Konflikt in jungen Herzen: Dr. Norden Bestseller – Neue Edition 1 – Arztroman
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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»So, jetzt tut es mal ein bißchen weh, Herr Gradel«, sagte Dr. Daniel Norden zu seinem Patienten. »Aber dann haben wir es geschafft.« »Wenn ich mich schon so dämlich anstelle, gehört es mir nicht anders«, sagte der biedere grauhaarige Hausmeister, der mit dem Daumen in die Brotschneidemaschine gekommen war. »Meine gute Hilde fehlt mir halt an allen Ecken und Enden.« Dr. Norden hatte den Schnitt, der tiefgegangen war, geklammert und einen Schutzverband darübergelegt. »Nun wird Ihre Frau ja bald wieder zurückkommen«, sagte er aufmunternd, »gut erholt und frei von allen Beschwerden.« »Es muß das reinste Paradies sein«, sagte Herr Gradel. »Klingt ja auch schon so. Insel der Hoffnung. Es war sehr nett von Ihnen, daß Sie meine Frau dorthin geschickt haben. Sie hat die Erholung nötig gebraucht. Und bis sie zurückkommt, wird der Daumen wohl auch wieder verheilt sein, sonst sagt sie wieder, daß man mich nicht allein lassen kann. Aber Sie können wirklich alles, Herr Doktor.« »Alles auch nicht«
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Konflikt in jungen Herzen - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller – Neue Edition
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Konflikt in jungen Herzen
Patricia Vandenberg
»So, jetzt tut es mal ein bißchen weh, Herr Gradel«, sagte Dr. Daniel Norden zu seinem Patienten. »Aber dann haben wir es geschafft.«
»Wenn ich mich schon so dämlich anstelle, gehört es mir nicht anders«, sagte der biedere grauhaarige Hausmeister, der mit dem Daumen in die Brotschneidemaschine gekommen war. »Meine gute Hilde fehlt mir halt an allen Ecken und Enden.«
Dr. Norden hatte den Schnitt, der tiefgegangen war, geklammert und einen Schutzverband darübergelegt.
»Nun wird Ihre Frau ja bald wieder zurückkommen«, sagte er aufmunternd, »gut erholt und frei von allen Beschwerden.«
»Es muß das reinste Paradies sein«, sagte Herr Gradel. »Klingt ja auch schon so. Insel der Hoffnung. Es war sehr nett von Ihnen, daß Sie meine Frau dorthin geschickt haben. Sie hat die Erholung nötig gebraucht. Und bis sie zurückkommt, wird der Daumen wohl auch wieder verheilt sein, sonst sagt sie wieder, daß man mich nicht allein lassen kann. Aber Sie können wirklich alles, Herr Doktor.«
»Alles auch nicht«, erwiderte Dr. Norden lächelnd. Sein interessantes Gesicht wirkte durch dieses Lächeln noch anziehender.
»Den Krankenschein bringe ich noch«, sagte Herr Gradel.
»Ach was, schon erledigt«, erwiderte Dr. Norden. »Sie sind ja auch immer für uns da.«
»Wenn nur alle hier im Haus so nett wären wie Sie«, sagte der Mann, »aber bei manchen meint man ja, es macht ihnen Spaß, einen zu schikanieren.«
Das wußte Dr. Daniel Norden auch. Unfreundliche Zeitgenossen gab es überall, und welcher Hausmeister konnte es schon allen recht machen? Dabei war Herr Gradel wirklich ein zuverlässiger und stets freundlicher Mann, der mit allem Bescheid wußte. Nur mit der Brotschneidemaschine konnte er anscheinend nicht umgehen. Aber vielleicht war er wieder einmal mit seinen Gedanken bei seiner Frau gewesen, die nun schon die vierte Woche auf der Insel der Hoffnung weilte, jenem Sanatorium, dessen Initiator Daniel Nordens Vater gewesen war und das von Dr. Johannes Cornelius geleitet wurde.
Einen solchen Erholungsaufenthalt hätte sich Hilde Gradel nie leisten können. Von der Krankenkasse wäre sie irgendwohin geschickt worden, wo sie sich wahrscheinlich todunglücklich gefühlt hätte, denn die Trennung von ihrem Mann, mit dem sie über dreißig Jahre verheiratet war, fiel ihr schwer. Aber auf der Insel der Hoffnung brauchte sie sich nicht fremd zu fühlen. Dort herrschte der gleiche Geist, mit dem Dr. Daniel Norden auch seine Stadtpraxis betrieb, mit großem menschlichem Verständnis für seine Patienten, gleich, ob arm oder reich, mit leidenschaftlicher Hingabe an seinen Beruf, wie es einst sein Vater auch gehalten hatte.
