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Der Bergpfarrer 102 – Heimatroman: Die Tochter seines ärgsten Feindes…
Der Bergpfarrer 106 – Heimatroman: Er brach ihr das Herz
Der Bergpfarrer 79 – Heimatroman: Wo das Edelweiß blüht…
eBook-Reihen30 Titel

Der Bergpfarrer

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Über diese Serie

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen.
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.

Sascha Gebert war wieder zu Hause. Zwei Tage waren vergangen, seit er mit dem Bergpfarrer in Bozen gewesen war, um mit der Hoteliersfamilie Kummert reinen Tisch zu machen. Er hatte sich aus ihrem Lügennetz befreit, all ihre Lügen und Winkelzüge, mit denen Saskia und ihr Vater an sein Geld kommen wollten, hatte er mit Hilfe des Bergpfarrers enttarnt. Das Kapitel eines Lebens, das mit Saskia und seiner Hotelkarriere zu tun hatte, war abschlossen. Glücklich war er dennoch nicht. Denn er hatte Mareike Forster, die ihn seit vielen Jahren heimlich liebte, und der er zuletzt allergrößte Hoffnungen gemacht hatte, zutiefst enttäuscht. Er war der Meinung gewesen, dass er ihr gegenüber ehrlich sein musste. Er hatte ihr gesagt, dass er für eine neue Beziehung noch nicht bereit sei. Ob die Kluft, die er mit seiner enttäuschenden Offenheit aufgerissen hatte, überhaupt noch geschlossen werden konnte, wusste er nicht. Es bereitete ihm schlaflose Nächte. Mareike, die Saschas Mutter immer zur Hand gegangen war, hatte sich seitdem auf dem Geberthof nicht mehr blicken lassen. Karoline Gebert war deswegen zu Tode betrübt, scheute sich aber die junge Frau darauf anzusprechen, deren Wunden waren gewiss noch zu frisch. Einerseits war Karoline glücklich, weil sich ihr Sohn entschlossen hatte, nach St. Johann zurückzukehren und die Landwirtschaft zu übernehmen. Ihr Glück wäre aber perfekt gewesen, wenn sie Mareike als Schwiegertochter auf dem Hof willkommen heißen hätte dürfen. Und weil Sascha mit seiner ›dummen Ehrlichkeit‹ das Madel vergrault hatte, war seine Mutter ärgerlich auf ihn. Zwei Tage lang hatte sie nur das Nötigste mit ihm gesprochen, nun aber – sie saßen beim Abendessen –, nahm sie sich ein Herz und sagte: »Dieser Zustand ist alles andere als gut, Sascha. Das darf net so bleiben. Ich will, dass wir wieder gut miteinander auskommen.« »Ich hab' net angefangen«
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum4. Apr. 2017
Der Bergpfarrer 102 – Heimatroman: Die Tochter seines ärgsten Feindes…
Der Bergpfarrer 106 – Heimatroman: Er brach ihr das Herz
Der Bergpfarrer 79 – Heimatroman: Wo das Edelweiß blüht…

Titel in dieser Serie (100)

  • Der Bergpfarrer 79 – Heimatroman: Wo das Edelweiß blüht…

    79

    Der Bergpfarrer 79 – Heimatroman: Wo das Edelweiß blüht…
    Der Bergpfarrer 79 – Heimatroman: Wo das Edelweiß blüht…

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor. "Grüß Gott, Frau Rottinger, das schaut ja ganz so aus, als wollten S' verreisen." Berta Zeller deutete auf die Reisetasche, die neben dem kleinen Auto stand. Christel Rottinger hatte sie eben abgestellt und wollte den Wagen aufschließen. Sie lächelte die ältere Nachbarin an. "Ja, Frau Zeller, das sehn S' ganz richtig", antwortete sie. "Ich habe ja Ferien, meine ersten übrigens, als richtige Lehrerin, und die will ich natürlich net zu Haus' verbringen." "Recht so", nickte die Nachbarin. "Wohin soll's denn gehn?

