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Eine neue Hoffnung für Donata: Dr. Norden Bestseller 176 – Arztroman
Eine neue Hoffnung für Donata: Dr. Norden Bestseller 176 – Arztroman
Eine neue Hoffnung für Donata: Dr. Norden Bestseller 176 – Arztroman
eBook134 Seiten1 StundeDr. Norden Bestseller

Eine neue Hoffnung für Donata: Dr. Norden Bestseller 176 – Arztroman

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Über dieses E-Book

Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt.
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.

Fee Norden hatte sich eine lange Liste für ihren Einkaufsbummel gemacht. Einmal im Monat fuhr sie in die Stadt, und da mußte alles erledigt werden. Bummel konnte man das eigentlich auch nicht nennen, weil ihr ein paar Stunden Stadtluft völlig reichten.


Nun schien es tatsächlich Sommer werden zu wollen, wenn man das auch mit äußerster Skepsis betrachtete.


Die Kinder waren aus allem herausgewachsen, und Felix war jetzt auch schon fast so groß wie Danny, der außerdem seine Hosen und Jacken völlig auftrug. Und die kleine Anneka sollte auch hübsche Kleid­chen haben, obwohl sie lieber auch Hosen anzog.


»Und was brauchst du, Schatz?« fragte Fee ihren Mann mit einem schelmischen Lächeln.


»Dich brauche ich. Paß schön auf dich auf. Was ich an Kleidung brauche, weißt du sowieso besser als ich.«


»Ich fahre mit der S-Bahn und lasse alles schicken«, sagte sie. »Man findet eh keinen Parkplatz. Ich muß auch nach einem Geburtstagsgeschenk für Lenni schauen. Fällt dir etwas ein?«


»Liebe Güte, auch das weißt du besser«, meinte er. »Wie wäre es denn mit einer hübschen Urlaubsreise?«


»Na, da käme ich aber nicht an«, erwiderte Fee. »Sie ginge ein, wenn sie die Kinder nur ein paar Tage nicht sehen würde. Willst du etwa nicht, daß sie mit uns nach Holland fährt?«


»Ich habe nichts dagegen, aber ich meine nur, daß sie sich auch mal von den wilden Trabanten erholen sollte.«


»Für Lenni sind unsere wilden Trabanten die reinsten Engel, mein Schatz, und wehe, wenn jemand was anderes sagen würde.«


»Dann kannst du dir auch mal beim Einkaufen Zeit lassen, Feelein. Hetz dich
SpracheDeutsch
HerausgeberBlattwerk Handel GmbH
Erscheinungsdatum27. Juni 2016
ISBN9783740905064
Eine neue Hoffnung für Donata: Dr. Norden Bestseller 176 – Arztroman

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    Buchvorschau

    Eine neue Hoffnung für Donata - Patricia Vandenberg

    Dr. Norden Bestseller

    – 176 –

    Eine neue Hoffnung für Donata

    Patricia Vandenberg

    Fee Norden hatte sich eine lange Liste für ihren Einkaufsbummel gemacht. Einmal im Monat fuhr sie in die Stadt, und da mußte alles erledigt werden. Bummel konnte man das eigentlich auch nicht nennen, weil ihr ein paar Stunden Stadtluft völlig reichten.

    Nun schien es tatsächlich Sommer werden zu wollen, wenn man das auch mit äußerster Skepsis betrachtete.

    Die Kinder waren aus allem herausgewachsen, und Felix war jetzt auch schon fast so groß wie Danny, der außerdem seine Hosen und Jacken völlig auftrug. Und die kleine Anneka sollte auch hübsche Kleid­chen haben, obwohl sie lieber auch Hosen anzog.

    »Und was brauchst du, Schatz?« fragte Fee ihren Mann mit einem schelmischen Lächeln.

    »Dich brauche ich. Paß schön auf dich auf. Was ich an Kleidung brauche, weißt du sowieso besser als ich.«

    »Ich fahre mit der S-Bahn und lasse alles schicken«, sagte sie. »Man findet eh keinen Parkplatz. Ich muß auch nach einem Geburtstagsgeschenk für Lenni schauen. Fällt dir etwas ein?«

    »Liebe Güte, auch das weißt du besser«, meinte er. »Wie wäre es denn mit einer hübschen Urlaubsreise?«

    »Na, da käme ich aber nicht an«, erwiderte Fee. »Sie ginge ein, wenn sie die Kinder nur ein paar Tage nicht sehen würde. Willst du etwa nicht, daß sie mit uns nach Holland fährt?«

    »Ich habe nichts dagegen, aber ich meine nur, daß sie sich auch mal von den wilden Trabanten erholen sollte.«

    »Für Lenni sind unsere wilden Trabanten die reinsten Engel, mein Schatz, und wehe, wenn jemand was anderes sagen würde.«

    »Dann kannst du dir auch mal beim Einkaufen Zeit lassen, Feelein. Hetz dich nicht so ab. Hier läuft alles, und du kannst auch mal richtig bummeln.« Sie bekam einen zärtlichen Kuß. Daniel mußte in die Praxis. Aber er nahm sich noch die Zeit, seiner kleinen Tochter auch einen Kuß zu geben, die nun noch recht verschlafen die Treppe herunterkam.

