Eine Freundin, die keine war: Dr. Norden Bestseller 352 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
Fee Norden konnte sich eine Verschnaufpause gönnen, als Ruhe im Haus eingekehrt war. Es war an diesem Morgen besonders turbulent zugegangen. Danny hatte mal wieder sein Deutschheft nicht gefunden, in dem Fee noch die letzte Schulaufgabe unterschreiben sollte. Fee hatte so eine leise Ahnung, daß die nicht gerade gut ausgefallen war und er ihr das Heft auf den letzten Drücker bringen würde. So war es auch, aber er brauchte kein schlechtes Gewissen zu haben, denn er hatte eine Drei bekommen. »Ist doch in Ordnung« sie. »Ist nicht in Ordnung«, widersprach er. »Es stinkt mir, es stinkt mir ganz gewaltig, Frau Neunmalklug meint, ein Exempel statuieren zu müssen, indem sie überstrenge Noten verteilt. Sie kann einem alles verleiden.« »Darüber können wir ein andermal reden, wenn mehr Zeit ist, Danny. Du mußt dich sputen.« Felix und Anneka waren schon aus dem Haus, und Daniel kam jetzt die Treppe herunter. Er hatte noch mal nach den Zwillingen geschaut, die quengelig waren, was bei ihnen sehr selten vorkam und meist nur dann, wenn ihnen etwas fehlte. »Tschüs, Papi«, rief Danny, und schon flitzte er davon. »Ist mit ihm auch was?« fragte Daniel. »Nichts Besonderes.
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Eine Freundin, die keine war - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller
– 352 –
Eine Freundin, die keine war
Patricia Vandenberg
Fee Norden konnte sich eine Verschnaufpause gönnen, als Ruhe im Haus eingekehrt war. Es war an diesem Morgen besonders turbulent zugegangen. Danny hatte mal wieder sein Deutschheft nicht gefunden, in dem Fee noch die letzte Schulaufgabe unterschreiben sollte. Fee hatte so eine leise Ahnung, daß die nicht gerade gut ausgefallen war und er ihr das Heft auf den letzten Drücker bringen würde. So war es auch, aber er brauchte kein schlechtes Gewissen zu haben, denn er hatte eine Drei bekommen.
»Ist doch in Ordnung«, sagte
sie.
»Ist nicht in Ordnung«, widersprach er. »Es stinkt mir, es stinkt mir ganz gewaltig, Frau Neunmalklug meint, ein Exempel statuieren zu müssen, indem sie überstrenge Noten verteilt. Sie kann einem alles verleiden.«
»Darüber können wir ein andermal reden, wenn mehr Zeit ist, Danny. Du mußt dich sputen.«
Felix und Anneka waren schon aus dem Haus, und Daniel kam jetzt die Treppe herunter. Er hatte noch mal nach den Zwillingen geschaut, die quengelig waren, was bei ihnen sehr selten vorkam und meist nur dann, wenn ihnen etwas fehlte.
»Tschüs, Papi«, rief Danny, und schon flitzte er davon.
»Ist mit ihm auch was?« fragte Daniel.
»Nichts Besonderes. Er ärgert sich mal wieder über seine Deutschlehrerin. Ich werde mich doch mal mit ihr unterhalten müssen. Ist etwas mit den Zwillingen?«
»Fieber haben sie nicht, aber ganz okay sind sie auch nicht. Paß ein bißchen auf, ob sich was anbahnt.«
»Das mache ich doch sowieso. Gestern waren sie ganz mobil. Vielleicht haben sie ein bißchen zu lange draußen getobt und sind einfach nur müde.«
Sie begleitete Daniel zum Wagen. »Ist etwa wieder eine Grippewelle im Anzug?« fragte sie.
»Diesmal häufen sich Mandelentzündungen. Weiß der Himmel, warum alles gleich epidemisch um sich greift. Die Menschheit ist doch anfälliger geworden. Aber wir haben ja wenigstens bei uns alles im Griff.« Er gab ihr einen Kuß, setzte sich in seinen Wagen und fuhr davon.
Da kam der Postbote angeradelt, der Peppi, wie er von allen genannt wurde, einer von den Älteren, und er war besonders zuverlässig. Er war verwitwet und ein stiller Verehrer von Lenni. Er hielt auch nach ihr Ausschau, während er Fee die Briefe aushändigte.
Für Fee war das ein Grund, Lenni ein bißchen zu necken. »Der Peppi war schwer enttäuscht, weil ich gerade draußen war«, sagte sie.
»Das wird gut gewesen sein«, seufzte Lenni. »Er ist ja ein guter Kerl, und ich mag ihn nicht verletzen, aber ein bißchen geht er mir schon auf die Nerven, weil er mich immer wieder einladen will, seit ich ihn zufällig im Park getroffen habe, als ich mit den Kindern spazierenging.«
»Sie sollen aber nicht denken, daß es uns nicht recht wäre, Lenni. Sie können in Ihrer Freizeit machen, was Sie wollen.«
»Ich will mich aber nicht mit ihm treffen oder mit einem andern Mann. Das ist doch für mich längst vorbei. Ich habe alles, was mich glücklich macht, und das ist viel mehr wert, als wenn so ein Mann um mich herumscharwenzelt. Ich bringe Ihnen noch einen frischen Kaffee. Lesen Sie in Ruhe Ihre Post und die Zeitung, um die Kleinen kümmere ich mich schon, wenn sie rufen.«
Fee hatte es ganz gern, wenn sie noch eine Stunde für sich hatte, und so widmete sie sich der Post.
