Was sie beide verband: Dr. Norden Gold 47 – Arztroman
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Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
Mit flammenden Augen stand Miriam Morris vor ihrem Bruder André, und ihre Stimme vibrierte, als sie nach einem ganz tiefen Atemzug ihre Vorwürfe fortsetzte. »Ich habe es dir schon mal gesagt, André, die Spielchen, die du mit den Frauen treibst, werden eines nicht mehr fernen Tages höllischer Ernst werden. Deine Abschiedsmethode, wenn du die Nase voll hast, wird zumindest bei Valerie nichts fruchten. Wie es scheint, hat sie auch schon ein Druckmittel, um dich zum Standesamt zu bringen.« André lächelte spöttisch. »Was denn für ein Druckmittel?« »Sie war bei Dr. Leitner, ich habe sie gesehen.« »Und wer ist Dr. Leitner, bitte schön?« »Ein Gynäkologe.« Seine Augenbrauen schoben sich zusammen. »Und was machst du bei einem Gynäkologen?« »Ich war zur Vorsorgeuntersuchung, die soll man auch machen lassen, wenn man erst Mitte zwanzig ist«, erwiderte sie gereizt. »Nun, Valerie kann doch auch zu so einer Vorsorgeuntersuchung gewesen sein«, meinte er lässig. »Sie ist ja auch erst fünfundzwanzig. Spiel dich nicht gleich so auf. Ich brauche kein Kindermädchen, das auf mich aufpaßt, Miriam.
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Buchvorschau
Was sie beide verband - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Gold
– 47 –
Was sie beide verband
Patricia Vandenberg
Mit flammenden Augen stand Miriam Morris vor ihrem Bruder André, und ihre Stimme vibrierte, als sie nach einem ganz tiefen Atemzug ihre Vorwürfe fortsetzte.
»Ich habe es dir schon mal gesagt, André, die Spielchen, die du mit den Frauen treibst, werden eines nicht mehr fernen Tages höllischer Ernst werden. Deine Abschiedsmethode, wenn du die Nase voll hast, wird zumindest bei Valerie nichts fruchten. Wie es scheint, hat sie auch schon ein Druckmittel, um dich zum Standesamt zu bringen.«
André lächelte spöttisch. »Was denn für ein Druckmittel?«
»Sie war bei Dr. Leitner, ich habe sie gesehen.«
»Und wer ist Dr. Leitner, bitte schön?«
»Ein Gynäkologe.«
Seine Augenbrauen schoben sich zusammen. »Und was machst du bei einem Gynäkologen?«
»Ich war zur Vorsorgeuntersuchung, die soll man auch machen lassen, wenn man erst Mitte zwanzig ist«, erwiderte sie gereizt.
»Nun, Valerie kann doch auch zu so einer Vorsorgeuntersuchung gewesen sein«, meinte er lässig. »Sie ist ja auch erst fünfundzwanzig. Spiel dich nicht gleich so auf. Ich brauche kein Kindermädchen, das auf mich aufpaßt, Miriam. Du solltest heiraten und dir selber Kinder anschaffen.«
»Das werde ich auch tun, und dann kannst du sehen, wie du hier allein zurechtkommst. Aber ich werde dir noch etwas sagen. Valerie wurde von ihrer Busenfreundin Stella abgeholt, und ganz zufällig hörte ich auch, was sie freudestrahlend zu ihr sagte.«
»Ganz zufällig«, spottete An-dré.
»Dir wird der Spott schon noch vergehen. Sie sagte nämlich. Es hat geklappt, jetzt kommt André mir nicht mehr aus.«
André wurde blaß.
Richtig entsetzt blickte er jetzt Miriam an. »Das kann sie doch nicht mit mir machen«, stieß er hervor.
»Es geht noch weiter, du Narr. Sie ist als Frau Morris erschienen.«
»Nein.«
»Doch, und ihre Freundin Stella fragte sie recht anzüglich, was denn der liebe Lutz zu dieser Neuigkeit sagen würde.«
André rang nach Luft und suchte nach Worten. »Sag, daß das nicht wahr ist, Miriam. Du wolltest mich doch nur erschrecken.«
»Das liegt mir fern. Anscheinend hat sich mal eine gefunden, die dich richtig aufs Kreuz gelegt hat. Und ich gönne es dir. Du hast es nicht anders verdient.«
»Jetzt hör doch mal mit diesen Angriffen auf, Miriam. Es war doch schon aus mit Valerie.«
»Hast du gemeint, aber das dikke Ende kommt nach. Nun sieh zu, wie du dich aus dieser Affäre rettest. Du wirst dich hart tun, sie ist ein raffiniertes Luder.«
Es war ein hartes Wort, und solche war er von seiner Schwester nicht gewöhnt. Miriam war noch jung, aber sie war trotzdem eine vollendete junge Dame. Auch dieser Zornausbruch paßte nicht zu ihr. Aber ihm wurde klar, daß es ernst wurde für ihn.