  • Der Bergpfarrer 102 – Heimatroman: Die Tochter seines ärgsten Feindes…

    102

    Der Bergpfarrer 102 – Heimatroman: Die Tochter seines ärgsten Feindes…
    Der Bergpfarrer 102 – Heimatroman: Die Tochter seines ärgsten Feindes…

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jun"Liebling, du ißt einfach zu wenig", schüttelte Gerti Rheimann tadelnd den Kopf. Sepp Reisinger begrüßte den jungen Mann mit einem breiten Lächeln. "Der Herr Winkler, nehm' ich an? Aus München?" Der Hotelgast nickte. "Herzlich willkommen im Löwen", fuhr der Gastwirt fort. "Ihre Suite ist vorbereitet." Sepp nahm den Schlüssel vom Brett und klingelte nach dem Hausburschen. "Das Gepäck des Herrn kommt auf die ›König-Ludwig-Suite‹", wies er an.

  • Der Bergpfarrer 106 – Heimatroman: Er brach ihr das Herz

    106

    Der Bergpfarrer 106 – Heimatroman: Er brach ihr das Herz
    Der Bergpfarrer 106 – Heimatroman: Er brach ihr das Herz

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jun"Liebling, du ißt einfach zu wenig", schüttelte Gerti Rheimann tadelnd den Kopf. "Tschüß, Anna. Schönen Urlaub!" brüllte die Horde hinter der jungen Frau her. Die hübsche dunkelhaarige Kindergärtnerin drehte sich an der Tür um und winkte den Kleinen zu. "Bis in vier Wochen", rief sie und nahm den Blumenstrauß, den Kinder und Kolleginnen ihr überreicht hatten, in die rechte Hand, um mit der linken nach dem Autoschlüssel zu suchen, der irgendwo in ihrer Jackentasche steckte. Vier Wochen Urlaub, das war genau das, was sie jetzt gebrauchen konnte. Auch die anderen Erzieherinnen waren froh, daß morgen die Ferien begannen und der Kindergarten für diesen Zeitraum schloß.

  • Das Liebespfand: Der Bergpfarrer 145 – Heimatroman

    145

    Das Liebespfand: Der Bergpfarrer 145 – Heimatroman
    Das Liebespfand: Der Bergpfarrer 145 – Heimatroman

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Christel Großstetter saß in ihrer Kammer, sie hatte sich tief über den Tisch gebeugt. Geschickt zeichnete sie mit dem Bleistift die Konturen eines Dirndls auf das weiße Papier. Sie hielt eine Sekunde inne, nahm einen Radiergummi und wischte damit über eine Stelle. Nachdenklich blickte das junge Madl vor sich hin, dann setzte es den Bleistift erneut an und verbesserte die ausradierte Stelle mit einem schwungvollen Strich. Auf dem Blatt entstand das Modell eines Trachtenkleides, wie es sich Christel schon lange wünschte. Die zwanzigjährige Bauerntochter war nicht nur im Entwerfen auf dem Papier geschickt, fast alle ihre Sachen hatte sie selbst genäht, und wenn es besondere Anlässe gab, wie Geburts- und andere Jubeltage, dann saß sie wochenlang vorher eifrig an einer Bluse, einer Hose oder anderen Kleidungsstücken, die sie schneiderte, um damit den Familienmitgliedern eine Freude zu machen. »Kind, wo bleibst' denn?« hörte sie die ungeduldige Stimme ihrer Mutter. »Der Vater und Thomas kommen gleich heim, und das Mittagessen ist net vorbereitet!« »Ich komme schon«, rief Christel zurück und packte rasch die Stifte und den Malblock zusammen. Dann eilte sie die Treppe hinunter. Hanna Großstetter erwartete sie mit einem vorwurfsvollen Blick. »Hast' schon wieder über deinem Malkram gehockt?« fragte sie und schüttelte den Kopf. »Christel, vergiß das endlich. Du bist eine Bauerntochter und keine Modeschöpferin! Du weißt genau, wie der Vater darüber denkt.« Die hübsche junge Frau biß sich auf die Lippe. Es war nicht das erste Mal, daß sie sich diesen Vorwurf anhören mußte. Zwar freuten sich alle in der Familie, wenn sie von ihr mit

  • Der Bergpfarrer 123 – Heimatroman: Hochzeit mit Hindernissen

    123

    Der Bergpfarrer 123 – Heimatroman: Hochzeit mit Hindernissen
    Der Bergpfarrer 123 – Heimatroman: Hochzeit mit Hindernissen

    Mit dem Bergpfarrer Sebastian Trenker hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit gut 13 Jahren, hat sich in ihren Themen dynamisch weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch bereits zwei Spielfilme im ZDF mit je etwa 6 Millionen Zuschauern daraus hervor. Max Trenker schloß seine Claudia glücklich in die Arme und gab ihr einen zärtlichen Kuß. "Da bist' ja endlich!" Die junge Journalistin, die in Garmisch Partenkirchen bei der Zeitung arbeitete, lächelte. "Ich bin auch froh", meinte sie. "Die letzten Tage waren ziemlich anstrengend. Aber jetzt haben wir ja das ganze Wochenende für uns." "Was fangen wir bloß damit an?" witzelte der Bruder des Bergpfarrers augenzwinkernd. Claudia gab ihm einen Knuff.

