Sie musste ihr Kind verschweigen: Dr. Norden Bestseller – Neue Edition 33 – Arztroman
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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
Mit düsterer Miene studierte Dr. Daniel Norden den Untersuchungsbefund seines Patienten Bernd Bongert, als Lonis Stimme aus der Sprechanlage tönte. »Frau Möllner ist gekommen, Chef.« Seine Miene hellte sich auf, als das junge Mädchen eintrat. »Die Angela«, rief er erfreut aus, »eine richtige junge Dame ist sie geworden. Wie lange habe ich Sie denn schon nicht mehr gesehen?« »Ist erst ein Jahr her, aber da kann sich viel ändern«, erwiderte Angela Möllner lachend. »Aus Kindern werden Leute.« »Und aus Mädchen werden Bräute, sagte man«, fuhr Dr. Norden fort. Angela errötete. »So weit ist es noch nicht gediehen. Papa würde mir auch den Marsch blasen.« Da war so ein Unterton, der ihn stutzig machte, aber Angela fuhr gleich fort: »Es war mühsam genug, ihm die Zustimmung abzuringen, dass ich die Hotelfachschule besuchen durfte.« »Gefällt es Ihnen dort?«, fragte Dr. Norden.
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Sie musste ihr Kind verschweigen - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller – Neue Edition
– 33 –
Sie musste ihr Kind verschweigen
Patricia Vandenberg
Mit düsterer Miene studierte Dr. Daniel Norden den Untersuchungsbefund seines Patienten Bernd Bongert, als Lonis Stimme aus der Sprechanlage tönte. »Frau Möllner ist gekommen, Chef.«
Seine Miene hellte sich auf, als das junge Mädchen eintrat. »Die Angela«, rief er erfreut aus, »eine richtige junge Dame ist sie geworden. Wie lange habe ich Sie denn schon nicht mehr gesehen?«
»Ist erst ein Jahr her, aber da kann sich viel ändern«, erwiderte Angela Möllner lachend. »Aus Kindern werden Leute.«
»Und aus Mädchen werden Bräute, sagte man«, fuhr Dr. Norden fort.
Angela errötete. »So weit ist es noch nicht gediehen. Papa würde mir auch den Marsch blasen.«
Da war so ein Unterton, der ihn stutzig machte, aber Angela fuhr gleich fort: »Es war mühsam genug, ihm die Zustimmung abzuringen, dass ich die Hotelfachschule besuchen durfte.«
»Gefällt es Ihnen dort?«, fragte Dr. Norden.
»Ja, sehr gut. Jetzt sind Ferien, und in einem Jahr bin ich fertig.«
»So schnell vergeht die Zeit«, sagte Dr. Norden nachdenklich. Er sah immer noch das magere kleine Mädchen vor sich, das seinen Eltern gesundheitlich viel Sorgen bereitet hatte und dann auch dementsprechend verhätschelt worden war.
Jetzt war Angela aufgeblüht, reizend anzuschauen. Blondes Haar schmiegte sich um ihr ovales Gesicht, das von leuchtenden graublauen Augen beherrscht wurde. Ja, Angela Möllner war ein sehr hübsches Mädchen geworden, und unwillkürlich musste Dr. Norden denken, dass eine Frau erst durch die Liebe schön wurde.
»Krank schauen Sie nicht aus«, stellte er fest. »Was also führt Sie zu mir?«
»Es ist wegen dieses Muttermals, Herr Dr. Norden.« Sie deutete auf das dunkle Fleckchen, das sich dicht neben ihrer Halsschlagader befand. »Es wird so viel davon geredet, dass solche Dinger bösartig werden können.«
»Es wird sehr viel Unsinn geredet«, sagte er.
