Der Tolz, an dem das Herz zerbricht: Dr. Norden Bestseller – Neue Edition 7 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
Pfingsten stand vor der Tür. Die große Reisewelle setzte ein. Strahlender Sonnenschein und schon hochsommerliche Wärme lockten viele Städter in die Ferne oder wenigstens ins Grüne. Fee Norden seufzte abgrundtief, als sie den Stadtanzeiger las. »Du hast es schwer, mein Schatz«, scherzte Dr. Daniel Norden. »Was empört dich?« »Man soll es einfach nicht für möglich halten«, sagte Fee unwillig. »Zwölf Ärzte machen Urlaub, und ich sehe schon kommen, dass wir keine gemütliche Stunde über die Feiertage haben.« »Nächstes Jahr machen wir auch Urlaub über Pfingsten«, versprach Daniel. »Es war nicht vorauszusehen, dass das Wetter so schön und beständig bleiben würde. Seit Jahren haben wir das nicht erlebt. Aber Vergnügen würde es uns wohl auch nicht bereiten, uns dieser Völkerwanderung anzuschließen. Wenn alle Welt unterwegs ist, wird es hier wohl nicht gar so viel zu tun geben.« Er gab sich optimistisch, aber insgeheim fürchtete er sich doch auch ein bisschen, dass vor allem Unfälle ihn beanspruchen könnten. Fee Norden war nicht die einzige Frau, der die bevorstehenden Feiertage Sorgen bereiteten. Annette Bauer erging es ebenso, denn sie besaßen eine Tankstelle, und da ging es jetzt schon hoch her.
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Buchvorschau
Der Tolz, an dem das Herz zerbricht - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller – Neue Edition
– 7 –
Der Tolz, an dem das Herz zerbricht
Patricia Vandenberg
Pfingsten stand vor der Tür. Die große Reisewelle setzte ein. Strahlender Sonnenschein und schon hochsommerliche Wärme lockten viele Städter in die Ferne oder wenigstens ins Grüne.
Fee Norden seufzte abgrundtief, als sie den Stadtanzeiger las.
»Du hast es schwer, mein Schatz«, scherzte Dr. Daniel Norden. »Was empört dich?«
»Man soll es einfach nicht für möglich halten«, sagte Fee unwillig. »Zwölf Ärzte machen Urlaub, und ich sehe schon kommen, dass wir keine gemütliche Stunde über die Feiertage haben.«
»Nächstes Jahr machen wir auch Urlaub über Pfingsten«, versprach Daniel. »Es war nicht vorauszusehen, dass das Wetter so schön und beständig bleiben würde. Seit Jahren haben wir das nicht erlebt. Aber Vergnügen würde es uns wohl auch nicht bereiten, uns dieser Völkerwanderung anzuschließen. Wenn alle Welt unterwegs ist, wird es hier wohl nicht gar so viel zu tun geben.«
Er gab sich optimistisch, aber insgeheim fürchtete er sich doch auch ein bisschen, dass vor allem Unfälle ihn beanspruchen könnten.
Fee Norden war nicht die einzige Frau, der die bevorstehenden Feiertage Sorgen bereiteten. Annette Bauer erging es ebenso, denn sie besaßen eine Tankstelle, und da ging es jetzt schon hoch her. Freilich hatte ihnen die außerordentlich günstige Lage im Laufe der Jahre viele Vorteile eingebracht, einen gesunden Wohlstand, aber auch ebenso wenig Freizeit. Zudem ging es der hübschen Frau Bauer schon einige Tage gar nicht gut. Annette ließ es sich nicht anmerken. Es sind die beginnenden Wechseljahre, tröstete sie sich selbst. Wenn der ganze Trubel vorbei ist, werde ich mal wieder zu Dr. Norden gehen.
Annette Bauer war vierundvierzig und seit zweiundzwanzig Jahren mit ihrem Ferdl verheiratet, und so lange gab es auch schon diese Tankstelle. Zuerst war sie freilich nicht so groß und so modern gewesen. Damals hatte der Vorort auch nur ein Drittel seiner jetzigen Einwohnerzahl, und es gab auch entsprechend weniger Autos. Sie hatten bescheiden angefangen.
Dorthe, ein bildhübsches Mädchen, war gerade zwanzig Jahre geworden. Sie studierte schon im zweiten Semester Betriebswirtschaft. Florian war sechzehn, ging aufs Gymnasium und wollte Ingenieur werden, aber am liebsten Autorennen fahren. Annette hoffte, dass ihm das noch vergehen würde.
