Ein heikler Fall: Dr. Norden Bestseller – Neue Edition 29 – Arztroman
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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
Das Telefon klingelte, als Dr. Norden seine Praxis betrat. Er wunderte sich, dass Loni noch nicht da war, und ausnahmsweise warteten auch keine Patienten vor der Tür. Er nahm den Hörer ab und meldete sich. Eine aufgeregte Männerstimme tönte an sein Ohr. »Schnell, Herr Doktor, meine Frau, die Wehen …« »Ihr Name?«, fragte Dr. Norden überstürzt, da er die Stimme nicht kannte. »Lämmert, Birkenstraße sieben.« »Ich komme«, sagte Dr. Norden, und glücklicherweise kam da auch Loni angekeucht. »Die S-Bahn hatte zwanzig Minuten Verspätung«, sagte sie atemlos. »Es ist gut, dass Sie jetzt da sind, Loni, ich muss gleich wieder weg.« Er rief ihr noch die Adresse zu, damit sie ihn erreichen konnte, wenn es wieder einen Notfall gab. Lämmert? Den Namen kannte er nicht. Die Birkenstraße lag in der Kolonie, in der noch die kleinen Villen standen, die so anheimelnd waren.
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Buchvorschau
Ein heikler Fall - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller – Neue Edition
– 29 –
Ein heikler Fall
Patricia Vandenberg
Das Telefon klingelte, als Dr. Norden seine Praxis betrat. Er wunderte sich, dass Loni noch nicht da war, und ausnahmsweise warteten auch keine Patienten vor der Tür. Er nahm den Hörer ab und meldete sich. Eine aufgeregte Männerstimme tönte an sein Ohr. »Schnell, Herr Doktor, meine Frau, die Wehen …«
»Ihr Name?«, fragte Dr. Norden überstürzt, da er die Stimme nicht kannte.
»Lämmert, Birkenstraße sieben.«
»Ich komme«, sagte Dr. Norden, und glücklicherweise kam da auch Loni angekeucht.
»Die S-Bahn hatte zwanzig Minuten Verspätung«, sagte sie atemlos.
»Es ist gut, dass Sie jetzt da sind, Loni, ich muss gleich wieder weg.« Er rief ihr noch die Adresse zu, damit sie ihn erreichen konnte, wenn es wieder einen Notfall gab.
Lämmert? Den Namen kannte er nicht. Die Birkenstraße lag in der Kolonie, in der noch die kleinen Villen standen, die so anheimelnd waren. Er war schnell dort. Frisch getüncht war das Haus, und ein neuer Zaun umgab den Garten.
Ein kleines Mädchen stand an der Haustür. Sechs Jahre mochte es etwa sein.
»Sind Sie der Doktor?«, fragte es ängstlich.
»Ja, Dr. Norden.«
Da kam auch schon, aufgeregt, mit wirren Haaren und schweißbedecktem Gesicht, ein Mann.
»Es dürfte noch nicht so weit sein«, murmelte er. Dr. Norden eilte zu dem Zimmer, auf das Herr Lämmert deutete. Stöhnend lag die werdende Mutter im Bett.
Dr. Norden stellte jetzt keine Fragen, sondern untersuchte sie.
»Wir müssen Ihre Frau in die Klinik bringen«, sagte er.
»Nein, nein«, stöhnte Frau Lämmert.
Dr. Norden griff zum Telefon. Er wusste, dass er keine Zeit verstreichen lassen durfte. Er rief den Notarztwagen herbei.
»Es ist eine gute Klinik«, sagte er beruhigend. »Es muss sein.«
*
Für Dr. Hans-Georg Leitner hatte der Klinikalltag noch früher begonnen. Schon um sechs Uhr hatte er eine Entbindung gehabt. Da war alles glattgegangen. Im Fall von Frau Lämmert sah es ziemlich bedenklich aus. Die Herztöne des Kindes waren kaum noch zu vernehmen. Es lag Sauerstoffmangel vor.
Eine operative Entbindung war unvermeidbar. »Das Baby muss leben«, stammelte die junge Frau. »Ich darf Vreni nicht enttäuschen.«
Das war das Letzte, was sie sagen konnte, dann begann die Vollnarkose schon zu wirken, und gleich darauf lag sie auf dem Operationstisch.