  • Der Bergpfarrer 107 – Heimatroman: Intrige aus Liebe

    107

    Der Bergpfarrer 107 – Heimatroman: Intrige aus Liebe
    Der Bergpfarrer 107 – Heimatroman: Intrige aus Liebe

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Was wollen Sie?« Hermine Wollschläger sah die junge Frau, die vor der Tür des Pfarrhauses von St. Anna stand, beinahe empört an. Silke Brandner schien sich unter diesem Blick unwillkürlich zu ducken. »Das geht auf gar keinen Fall«, fuhr die Haushälterin in abwehrendem Ton fort. »Wir sind doch schließlich kein Hotel. Warum gehen S' net ins Wirtshaus? Die haben Fremdenzimmer.« Die Krankenschwester seufzte. Daß es im »Ochsen« Fremdenzimmer gab, war ihr nicht unbekannt. Sie kam ja gerade von dort. Allerdings sollte eine Übernachtung fünfundzwanzig Euro kosten. Zwar mit Frühstück, aber das war immer noch zu teuer. Nicht, wenn es für ein paar Übernachtungen wäre, aber Silke suchte eine ständige Bleibe. Als es endlich mit einer Anstellung geklappt hatte, war sie unendlich erleichtert gewesen, nach beinahe einem halben Jahr Arbeitslosigkeit. In und um Nürnberg herum gab es keine freien Plätze, und sie hatte sich die Finger wundgeschrieben. Über zwanzig Bewerbungen schickte sie los, und die einzige positive Antwort erhielt sie aus Engelsbach. Froh darüber, daß sie nicht weiter mit dem Arbeitslosengeld leben mußte, hatte Silke in der Heimat ihre Zelte abgebrochen, um hier als neue Gemeindeschwester zu arbeiten. Natürlich nicht, ohne sich um ein möbliertes Zimmer zu bemühen. Das reichte ihr fürs erste. In Nürnberg hatte sie eine kleine Zweizimmerwohnung gehabt, die natürlich gekündigt wurde. Ihre Sachen stellte sie bei einer Freundin unter, um sie später, wenn sie eine kleine Wohnung gefunden hatte, nachzuholen. Indes war es mit der Unterkunft nicht weniger aussichtslos als mit der Arbeit. Insgesamt sechs Annoncen hatte Silke aufgegeben. Es hätte ihr auch nichts

  • Der Bergpfarrer 99 – Heimatroman: Von der Liebe vergessen

    99

    Der Bergpfarrer 99 – Heimatroman: Von der Liebe vergessen
    Der Bergpfarrer 99 – Heimatroman: Von der Liebe vergessen

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Regina, warte einen Moment«, hielt Waltraud Gerber die Kollegin zurück und lächelte geheimnisvoll. Ihre rechte Hand war hinter dem Rücken verborgen. Jetzt zog sie sie hervor und überreichte der Krankenschwester ein schmales Päckchen. »Falls es dir im Urlaub zu langweilig wird«, meinte sie. »Und damit du uns net ganz vergißt.« »Mensch, Waltraud!« sagte Regina Werneke ganz verlegen und nahm die Oberschwester in den Arm. »Danke schön. Was ist es denn?« »Mach's auf«, forderte Waltraud Gerber sie auf. Regina öffnete den Klebestreifen, der das Papier zusammenhielt und wickelte das Päckchen aus. Es enthielt ein Buch. ›Eine Sommerliebe‹, lautete der Titel. »Ein Liebesroman«, lachte die Oberschwester. »So schön romantisch. Genau richtig für einen lauen Sommerabend. Wir haben zusammengelegt.« »Tausend Dank euch allen«, freute sich die junge Krankenschwester. »Hoffentlich komm' ich überhaupt zum Lesen.« »Bestimmt«, meinte eine Kollegin. »Dieses St. Johann ist doch bestimmt ein ganz verschlafenes Nest. Was soll da schon groß passieren?« »Wer weiß«, warf eine andere ein, »vielleicht findet unsere Regina dort ja den Mann ihres Lebens…« »Zeit wird's ja«, lachte Schwester Waltraud. »Andere in dem Alter sind schon Mütter.« »Eure Sorgen möcht' ich haben«, gab Regina zurück und verließ das Schwesternzimmer. Sie wußte, daß die Bemerkungen und Sticheleien nicht böse gemeint waren. Ganz im Gegenteil, aus ihnen sprach wirkliche Sorge der Kolleginnen. Während sie alle längst verheiratet, verlobt oder sonstwie in festen Händen waren, lebte Regina Werneke scheinbar einzig und allein für ihren Beruf. Hin und wieder, wenn sie mit Bekannten oder Freundinnen etwas unternahm, kam sie sich schon vor, wie das fünfte Rad am Wagen, dennoch hatte sie bisher eine feste