Wenn man Daniel Norden nur flüchtig kannte, traute man es ihm nicht zu, daß er ein so gemütvoller Arzt war. Er wirkte eher wie ein Sportsmann, und nach seiner äußeren Erscheinung hätte man ihn auch für einen Filmstar halten können. Das war wohl auch ein Grund dafür, daß viele Frauen zu ihm kamen. Was ihn daran ein wenig störte, war die Tatsache, daß jede meinte, er müsse Zeit für ein Plauderstündchen haben.
Helga Moll, seine Sprechstundenhilfe, von ihm Molly genannt, mußte da manchmal ganz energisch, wenn auch mit aller Diskretion, einschreiten. Sie machte das allerdings sehr geschickt. Auch jetzt wieder, als Frau Brehmer gar keine Anstalten machte zu gehen.
»Dringender Anruf, Herr Doktor«, schallte es aus der Sprechanlage. »Herzanfall.«
»Sie entschuldigen, gnädige Frau«, sagte Dr. Norden zu Frau Brehmer. »Sie haben es vernommen.«
Wohl oder übel mußte sie jetzt gehen. »Lassen Sie sich doch nicht so hetzen«, sagte sie mit einem süßlichen Lächeln. »Das haben Sie doch gar nicht nötig.«
»Wenn ein Menschenleben auf dem Spiel steht?« fragte er, obgleich er annahm, daß Molly einmal wieder zu einer energischen Maßnahme Zuflucht genommen hatte, um die anhängliche Frau Brehmer aus der Praxis zu vertreiben.
Dem war aber nicht so. Der Notruf war wirklich gekommen. Und zwar von der Frau des Hoteliers Kürten. Schon der zweite Herzanfall innerhalb von vier Wochen.
Es war gut, daß Frau Brehmer die letzte Patientin gewesen war. Sie richtete es immer so ein, weil sie dann hoffte, daß Dr. Norden länger Zeit für sie haben würde.
Dr. Norden dachte daran nicht mehr, als er auf schnellstem Wege zu dem Hause der Kürtens fuhr, das in einer stillen Straße der Villenkolonie lag.
Ein sehr blasses, zierliches junges Mädchen öffnete ihm.
»Dr. Norden?« fragte sie leicht überrascht, doch scheu und bebend. »Ich bin Astrid Kürten. Papa geht es gar nicht gut.«
Dr. Norden schenkte ihr keine weitere Beachtung. Er eilte schon die Treppe hinauf, an deren oberem Absatz Frau Kürten mit sorgenvoller Miene stand.
»Diesmal ist es noch schlimmer«, sagte sie leise. Davon konnte er sich gleich darauf überzeugen.
»Diesmal muß Ihr Mann in die Klinik«, sagte er, nachdem er dem Kranken eine Spritze gegeben hatte. »Die Verantwortung, ihn zu Hause zu lassen, kann ich nicht übernehmen.«
»Aber Sie kennen doch meinen Mann«, sagte Frau Kürten erregt.
»Er muß unter ein Sauerstoffzelt«, sagte Dr. Norden, und schon war er auf dem Wege zum Telefon. Hier war höchste Eile geboten, und doch ahnte er noch nicht, daß das blasse junge Mädchen, das zitternd an der Tür lehnte, ihn einmal noch bedeutend mehr beschäftigen würde als ihr Vater.
Er verständigte die Klinik und bestellte den Krankenwagen.
»Ich werde ihn persönlich zu Professor Manzold bringen«, sagte er zu Astrid Kürten. »Nun weinen Sie doch nicht gleich. Ihrem Vater kann doch geholfen werden.«
Es läutete an der Tür. Es war noch nicht der Krankenwagen. Es war ein junges Mädchen, sehr hübsch und quicklebendig. Das Gegenteil von Astrid Kürten.
»Was ist denn bei euch los?« fragte sie.
»Papa ist schwer krank«, erwiderte Astrid unglücklich.
»Dann rühre ich mich später. Ich wollte dir nur verkünden, daß ich mich mit Wolf verlobt habe, Astrid.«
Ziemlich taktlos, dachte Dr. Norden, und er sah, wie Astrid schwankte.
»Herr Kürten ist sehr krank«, sagte er zu dem Mädchen, der nun glühende Röte ins Gesicht schoß.
»Entschuldigung, das war dumm von mir«, sagte sie. »Tut mir leid, Astrid. Alles Gute für deinen Vater.«
Dann sah sie Dr. Norden mit einem leicht herausfordernden Blick an. »Sie sollten sich vielleicht auch mal um Astrid kümmern«, sagte sie.