»Übernimmst du die Anästhesie, Daniel?«, fragte Dr. Leitner. »Wir müssen ganz mäßig dosieren.« Schwester Dora bekam nur einen kurzen Blick zugeworfen. »Inkubator bereithalten.«
Er hoffte, dass sie ihn brauchen würden, obgleich die Chancen für das Kind gering schienen. Und für die junge Mutter waren sie auch nicht gerade gut.
Aber Dr. Leitner gab die Hoffnung nie auf. Als er dann das winzige Baby in den Händen hielt, ganz blau war es und gab kaum noch Lebenszeichen von sich, überließ er es Dr. Norden und bemühte sich um Frau Lämmert.
Für Dr. Norden war ein Baby, das in größter Lebensgefahr schwebte, auch nicht erstmalig, und er kämpfte, um das kleine Herz zum Schlagen zu bringen. Glücklicherweise war die Leitner-Klinik mittlerweile auf das Modernste ausgestattet, sodass man das Neugeborene, es war ein Junge, nicht erst noch transportieren musste, sonst hätte es wohl kaum eine Überlebenschance gehabt. Aber dann gab es quäkende Laute von sich, begann sich zaghaft zu rühren, konnte in den Inkubator gelegt und mit ausreichendem Sauerstoff versorgt werden.
Auch die junge Mutter brauchte Sauerstoff, und Blutkonserven mussten herbeigeschafft werden. Dr. Norden war froh, dass Herr Lämmert wenigstens fähig gewesen war, ihm die Blutgruppe seiner Frau zu nennen.
Aber dann war er schon selbst mit der kleinen Vreni an der Hand erschienen. Schwester Herta sagte Dr. Norden, dass Herr Lämmert ihn sprechen wolle.
Er hatte gerade an seine Patienten gedacht, die sich nun doch in seiner Praxis sammeln würden. Aber sie hatten nicht mal Zeit gehabt, die genauen Personalien aufzunehmen, und auch für Dr. Norden waren die Lämmerts völlig unbekannt. Ein paar Minuten musste sich Dr. Norden nun auch noch Zeit nehmen.
»Ich möchte Sie gern allein sprechen, Herr Doktor«, sagte Franz Lämmert, mit einem Blick auf das Kind.
»Geh doch mal ins Wartezimmer, da liegen Bilderbücher, Vreni«, sagte Dr. Norden. »Deine Mutti darfst du noch nicht besuchen.«
»Sie ist erst meine Mutti, wenn ich ein Brüderchen habe«, sagte Vreni.
»Das wollte ich Ihnen sagen, Herr Doktor«, murmelte Franz Lämmert. »Wir sind nicht verheiratet.«
»Weil meine richtige Mutti gestorben ist«, sagte Vreni. »Aber ich habe Tini lieb, wenn ich ein Brüderchen bekomme.«
Dr. Norden sah sich einmal vor einer unbekannten Situation, denn er mochte Vreni nicht sagen, dass sie bereits ein Brüderchen hatte. Er konnte es nicht sagen, weil er nicht wusste, ob das Kind überleben würde. Aber nun war ihm nichts wichtiger, als mit Franz Lämmert zu sprechen.
»Sehen Sie, die Dinge liegen so, Herr Doktor«, begann Franz Lämmert stockend, »Vrenis Mutter starb bei der Geburt unseres zweiten Kindes. Das ist jetzt drei Jahre her. Tini, sie heißt genau Martina Eggert, kam dann zu uns als Betreuerin für Vreni. Ich lernte sie lieben, weil sie so gut zu dem Kind war, aber heiraten wollte sie mich nicht, bevor sie nicht ein gesundes Kind zur Welt bringen würde. Vreni gab den Ausschlag. Sie wollte unbedingt ein Brüderchen.«
»Es ist ein Junge, Herr Lämmert, und vielleicht bringen wir ihn durch. Aber allzu viel Hoffnungen möchte ich Ihnen nicht machen. Deshalb habe ich auch nichts gesagt«, erklärte Dr. Norden.
