Er kannte nicht mal ihren Namen: Dr. Norden Bestseller 198 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
»Um Gottes willen, da hat es aber gekracht!«, rief Loni aus, als Dr. Daniel Norden aus seinem Sprechzimmer kam.
»Wo?«, fragte er.
»Auf der Landsberger. Alle verfügbaren Ärzte werden um Hilfe gebeten.«
»Und ich habe gedacht, dass wir heute mal früh fertig werden«, sagte er.
»Sie könnten ja nicht erreichbar sein«, sagte Loni.
»Ich bin schon unterwegs. Sagen Sie meiner Frau Bescheid, dass es doch später wird, Loni.«
»Stadtauswärts!«, rief Loni ihm nach.
Dr. Norden hatte die Unglücksstelle erreicht. Sie bot einen grauenvollen Anblick. Mindestens zehn Wagen waren aufeinandergeprallt.
»Schuld war der Lastwagen«, schrie ein Mann aufgeregt. »Der muss ja besoffen gewesen sein.«
An einem Baum lag ein Sportwagen. Dort standen zwei Polizisten.
»Schnell hierher, Dr. Norden!«, rief einer, der den Arzt gleich erkannt hat. »Der Mann verblutet.«
Dr. Norden lief, ohne sich umzuschauen. Dass der Mann schwer verletzt war, sah er auf den ersten Blick, aber ein kleiner Trost war es ihm, dass er angeschnallt war.
»Die Tür haben wir schon aufgebracht«, sagte der junge Polizist.
»Gut gemacht, Toni«, sagte Dr. Norden. Er kannte den jungen Mann. »Schnell den Notarztwagen.«
»Ist schon verständigt«, erwiderte Toni Breuer. »Der Lkw muss ihm glatt reingeknallt sein.«
Dr. Norden leistete Erste Hilfe, mehr konnte er jetzt nicht tun. Der Notarztwagen war eingetroffen.
»Schnellstens zur Behnisch-Klinik«, sagte Dr. Norden, »höchste Lebensgefahr.«
Behutsam wurde der Schwerverletzte auf die Trage gebettet. »Sagen Sie Dr. Behnisch, dass ich nachkomme, sobald es möglich ist«, stieß Dr. Norden hervor. »Mein Name ist Norden, Kollege.«
»Weiß ich doch«, erwiderte der blutjunge Arzt.
»Okay, weiter«, sagte Dr. Norden und eilte zum nächsten Wagen.
Da lag eine hochschwangere junge Frau, und ein
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Er kannte nicht mal ihren Namen - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller
– 198 –
Er kannte nicht mal ihren Namen
Patricia Vandenberg
»Um Gottes willen, da hat es aber gekracht!«, rief Loni aus, als Dr. Daniel Norden aus seinem Sprechzimmer kam.
»Wo?«, fragte er.
»Auf der Landsberger. Alle verfügbaren Ärzte werden um Hilfe gebeten.«
»Und ich habe gedacht, dass wir heute mal früh fertig werden«, sagte er.
»Sie könnten ja nicht erreichbar sein«, sagte Loni.
»Ich bin schon unterwegs. Sagen Sie meiner Frau Bescheid, dass es doch später wird, Loni.«
»Stadtauswärts!«, rief Loni ihm nach.
Dr. Norden hatte die Unglücksstelle erreicht. Sie bot einen grauenvollen Anblick. Mindestens zehn Wagen waren aufeinandergeprallt.
»Schuld war der Lastwagen«, schrie ein Mann aufgeregt. »Der muss ja besoffen gewesen sein.«
An einem Baum lag ein Sportwagen. Dort standen zwei Polizisten.
»Schnell hierher, Dr. Norden!«, rief einer, der den Arzt gleich erkannt hat. »Der Mann verblutet.«
Dr. Norden lief, ohne sich umzuschauen. Dass der Mann schwer verletzt war, sah er auf den ersten Blick, aber ein kleiner Trost war es ihm, dass er angeschnallt war.
»Die Tür haben wir schon aufgebracht«, sagte der junge Polizist.
»Gut gemacht, Toni«, sagte Dr. Norden. Er kannte den jungen Mann. »Schnell den Notarztwagen.«
»Ist schon verständigt«, erwiderte Toni Breuer. »Der Lkw muss ihm glatt reingeknallt sein.«
Dr. Norden leistete Erste Hilfe, mehr konnte er jetzt nicht tun. Der Notarztwagen war eingetroffen.
»Schnellstens zur Behnisch-Klinik«, sagte Dr. Norden, »höchste Lebensgefahr.«
Behutsam wurde der Schwerverletzte auf die Trage gebettet. »Sagen Sie Dr. Behnisch, dass ich nachkomme, sobald es möglich ist«, stieß Dr. Norden hervor. »Mein Name ist Norden, Kollege.«
»Weiß ich doch«, erwiderte der blutjunge Arzt.