  • Der Bergpfarrer 100 – Heimatroman: Geh' nicht am Glück vorbei

    100

    Der Bergpfarrer 100 – Heimatroman: Geh' nicht am Glück vorbei
    Der Bergpfarrer 100 – Heimatroman: Geh' nicht am Glück vorbei

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Die junge Frau mit den traurigen Augen saß teilnahmslos in dem Zugabteil. Eine Zeitschrift, die sie am Bahnhof gekauft hatte, lag ungelesen auf dem freien Platz neben ihr, die Getränkedose stand unberührt und verschlossen auf der kleinen Ablage vor dem Fenster. Anja Weilander war froh, daß sie das Abteil für sich alleine hatte. Außer dem jungen Schaffner, der ihre Fahrkarte kontrollierte, war seit der Abfahrt aus München niemand hineingekommen. Andere Reisende waren daran vorbeigegangen; ein paar hatten kurz einen Blick hineingeworfen. Nach dem Unfall hatte man ihr das lange blonde Haar abgeschnitten, um die schwere Kopfverletzung zu versorgen. Als sie aus der Narkose erwachte, trug sie einen dicken Verband, der fast den ganzen Kopf verhüllte. Erst sechs Wochen später konnte er endgültig abgenommen werden, und Anja sah im Spiegel ihren nahezu kahlen Schädel. Inzwischen waren die Haare nachgewachsen. Noch hatten sie nicht ihre frühere Länge, doch Dr. Meisner hatte schmunzelnd gemeint, auch das würde wieder in Ordnung kommen, so wie sie. »Was werden Sie denn jetzt anfangen?« hatte der Arzt gefragt. Das war gestern gewesen, am Tag ihrer Entlassung. Anja hatte die Schultern gezuckt. Sie wußte es selbst noch nicht. Sie wußte überhaupt nicht, wie es weitergehen würde. Zwar war sie auf dem Weg nach Hause, aber ein richtiges Zuhause besaß sie eigentlich nicht mehr… Der Zug hielt. Sie sah aus dem Fenster und erkannte, daß sie in Regensburg angekommen war. Ein Vierteljahr hatte sie in der Münchner Spezialklinik verbracht, wohin man sie nach ihrem schweren Autounfall mit einem Hubschrauber geflogen hatte. Die Vierundzwanzigjährige stand auf und

  • Der Bergpfarrer 104 – Heimatroman: Der unbeugsame Bergbauer

    104

    Der Bergpfarrer 104 – Heimatroman: Der unbeugsame Bergbauer
    Der Bergpfarrer 104 – Heimatroman: Der unbeugsame Bergbauer

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jun"Liebling, du ißt einfach zu wenig", schüttelte Gerti Rheimann tadelnd den Kopf. Wolfgang Pahlinger ahnte nichts Gutes, als der Wagen auf den Hof fuhr. Der Mann, der ausstieg, war ihm nicht unbekannt. In den letzten Wochen war Franz Reiter mehrmals auf den Berghof gekommen, um die Forderung der Bank einzutreiben. Immer vergeblich, denn bei dem Bauern gab es nichts zu holen. Bei seinem letzten Besuch hatte der Gerichtsvollzieher dann die Zwangsräumung angedroht. Diesem Verfahren waren etliche Pfändungsversuche vorangegangen, und als diese nicht fruchteten, hatte die Bank den jungen Bauern verklagt.

