Die Unbekannte vom Starnberger See: Dr. Norden Gold 42 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Gehen wir am Samstag in den Tierpark, Mami?« fragte Anneka ihre Mutter bittend. »Da sind so süße junge Eisbären, hat Marilli erzählt.« »Am Samstag sind wir bei den Wiesners eingeladen, Anneka«, erwiderte Fee Norden. »Sie weihen ihr neues Haus am Starnberger See ein mit einer Grillparty.« »Ist ja toll«, sagte Felix sofort, denn Essen spielte für ihn bei Einladungen die Hauptrolle. »Sind wenigstens noch andere Kinder da?« fragte Anneka. »Die von den Wiesners sind ja schon groß.« »Sicher sind auch noch andere Kinder da«, erwiderte Fee, »und in den Tierpark gehen wir am Dienstag, da ist nicht gar soviel los.« Es waren noch Ferien, und Fee war darauf bedacht, daß sie in der verbleibenden Zeit den Kindern noch gerecht wurde. Aber sie freute sich auf die Grillparty. Die Wiesners waren ein sehr nettes Ehepaar mit zwei Kindern im Teenageralter. Heidi Wiesner war lange bei Dr. Norden in Behandlung gewesen wegen ihrer Neuralgien, und er hatte mit seiner Behandlung so gute Erfolge erzielt, daß ihm die ganze Familie Wiesner samt Großeltern und Urgroßmutter zutiefst dankbar waren. Heidi Wiesner wurde von allen sehr geliebt, und sie war auch ein so herzenswarmer Mensch, daß man ihr ein schmerzfreies Leben wünschte. Lerne leiden ohne zu klagen, war ihre Devise, als sie zu Dr.
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Die Unbekannte vom Starnberger See - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Gold
– 42 –
Die Unbekannte vom Starnberger See
Patricia Vandenberg
»Gehen wir am Samstag in den Tierpark, Mami?« fragte Anneka ihre Mutter bittend. »Da sind so süße junge Eisbären, hat Marilli erzählt.«
»Am Samstag sind wir bei den Wiesners eingeladen, Anneka«, erwiderte Fee Norden. »Sie weihen ihr neues Haus am Starnberger See ein mit einer Grillparty.«
»Ist ja toll«, sagte Felix sofort, denn Essen spielte für ihn bei Einladungen die Hauptrolle.
»Sind wenigstens noch andere Kinder da?« fragte Anneka. »Die von den Wiesners sind ja schon groß.«
»Sicher sind auch noch andere Kinder da«, erwiderte Fee, »und in den Tierpark gehen wir am Dienstag, da ist nicht gar soviel los.«
Es waren noch Ferien, und Fee war darauf bedacht, daß sie in der verbleibenden Zeit den Kindern noch gerecht wurde. Aber sie freute sich auf die Grillparty. Die Wiesners waren ein sehr nettes Ehepaar mit zwei Kindern im Teenageralter.
Heidi Wiesner war lange bei Dr. Norden in Behandlung gewesen wegen ihrer Neuralgien, und er hatte mit seiner Behandlung so gute Erfolge erzielt, daß ihm die ganze Familie Wiesner samt Großeltern und Urgroßmutter zutiefst dankbar waren. Heidi Wiesner wurde von allen sehr geliebt, und sie war auch ein so herzenswarmer Mensch, daß man ihr ein schmerzfreies Leben wünschte.
Lerne leiden ohne zu klagen, war ihre Devise, als sie zu Dr. Norden kam, und sie war trotz ihrer Beschwerden immer bereit gewesen, anderen zu helfen. Die Familie brauchte sie, und ihre Tapferkeit war auch Beispiel für die ältere Generation, die auch mit ihren Wehwehchen zu kämpfen hatte.
Sie hatten ein größeres Haus gebraucht, damit alle Platz hatten unter einem Dach, denn die Uri, wie die Ahnin Alisa Wiesner genannt wurde, mußte versorgt werden, und Leni Wiesner, die Schwiegertochter der Uri schaffte es nicht mehr allein.
Sie hatten ein altes Häuschen am Starnberger See besessen, das zwar in einem schönen großen Garten stand, aber doch klein und renovierungsbedürftig war. Da hatten sie beschlossen, ein neues größeres Haus zu bauen, und dafür legten alle zusammen.
Nun waren sie eingezogen, und das sollte gefeiert werden mit guten Freunden, zu denen auch die Nordens gezählt wurden. Auch Daniel Norden hatte nichts gegen diesen Ausflug an den See, und sie hofften nur auf gutes Wetter.
Das ließ sie auch nicht im Stich. Die Zwillinge blieben bei Lenni, sie hatten solchen Betrieb auch gar nicht so gern, und mit Lenni verstanden sie sich prächtig.