»Okay, weiter«, sagte Dr. Norden und eilte zum nächsten Wagen.
Da lag eine hochschwangere junge Frau, und ein händeringender Mann stand vor Dr. Norden.
»Ich wollte meine Frau gerade zur Leitner-Klinik bringen«, brachte der mühsam über die Lippen. »Helfen Sie doch.«
»Bin ja schon dabei«, murmelte Dr. Norden. »Raus aus dem Chaos. Helfen Sie mir, wir bringen Ihre Frau zu meinem Wagen.«
Toni Breuer war wieder zur Stelle. »Platz machen, Toni, eine Geburt ist im Gange«, sagte Dr. Norden.
»Hasi, bleib bei mir«, schluchzte die werdende Mutter.
»Bin ja da, Mümmelchen«, flüsterte der Mann. »Ist ja auch ein Arzt da.«
Viel Hilfe hatte Dr. Norden von jenem Hasi allerdings nicht. Er trug die junge Frau allein zu seinem Wagen. Aber inzwischen waren schon mehr Ärzte zur Stelle. Und genug zu tun hatten sie alle.
Dr. Norden fuhr zur Leitner-Klinik. Dort war sein Freund Schorsch der Chefarzt. Und der war auch gleich zur Stelle.
»Guter Gott, Frau Trautmann!«, rief er aus. »Ihr Mann hatte schon angerufen.«
»Bin ja auch da«, sagte Günther Trautmann, »ein Unfall.«
»Später mehr«, sagte Dr. Norden.
Das junge Ehepaar war mit dem Schrecken davongekommen und zehn Minuten später Eltern eines kräftig brüllenden Sohnes.
Aber das war auch das einzig Erfreuliche, was aus diesem Massenunfall zu Buche stand an diesem Abend, an dem Fee Norden wieder mal sehr lange auf ihren Mann warten musste.
*
Von den sieben Schwerverletzten waren noch zwei in die Behnisch-Klinik gebracht worden. Mehr konnte man nicht aufnehmen. Sie hatten ohnehin alle Hände voll zu tun, und Dr. Behnisch war dankbar, dass Daniel Norden kam und half.
Bei dem Verletzten, den Dr. Norden zuerst versorgt hatte, bestand Lebensgefahr. Schädelbruch, mehrere Knochenbrüche waren schon diagnostiziert. Aber es waren auch innere Verletzungen zu befürchten.
Seine Personalien waren festgestellt worden. Es war Felix Vandelar, 30 Jahre, Diplomkaufmann, und eine Geschäftskarte wies ihn als Inhaber einer Großhandelsgesellschaft aus, seine Fotografie im Pass als einen interessanten, männlichen Typ. In seiner Brieftasche befand sich noch die Fotografie einer sehr aparten jungen Frau, doch kein Hinweis darauf, ob er verheiratet war.
»Die Benachrichtigung der Angehörigen übernimmt die Polizei«, erklärte Dr. Behnisch.
Bei den beiden anderen Verletzten handelte es sich um eine Frau und einen Mann, beide etwa Mitte dreißig, die aus einem Mittelklassewagen geborgen worden waren. Der Mann hatte einen englischen Pass bei sich, der auf den Namen Ronald Baxter ausgestellt war, die Fotografie wies jedoch nur eine geringe Ähnlichkeit mit dem Verletzten auf.
»Danach kann man nicht gehen«, stellte Daniel Norden fest. »Passfotos sind meist nicht besonders gut. Wer ist die Frau?«
Dr. Behnisch zuckte die Schultern. »Das wissen wir noch nicht. Teure Kleidung, kostbarer Schmuck, sehr attraktiv, du kannst dich überzeugen. Das Gesicht hat nicht viel abbekommen. Wirbelverletzung und Schocktrauma, und sie ist schwanger. Dritter Monat, schätze ich.«
»Kein Abortus?«, fragte Dr. Norden.
»Bisher kein Anzeichen.«
Viel Zeit für Gespräche hatten sie nicht. Die Patienten mussten versorgt und beobachtet werden.
Als Dr. Norden heimfuhr, war es fast Mitternacht. Die Unfallstelle war geräumt. Nichts erinnerte mehr an dieses Drama, das wieder einige Menschenleben grundlegend verändern sollte.
»Es war wohl sehr schlimm«, sagte Fee beklommen, als Daniel müde in einen Sessel sank. Für sein leibliches Wohl hatte sie schon vorgesorgt, aber er aß ohne Appetit.
