Er ist mein ganzes Glück: Der Bergpfarrer Extra 24 – Heimatroman
Von Toni Waidacher
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Über dieses E-Book
Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. "Der Bergpfarrer" wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern.
Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen.
Es war Freitagabend kurz vor acht Uhr, als Dr. Severin Kaltenecker an der Tür des Pfarrhauses läutete. Sophie Tappert, die Pfarrhaushälterin, öffnete ihm. »Guten Abend, Frau Tappert. Alles gut?« Der Sechzigjährige, der in Passau als Allgemeinarzt praktiziert hatte, lebte seit geraumer Zeit in St. Johann. Er war verwitwet und hatte sich während eines Urlaubs in den Ort und in das Wachnertal geradezu auf den ersten Blick verliebt. Bald darauf hatte er in Passau alles aufgegeben und war nach hierher umgezogen. Severin Kaltenecker, ein geradliniger Mensch mit viel Lebenserfahrung, wurde sehr schnell ein guter Freund von Sebastian Trenker. Nachdem er sich sogar in eine Cousine des Bergpfarrers verliebte und mit ihr zusammenlebte, gehörte Severin praktisch zur Verwandtschaft. »Grüaß Ihnen, Herr Doktor«, erwiderte die Haushälterin freundlich lächelnd. »Bei uns ist alles Bestens. Kommen S' nur herein. Hochwürden sitzt schon vor dem Schachbrett und denkt über seinen nächsten Zug nach. Und der Wein steht auch schon bereit.« »Danke.« Severin trat an Sophie vorbei ins Haus. »Das hört sich gut an«
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Buchvorschau
Er ist mein ganzes Glück - Toni Waidacher
Der Bergpfarrer Extra
– 24 –
Er ist mein ganzes Glück
Beim ersten Tanz verschenkte sie ihr Herz …
Toni Waidacher
Es war Freitagabend kurz vor acht Uhr, als Dr. Severin Kaltenecker an der Tür des Pfarrhauses läutete.
Sophie Tappert, die Pfarrhaushälterin, öffnete ihm.
»Guten Abend, Frau Tappert. Alles gut?« Der Sechzigjährige, der in Passau als Allgemeinarzt praktiziert hatte, lebte seit geraumer Zeit in St. Johann. Er war verwitwet und hatte sich während eines Urlaubs in den Ort und in das Wachnertal geradezu auf den ersten Blick verliebt. Bald darauf hatte er in Passau alles aufgegeben und war nach hierher umgezogen.
Severin Kaltenecker, ein geradliniger Mensch mit viel Lebenserfahrung, wurde sehr schnell ein guter Freund von Sebastian Trenker. Nachdem er sich sogar in eine Cousine des Bergpfarrers verliebte und mit ihr zusammenlebte, gehörte Severin praktisch zur Verwandtschaft.
»Grüaß Ihnen, Herr Doktor«, erwiderte die Haushälterin freundlich lächelnd. »Bei uns ist alles Bestens. Kommen S’ nur herein. Hochwürden sitzt schon vor dem Schachbrett und denkt über seinen nächsten Zug nach. Und der Wein steht auch schon bereit.«
»Danke.« Severin trat an Sophie vorbei ins Haus. »Das hört sich gut an«, sagte er lausbubenhaft grinsend.
»Er hat den Schachtisch auf die Terrasse getragen, Herr Doktor«, gab Sophie zu verstehen. »Wie S’ hinausfinden, brauch’ ich Ihnen ja net sagen.«
»Ich weiß Bescheid, Frau Tappert«, versetzte der Arzt im Ruhestand. »Vielen Dank.«
Tatsächlich saß Sebastian grübelnd vor dem kleinen Tisch mit dem Schachbrett. Er und Severin hatten ihre Partie vor einer Woche unterbrochen und wollten sie an diesem Abend zu Ende führen.