»Aber eine Freundin von mir hatte eins am Arm, und das hat sie sich aufgerissen. Dann ist es herausoperiert worden, und es wurde festgestellt, dass es ein Tumor war.«
»Das sah ganz sicher anders aus«, meinte er. »Wir wollen mal ganz ernsthaft darüber sprechen, Frau Möllner.«
»Sie können ruhig weiter Angela zu mir sagen, dann fällt es mir leichter«, sagte sie leise. »Man macht sich doch Gedanken.«
»Gewiss, und das ist auch nicht von Übel, wenn man mit einem Arzt darüber spricht und nicht mit irgendwelchen Pessimisten, die alles gleich ganz schwarz sehen. Solange ich Sie kenne, hat sich Ihr Pünktchen nicht verändert. Also besteht gar kein Grund, es herauszuschneiden. Es sieht doch niedlich aus.«
»Das sagt Anderl auch«, entfuhr es ihr, »und deshalb nennt er mich ja auch Pünktchen.« Heiße Glut schlug ihr darauf in die Wangen. »Aber sagen Sie das nicht meinem Vater. Er sieht rot, wenn ich von Anderl rede. Er ist jetzt sowieso so reizbar. Mutti hat es auch nicht leicht. Papa bildet sich doch partout ein, dass ich den Bongert heiraten soll.«
Dr. Norden zuckte leicht zusammen. »Aber der ist doch fast doppelt so alt wie Sie«, sagte er hastig.
»Aber stinkreich«, platzte sie heraus, »und das allein zählt für meinen Vater. Ich habe ja nichts gegen Bongert. Er ist ein netter Mensch, aber heiraten will ich ihn doch nicht.« Sie geriet ins Stocken. »Mutti hat mir gesagt, dass er ziemlich krank war und dass Sie ihn behandelt haben. Na ja, ich habe gedacht, dass Sie vielleicht herausbringen könnten, ob er wirklich scharf darauf ist, mich zu heiraten, oder ob Papa sich dies nur einbildet.«
Das war es also, es war kein Zufall, dass Angela ausgerechnet jetzt zu ihm kam, und das Muttermal war auch nur ein Vorwand gewesen. Aber ganz so war es nicht, wie Angela dann gleich zu verstehen gab.
»Nicht, dass Sie meinen, ich mache mir wegen des Muttermals keine Gedanken«, sagte sie nämlich schnell, »aber bei dieser Gelegenheit wollte ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wie man so schön sagt.«
Dr. Norden überlegte. »Also, was das Muttermal betrifft, machen Sie sich bitte keine Sorgen, Angela, und was Herrn Bongert anbetrifft, würde ich mir auch nicht allzu viel Gedanken machen. So weit ich ihn kennenlernte, glaube ich nicht, dass er überhaupt an Heirat denkt. Ich denke, dass ich damit meine Schweigepflicht nicht gefährde. Es mag wirklich nur ein Wunschgedanke Ihres Vaters sein. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.«
»Es erleichtert mich dennoch«, sagte Angela aufatmend. »Herzlichen Dank, Herr Dr. Norden. Dafür verrate ich Ihnen auch, dass ich den Anderl narrisch gernhabe und nur ihn heiraten würde, aber zuerst muss er sich eine Existenz gründen, und Papa hat eben hochfliegende Pläne, seit mein Bruder eine Adlige geheiratet hat. Ich mag Marina sehr gern, aber wenn man ein ›von‹ vor dem Namen hat, scheint es keine Rolle zu spielen, wenn man kein Geld hat.«
Das klang doch ziemlich aggressiv.
»Ihr Anderl hat also kein Geld«, sagte Dr. Norden sanft.
»Noch nicht, aber er schafft es auch so.«
»Und Ihr Bruder ist doch recht glücklich mit seiner Frau«, sagte Dr. Norden.
»Natürlich sind sie glücklich, und ich vergönn’s ihnen ja auch, aber mir soll man es auch vergönnen, dass ich glücklich bin.«
»Man braucht aber nichts zu überstürzen, Angela. Sie sind doch noch sehr jung, grad erst achtzehn.«
»Aber ich bin mündig und kann tun, was ich will, und das werde ich auch tun. Anderl ist ein anständiger Bursche und wird es weit bringen, davon bin ich überzeugt.«
»Davon könnte er doch auch Ihren Vater überzeugen«, versuchte Dr. Norden diplomatisch einzulenken.
»Eins sollten Sie wissen, Herr Dr. Norden, wenn Papa sich mal etwas in denn Kopf gesetzt hat, will er es auch ausführen. Und der Anderl ist kein Kriecher. Der hat Charakter.«
Hoffentlich, dachte Dr. Norden, als Angela dann ging. Wie viel Illusionen hatte man doch mit achtzehn Jahren, und manchmal blieb nichts. Es tat ihm leid, dass ihm keine Möglichkeit gegeben war, diesem netten Mädchen weiterzuhelfen, aber er konnte sich nicht in Privatangelegenheiten einmischen. Das war nun wirklich nicht seine Aufgabe. Die Möllners waren seine Patienten, ebenso wie Bernd Bongert und seine Mutter. Und er kannte diesen Anderl nicht, dem Angela Möllner anscheinend ihr Herz geschenkt hatte.