»Sie hat sich also als Frau Morris ausgegeben«, sagte er tonlos, »nun, der Sache werden wir mal nachgehen, Schwesterchen. Wenn du jetzt auch noch so wütend auf mich bist, ich bin dir sehr dankbar für die Moralpredigt.«
»Warum bist du nur so flatterhaft, André?« fragte Miriam traurig. »Ich wäre so froh, wenn du eine Frau finden würdest.«
»Hör auf, ich hatte sie gefunden, aber es war mir nicht vergönnt, sie zu behalten. Ich habe Francesca geliebt, das solltest du doch wissen. Warum mußte sie sterben? Kannst du mir das sagen?«
Miriam schloß die Augen. Jetzt spürte sie den Schmerz in seiner Stimme, sie war auch gleich zornig auf sich, weil sie Francesca vergessen hatte, die schöne, zarte Francesca, die André hatte heiraten wollen. Das Aufgebot war schon bestellt, als sich herausstellte, daß sie an Leukämie litt.
Es lag acht Jahre zurück, aber nun wußte sie, daß André immer noch litt, und daß er bei anderen Frauen Vergessen suchte und es doch nicht fand.
»Es tut mir leid, Bruder«, sagte sie leise. »Ich hoffe, daß du aus diesem Dilemma einen Ausweg findest.«
»Worauf du dich verlassen kannst«, erwiderte er. »Und was ist mit deiner Drohung? Darf ich wenigstens wissen, welchen Mann du dir zum Heiraten ausgesucht hast?«
»Eigentlich müßtest du es längst wissen«, sagte sie. »Für mich gab es doch nie einen anderen Mann als Toni.«
»Toni? Du willst Toni Weinzierl heiraten?«
»Stört dich sein Name?« fragte sie anzüglich.
»Toni ist ein Bauer.«
»Und gerade das gefällt mir. Er ist übrigens ein reicher Bauer, falls das für dich wichtig ist. Für mich ist wichtig, daß er ein guter, ehrlicher Mensch ist und ich ihn liebe. Und was das universelle Wissen anbelangt, dürftest du dich ganz schön anstrengen, um Schritt mit ihm halten zu können.«
»Ich habe ja nichts gegen Toni, aber wenn ich bedenke, was du für Chancen hättest…«
»Hör doch damit auf, die sind alle nicht viel besser als du. Lutz Perkin war auch mal hinter mir her, aber er landete in Valeries Bett. Und leider hat er nicht soviel Geld, wie er ausgibt, dahinter wird sie wohl gekommen sein, um jetzt dich an die Angel legen zu wollen.«
»Du drehst ganz schön auf, Miriam«, sagte André.
»Anders ist dir doch nicht beizukommen«, konterte sie.
Er legte seine Hand auf ihre Schulter. »Hast ja recht, Kleine«, erwiderte er heiser. »Ich habe jetzt zu tun. Ich muß mich auch mal um meine Geschäfte kümmern.«
»Da hast du ja glücklicherweise alles im Griff«, stellte sie fest. »Organisieren kannst du sehr gut, das muß man dir lassen.«
»Das hab’ ich von Papa gelernt, meine liebe Miriam. Und ich verspreche dir, daß du nicht mittellos in die Ehe gehen wirst.«
»Und wenn ich dir nun sage, daß Toni nur mich will und keinen müden Euro sonst?«
»Ihm nehme ich das sogar ab. Beruhigt und wieder versöhnt?«
»Beruhigt schon, versöhnt noch nicht. Und ich werde Valerie auch ablehnen, wenn du sie heiraten mußt.«
»Ich muß überhaupt nichts, damit das klar ist«, erwiderte er.
*
Die André Morris-Geschäfte waren international bekannt. In München gab es zwei, in Paris, London, Kopenhagen und Stockholm je eines. Exclusive Mode mit allem Zubehör wurde angeboten und verkauft. Die Fabrik befand sich außerhalb von München. Dort hatte Großvater Morris ganz bescheiden mit Konfektion für jedermann angefangen. Im Krieg wurden dann Uniformen produziert, aber schon der Vater von André und Miriam war ein fortschrittlicher, in die Zukunft denkender Mann gewesen, der wußte, daß die Ansprüche immer höher steigen würden, da wieder mehr Geld verdient wurde, als der Wirtschaftsaufschwung kam, und man mußte der internationalen Mode, die für manche unerschwinglich war, etwas entgegensetzen.
Seine Idee war erfolgsträchtig, und André, der moderne junge Nachfolger, war der richtige Manager. Er hatte wirklich alles im Griff. Er kannte die Frauen, er kannte auch die Männer. Er wußte, was ankam und nicht als Ladenhüter hängenblieb. Bei ihm gab es keine Ladenhüter. Aber seit er Francesca verloren hatte, gab es auch keine Frau mehr, die ihn gefesselt hätte, im wahrsten Sinne des Wortes.
Er mußte in die Fabrik, weil eine neue Modedesignerin eingestellt werden sollte. Aber mit seinen Gedanken war er schon weiter. Er wollte es schnell hinter sich bringen, unter drei Bewerberinnen die Richtige herauszufinden.
Mit den beiden ersten war er schnell fertig. Sie waren zu sehr von sich selbst überzeugt und hatten noch nichts zu bieten. Die Dritte war das Gegenteil, bescheiden, sogar unscheinbar, aber sie hatte etwas zu bieten. Er sah sie gar nicht