»Servus, Sebastian«, grüßte Severin und grinste. »Wie ich sehe, bist du schon wieder dabei, dir einen kleinen Vorteil zu verschaffen.«
»Servus, Severin.« Sebastian hatte den Blick vom Schachbrett losgeeist und schaute den Besucher an. »Um gegen einen Schachgroßmeister wie dich bestehen zu können muss das erlaubt sein«, antwortete er und in seinen Augen funkelte der Schalk. »Heut’ wirst du allerdings keinen Preis gewinnen. Ich bin nämlich, nachdem ich die Konstellation der Figuren noch einmal gründlich studiert hab’, zu dem Schluss gekommen, dass du dich mit deinem König in einer denkbar schlechten Position befindest.«
»Das wollen wir doch erst mal sehen«, brummte Severin und schaute auf das Schachbrett.
Er biss sich auf die Unterlippe. Sein König war tatsächlich mehr als gefährdet.
Sebastian erhob sich. »Stoßen wir erst einmal darauf an, dass der Abend entspannend und vergnüglich wird, Severin. Der Annette geht’s hoffentlich gut.«
Severins grüblerische Miene hellte sich auf. »Ich dank’ jeden Tag meinem Herrgott, dass sie mir über den Weg gelaufen ist. Sie ist so liebevoll, so fürsorglich und verständnisvoll. Ich würd’ sie nimmer hergeben.«
»Wenn ich Annette richtig verstanden hab, will sie dich auch nimmer hergeben«, erwiderte Sebastian lachend. Sie gingen zu dem Gartentisch, auf dem die Flasche Rotwein und eine Karaffe mit Mineralwasser sowie die notwendigen Gläser standen, und setzten sich.
»Wie geht’s dem Michael Deininger?«, fragte Severin. Er hatte vor einigen Tagen dem Suchtrupp angehört, den Sebastian mobilisiert hatte, nachdem der alte Michael P. Deininger nicht von einem Ausflug zurückgekehrt war. Eine ganze Nacht lang hatten sie vergeblich nach ihm gesucht.
Der kauzige Kräutersammler Alois Brandhuber war am Morgen im Wald auf den Verunglückten gestoßen und hatte dessen Sohn Jürgen verständigt, der ebenfalls zu dem Suchtrupp gehörte, der zusammen mit dem Bergpfarrer den Ainringer Forst durchkämmte.
»Den Umständen entsprechend gut«, antwortete Sebastian. »Der Knöchel war arg verstaucht, ansonsten ist der alte Herr wohlauf.« Der Bergpfarrer schenkte etwas Wein in die Gläser und hob sein Glas. Der Rotwein funkelte wie verflüssigter Rubin. »Zum Wohl, Severin. Ich hoff’, der Wein schmeckt dir. Ein kräftiger Italienischer Barbera. Ich hab’ ihn probiert, und mir gefällt er.«
»Auf dein Wohl«, sagte Severin und stieß mit dem Pfarrer an. Dann tranken sie. Severin behielt den Wein für kurze Zeit im Mund, dann schluckte er ihn, nickte und sagte: »Köstlicher Tropfen. Sehr vollmundig und kräftig. Wenn wir die Flasche austrinken, sehen wir unsere Schachfiguren doppelt.«
»Soweit soll’s net kommen. Zu viel Wein wär’ ja auch unserer Gesundheit net zuträglich. Aber da weißt du als Arzt sicher besser Bescheid als ich.«
»Man muss kein Arzt sein, um hinsichtlich der Schädlichkeit des Alkohols Bescheid zu wissen«, erwiderte Severin. »Aber ab und zu ein Glaserl von dem köstlichen Getränk tut keinem weh. Wir können also ruhigen Gewissens das Glas leeren, während wir uns die Köpfe darüber zerbrechen, wie der nächste Zug aussehen soll. Gibt’s sonst was Neues zu berichten, Sebastian? Du kommst doch mehr unter die Leut, als so ein ruhiger Pensionist, wie ich.«
