Im Taumel der Gefühle: Der Bergpfarrer 447 – Heimatroman
Von Toni Waidacher
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Über dieses E-Book
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.
Am Pfingstsamstag fand die Verlobungsfeier von Daniel Wagner und Susanne Reisinger statt. Das große Nebenzimmer im Hotel ›Zum Löwen‹ war für diesen Anlass festlich geschmückt worden. Sepp Reisinger ließ sich nicht lumpen, wenn es um das Glück seiner Tochter ging. Er hatte sogar einen Alleinunterhalter engagiert, der für Stimmung sorgen sollte. Nach und nach trafen die Gäste ein. Unter den Geladenen befanden sich auch Bürgermeister Bruckner mit Gattin sowie Pfarrer Trenker. Kleine Namenskärtchen auf den Tischen wiesen jedem Gast seinen Platz zu. Sebastian saß an einem Tisch mit seinem Bruder Max und dessen Gattin, da waren aber auch eine ganze Reihe weiterer Bekannter wie Dr. Severin Kaltenecker mit Lebensgefährtin, Dr. Um Punkt acht Uhr erschienen die Verlobten. Susanne war mit einem feierlichen Dirndl bekleidet, das ihr vorzüglich stand. Daniel trug einen Trachtenanzug, ein weißes Hemd und eine zum Anzug passende Krawatte. Der Musiker spielte einen Tusch, die beiden nickten ihren Gästen lächelnd zu und begaben sich zum Ehrenplatz. An dem Tisch saßen auch Sepp Reisinger und seine Frau Irma, sowie Susis Schwestern Gitti und Heidi und die Eltern von Daniel, die extra aus Berlin angereist waren. Die Musik endete, als Daniel und Susanne an ihrem Platz angelangt waren. Sepp Reisinger erhob sich, dankte den Gästen für ihr Erscheinen und hielt eine kurze Ansprache, in deren Verlauf er auch anklingen ließ, dass der Start Daniels in ein neues Leben hier in St. Johann unter keinem guten Stern gestanden hatte, dass sich aber alles zum Guten gewendet und Daniel sich für eine ungefährliche Karriere in der Gastronomie entschieden habe. Sepp erhielt für seine Rede einige Lacher und großen Applaus, und dann begann der Beglückwünschungsmarathon. Daniel und Susanne mussten viele Hände schütteln, man wünschte ihnen für die Zukunft das Beste. Nachdem wieder alle auf ihren Plätzen saßen, bedankte sich Daniel – auch im Namen Susannes –, dann gab er das reichhaltige Büffet frei.
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Buchvorschau
Im Taumel der Gefühle - Toni Waidacher
Der Bergpfarrer
– 447 –
Im Taumel der Gefühle
Toni Waidacher
Am Pfingstsamstag fand die Verlobungsfeier von Daniel Wagner und Susanne Reisinger statt. Das große Nebenzimmer im Hotel ›Zum Löwen‹ war für diesen Anlass festlich geschmückt worden. Sepp Reisinger ließ sich nicht lumpen, wenn es um das Glück seiner Tochter ging. Er hatte sogar einen Alleinunterhalter engagiert, der für Stimmung sorgen sollte.
Nach und nach trafen die Gäste ein. Unter den Geladenen befanden sich auch Bürgermeister Bruckner mit Gattin sowie Pfarrer Trenker. Kleine Namenskärtchen auf den Tischen wiesen jedem Gast seinen Platz zu. Sebastian saß an einem Tisch mit seinem Bruder Max und dessen Gattin, da waren aber auch eine ganze Reihe weiterer Bekannter wie Dr. Severin Kaltenecker mit Lebensgefährtin, Dr. Adrian Keller und Lena Brock, Ria Stubler und Florian Hoffmann, und, und, und …
Um Punkt acht Uhr erschienen die Verlobten. Susanne war mit einem feierlichen Dirndl bekleidet, das ihr vorzüglich stand. Daniel trug einen Trachtenanzug, ein weißes Hemd und eine zum Anzug passende Krawatte. Der Musiker spielte einen Tusch, die beiden nickten ihren Gästen lächelnd zu und begaben sich zum Ehrenplatz. An dem Tisch saßen auch Sepp Reisinger und seine Frau Irma, sowie Susis Schwestern Gitti und Heidi und die Eltern von Daniel, die extra aus Berlin angereist waren.
Die Musik endete, als Daniel und Susanne an ihrem Platz angelangt waren.
Sepp Reisinger erhob sich, dankte den Gästen für ihr Erscheinen und hielt eine kurze Ansprache, in deren Verlauf er auch anklingen ließ, dass der Start Daniels in ein neues Leben hier in St. Johann unter keinem guten Stern gestanden hatte, dass sich aber alles zum Guten gewendet und Daniel sich für eine ungefährliche Karriere in der Gastronomie entschieden habe.
Sepp erhielt für seine Rede einige Lacher und großen Applaus, und dann begann der Beglückwünschungsmarathon. Daniel und Susanne mussten viele Hände schütteln, man wünschte ihnen für die Zukunft das Beste.
