Bambi stiftet ein Familienglück: Im Sonnenwinkel – Neue Edition 17 – Familienroman
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Professor Werner Auerbach war sehr erschrocken, als er seine Frau, in Tränen aufgelöst, in der Küche sitzend vorfand. Das war ein höchst seltener Anblick. »Ingelein, was ist denn?« fragte er beklommen. »Bambi muß in die Klinik! Ihr müssen die Mandeln herausgenommen werden!« kam es bebend über ihre Lippen. »Aber, mein Liebes, davon geht doch die Welt nicht unter. Das ist doch heutzutage eine Bagatellsache«, sagte er tröstend. Sie sah ihn durch einen Tränenschleier empört an. »Allein daß Bambi in die Klinik muß, ist keine Bagatellsache!« ereiferte sie sich. »Mein armes Kleines! Sogar streng bemessene Besuchszeiten haben sie auf der Kinderstation.« Werner Auerbach nahm beruhigend Inges Hand. »Wie ich dich kenne, mein Schatz, wirst du solche strengen Vorschriften rigoros oder diplomatisch durchbrechen«, erklärte er aufmunternd. »Und wie ich unsere Bambi kenne, wird sie das Bestmögliche aus diesen Tagen machen.« So ganz einerlei war es ihm natürlich auch nicht, daß der kleine Liebling der ganzen Familie Auerbach solches erdulden mußte, aber er wollte seine Frau nicht noch mehr betrüben.
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Buchvorschau
Bambi stiftet ein Familienglück - Patricia Vandenberg
Im Sonnenwinkel – Neue Edition
– 17 –
Bambi stiftet ein Familienglück
Patricia Vandenberg
Professor Werner Auerbach war sehr erschrocken, als er seine Frau, in Tränen aufgelöst, in der Küche sitzend vorfand. Das war ein höchst seltener Anblick.
»Ingelein, was ist denn?« fragte er beklommen.
»Bambi muß in die Klinik! Ihr müssen die Mandeln herausgenommen werden!« kam es bebend über ihre Lippen.
»Aber, mein Liebes, davon geht doch die Welt nicht unter. Das ist doch heutzutage eine Bagatellsache«, sagte er tröstend.
Sie sah ihn durch einen Tränenschleier empört an. »Allein daß Bambi in die Klinik muß, ist keine Bagatellsache!« ereiferte sie sich. »Mein armes Kleines! Sogar streng bemessene Besuchszeiten haben sie auf der Kinderstation.«
Werner Auerbach nahm beruhigend Inges Hand. »Wie ich dich kenne, mein Schatz, wirst du solche strengen Vorschriften rigoros oder diplomatisch durchbrechen«, erklärte er aufmunternd. »Und wie ich unsere Bambi kenne, wird sie das Bestmögliche aus diesen Tagen machen.«
So ganz einerlei war es ihm natürlich auch nicht, daß der kleine Liebling der ganzen Familie Auerbach solches erdulden mußte, aber er wollte seine Frau nicht noch mehr betrüben.
Und einerlei war es auch Bambi nicht, sich von ihren Lieben zu trennen.
Mit stiller Duldermiene hatte sie es eben den Großeltern berichtet, die im Nebenhaus wohnten.
»Raus müssen die blöden Mandeln«, sagte sie. »Dr. Riedel meint, das muß sein, weil sie streuen. Was sie streuen, weiß ich nicht mehr. Weißt du es, Opi?«
»Bakterien«, erklärte Magnus von Roth.
»Ja, Baktierien.« Bambi nickte eifrig. »Die wandern dann im Körper rum und verursachen alle möglichen Krankheiten.«
Sie hatte sich bei Dr. Riedel, der auch im Sonnenwinkel wohnte, schon eingehend informiert.
Bambi wollte lieber alles ganz genau wissen, bevor sie sich in eine solche Klinik begab, mit der die Familie bisher keine allzuguten Erfahrungen gemacht hatte.
Das ging zwar nicht gegen die Ärzte, aber wenn mal jemand von ihnen in die Klinik mußte, war es immer gleich recht schlimm gewesen.
So war es bei Ricky, der älteren Auerbach-Tochter, Entbindung und auch vorher schon bei der Blinddarmoperation ihres jungen Ehemannes Fabian nicht ohne Komplikationen abgegangen.
Magnus und Teresa von Roth waren demzufolge auch recht bedrückt. Aber als Bambi das merkte, machte sie sich stark.
»Es dauert ja nicht lange«, erklärte sie tapfer. »Ich brauche auch nur eine Woche im Krankenhaus zu bleiben. Eigentlich mag ich Mandeln im Kuchen recht gern, aber die im Hals sind scheußlich, und sie schmecken auch nicht gut. Und schlucken kann man auch nicht richtig, wenn sie entzündet sind.«
»Aber wenn sie dann raus sind, wird es dir um so besser gehen, und sie können auch keine Bakterien mehr streuen«, stellte Magnus von Roth fest. »Du bist ja unsere tapfere Bambi.«
Na, gar so tapfer war sie auch wieder nicht, denn daß sie von allen weg sollte, trieb ihr schon Tränen in die Augen.
»Ich werde euch bloß so ganz schrecklich vermissen«, sagte sie leise. »Ich war doch noch nie weg.«
Magnus von Roth schneuzte sich erst einmal ausgiebig. Es ging ihm sehr nahe, daß Bambis sonst so strahlende Augen so traurig blickten. Teresa von Roth schaute minutenlang zum Fenster hinaus.
»Wir werden dich jeden Tag besuchen, mein Schätzchen«, bemerkte sie.
»Das geht doch nicht, weil man nicht jeden Tag rein darf«, erklärte Bambi niedergeschlagen. »Nur an Besuchstagen, und dann auch nur von drei bis fünf. Die sind schon sehr streng.«
Dr. Riedel hatte sie anscheinend schon gut vorbereitet, damit sie nicht gar zu enttäuscht war.
»Aber was sein muß, muß eben sein«, seufzte sie, »ich will ja nicht richtig krank werden von den Bakterien.«
»Das ist sehr vernünftig, mein Kleines«, äußerte Magnus von Roth. »Telefonieren werden wir ja können.«
»Ja, das können wir«, nickte sie. »Ich muß nämlich ganz viel reden, wenn die Mandeln raus sind. Und dann soll ich auch nicht allein sein im Zimmer. Na, ich bin gespannt, ob es wenigstens ein nettes Kind ist.«
Inge Auerbach war nicht so recht einverstanden, daß Bambi kein Einzelzimmer bekommen sollte, denn sie hätte ihre Tochter dann doch öfter besuchen können. Aber das hielt Dr. Riedel nicht für ratsam. Die Zeit würde ihr bestimmt schneller vergehen, wenn sie Gesellschaft hätte, meinte er.
So standen die nächsten Tage unter dem Schatten der bevorstehenden Operation, und demzufolge