  • Der Bergpfarrer 122 – Heimatroman: Florian, unser rettender Engel?

    122

    Der Bergpfarrer 122 – Heimatroman: Florian, unser rettender Engel?
    Der Bergpfarrer 122 – Heimatroman: Florian, unser rettender Engel?

    Mit dem Bergpfarrer Sebastian Trenker hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit gut 13 Jahren, hat sich in ihren Themen dynamisch weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch bereits zwei Spielfilme im ZDF mit je etwa 6 Millionen Zuschauern daraus hervor. Maren Bergstetter schob die vollbeladene Schubkarre aus dem Stall und rollte sie über den Hof zum Misthaufen, der neben der großen Scheune angelegt war. Über den Bergen ging gerade erst die Sonne auf, die Kühe, eben gemolken, trotteten auf die Weide, und Branko, der Hofhund, lief aufgeregt zwischen ihnen hin und her. Die junge, hübsche Bäuerin leerte die Schubkarre und schob sie in den Stall zurück. Ärgerlich warf sie einen Blick auf die Uhr. Dann ging sie kopfschüttelnd aus dem Stall, zum Haus hinüber. Dort öffnete sich im selben Moment die Tür, und ein Madl trat heraus.

  • Der Bergpfarrer 103 – Heimatroman: Dich hat mir der Himmel geschenkt

    103

    Der Bergpfarrer 103 – Heimatroman: Dich hat mir der Himmel geschenkt
    Der Bergpfarrer 103 – Heimatroman: Dich hat mir der Himmel geschenkt

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jun"Liebling, du ißt einfach zu wenig", schüttelte Gerti Rheimann tadelnd den Kopf. Die Kinder der Klasse 3 saßen mucksmäuschenstill auf ihren Plätzen und lauschten gespannt der Geschichte, die ihnen ihre Lehrerin erzählte. Lucie machte es extra spannend und legte eine kunstvolle Pause ein. "… und wie es weitergeht, erzähle ich euch nach den Ferien", sagte sie lächelnd. Sofort hob ein Proteststurm an. Die Kleinen meinten, daß es viel zu lange dauern würde, bis zum Ende der Sommerferien, und daß sie auf gar keinen Fall bis dahin warten könnten, bis sie endlich erfuhren, wie die Geschichte von der Prinzessin und dem Drachen ausgeht. Lucie Berg hob beschwichtigend die Hände.

  • Der Aussteiger – Senn aus Berufung?: Der Bergpfarrer 129 – Heimatroman

    129

    Der Aussteiger – Senn aus Berufung?: Der Bergpfarrer 129 – Heimatroman
    Der Aussteiger – Senn aus Berufung?: Der Bergpfarrer 129 – Heimatroman

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Ich versteh' dich nicht«, sagte er. »Natürlich ist es schwer, wenn einem ein Patient unter den Händen wegstirbt. Aber so ist nun mal der Lauf der Dinge. Wir haben keinen Einfluß darauf, und mal ehrlich, der alte Burgmann hat doch ein gesegnetes Alter erreicht. Die letzten Jahre müssen für ihn eine wahre Qual gewesen sein, der Tod hingegen eine Erlösung für ihn. Willst du dir wirklich die Schuld daran geben? Das kann ich einfach nicht glauben. Thomas, denk' doch mal nach. Du bist ein erstklassiger Arzt, eines Tages könntest du mein Nachfolger sein. Das kannst du doch nicht ernsthaft aufgeben wollen!« Dr. Thomas Hochleitner sah seinen Vorgesetzten, der gleichzeitig sein väterlicher Freund und Mentor war, geradewegs in die Augen. »Doch, Eberhard«, erwiderte er, »genau das will ich tun. Alles aufgeben, mein bisheriges Leben hinter mir lassen und irgendwo neu anfangen. Nur eines werd' ich gewiß net mehr tun –, einen Menschen behandeln. Ich kann net mehr als Arzt tätig sein. Nie wieder!« Der Direktor des St. Elisabeth Krankenhauses in München hob hilflos die Arme. »Weiß Ramona schon davon? Was sagt sie dazu?« Thomas zuckte die Schultern. »Ich habe gestern abend mit ihr darüber gesprochen«, antwortete er. »Wie du dir denken kannst, war sie nicht begeistert. Genauer gesagt, hat sie mich einen kompletten Dummkopf genannt…« »Womit sie – entschuldige bitte – auch recht hat«, sagte der Krankenhauschef. »Allerdings werde ich mich da nicht einmischen. Ramona ist meine Tochter, und ich weiß, daß sie dich liebt. Aber dennoch –, es liegt bei euch alleine, wie ihr das regelt. Für mich