»Und was ist mit Tini? Bitte, verstehen Sie mich, Herr Doktor, ich liebe Tini. Für mich ist sie kein Mutterersatz für Vreni. Das Haus in der Birkenstraße hat sie von ihren Eltern geerbt. Sie hätte sehr gut ohne uns leben können. Ich bin doch nur ein mittlerer Beamter, und sie hätte eine ganz andere Partie machen können. Ein Haus hätte ich ihr sobald nicht hinstellen können.«
»Nun beruhigen Sie sich, Herr Lämmert«, sagte Dr. Norden. »Es war gut, dass Sie mich so rasch gerufen haben. Ich verstehe nur nicht, warum Sie Ihre Frau nicht gleich in die Klinik brachten.«
»Weil sie eben nicht meine Frau ist. Tini wollte es nicht, weil es dann gleich jeder gewusst hätte. Sie wollte das Kind auf dem Land zur Welt bringen, und dort hätten wir dann auch geheiratet. Aber weil Hanna bei der Geburt des zweiten Kindes starb, wollte sie nicht vorher heiraten. Sie hat ihre eigenen Ansichten, auch wegen Vreni.«
»Ist das Kind so eigensinnig?«, fragte Dr. Norden.
»Sie will keine Mami, wenn sie kein Brüderchen bekommt. Sie hat wahrscheinlich die Vorstellung, dass Tini auch sterben könnte. Es ist alles schrecklich für mich.«
Da hat man mal wieder Fehler gemacht, dachte Dr. Norden. Fehler aus übergroßer Liebe.
»Ich werde mit Vreni sprechen«, sagte er.
»Ach, sie hängt sehr an Tini«, sagte Franz Lämmert. »Sie dürfen nicht denken, dass Vreni gegen sie ist. Aber leider haben meine Schwiegereltern, die Eltern meiner ersten Frau, da schwere Konflikte hineingebracht. Deshalb habe ich mich dann auch versetzen lassen und eingewilligt, in Tinis Haus zu ziehen.«
Das waren Probleme, die man nicht in ein paar Minuten erörtern konnte, und Dr. Norden musste auf die Uhr schauen. »Wir sprechen noch darüber, Herr Lämmert«, sagte er. »Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr. Sagen Sie Vreni, dass sie ein Brüderchen hat, aber dass sie für das kleine Kerlchen beten müsse. Ich weiß nicht, ob sie beten gelernt hat.«
»O ja, Tini hat immer mit ihr gebetet.«
*
Dr. Leitner konnte dann Franz Lämmert einigermaßen beruhigen. Die erste Krise hatte Martina überstanden. Auch Dr. Leitner hatte gehört, dass sie nicht verheiratet waren. Aber Franz Lämmert wollte auch amtlich als Vater des kleinen Kindes gelten, das auf den Namen Martin getauft werden sollte.
Und nachdem Franz Lämmert ein paar Minuten am Bett seiner Frau geweilt hatte, hatte er auch den Mut, mit Vreni zu sprechen.
»Du hast ein Brüderchen, Vreni, aber es ist zu früh geboren, und du darfst es jetzt noch nicht sehen«, sagte er.
»Und warum darf ich nicht zu Tini?«, fragte Vreni. »Sie hat gesagt, dass sie zu Hause bleibt, damit ich mein Brüderchen gleich sehen darf und auch bei ihr sein darf.«
»Es kommt manchmal eben anders, als man plant«, sagte Franz Lämmert. »Tini hatte sich das alles so ausgedacht.«
»Aber die Großeltern wollten nicht, dass ich ein Brüderchen bekomme«, sagte Vreni, »und sie wollten nicht, dass Tini meine Mutti ist. Jetzt sind wir doch allein, Vati, und wir haben viel Platz in Tinis Haus. Aber das wollten sie auch nicht, dass wir ein Haus haben und nicht bloß eine Wohnung. Ich denke mir das schon. So klein bin ich auch nicht mehr.«
»Wir müssen beten für Tini und das Brüderchen, Vreni«, sagte Franz Lämmert heiser …
»Ich bete doch schon dauernd«, sagte Vreni. »Schau doch, dass ich die Hände gefaltet habe. Tini ist doch meine Mutti. Ich will keine andere. Aber die Großeltern sollen es auch wissen, dass sie meine Mutti ist. Warum sagst du es ihnen nicht?«
Warum habe ich es nicht gesagt und nicht getan, dachte er. Wir hätten vorher heiraten sollen, aber Tini wollte ja nicht. Und nun hatte er nur noch Angst um sie.
»Es ist gut, dass Mutti in der schönen Klinik ist«, sagte da Vreni. »Was hätten wir denn zu Hause gemacht?«
»Ja, was hätten