Auf die Größeren, Danny, Felix und Anneka, mußte man auch nicht mehr so aufpassen. Sie waren selbständig und wußten auch genau, was besser unterlassen wurde, und so fuhren sie in bester Stimmung zu den Wiesners.
Es war viel Betrieb am See. Die Ausflügler tummelten sich am Strand und im Wasser, froh, der stickigen Stadt entflohen zu sein. Den Kindern, wie auch ihren Eltern, war das zuviel Betrieb.
»Wir brauchen auch nicht fortfahren, weil wir es schön zu Hause und in unserm Garten haben«, sagte Anneka, »aber die armen Leute in ihren Hochhäusern möchten halt auch mal bessere Luft haben.«
Auch am Golfplatz kamen sie vorbei. »Das soll aber teuer sein, wenn man hier Mitglied werden will«, sagte Danny. »Der Lenk-Peter protzt damit, weil sie sich so was leisten können.«
»Soll er doch protzen«, meinte Felix, »dafür ist er doof.«
Zu solchen Bemerkungen äußerten sich Daniel und Fee nur selten, und nur dann, wenn sie wirklich aggressiv waren. Aber die Kinder sollten sich auch ruhig schon eine eigene Meinung bilden und sich Gedanken machen, und daß Peter Lenk in der Intelligenz weit hinter seiner Angeberei her hinkte, wußten sie auch. Aber er konnte ja nichts dafür, da er es von seinen Eltern nicht anders hörte und lernte.
Sie waren bald am Ziel und standen dann vor einem sehr anheimelnd wirkenden Haus im oberbayerischen Stil, mit einem blumengeschmückten Balkon, der über die ganze Hausbreite ging, und drumherum ein Garten, dem man anmerkte, daß er mit Liebe angepflanzt worden war.
Sie wurden von Hans und Heidi Wiesner herzlich begrüßt und mit anderen Gästen bekannt gemacht. Die Wiesner-Kinder Andy und Dorle heizten schon den Grill an.
Die Großeltern Wiesner und die Uri saßen auf der Terrasse und schauten dem fröhlichen Treiben zu, aber als die Nordens zum Grüß Gott sagen kamen, galt ihre ganze Aufmerksamkeit ihnen. Heidis Eltern kamen eine halbe Stunde später aus dem Allgäu und erzählten, daß drei Unfälle auf der Straße gewesen wären. Deshalb waren sie so spät dran. Aber nun waren sie alle zusammen, und launige Ansprachen wurden gehalten, von dem Architekten und von einem Kollegen von Hans Wiesner, die auch zum Freundeskreis gehörten. Insgesamt waren acht Kinder anwesend, und schnell fanden sie sich zu fröhlichen Spielen zusammen. Bei den Erwachsenen ging es auch heiter zu und ganz ungezwungen, so wie Daniel und Fee es auch mochten.
Da verging die Zeit schnell, und zuerst nahmen sie es nur nebenbei zur Kenntnis, daß sich der Himmel verdunkelte. Aber wie so oft an den Seen zog blitzschnell ein Gewitter auf, blitzschnell im wahrsten Sinn des Wortes. Die Sturmwarnung war zwar vorher gekommen, aber das Gewitter doch zu schnell.
Man konnte vom Haus aus auf einen Teil des Sees blicken, und vor allem die Kinder verfolgten gespannt, wie die Boote und die Surfer ans Ufer zurückkehrten.
»Wir sollten lieber heimfahren«, sagte Fee. »Lenni ist mit den Zwillingen allein, und die fürchten sich.«
Auch Wiesners Hund Bazi fürchtete sich. Er jaulte und zitterte und verkroch sich in der äußersten Ecke der geräumigen Diele. Anneka drückte sich enger an ihre Mami.
»Im Auto soll man sicher sein, Mami«, flüsterte sie. »Ich möchte heim zu unseren Kleinen.«
Dafür hatten die Wiesners schon Verständnis, aber sie meinten doch, man solle lieber warten, bis sich das Gewitter verzogen hätte.
»Neulich hat es Stunden gedauert, bis endlich wieder Ruhe einkehrte«, sagte Danny. »Es ist doch auch schon ziemlich spät.«
Eigentlich hatten sie ja höchstens bis neunzehn Uhr bleiben wollen, aber mittlerweile war schon zwanzig Uhr vorbei. Gemütlich war das Wetter jetzt wahrhaftig nicht mehr.
Sie sollten aber doch bald wiederkommen, sagte auch die Uri, und die anderen schlossen sich an. Aber sie wußten auch, daß der vielgefragte Arzt selten Zeit hatte.
*
Der Regen prasselte recht heftig herunter, als sie die Straße am See entlangfuhren, und dann wurden sie auch noch gestoppt.
Ein triefnasser junger Mann war es, und er war sehr aufgeregt.