    Sie konnte länger schlafen als ihre Brüder, die bereits zur Schule gingen. Sie hatte auch nichts dagegen, daß ihre Mami dann gleich in die Stadt fuhr, denn nun war sie Lennis Allerliebste und ließ sich verwöhnen.

    Die gute Lenni, dachte Fee, wenn wir sie nicht hätten.

    Sie konnte wirklich unbesorgt sein, da Lenni die Kinder wie ihre Augäpfel hütete.

    Sie fuhr mit dem Wagen bis zur S-Bahnstation. Um diese Zeit konnte man in der Bahn auch leicht einen Sitzplatz finden, und man brauchte sich um nichts zu kümmern. Und diesmal hatte Fee sogar ein reizendes Gegenüber. Ein junges Mädchen war es. Langes, lockiges dunkles Haar umgab ein ovales Gesichtchen von solcher Reinheit, daß Fee es entzückt betrachtete, und wunderschöne topasfarbene Augen, von einem Kranz dunkler Wimpern umgeben, blickten auch immer wieder zu Fee hinüber.

    Plötzlich sagte das Mädchen: »Es stimmt doch, daß Sie Frau Dr. Norden sind. Ist das sehr unhöflich?«

    »Aber nein, ich bin Fee Norden«, erwiderte sie. »Sie kennen mich?«

    »Nur aus der Distanz. Ich wohne seit ein paar Wochen bei Frau Bucher. Ich habe Sie mit Ihren Kindern gesehen und Frau Bucher hat mir gesagt, daß Sie Frau Dr. Norden sind. Ich heiße Donata Sassen.«

    Donata, die Geschenkte, ging es Fee durch den Sinn. Es paßt zu diesem Mädchen. Da stimmt wirklich alles. Was mag sie für einen Beruf haben?

    Ahnte Donata ihre Gedanken? »Ich will mich heute um eine Stellung bewerben«, sagte sie leise.

    »Da wünsche ich Ihnen viel Glück«, sagte Fee herzlich.

    »Das könnte ich schon brauchen. Eigentlich wollte ich ja Lehrerin werden, aber da hat man ja jetzt kaum noch Chancen. Mit Sprachen findet man höchstens nur noch etwas als Büroangestellte.«

    »Sie haben das Studium abgebrochen?« fragte Fee.

    Donata nickte. »Es ist aussichtslos. Ich muß Geld verdienen.« Sie wurde verlegen. »Entschuldigen Sie, daß ich Sie mit meinen Problemen belästige.«

    »Sie belästigen mich durchaus nicht. Sollte es mit der Stellung nicht klappen, kommen Sie doch mal zu mir. Wir kennen eine Menge Leute.«

    »Sie sind sehr liebenswürdig«, sagte Donata verhalten.

    »Man macht selten nette Bekanntschaften«, erwiderte Fee. »Bis wohin fahren Sie?«

    »Zum Isartor.«

    »Ich steige am Marienplatz aus. Aber es würde mich freuen, wenn Sie mal bei mir vorbeischauen würden, Fräulein Sassen. Frau Buchers Haus ist ja gleich um die Ecke. Kommen Sie gut mit ihr aus?«

    »Ein bißchen schwierig ist sie schon, aber ich empfange ja keine Herrenbesuche«, sagte Donata lä­chelnd.

    Zu Fees Bedauern waren sie da schon am Marienplatz. »Ich hoffe, daß wir uns wiedersehen«, sagte Fee herzlich, und nichtahnend, unter welchen Umständen sie sich dann wiedersehen sollten.

    *

    Sie machte ihre Besorgungen. Sie lief nicht ungezielt herum, denn sie kannte die Geschäfte, wo sie gut einkaufen konnte und freundlich bedient wurde. Dort war sie bekannt.

    Und Fee Norden bediente man gern. Sie war immer freundlich, und wußte genau, was sie wollte. Sie brauchte den Euro nicht umzudrehen, aber sie verglich die Preise.