»Schuld war der Bierfahrer. Mit mehr als zwei Promille am Steuer, das ist kriminell.«
»Aber ihm ist sonst nichts passiert«, sagte Fee, »ich habe es im Radio gehört.«
»Ihm wird noch allerhand passieren«, meinte Daniel. »Ein Trost, dass Frau Trautmann nichts weiter geschehen ist. Das Baby ist gesund.«
»Eine Patientin von dir?«, fragte Fee.
»Von Schorsch. Ich konnte sie zum Glück noch in die Klinik bringen. Sie war mit ihrem Mann dahin unterwegs. Grauenhaft, was diese Betrunkenen alles anrichten und nicht mal daran denken, dass sie auch die eigene Existenz vernichten.«
Darüber musste der Bierfahrer Tewes jetzt allerdings schon nachdenken.
Auch auf ihn hatte eine Frau gewartet, wenn auch mit sehr gemischten Gefühlen, denn am Morgen war Gustav Tewes nach einem Riesenkrach zur Arbeit gefahren, weil die achtzehnjährige Tochter Tina wieder mal nicht nach Hause gekommen war. Marta Tewes hatte noch mehr Sorgen, und als sie dann erfahren hatte, was geschehen war, verließ sie auch noch das letzte bisschen Lebensmut. Sie zog den Mantel an und verließ die Wohnung. Ziellos irrte sie durch die nächtlichen Straßen, dann durch den Wald, dann auf die Landstraße. Einmal muss Schluss sein, dachte sie, und als die Scheinwerfer eines Autos auftauchten, ließ sie sich auf die Straße fallen.
*
Der Bauer Gottfried Thalhammer und sein Sohn Peter kamen von einer Geburtstagsfeier. »Fahr bloß vorsichtig, Junge«, sagte der Ältere.
»Ich hab’ ja kaum was getrunken, Vater. Ich weiß schon, was ich tu, wenn ich noch fahren muss.«
»Du, da ist was auf die Straße gefallen«, rief Gottfried aus, aber Peters Fuß war schon auf dem Bremspedal. Zwei Meter vor Marta Tewes blieb der Wagen stehen, und Peter sprang hinaus.
»Eine Frau, Vater, hilf mir mal. Sie ist bewusstlos.«
»Jesses, Jesses«, stöhnte Gottfried, »und wohin mit ihr?«
»Nach Hause. Ich ruf’ dann den Doktor.«
»Mitten in der Nacht«, brummte der Ältere, aber er half seinem Sohn, die Frau in den Wagen zu heben.
»Der Doktor kommt auch in der Nacht«, sagte Peter.
»Und was macht eine Frau nachts allein auf der Landstraße?«
»Vielleicht hat sie den Zug oder den Bus verpasst.« Peter hatte ja keine Ahnung, was Marta Tewes in die Nacht hinausgetrieben hatte.
Einen Arzt brauchten sie allerdings nicht zu rufen, denn Marta Tewes kam zu sich, als sie dann in einem warmen Zimmer auf ein weiches Sofa gebettet wurde.
Sie riss die Augen angstvoll auf. »Nein, ich will nicht, lasst mich liegen, ich kann nicht mehr!«
»Immer mit der Ruhe, junge Frau«, sagte Gottfried Thalhammer unwillig, »hätt’ mein Bub Sie totfahren sollen? Denken Sie doch mal, was ihm das hätt’ einbringen können.«
»Sei ruhig, Vater«, sagte Peter. »Sie ist doch völlig erschöpft und noch gar nicht da. Schenk mal einen Schnaps ein.«
Marta hob abwehrend die Hände. »Ach was, der tut gut«, sagte Peter, »und dann legen Sie sich in ein warmes Bett und schlafen sich aus. Sie sind doch müde.«
»Müde«, murmelte sie.
»Sagen Sie uns, wie Sie heißen?«, fragte Gottfried.
»Nein, nein, die Schand’, die ertrag ich nicht«, flüsterte sie.
Aber eine Viertelstunde später lag sie bereits in einem warmen, sauberen Bett, in einem Zimmer, in dem es nach Harz roch. Und das Gläschen Schnaps wirkte bereits. Sie schlief ganz fest, als Peter nochmals nach ihr schaute.
»Wenn’s da nur keinen Ärger gibt, Bub«, brummte sein Vater, der sich jetzt ein paar Obstler zu Gemüte geführt hatte.
»Sie ist doch eine arme Person, Vater«, sagte Peter. »Da schau mal, was auf deinem Türstock steht!«
»Edel sei der Mensch, hilfreich und gut«, brummte Gottfried. »Na ja, vielleicht braucht sie Arbeit. Zu tun gäb’ es hier genug in unserer Männerwirtschaft. Unser Mutterl geht