»Wir haben gerade eine Ohnmächtige gefunden«, stieß er atemlos hervor. »Würden Sie bitte den Notarzt und die Polizei verständigen?«
»Ich bin Arzt, ich kann Erste Hilfe leisten«, sagte Daniel sofort. »Wo ist die Patientin?«
»Ich habe sie mit meinem Freund in mein Boot gelegt, damit sie nicht wieder ins Wasser getrieben wird.«
Daniel folgte ihm, als er zum See eilte. Daß er dabei auch naß wurde, kümmerte ihn nicht. Es galt, einem Menschen zu helfen.
Es war eine sehr schlanke junge Frau, bekleidet mit weißen Bermudas und hellblauem Polohemd. Dr. Norden fühlte den Puls und horchte das Herz ab. Dann tastete er den Kopf ab, der von kurzem dunklem Haar umgeben war. Am Hinterkopf war eine dicke Beule.
»Sie muß sofort in die Klinik«, erklärte er. »Haben Sie eine Decke? Ich nehme sie gleich in meinem Wagen mit. Allerdings wird es da ziemlich eng werden.«
»Wenn Sie meinen, daß wir sie gleich mitnehmen sollen, hole ich meinen Wagen«, erklärte der junge Mann. »Mein Name ist Ebeling.«
»Ich bin Tommy Bloch«, sagte der andere. »Eine mysteriöse Geschichte. Sie kann doch nicht mit den Klamotten gebadet haben.«
Daniel meinte, es sei jetzt keine Zeit zum Reden. Tommy Bloch bot sich an, den Wagen zu holen, während Daniel und Claudius Ebeling die junge Frau in eine Decke hüllten und sie in dieser wie in einer Hängematte zur Straße hinauftrugen.
Fee und die Kinder warteten schon ganz aufgeregt, und Fee hatte schon Unheil geschwant. Aber es war selbstverständlich, daß schleunigst geholfen werden mußte.
Sie setzte sich ans Steuer, als Daniel meinte, es sei wohl besser, wenn er mit Ebeling und der Bewußtlosen fahren würde. Claudius Ebeling war das auch lieber. Tommy Bloch sollte sich um das Boot kümmern, das jetzt nicht zu seinem Liegeplatz gebracht werden konnte.
Während Daniel Norden die junge Frau nicht aus den Augen ließ, erzählte Claudius, daß es ein purer Zufall gewesen sei, daß sie an die Stelle getrieben wurden, wo die Fremde lag. »Wir wollten schnell an Land«, sagte er. »Wir waren ziemlich weit draußen, und wahrscheinlich hätten wir sie gar nicht entdeckt, wenn sie nicht die weiße Hose angehabt hätte. Es war ja alles sonst grau in grau, und es kommen ja immer noch wahre Sturzbäche herunter.«
Sie fuhren Fee nach zur Behnisch-Klinik. Sie kannte den Weg. Aber wo vorhin noch Trubel geherrscht hatte, sahen sie keinen Menschen mehr. Alle waren vor dem Gewitter geflüchtet, nur in Starnberg selbst fuhren ein paar Autos.
Daniel überlegte blitzschnell, ob er es verantworten könnte, die Bewußtlose mitzunehmen, oder ob er sie doch lieber ins Krankenhaus bringen sollte, aber er kannte ja den Betrieb und noch dazu am Samstagabend. Eine Fremde, von der man nichts wußte – man hatte ja schließlich seine Bestimmungen, und Notaufnahmen konnten nur von dem behandelnden Arzt veranlaßt werden. Es ging ja auch ums Bezahlen, denn die Kosten waren hoch.
In der Behnisch-Klinik war das nicht so. Da wurde nicht lange gefragt, wenn Hilfe nottat, ganz gleich, was für ein Tag es war.
Claudius Ebeling kannte sich auch recht gut aus. Er kannte auch die Behnisch-Klinik. Dort wäre sein Vater mal an der Galle operiert worden, erzählte er nichtsahnend, daß dies von großem Vorteil für ihn sein sollte, als das große Rätselraten um die namenlose Fremde begann.
Die Behnisch-Klinik war erreicht. Fee fuhr mit den Kindern heim. Daniel wollte sich noch um seinen Schützling kümmern, und Claudius Ebeling wollte auch bleiben, um zu erfahren, was festgestellt wurde. Sein Freund Tommy würde im Jachtclub schon jemanden finden, der ihn mit nach München nehmen würde, meinte er.
Er war ein sehr sympathischer und gebildeter junger Mann, wie Jenny Behnisch bald feststellte, als sie sich mit ihm unterhielt, während Daniel und Dieter Behnisch die junge Frau gründlich untersuchten.