  • Der Bergpfarrer 105 – Heimatroman: Sagt mir, wer mein Vater ist

    105

    Der Bergpfarrer 105 – Heimatroman: Sagt mir, wer mein Vater ist
    Der Bergpfarrer 105 – Heimatroman: Sagt mir, wer mein Vater ist

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jun"Liebling, du ißt einfach zu wenig", schüttelte Gerti Rheimann tadelnd den Kopf. Es war ein grauer regnerischer Tag gewesen. Schon seit vorgestern wollte sich die Sonne nicht mehr sehen lassen, und die Vorhersage versprach erst für die kommenden Tage deutliche Besserung. Carla stand am Fenster ihres Wohnzimmers und schaute mißmutig hinaus. Hinter ihr, auf dem Tisch, stapelte sich ein Haufen Papiere. Seit sie vor ein paar Wochen ihre Mutter beerdigt hatte, schob die junge Arzthelferin das Sichten und Ordnen der Unterlagen immer wieder hinaus. Es hatte etwas Endgültiges, wenn sie den Nachlaß durchsah.

  • Der Bergpfarrer 110 – Heimatroman: Wenn aus Freundschaft Liebe wird

    110

    Der Bergpfarrer 110 – Heimatroman: Wenn aus Freundschaft Liebe wird
    Der Bergpfarrer 110 – Heimatroman: Wenn aus Freundschaft Liebe wird

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jun"Liebling, du ißt einfach zu wenig", schüttelte Gerti Rheimann tadelnd den Kopf. Steffi Waldner legte enttäuscht den Hörer auf die Gabel. Mit verzogenem Mund, der ihren Ärger ausdrückte, setzte sie sich auf das Sofa und starrte aus dem Fenster. Draußen regnete es Bindfäden, und das Wetter paßte zu ihrer Stimmung. Der Grund für ihre schlechte Laune hieß Thomas Kramer. Er war der Sohn ihres Chefs und seit geraumer Zeit Steffis Freund. Indes war sich die hübsche vierundzwanzigjährige Sekretärin nicht mehr sicher, ob diese Verbindung tatsächlich noch bestand. Seit ein paar Tagen herrschte Funkstille zwischen Thomas und ihr. Wie so oft hatte ein kleiner Streit den Ausschlag gegeben, daß er die Tür krachend hinter sich zugeschlagen hatte und gegangen war.

  • Der Bergpfarrer 115 – Heimatroman: Katharinas neues Glück

    115

    Der Bergpfarrer 115 – Heimatroman: Katharinas neues Glück
    Der Bergpfarrer 115 – Heimatroman: Katharinas neues Glück

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jun"Liebling, du ißt einfach zu wenig", schüttelte Gerti Rheimann tadelnd den Kopf. Thomas Brandmayr war in bester Stimmung, als er mit seinem Wagen über den Zubringer auf die Autobahn fuhr. Endlich Urlaub! Drei Wochen nichts sehen und hören vom Geschäft, nur das einfache Leben genießen – herrlich! Der attraktive junge Mann, mit dem markanten Gesicht, das manchmal auch die Züge eines Lausbuben annehmen konnte, hatte allen Grund sich zu freuen. In den letzten Wochen war er ständig unterwegs gewesen. Thomas arbeitete als Makler und das sehr erfolgreich. Indes vermittelte er keine normalen Wohnungen und Einfamilienhäuser. Seine Klientel waren Leute, die nicht auf das Geld sehen mußten. Wenn er eine Villa an den Mann gebracht hatte, verdiente Thomas durch die Provision soviel, wie manch einer nicht in einem ganzen Jahr.