»Ich bin nicht krank«, stieß Astrid hervor, doch dann kam der Krankenwagen.
Das Mädchen verschwand schnell.
Dr. Norden bemerkte noch, daß Astrid mühsam nach Fassung rang, dann bemühte er sich um seinen Patienten, und wenig später fuhr er hinter dem Krankenwagen her zur Klinik.
*
Melanie Kürten hatte sich den Mantel angezogen. »Ich möchte auch zur Klinik fahren«, sagte sie. »Begleitest du mich, Astrid?«
»Ja, Mama«, erwiderte sie gehorsam wie ein kleines Mädchen.
»Deine Freundin Lilly ist sehr robust«, bemerkte Frau Kürten nebenbei. »Aber es wäre ganz gut, wenn du etwas von ihrem Selbstbewußtsein hättest.«
»Das habe ich nun mal nicht«, sagte Astrid trotzig.
»Habe ich richtig gehört, sie hat sich mit Wolf verlobt?« fragte Frau Kürten.
»Du hast richtig gehört«, erwiderte Astrid mit zitternder Stimme. »Aber ist Papa nicht wichtiger?«
»Natürlich ist er wichtiger, aber du machst mir auch Sorgen, Kleines.«
Sie machte sich ehrliche Sorgen um ihre Tochter. Sie war eine gute Mutter. Es tat ihr immer wieder weh, daß Astrid so gar nichts aus sich zu machen verstand. Ihre einzige Tochter, die sich doch alles erlauben könnte, und dazu war sie doch ein sehr intelligentes Mädchen.
Vor einem Jahr hatte sie ihr Abitur glänzend bestanden, dann noch ein Jahr die Hotelfachschule besucht. Es war ihr ausdrücklicher Wunsch gewesen, denn sie wollte in den väterlichen Betrieben arbeiten. So richtig ernst genommen hatten ihre Eltern diesen Wunsch nie, aber dieses eine Mal hatte Astrid ihren Willen durchgesetzt.
In sie hineinschauen konnte man nicht. Während Melanie Kürten mit Astrid im Wartezimmer der Klinik saß, versuchte sie es, aber sie mußte wieder einmal feststellen, daß ihre Tochter ihr ein Rätsel war.
Sie hat mir Wolf weggenommen, dachte Astrid. So einfach war das für sie, und ich habe gedacht, sie sei meine Freundin.
So etwas durfte sie nicht denken! Ihr Vater schwebte in Lebensgefahr. Ihr Vater mußte ihr mehr bedeuten als Wolfgang Bender.
*
Karl Kürten war indessen schon wieder bei Bewußtsein, und gleich begehrte er wieder auf. Dr. Norden hatte das schon erwartet, als der Kranke die Augen aufschlug. Er kannte ihn, diesen Mann, der sich nicht unterkriegen lassen wollte, der nie aufgab. Und er mochte ihn, weil er wußte, daß sein Lebenswille stärker war als sein Herz.
»Was soll das bedeuten?« fragte Karl Kürten.
»Daß Sie unter einem Sauerstoffzelt liegen und die ärztlichen Anweisungen befolgen müssen«, erwiderte Dr. Norden trocken.
»Das können Sie nicht mit mir machen«, begehrte der Kranke auf.
»Sie dürfen jetzt auch nicht reden«, sagte Daniel Norden energisch. »Oder wollen Sie, daß mir der Vorwurf gemacht wird, ich hätte meine Pflichten versäumt?«
Damit konnte er ihn am ehesten zum Schweigen bringen. Karl Kürten war ein gerechtdenkender Mann, der keinem anderen Menschen Schwierigkeiten bereiten wollte.
Er hatte sein Leben lang gearbeitet und nicht auf seine Gesundheit geachtet. Er gönnte sich kaum einen Urlaub, und man mußte schon schweres Geschütz auffahren, um ihm klarzumachen, daß das Herz der Motor des Menschen war und ab und zu eben auch einer Überholung bedurfte.
»Hoffentlich regt Melanie sich nicht zu sehr auf«, sagte er, »und dann, Herr Doktor, kümmern Sie sich auch mal um meine Kleine.«
Das war innerhalb kurzer Zeit zum zweitenmal, daß ihn jemand dazu aufforderte. Zuerst dieses resolute Mädchen, dann der besorgte Vater.
»Werden Sie jetzt erst mal gesund«, sagte Dr. Norden.
»Das kommt nur vom Wetter«,