Die Kopfverletzung gab zu denken. »Es sieht nach einem gezielten Schlag aus«, meinte Dr. Behnisch. »Das muß genau untersucht werden.«
Später stellten sie fest, daß sie kürzlich ein Kind geboren haben mußte, oder eine Fehlgeburt gehabt hatte.
»Wie heißt sie?« fragte Dieter.
»Keine Ahnung, Ebeling weiß es auch nicht. Sie haben die Frau gefunden, und sie hatte nichts bei sich. Ebeling hat gesagt, daß du seinen Vater mal an der Galle operiert hättest.«
»Den Ebeling, guter Gott. Ferdinand Ebeling, Professor für Physik, von dem hast du doch bestimmt auch schon gehört.«
»Von dem schon, aber es gibt mehr Ebelings.«
»Er ist jedenfalls ein Mann, der es durchaus nicht liebt, wenn jemand aus seiner Familie ins Rampenlicht gerät. Das war der Fall, als eine Tochter mit einem Jazzmusiker durchgebrannt war.«
»Liebe Güte –, eine Tochter, sagtest du? Hat er mehrere?«
»Insgesamt drei, und den einen Sohn, sein ganzer Stolz, schon mit fünfundzwanzig Jahren Doktor und Entwicklungsingenieur, um den man sich auch im Ausland reißt.«
»Was du nicht sagst, er sieht noch sehr jung aus.«
»Jetzt wird er siebenundzwanzig sein.«
Das hatte Jenny Behnisch inzwischen auch erfahren, und sie fand Claudius sogar ungewöhnlich nett. Es machte ihn noch sympathischer, daß er sich um die Unbekannte sorgte.
»Ich werde mich darum kümmern, daß ihre Personalien bald festgestellt werden«, erklärte er. »Ich werde morgen mit meinem Freund das Ufer absuchen. Vielleicht hat sie sich verirrt, als das Gewitter losbrach und dabei ihre Tasche verloren. Und schließlich wird sie doch jemand vermissen.«
Die Unbekannte war bestens versorgt worden, aber die schwere Kopfverletzung gab zur Sorge Anlaß. Momentan konnte man jedoch nicht mehr für sie tun.
Das sagten die Ärzte auch Claudius Ebeling, der auch ihnen versprach, sich darum zu bemühen, etwas in Erfahrung zu bringen, da er auch morgen den ganzen Tag am See sein würde.
»Wie geht es Ihrem Vater?« erkundigte sich Dr. Behnisch dann noch bei ihm.
»Sehr gut, und seit er die Gallensteine los ist, wird er auch toleranter«, erwiderte Claudius lächelnd.
»Grüßen Sie ihn bitte«, sagte Dr. Behnisch.
»Das werde ich, aber ich denke, er wird nicht gerade erfreut sein, wenn ich ihm erzähle, welcher Anlaß mich in die Behnisch-Klinik führte.«
»Er kann stolz sein, daß er einen so hilfsbereiten Sohn hat«, meinte Dr. Behnisch.
»Dagegen hat er auch nichts, aber die Umstände werden ihn stören. Er ist halt sehr konservativ.«
Aber das sagte er nicht abfällig, und Daniel Norden spürte, daß er dem Vater Respekt zollte.
Auch ihm gefiel dieser junge Mann jetzt noch mehr, und sie verabschiedeten sich mit einem festen Händedruck und dem Versprechen, bald wieder zusammenzukommen.
*
Als Daniel heimkam, waren die Kinder noch auf. Sie hatten Lenni natürlich ausführlich erzählt, was sie erlebt hatten, und nun wollten sie auch wissen, was mit der jungen Frau war.
Dazu konnte Daniel freilich nicht viel sagen, und er ahnte auch nicht, daß Claudius’ Bemühen am nächsten Tag erfolglos bleiben würde, irgend etwas von der Unbekannten zu finden. Fee sagte er dann, daß es eine schwere Kopfverletzung sei, und daß möglicherweise vor kurzer Zeit eine Schwangerschaft bestanden hätte.
»Eine Verzweiflungstat?« überlegte Fee.
»Sie kann sich nicht selbst bewußtlos geschlagen haben, mein Schatz.«
»Daran hatte ich eben nicht gedacht. Vielleicht war sie doch auf einem Boot. Wir müssen den morgigen Polizeibericht abwarten. Es könnte ja sein, daß wieder mal ein Boot bei dem Sturm gekentert ist.«
Solche Vermutungen stellten Claudius und sein Freund Thomas nicht an. Claudius war zum Jachtclub zurückgefahren und fand Thomas im Kreise einer großen Clique vor.
Der Regen hatte nachgelassen, aber Donnergrollen und Blitze ließen ahnen, daß es noch einmal losgehen könnte.
Eine junge Dame kam schnell auf Claudius zu. Obgleich sie
Jeans