Ferdinand Bauer sah man es nicht an, dass er in zwei Jahren fünfzig wurde. Er war groß und breitschultrig und konnte heute noch seine zierliche Frau in die Luft stemmen. Sie führten eine glückliche Ehe, obwohl Annette vor vielen Jahren nicht geglaubt hatte, dass sie einmal so glücklich werden würde.
»Nimm dir doch wenigstens zum Essen Zeit, Ferdl«, mahnte Annette fürsorglich.
»Ich kann doch Maxl und Dorthe nicht so lange allein lassen, Netty. Das Dirndl wird zudem dauernd angequatscht.«
»Dorthe kann sich ihrer Haut schon wehren«, meinte Annette, »du isst deinen Teller leer, darauf bestehe ich. Vor zehn Uhr kommst du heute Abend wieder nicht heim. Ich kenne das schon.«
Seine Frau wollte er nicht kränken. In all den Jahren hatte sie nie ein gereiztes Wort von ihm gehört. Er konnte noch so mit Arbeit überlastet sein, und sich über manches noch so sehr ärgern, an Annette ließ er es nie aus.
»Wo steckt der Flori heute nur wieder?«, fragte er nur unwillig. »Er könnte dir ein bisschen zur Hand gehen. Dorthe scheut sich ja auch nicht, anzupacken.«
»Er hat doch noch Schule, Ferdl, und bis er heimkommt aus der Stadt dauert es halt ein bissel.«
Annette wusste genau, dass Flori herumbummelte, jetzt vielleicht in einer Eisdiele hockte, aber sie war eine nachsichtige Mutter, und sie wollte nicht, dass sich Ferdl über den Schlingel aufregte, der jetzt ein wenig in den Flegeljahren steckte.
*
Dorthe und der Mechaniker Maxl Greif versuchten des Ansturmes Herr zu werden. Manche Kunden waren ja geduldig, aber es gab auch andere, bei denen alles blitzgeschwind gehen sollte. Maxl grollte dann schon mal in sich hinein, aber Dorthe blieb geduldig und freundlich. Ihr hatte es immer Spaß gemacht, hier auszuhelfen. Sie studierte gern die Menschen und ihre Reaktionen. Sie befasste sich neben ihrem Studium auch mit Psychologie.
Von der Figur her so zierlich wie ihre Mutter, war sie ein sehr energisches, blitzgescheites Persönchen und dazu wirklich bildhübsch. Da konnte es sich mancher Autofahrer nicht verkneifen, einen Flirt anzufangen.
Bei Dorthe Bauer kam man da nicht an. Wie ihre Mutter es sagte, sie verstand es, sich ihrer Haut zu wehren. Aufsteigenden Ärger schluckte sie herunter.
Über den jungen Mann im blaumetallicfarbigen Sportwagen brauchte sie sich nicht zu ärgern. Sie wunderte sich nur ein bisschen, dass er eine schier übermäßige Geduld an den Tag legte.
Aber Rolf Valentin hatte es nicht eilig, seit er dieses bezaubernde Mädchen gesehen hatte. Ein Blick hatte genügt, und er war völlig fasziniert. Er war rein zufällig an dieser Tankstelle gelandet, auf dem Wege zu einem Höflichkeitsbesuch, zu dem er von seinen Eltern veranlasst worden war. Er wusste, dass ein sehr verwöhntes Mädchen und deren Eltern auf seinen Besuch warteten, aber ihn, war das jetzt völlig gleichgültig. Rolf Valentin hatte sich zum ersten Mal richtig verliebt. Endlich wurde es hier etwas ruhiger. Dorthe blickte zu ihm herüber, der sich nicht in die Schlange eingereiht hatte.
»Jetzt wären Sie aber an der Reihe«, sagte sie freundlich. »Oder fehlt Ihrem Wagen etwas?«
»Nein, mir fehlt etwas«, erwiderte er stockend.
»Ist Ihnen nicht gut?«, fragte sie erschrocken. »Aber das hätten Sie doch sagen können. Was fehlt Ihnen?«
»Sie«, erwiderte er leise.
Es war Dorthe selbst nicht geheuer, aber ihm vermochte sie keine abweisende Antwort zu geben.
»Sie sehen, dass ich viel zu tun habe«, sagte sie verlegen.
Er war ausgestiegen, überragte sie fast um Haupteslänge. Er trug einen eleganten grauen Anzug mit Nadelstreifen von erstklassigem Schnitt. Auch dafür hatte Dorthe einen Blick.
»Möchten Sie tanken?«, fragte sie zögernd.