  • Der Bergpfarrer 101 – Heimatroman: Nimm mich, wie ich bin

    101

    Der Bergpfarrer 101 – Heimatroman: Nimm mich, wie ich bin
    Der Bergpfarrer 101 – Heimatroman: Nimm mich, wie ich bin

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Kathrin balancierte in der einen Hand den Einkauf, mit der anderen versuchte sie, den Briefkasten zu öffnen, was allerdings nicht so einfach war, mit voller Tasche und Blumenstrauß. Seufzend nahm sie den Stapel Briefe aus dem Fach und stieg die Treppe zum ersten Stock hinauf. »Ach, Kathrin, guten Abend«, begrüßte sie Norbert Achmann, der junge Mann, der das Apartment neben ihr bewohnte und eben aus der Tür trat. »Wart', ich helf dir.« Er nahm ihr die Tasche ab, und die junge Frau schloß die Wohnungstür auf. »Danke, Norbert«, sagte sie. »Mensch, ist das immer ein Streß, nach Feierabend noch einkaufen zu müssen. Und ehe man dann zu Hause ist!« Der Bursche lächelte. »Damit hab' ich zum Glück überhaupt nix zu tun«, meinte er. »Meine Mutter erledigt die Einkäufe für mich.« Er stellte ihr die Tasche in den Flur und winkte ihr zu. »Einen schönen Abend noch.« »Dir auch«, winkte Kathrin zurück und schloß kopfschüttelnd die Tür. Norbert und seine Mutter! Die beiden waren wirklich ein Kapitel für sich. Die verwitwete Besitzerin zweier Münchner Wirtshäuser umsorgte ihren Sohn immer noch, als wäre er dazu nicht selbst in der Lage. Und Norbert gefiel dieser Umstand recht gut. Er hielt sich für einen begnadeten Schriftsteller. Allerdings hatte Kathrin bisher nicht gehört, daß er eines von den Manuskripten, die sich in seinem Arbeitszimmer stapelten, an einen Verlag verkauft hätte. Er war ein bißchen versponnen, aber liebenswert auf seine Art. Die junge Frau, die als rechte Hand des Chefs eines Lebensmittelkonzerns arbeitete, brachte ihren Einkauf in die Küche. Joghurt, Butter und Milch kamen in den Kühlschrank,

  • Der Bergpfarrer 114 – Heimatroman: Er wollte ihr eine Heimat geben

    114

    Der Bergpfarrer 114 – Heimatroman: Er wollte ihr eine Heimat geben
    Der Bergpfarrer 114 – Heimatroman: Er wollte ihr eine Heimat geben

    Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Strahlender Sonnenschein lag über dem Wachnertal, als das Brautpaar die Kirche verließ und in die bereitstehende Kutsche stieg. Toni Berghofer strahlte seine junge Frau an. »Schau, die vielen Leute«, sagte er glücklich. Vor der Kirche hatten sich die Einwohner versammelt, sie winkten dem Paar in der Kutsche zu und wünschten ihm Glück. Vroni Berghofer, die Schwester des Bräutigams, lief zu ihrem Wagen und setzte sich hinein. Noch vor den anderen fuhr sie zum Hof hinauf, um noch mit Hand anzulegen. In einer halben Stunde kamen mit den Brautleuten auch die Gäste an, dann mußte alles bereit sein. Schon seit Tagen wurde auf dem Hof gebacken, gekocht und geputzt worden, um alles für den großen Tag herzurichten. Dabei hatte die Hauptarbeit auf Vroni gelastet, die dafür sorgte, daß alles rechtzeitig fertig wurde. Jetzt war sie eher erschöpft, als in Feierlaune, doch zum Ausruhen war später noch Zeit. Sie stieg aus dem Auto und lief ins Haus. Resl Brandner und Christel Thalbacher, die bei den Vorbereitungen geholfen hatten, standen in der Küche und rührten in Töpfen, richteten Salate an und schmeckten ein letztes Mal ab. »Na, wie war's?« fragte Resl, die auf dem Nachbarhof als Magd arbeitete. »Schön«, nickte Vroni und wollte helfen, die großen Braten aufzuschneiden. »Laß doch«, wehrte Christel ab. »Du ruinierst dir ja noch dein schönes Kleid!« Die Schwester des Bräutigams sah es ein. »Dann öffne ich die Weinflaschen«, sagte sie. »Schon gescheh'n«, hörte sie Wolfgang Hinterleitner sagen. Vroni lächelte dankbar. »Und was soll ich machen?« Der junge Bauer drückte sie sanft auf einen Stuhl. »Du setzt dich erstmal hin und ruhst ein bissel aus«,

  • Der Bergpfarrer 112 – Heimatroman: Was kümmern uns die Leut'?

    112

    Der Bergpfarrer 112 – Heimatroman: Was kümmern uns die Leut'?
    Der Bergpfarrer 112 – Heimatroman: Was kümmern uns die Leut'?