Dr. Jakobs Diagnosen: Chefarzt Dr. Norden 1133 – Arztroman
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So kommt eine neue große Herausforderung auf den sympathischen, begnadeten Mediziner zu. Das Gute an dieser neuen Entwicklung: Dr. Nordens eigene, bestens etablierte Praxis kann ab sofort Sohn Dr. Danny Norden in Eigenregie weiterführen. Die Familie Norden startet in eine neue Epoche!
Sophie Petzold wusste genau, wann es begann. Es war ein Montagmorgen nach einem perfekten Wochenende zu dritt. Das Baby auf ihrem Arm war gerade wieder eingeschlafen, sie brachte ihren Freund noch zur Tür, und Dr. Matthias Weigand gab ihnen beiden noch einen Kuss. Ganz vorsichtig nur, damit das kleine Mädchen in ihren Armen nicht erwachte. »Bis nachher, meine beiden Frauen«, raunte er ihr zu. Ein letzter, zärtlicher Blick. Dann hörte Sophie auch schon seine Schritte im Treppenhaus. Sie stand im Flur, das Baby im Arm, und fühlte sich wie der einsamste Mensch der Welt. Dabei hatte sie gar keinen Grund dazu. Felicitas Norden hatte angekündigt, auf dem Weg zur Arbeit vorbeizukommen und ein paar Babykleider aus ihrem Fundus zu bringen. Über die Grenzen ihres Viertels hinaus war Fee bekannt für ihre Wohltätigkeit. Wo immer eine Familie in Not war, einen Kinderwagen, Spielzeug oder Kleidung brauchte, war sie zur Stelle. Nach ihrem Herzinfarkt konnte sie langsam wieder damit beginnen, die Basare nach günstigen, gut erhaltenen Artikeln abzuklappern. Ihr Sohn Jan unterstützte ihre Bemühungen im Internet. Ihm gefiel der ökologische Gedanke an dieser Idee. Warum immer mehr produzieren, wo doch genügend Dinge im Umlauf waren und nur die Umverteilung reguliert und organisiert werden musste? Manchmal glich das Haus der Familie Norden einem Taubenschlag. Immer wieder kamen Menschen vorbei, um Spenden abzugeben.
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Buchvorschau
Dr. Jakobs Diagnosen - Patricia Vandenberg
Chefarzt Dr. Norden
– 1133 –
Dr. Jakobs Diagnosen
Ist er jetzt zu weit gegangen?
Patricia Vandenberg
Sophie Petzold wusste genau, wann es begann. Es war ein Montagmorgen nach einem perfekten Wochenende zu dritt. Das Baby auf ihrem Arm war gerade wieder eingeschlafen, sie brachte ihren Freund noch zur Tür, und Dr. Matthias Weigand gab ihnen beiden noch einen Kuss. Ganz vorsichtig nur, damit das kleine Mädchen in ihren Armen nicht erwachte.
»Bis nachher, meine beiden Frauen«, raunte er ihr zu. Ein letzter, zärtlicher Blick.
Dann hörte Sophie auch schon seine Schritte im Treppenhaus. Sie stand im Flur, das Baby im Arm, und fühlte sich wie der einsamste Mensch der Welt. Dabei hatte sie gar keinen Grund dazu. Felicitas Norden hatte angekündigt, auf dem Weg zur Arbeit vorbeizukommen und ein paar Babykleider aus ihrem Fundus zu bringen.
Über die Grenzen ihres Viertels hinaus war Fee bekannt für ihre Wohltätigkeit. Wo immer eine Familie in Not war, einen Kinderwagen, Spielzeug oder Kleidung brauchte, war sie zur Stelle. Nach ihrem Herzinfarkt konnte sie langsam wieder damit beginnen, die Basare nach günstigen, gut erhaltenen Artikeln abzuklappern. Ihr Sohn Jan unterstützte ihre Bemühungen im Internet. Ihm gefiel der ökologische Gedanke an dieser Idee. Warum immer mehr produzieren, wo doch genügend Dinge im Umlauf waren und nur die Umverteilung reguliert und organisiert werden musste? Manchmal glich das Haus der Familie Norden einem Taubenschlag. Immer wieder kamen Menschen vorbei, um Spenden abzugeben. Nicht immer deckten sich Angebot und Nachfrage. Manchmal beschwerte sich ihr Mann Daniel Norden schon, dass der Keller einem Warenhaus glich. Dann sammelte Fee ein paar Stücke zusammen und verteilte sie unter ihren Freundinnen und Bekannten. Diesmal war es die Assistenzärztin Sophie Petzold, die in den Genuss ein paar edler Spenden kam.