»Ja, bitte voll. Aber ich kann das allein machen.«
»Sie machen sich schmutzig, ich bin es schon.« Sie blies sich eine kecke Locke aus der Stirn. Die Sonne setzte goldene Lichter in ihr braunes Haar, und in ihren topasfarbenen Augen tanzten ebenfalls goldene Fünkchen. Er betrachtete sie hingerissen, und Dorthe wurde es heiß und kalt unter seinem Blick.
»Ich möchte Sie wiedersehen«, sagte er leise, »bitte.«
»Wir haben über die Feiertage geöffnet«, erwiderte sie mit einem schelmischen Lächeln.
»Keine Freistunde, auch abends nicht? Warum lassen Sie sich so ausnützen?«
»Ich lasse mich nicht ausnützen, die Tankstelle gehört uns, und da kommt auch schon mein Vater. Er hat es nicht gern, wenn ich angesprochen werde.«
»Ich komme wieder«, sagte er, »heute Abend.«
Dann gestattete er sich noch einen kurzen, diskreten Blick zu Ferdinand Bauer und fuhr davon.
»Neuestes Modell, sechzigtausend kostet der«, sagte Ferdinand Bauer. »Lass dich davon nicht bestechen, Häschen.«
Er nannte seine Tochter Häschen. Er liebte sie über alles, aber selbst wenn er sich Gedanken machte, konnte er nicht streng sein. Sie hatte ihn bisher nie enttäuscht. Er war stolz auf seine kluge Tochter.
»Von einem Auto, und wenn es eine Million kosten würde, ließe ich mich bestimmt nicht bestechen, Paps«, lachte Dorthe. Aber sie dachte an seinen zärtlichen Blick, an dieses Lächeln, und ein Kribbeln lief über ihre Haut.
*
Rolf Valentin hatte nicht die geringste Lust, den Besuch zu machen, aber er war ein höflicher junger Mann und rief von der nächsten Telefonzelle bei den Bruckmanns an.
Da meldete sich das Hausmädchen, und als er seinen Namen nannte, konnte er die Ausrede gar nicht mehr hervorbringen, dass er eine Panne hätte.
»Herr Bruckmann hat eben einen Herzanfall bekommen«, stotterte das Hausmädchen und legte wieder auf.
Dr. Daniel Norden war indessen schon auf dem Wege zu Bruckmanns prachtvoller Villa. Bei einem Notruf musste alles andere zurückstehen.
Paul Bruckmann hatte ein krankes Herz, und die Hitze mochte das ihre dazu beigetragen haben, dass es wieder einmal zu einem Anfall gekommen war.
Dr. Norden konnte nicht ahnen, dass es einen anderen Grund hatte, als er die Villa betrat. Margot Bruckmann war kreidebleich.
»Mein Mann stirbt«, stöhnte sie.
Tatsächlich sah es schlimm aus. Das war ein Infarkt. Hier konnte man nicht viel machen. Dr. Norden rief den Sanitätswagen. Mit Blaulicht und Martinshorn wurde der Schwerkranke in die Behnisch-Klinik gefahren. Dr. Norden fuhr mit seinem Wagen voraus.
Margot Bruckmann ging zum Zimmer ihrer Tochter. Sylvia stand am Fenster. Sie rührte sich nicht.
»Das hast du nun davon«, sagte Margot mit bitterem Vorwurf. »Wer weiß, ob dein Vater diesen Infarkt übersteht.«
Margot war die zweite Frau Bruckmann. Seit zehn Jahren mit dem Bankier verheiratet, nur zwölf Jahre älter als Sylvia.
»Vater hat schon lange mit dem Herzen zu tun«, sagte Sylvia tonlos. »Ich konnte nicht ahnen, dass er sich so aufregen würde. Schließlich ist Jörg von Lautern auch wer, und ich lasse mich nicht zu einer Ehe mit Rolf zwingen. Ich verstehe nicht, dass sich heutzutage die Eltern noch einmischen müssen.«
»Verarmter Adel«, stieß Margot gereizt hervor, »und hinter Rolf Valentin stehen Millionen.«
»Haben wir die nötig?«, fragte Sylvia beherrscht. »Bei dir hat Vater doch auch nicht nach Geld gefragt.« Diesen Hieb konnte sie sich nicht verkneifen.
»Ich habe keine Lust, mit dir zu streiten. Wenn es dich unberührt lässt, dass dein Vater mit dem Tode ringt, mich nicht.«
»Er hätte längst eine Kur machen müssen, wie Dr. Norden immer wieder betont hat«, sagte Sylvia. »Aber es musste ja wieder mal eine Weltreise sein. Ich hetze ihn nicht herum.Und ich lasse mir nicht alle Schuld zuschieben.«
»Paul