»Na, das ist aber eine Überraschung«, sagte Fee vor sich hin, als sie den dritten Brief betrachtete.
»Hoffentlich eine angenehme«, sagte Lenni, die gerade den Kaffee brachte.
»Das hoffe ich auch. Wir haben lange nichts von Sabine Seidel gehört. In Kiel wohnt sie jetzt«, fuhr Fee sinnend fort. »Aber was soll ich nachdenken, Lenni, ich brauche ja den Brief bloß zu lesen.«
Liebe Frau Norden, ich wage es, Ihnen zu schreiben, obwohl ich mich schämen müßte für mein langes Schweigen. Aber die Zeit im Auslandseinsatz war recht hart, und es war zeitweise auch keine Gelegenheit, eine Nachricht zu geben. Doch davon will ich jetzt nicht erzählen. Vielleicht ergibt sich in absehbarer Zeit eine Gelegenheit zu einem Wiedersehen, falls Sie mir mein langes Schweigen nicht nachtragen.
Das wäre ja wohl kindisch, dachte Fee und las weiter.
Jetzt wage ich sogar, mit einer Bitte an Sie heranzutreten. Ich möchte aus ganz persönlichen Gründen meine Stellung wechseln. Zur Zeit bin ich hier als Assistenzärztin für Pädiatrie tätig, würde aber sehr gern nach Süddeutschland wechseln, jedenfalls möglichst weit weg von hier, weil ich mit einer sehr privaten Enttäuschung hier nicht fertig werden kann. Ich weiß, wieviel menschliches Verständnis Sie haben, und wenn ich persönlich mit Ihnen sprechen kann, werde ich mich Ihnen gern anvertrauen, aber momentan sitzt der Schock noch zu tief. Ich füge Ihnen Ablichtungen von meinen Zeugnissen bei, und wenn Sie etwas hören sollten, wäre ich Ihnen für eine kurze Nachricht sehr dankbar. Sie und Ihr Mann sind die einzigen Menschen, denen ich jetzt noch vertrauen kann, und ich hoffe von Herzen, daß in Ihrer Familie alles in bester Ordnung ist, wie früher. Mit dankbaren Grüßen
Ihre Sabine Seidel.
Fee Nordens Gedanken wanderten Jahre zurück, als die junge Medizinstudentin Sabine Seidel in der Nachbarschaft wohnte, bei der alten Frau Springer, die überglücklich gewesen war, eine so liebe, hilfsbereite Untermieterin zu bekommen. Sie war eine einsame, menschenscheue alte Dame gewesen, die oft enttäuscht worden war, eine Patientin von Daniel Norden, der ihr dann auch diese Untermieterin vermittelte, nachdem er sich bei Professor Dankwart umgehört hatte, ob er eine besonders zuverlässige Studentin empfehlen könne. Er hatte gleich eine gewußt, nämlich Sabine Seidel, die er als seinen besonderen Schützling bezeichnete, und er hatte nicht zuviel versprochen. Sabine, deren Eltern sich früh getrennt hatten, und die nie die Wärme eines harmonischen Elternhauses kennenlernte, sorgte rührend für die alte Dame, die noch erlebte, daß Sabine ein glänzendes Examen gemacht hatte. Alles, was sie besessen hatte, hatte Frau Springer Sabine hinterlassen, es war ein kleines Vermögen, nicht mehr als eine Starthilfe für Sabine, aber die Mietwohnung mußte sie räumen. Sabine hatte jedoch inzwischen schon eine Entscheidung für die Zukunft getroffen. Sie hatte sich für den Einsatz in Südamerika entschieden, wie manche junge Ärzte, die nach dem Studium keine Aussicht auf eine baldige feste Anstellung sahen. Das kleine Vermögen von Frau Springer hätte sie sicher angelegt, hatte Sabine noch zu den Nordens gesagt, und sie wolle nach ihrer Rückkehr eine eigene Praxis gründen. Die Nordens hatten es ihr zugetraut, daß sie das schaffen würde. Sie war willensstark und mutig. Doch dieser Brief drückte Resignation aus, wenn auch gleichzeitig ein Auflehnen, nicht klein beizugeben.
So zögerte Fee nicht lange, nachdem sie selbst einen Entschluß gefaßt hatte. Sie kleidete sich rasch an und schaute noch mal nach den Zwillingen. Die schliefen, und es machten sich keine Anzeichen für eine Erkrankung bemerkbar. Wahrscheinlich waren sie tatsächlich nur müde.
»Mir ist etwas eingefallen, Lenni, was ich gleich erledigen möchte«, sagte Fee. »Die Kleinen schlafen. Ich bringe dann Hähnchenkeulen mit, dann haben Sie nicht so viel Arbeit, Lenni.«
»Es gibt aber eine Grießnockerlsuppe auf jeden Fall. Wir haben noch die gute Brühe da. Das macht auch keine Arbeit.«
Lenni konnte so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Nur, wenn mit den Kindern etwas war, konnte sie sich aufregen. Aber das ließ sie die andern auch nicht spüren. Sie wäre auch nicht auf den Gedanken gekommen, Fee zu fragen,