    Für Lenni erstand sie ein hübsches Dirndl mit passender Steppjacke. Sie konnte sich auf ihr Augenmaß verlassen und kannte Lennis Größe ganz genau.

    Dann sah sie ein weißes festliches Dirndl, wunderhübsch bestickt. Unwillkürlich stellte sie sich Donata darin vor. Seltsam war das schon, aber das Mädchen ging ihr nicht aus dem Sinn.

    Sie verbrachte diesmal tatsächlich längere Zeit in der Stadt als sonst. Sie gönnte sich auch noch einen Eisbecher, bevor sie auf müden Füßen zur S-Bahn zurückging. Die Sonne blendete sie, aber ihr war es doch, als würde sie da weiter vorn Donata entdecken.

    Jemand grölte herum, ein Betrunkener wohl, und Fee blieb zurück, denn so was mochte sie nun gar nicht, und sie vernahm auch schon, daß da gepöbelt wurde.

    Und dann geschah es. Sie sah Donata. Ja, sie täuschte sich nicht. Das Mädchen war an der Rolltreppe und hinter ihr zwei Männer, die aufeinander einschlugen.

    Fee wollte Donata rufen, sie warnen, doch ihr blieb der Ton in der Kehle stecken, denn der untersetzte, schmuddelige Mann torkelte, stieß das Mädchen an und stürzte. Aber Donata stürzte auch.

    Fee stieß einen angstvollen Schrei aus.

    »Donata!« Dann erstarrte sie, aber nur für knappe Sekunden, wenngleich diese ihr endlos schienen, dann hastete sie die Steintreppe herunter.

    »Sie kennen die junge Frau?« fragte jemand, während Fee entsetzt, außer sich vor Schrecken, die leblose Gestalt anstarrte. Sie kniete bei ihr nieder, bekam gar nicht mehr mit, was sich um sie abspielte.

    »Ambulanz, Notarzt«, stieß sie hervor, »schnell!«

    Der eine Betrunkene wehrte sich gegen den Griff eines Polizisten, der andere schrie, daß er es nicht gewesen sei, aber Fee nahm das alles gar nicht wahr. Tränen rannen ihr über die Wangen, als sie das Mädchen betrachtete, das vor wenigen Stunden noch ihr Entzücken hervorgerufen hatte.

    Doch dann kam der Notarzt und auch zwei Sanitäter mit einer Trage.

    »Ich bin Ärztin«, stammelte Fee. »Ich kenne Donata Sassen. Zur Behnisch-Klinik bitte.«

    »Das kann mir nur recht sein, Frau Dr. Norden«, sagte der Arzt.

    Sie blickte auf. »Sie sind es, Dr. Rühl«, murmelte sie. So sehr besorgt war sie um Donata, daß sie sich diesmal nicht über die Neugierigen ärgern konnte, die erst beiseite gedrängt werden mußten. Die beiden Betrunkenen waren von der Polizei abgeführt worden. Bevor Fee in den Notarztwagen stieg, wurde sie noch von einem Polizisten gefragt, ob sie Zeugin gewesen sei. Sie nickte mechanisch und nannte ihren Namen. Ihr Herz hämmerte schmerzhaft, während sie Dr. Rühl Verbandsmaterial zureichte.

    »Ein so bezauberndes Mädchen«, flüsterte sie.

    Dr. Rühl warf ihr einen kurzen Blick zu. Das sagt eine bezaubernde Frau, dachte er. Er kannte Fee Norden zwar nur flüchtig, aber er wußte, wie Dr. Daniel Norden um diese Frau beneidet wurde. Auch von ihm, denn er war bisher von Frauen nur enttäuscht worden. Allerdings, und das gestand er sich ein, konnte er schon rein äußerlich nicht mit einem Daniel Norden konkurrieren, aber auch vor dem Arztkollegen hatte er großen Respekt. Christoph Rühl war dreißig Jahre alt, hatte eigentlich Chirurg werden wollen, sich dann aber auf die Orthopädie verlegt, als seine Schwester bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde.

    Fee nahm nur im Unterbewußtsein wahr, wie korrekt er die Verletzte versorgte. Sie war noch immer halb betäubt.

    »Sie sind gut bekannt mit dem Mädchen?« fragte Christoph Rühl, als der Notarztwagen mit Blaulicht und Martinshorn der Behnisch-Klinik entgegenfuhr.

    »Ich habe sie heute morgen in der S-Bahn kennengelernt«, erwiderte Fee tonlos. »Ein so anmutiges, liebenswertes Geschöpf. Ich kann nicht begreifen, warum ausgerechnet ihr das geschehen mußte.«

    »Sie waren sehr nahe, wie es scheint«, sagte Dr.

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