*
Mit ihm traf sich Angela dann in einem kleinen Restaurant zum Mittagessen.
Er war ein großer, breitschultriger, gut aussehender junger Mann, höchstens Anfang Zwanzig. Er küsste Angela unbekümmert auf die Wange, als sie an seinen Tisch trat.
»Vorsicht, Anderl, es könnten Leute da sein, die mich kennen«, sagte sie.
»Und wenn schon«, meinte er unbekümmert. »Wir gehören doch zusammen, Angi. Ich habe keine Angst vor deinen Eltern. Lass mich mit ihnen reden. Ich werde ihnen klarlegen, was ich mir vorstelle. Sie brauchen nicht bange sein, dass ich nicht für dich sorgen kann.«
»Es würde nur ein schreckliches Fiasko geben, Anderl«, sagte sie. »Es ist besser, wenn wir noch warten. Du willst deine Tante Anna doch auch nicht enttäuschen.«
Ein Schatten fiel über sein Gesicht. »Lassen wir das jetzt, Angi«, sagte er leise. »Jetzt fahren wir erst einmal in den Süden, und danach stelle ich dich meiner Tante Anna vor. Sie wird begeistert von dir sein, davon bin ich überzeugt.«
»Wenn du meinst«, sagte sie schelmisch. »Jedenfalls habe ich Papa die Erlaubnis abgerungen, ein paar Tage nach Frankreich fahren zu können, um Miriam zu besuchen. Und Dr. Norden hat mir ausgeredet, dass mein Muttermal bösartig sein könnte.«
»Das habe ich doch auch gesagt. Es ist süß, Pünktchen.«
»Du musst es ja wissen, wenn du es dauernd küsst«, sagte sie lächelnd. »Machen wir uns das Leben nicht schwerer als es ist, Anderl. Ich fahre also mit dem Zug bis Ventimiglia, und du holst mich dort ab. Miriam ruft heute Abend meine Eltern an, damit sie ja beruhigt sind. Wir haben eine herrliche Woche vor uns und können alles bereden, wenn wir Abstand haben.«
»Mir wäre es lieber, wenn ich vorher mit deinem Vater sprechen könnte, Angi«, sagte er.
»Das wäre jetzt der ungeeignetste Zeitpunkt, Anderl. Wenn er erfährt, dass wir uns auf der Hotelfachschule kennengelernt haben, dass du erst deine Lehre als Koch abgeschlossen hast und es doch noch einige Zeit dauern wird, bis du Hotelbesitzer bist, geht er auf wie ein Pfannkuchen. Wir sollten wirklich nichts überstürzen, das hat Dr. Norden auch gesagt.«
»Und der predigt dir wohl das Evangelium«, brummte Anderl.
»Er ist der klügste Mann, den ich kenne«, sagte Angela ernsthaft. »Er hat mir immer geholfen, als ich noch ein unbedarftes Mädchen war. Meine Eltern hätten mich in Watte gepackt, wenn er nicht so streng mit ihnen gewesen wäre. Auf ihn kann ich mich verlassen. Es bleibt also dabei. Du fährst zu deiner Tante Anna, und in drei Tagen treffen wir uns in Ventimiglia.«
»Kann ich mich auf dich verlassen, Angi?«, fragte er.
»Wenn ich dich nun so fragen würde, was würdest du erwidern?«, fragte sie.
»Du solltest doch wissen, dass du dich auf mich immer verlassen kannst.«
»Und du solltest es auch wissen, sonst hat alles keinen Sinn«, erwiderte sie.
»Mir gefällt das Versteckspielen nicht. Ich habe manchmal das Gefühl, dass du dich schämst, mich deinen Eltern vorzustellen«, sagte er, »weil ich ein Bauernbub bin.«
»Red nicht solchen Unsinn! Ich will nur keinen Widerstand erzeugen. Du bist zweiundzwanzig, und ich bin gerade achtzehn. Ich habe durchgesetzt, dass ich zur Hotelfachschule gehen durfte, und wenn ich
