.«
»Sie ist gut aufgehoben, das wenigstens ist beruhigend. Ruf doch mal das Arbeitsamt an. Vielleicht haben sie jemanden.«
Fee wußte schon, was es für ihn bedeutete, einen fremden Menschen um sich zu haben. Eine Notlösung, die recht unbefriedigend sein konnte. Vielleicht sogar eine schwatzhafte Person, die mehr fragte als leistete. Ein paar Tage konnte sie schon einspringen, aber Lenni mochte man auch nicht alles zumuten. Sie hatte erst eine schwere Erkältung gehabt.
Fee rief beim Arbeitsamt an. Wenn sie Glück hatten, konnte es da schneller gehen als mit einer Annonce, und Fee hatte schon mal Glück, weil sie an eine Sachbearbeiterin geriet, die Patientin von Daniel war und Loni kannte.
»Du lieber Himmel«, sagte die gleich bedauernd, »das ist aber Pech. Ich weiß, wie es bei Ihnen zugeht, Frau Dr. Norden. Aber vielleicht kann ich Ihnen sogar helfen. Einen Augenblick bitte.«
Es dauerte nur ein paar Sekunden, bis diese nette Frau Nickel gefunden hatte, was sie suchte. »Ja, da habe ich es. Die junge Frau war erst vor ein paar Tagen da. Katharina Fürchtegott heißt sie.«
Hoffentlich ist sie nicht zum Fürchten, dachte Fee, aber Frau Nickel erklärte schon, daß besagte Dame mal Medizin studiert hätte.
»Soll ich sie Ihnen schicken? Etwas anderes habe ich momentan nicht anzubieten.«
»Versuchen können wir es ja mal«, meinte Fee, nicht frei von Skepsis.
»Ich werde sie anrufen. Vielleicht kann sie schon am Nachmittag bei Ihnen vorsprechen. Wenn es nicht klappt, werde ich mich weiter bemühen«, erklärte Frau Nickel.
Fee bedankte sich und wandte sich wieder der Arbeit zu. Zum Essen würden sie an diesem Tag kaum kommen. Sie bereitete Lenni seelisch darauf vor und fragte, ob die Kinder brav wären.
»Die reinsten Engel«, sagte Lenni, aber wenn dem auch nicht so gewesen wäre, hätte Lenni ihre Lieblinge nicht verraten.
Fee bekam wieder mal einen richtigen Begriff, wie es in der Praxis ihres Mannes zuging. Zu zwei Notfällen wurde er gerufen. Im Wartezimmer wurde gehustet und geschnupft. Es war ein Glück, daß Fee wenigstens einfachere Fälle selbst behandeln konnte, aber ein Risiko wollte sie nicht eingehen. Mit vielen neuen Medikamenten war sie nicht vertraut, und aufs Geratewohl wollte sie auch keine Rezepte ausschreiben, obgleich sie dazu immer noch berechtigt gewesen wäre, denn die Approbation war ihr ja nicht entzogen worden.
Daß die schöne Frau Dr. Norden in der Praxis war, wurde von vielen mit Wohlwollen aufgenommen, von anderen, die sie nicht persönlich kannten, mit Mißtrauen.
Sie war recht geschafft, als dann doch eine Verschnaufpause eintrat.
Vom Metzgerladen gegenüber wurde ihnen warmer Leberkäs’ und Semmeln gebracht.
»Von Herrn und Frau Griebel«, sagte die junge Verkäuferin schüchtern. »Sie haben gehört, was Frau Loni passiert ist und denken schon, daß der Herr Doktor ins Schwitzen kommt.«
Fee hörte oft, wie beliebt ihr Mann war, und natürlich freute sie das. Er verstand es halt, mit den Menschen umzugehen, ob arm, ob reich, er kam mit allen zurecht.
Fee rief in der Klinik an und fragte Jenny Behnisch, wie es Loni gehe.
»Sie schläft jetzt«, erklärte Jenny, »aber es schaut ziemlich bös aus. Das will ich euch nicht verheimlichen. Mit zwei bis drei Monaten müssen wir rechnen.«
»Guter Gott«, seufzte Fee, und da läutete es schon an der Tür.
Fee drückte auf den Türöffner. »Es kommt jemand, Jenny, ich rufe wieder an.«
Hereinspaziert kam eine junge Dame, die wahrhaftig nicht zum Fürchten aussah und eher Männeraugen zum entzückten Funkeln bringen konnte.
Sie war ziemlich groß, schlank und hochbeinig und hatte rostbraunes Haar mit einem Goldschimmer. Solche Farbe konnte man nicht künstlich erzeugen, und wie diese graugrünen Augen dazu paßten! Fee raubte es den Atem, als sie lächelte und herrliche, ebenmäßige Zähne zeigte. Und dieses Mädchen sollte Tag für Tag mit Daniel beisammen sein? Da mußte Fee schlucken.
In der Not frißt der Teufel Fliegen, das konnte man bei Gott in diesem Fall nicht sagen.
»Frau Nickel hat mich benachrichtigt«, sagte Katharina Fürchtegott mit angenehmer Stimme. »Ich hätte mir ja nicht träumen lassen, daß ich solches Glück haben würde, aber warum soll ich’s nicht auch mal haben.«
Fee war erstaunt. Sie sollte kein Glück haben? Jeder würde sie doch mit Kußhand nehmen, ob sie etwas konnte oder nicht.
Aber Katharina Fürchtegott schien doch bestimmte Vorstellungen zu haben, die Fee sehr sympathisch