»Ich weiß auch nicht, was los ist«, klagte sie Fee bei einer Tasse Tee ihr Leid. »Die vergangenen Tage waren auch nicht anders als die Tage davor. Und da war ich noch glücklich. Und plötzlich ist alles anders.« Sie betrachtete den Säugling, der in seinem Stubenwagen schlief. Er lächelte selig. Schwer vorstellbar, dass sich sein Engelsgesicht innerhalb von Sekundenbruchteilen in ein zorniges, rotes Teufelchen verwandeln konnte. »Ich bin gereizt, wenn sie weint und gereizt, wenn sie nicht schlafen will. Dann bin ich sauer auf sie, auf, mich, sogar auf Matthias. Und der kann ja am allerwenigsten dafür.«
Felicitas hörte einfach nur zu. Ihre Kinder waren längst groß. Die beiden Jüngsten machten in diesem Frühsommer ihr Abitur. Trotzdem erinnerte sie sich an diese Zeit, aufreibend und wunderschön zugleich. Sie erinnerte sich daran, wie sie sich selbst gefühlt hatte. Das Schlimmste daran war wohl diese Einsamkeit gewesen. Zumindest beim ersten Kind. Herausgerissen aus dem Beruf, dem gewohnten Umfeld. Ohne neues soziales Netzwerk, ohne Leidensgenossinnen hatte sie sich manchmal wie eine Außerirdische gefühlt.
»Ich weiß genau, was du meinst. Du brauchst einfach ein paar Leute um dich. Ein bisschen Normalität.«
Sophie nippte an ihrem Tee.
»Weißt du was? Ich lade euch zum Essen ein. Gleich heute Abend. Dann habe ich endlich etwas zu tun. Einen Plan. Ich kann Kochbücher wälzen und auf dem Markt einkaufen gehen. Kochen findet Lea sowieso gut. Sie liebt das Brummen der Dunstabzugshaube.« Ihre Augen glänzten. Täuschte sich Fee, oder sah Sophie plötzlich frischer aus? Lebendiger? »Habt Ihr Zeit? Bitte sag »ja!«.«
»Ist dir das nicht zu viel?«
»Nein, nein, wirklich nicht. Ich würde mich wahnsinnig freuen.«
Im Geiste ging Felicitas den Plan für den Tag durch. Ihr Mann Daniel war schon seit acht Uhr in der Klinik. Sicher konnte er sich am Abend rechtzeitig frei machen. Sie selbst arbeitete noch im Schongang.
»Ich spreche mit Dan und gebe dir so schnell wie möglich Bescheid«, versprach sie an der Wohnungstür.
»Ich freue mich so.« Sophie hüpfte von einem Bein auf das andere. »Ist acht Uhr in Ordnung?« Ihre Augen strahlten wie die eines Kindes, das Geburtstag hatte.
In diesem Moment wusste Fee, dass eine Absage ausgeschlossen war.
»Wir freuen uns auch. Vielen Dank.«
Ein wütender Aufschrei aus der Küche beschleunigte die Abschiedszeremonie. Doch diesmal war Sophie nicht gereizt. Als könnte sie kein Wässerchen trüben, verabschiedete sie sich von Fee und eilte zu ihrer Tochter, um ihr von den wundervollen Neuigkeiten zu berichten.
*
»Haben Sie noch eines von diesen fantastischen Hörnchen? So eines, wie Dr. Norden hat.« Dr. Matthias Weigand stand im Klinikkiosk und deutete auf seinen Chef, der es sich am Holztisch unter einer Palme bequem gemacht hatte. Zeit für ein Frühstück musste sein.
»Gehen Sie nur. Ich bringe es gleich vorbei«, versprach Oskar.
Matthias kehrte zu seinem Kaffee zurück.
»Es geht doch nichts über ein Frühstück aus der besten Bäckerei der Stadt«, seufzte Daniel. Brösel und Nussstückchen regneten auf seinen Teller.
»Ich hätte da schon eine Idee.« Matthias nippte an seinem Kaffee, extra schwarz und extra stark, imstande, einen Toten zu wecken. »Eine durchgeschlafene Nacht zum Beispiel.«
Daniel pflückte ein Stück Blätterteig aus dem Mundwinkel.
»Schläft Lea immer noch so schlecht?«
Matthias Weigand zog eine Augenbraue hoch.
»Schon gut, ich habe verstanden. Tut mir wirklich leid, es kommt nicht wieder vor.« Dr. Norden wartete, bis Oskar das Hörnchen serviert hatte. »Im Übrigen finde ich es bewundernswert, wie du dich um Sophies Tochter kümmerst.«
»Du meinst wohl, um unsere Tochter«, korrigierte der Notarzt seinen Freund und Chef.
Daniel lachte.
»Heute kann ich es offenbar nur falsch machen. Hoffentlich bekommen deine Patienten deine schlechte Laune nicht zu spüren. Falls doch, leite ich die Beschwerden an dich weiter.« Er stellte das Geschirr zusammen. Höchste Zeit, an die Arbeit zu gehen.
Eine vertraute Stimme lenkte ihn von seinem Plan ab.
»Einen wunderschönen guten Morgen, allerseits.«
Matthias verdrehte die Augen. Schlaflose Nächte, eine Frau, die bei jeder Kleinigkeit an die Decke ging. Und nun auch noch die Begegnung mit Leas Vater. Es gab Tage, die waren von vornherein zum Scheitern verurteilt.
»Morgen!«, beschränkte er sich auf die allernötigste Höflichkeitsfloskel.
Doch Jakob schien diese Antwort als Einladung zu genügen. Er blieb stehen und musterte