»Einer unserer Bauern will die Landwirtschaft aufgeben und auf seinem Land einen Golfplatz mit allen Extras errichten. Ich rede vom Reisnecker-Hennes. Ich kann’s mir zwar net vorstellen, dass er alles aufgeben will. Der Reisneckerhof hat doch Tradition. Die Land- und Forstwirtschaft rentiert sich für ihn angeblich nimmer. Ich hab’ keine Ahnung, was ich davon halten soll.«
»Warum fragst du den Reisnecker net selber?«
»Ich will erst mit dem Bürgermeister sprechen. Wenn der Reisnecker eine derart große Sach’ vorhat, muss er das mit dem Bruckner und dem Gemeinderat abklären. Bis jetzt bin ich noch net dazu gekommen. Aber ich wird besser gleich mal am Montagfrüh im Rathaus auf den Busch klopfen.«
»Tu das. Vielleicht ist alles wieder nur ein Gerücht.«
Sebastian wiegte den Kopf. »Wo Rauch ist, ist auch Feuer, Severin. Ich werd’ der Sach lieber auf den Grund gehen. Es würd’ mich gar net wundern, wenn der Markus schon Bescheid wüsst’. So ein nobler Golfplatz, mit Hotel und allem, was dazugehört, würd’ ihm wahrscheinlich gut in den Kram passen, wo er doch ständig bestrebt ist, den Fremdenverkehr in unserem beschaulichen Tal anzukurbeln.«
»Ein Ehrgeiz, den ein gewisser Pfarrer Trenker bisher immer in Grenzen gehalten hat«, sagte Severin grinsend. »Aber wir reden hier über ungelegte Eier, Sebastian. Hab’ ich dir eigentlich schon einmal davon erzählt, dass ich ein Mündel hab’?«
»Nein, davon weiß ich nix«, erwiderte der Bergpfarrer erstaunt.
»Es ist ein Madel, ich möcht’ fast sagen, eine junge Frau. Ihr Name ist Christina Bruischütz, sie wird demnächst achtzehn, und lebt seit zehn Jahren in einer Benediktinerabtei am Chiemsee.«
»Ich wüsst’ net, dass du St. Johann verlassen hättest, um dein Mündel länger zu besuchen«, murmelte Sebastian verwundert.
»Ich bin nie so richtig rangekommen an die Christina«, erzählte Severin und zuckte mit den Schultern. »Ich hab’ keine Ahnung, woran es gelegen hat. Früher hab’ ich sie jeden Monat mal besucht, hab’ aber jedes Mal das Gefühl gehabt, mich ihr aufzudrängen. Schließlich hab’ ich’s aufgegeben, ein engeres Verhältnis zu ihr aufbauen zu wollen. Wir haben regelmäßig miteinander telefoniert und seit etwa zwei Jahren hat das auch kaum noch stattgefunden.«
»Das ist aber schade«, meinte Sebastian. »Willst du mir net ein bissel mehr von deinem Mündel erzählen?«
»Warum net?«, erwiderte Severin und berichtete …
*
»Es ist zehn Jahre her«, sagte Severin, »dass die Eltern des Madels bei einem Verkehrsunfall starben. Meine Frau und ich waren mit dem Johannes Bruischütz, Christinas Vater, und dessen Gattin, der Elfriede, sehr gut befreundet.«
»Tragisch«, murmelte der Bergpfarrer. »Da war das Madel also sieben Jahre, als es seine Eltern verloren hat.«
Severin nickte. »Es war ein furchtbarer Schicksalsschlag. Als hätt’ der Johannes geahnt, dass es notwendig werden würd’, hat er für den Fall, dass ein solches Unglück geschieht, zusammen mit seiner Frau verfügt, dass ich im Falle des Falles die Vormundschaft für die Christina übernehmen soll. Natürlich hat er das mit mir und meiner Frau – Gott hab’ sie selig –, abgesprochen. Ich hab’ es damals für ziemlich übertrieben gehalten, wurde dann aber