Nachdem wieder alle auf ihren Plätzen saßen, bedankte sich Daniel – auch im Namen Susannes –, dann gab er das reichhaltige Büffet frei. Zwei Bedienungen, die Sepp für diesen Abend engagiert hatte, versorgten die Gäste mit Getränken.
Während des Essens war es verhältnismäßig still im Raum. Unterhaltungen wurden in moderatem Ton geführt und jeder war bemüht, die anderen Gäste nicht zu stören. Der Alleinunterhalter begleitete das Essen mit dezenter Musik aus der Konserve. Der Musiker selbst ließ sich ebenfalls das Essen schmecken.
Ria Stubler, die rechts von Sebastian saß, sagte leise: »Wenn ich mir den Sepp, den Bürgermeister und den Daniel Wagner so anschau’, dann kann ich nur immer wieder sagen, dass die drei mehr Glück als Verstand gehabt haben, als oben in den Bergen der Heißluftballon abgestürzt ist. Net auszudenken, was passieren hätt’ können.«
»Daran wollen wir lieber net denken«, pflichtete Sebastian bei. »Die einen sprechen vom Glück im Unglück, andere sind davon überzeugt, dass der Schutzengel eines jeden der drei Schlimmeres verhütet hat.«
Ria nickte. »Jedenfalls haben sich alle wieder recht gut von dem Unfall erholt, und dafür sollte jeder von ihnen dankbar sein.« Nach einer kurzen Pause, in der sie einen Happen aß, wechselte Ria das Thema: »Vor ein paar Tagen hab’ ich in der Bäckerei Terzing die Frau Vierling getroffen. Sie und ihr Mann sind im vergangenen Herbst nach St. Johann gezogen, sie haben zwei Kinder. Der Mann hat damals beim Tourismusverband Garmisch-Partenkirchen zu arbeiten begonnen.«
»Ja, ich erinnere mich an das Ehepaar«, antwortete der Pfarrer. »Sie besuchen hin und wieder am Sonntag mit ihren zwei Kleinen die Kindermesse. Wenn ich mich recht entsinn’, dann kommen sie von Berchtesgaden herüber. Sympathische Leut’. Leider hab’ ich noch keine Gelegenheit gehabt, sie näher kennenzulernen.«
»Den Mann kenn’ ich auch nur vom Sehen«, sagte Ria. »Aber mit der Frau red’ ich öfter, wenn ich sie beim Einkaufen treff’. Sie ist mir schon immer ein bissel sehr ernst vorgekommen. Als ich vor drei Tagen beim Terzing mit ihr geredet hab’, hat s’ mir etwas von ihren Problemen verraten.«
»Mir ist die Familie immer recht glücklich und zufrieden erschienen«, erklärte Sebastian verwundert.
»Grundsätzlich ist das schon richtig. Wenn die Corinna net so fürchterliches Heimweh hätt’. Ihre Familie und die ihres Mannes leben in Berchtesgaden, ebenso ihre Bekannten und Freunde. Mir hat sie erzählt, dass sie sich hier einfach net eingewöhnen könne.«
»Das hört sich gar net gut an, Ria«, murmelte der Bergpfarrer. »Wird wohl Zeit, dass ich der Familie mal einen Besuch abstatt’ und sie willkommen heiß. Ich hab’s bisher net getan, weil ich mir net sicher war, ob’s überhaupt gewünscht ist. Das Paar hat keine Anstalten gemacht, sich mir vorzustellen. Nun, ich werd’ das nachholen.«
»Ich glaub’, ich hol’ mir noch etwas von dem Kartoffelsalat«, sagte Ria an Florian Hoffmann gewandt.
Florian erwiderte grinsend: »Der ist in der Tat einmalig gut. Ich könnt’ mich regelrecht hineinlegen.«
»Dagegen würden die anderen Gäst’ sicherlich eine Menge einzuwenden haben«, versetzte Ria lachend und erhob sich, um sich noch etwas von der hoch gelobten Kartoffelspeise zu holen.
Max, der Sebastian gegenüber am Tisch saß, sagte: »Hast du’s schon gehört, was der Oliver Breitengasser und die Jana Mirl vorhaben?«
»Die sind doch mit ihrem Gnadenhof für alte und kranke Tiere voll ausgelastet«, antwortete Sebastian. »Haben s’ etwa vor, sich zu vergrößern?«
»Ja, so kann man es beschreiben«, erwiderte Max. »Sie wollen sich einige Reitpferde anschaffen, neben dem Gnadenhof einen Reiterhof aufbauen und Reitstunden geben«, klärte er dann seinen Bruder auf. »Der Erlös soll in die Finanzierung des Gnadenhofs fließen. Bis jetzt haben die beiden ja ihr Privatvermögen, die Zuschüsse der Gemeinde und die Gelder, die gespendet worden sind, eingesetzt. Die Jana hat’s mir erzählt, als ich sie neulich im Verlauf einer Patrouillenfahrt durch den Ort getroffen hab’. Sie ist Feuer und Flamme von der Idee.« Max lachte auf. »Feuer und Flamme war aber auch mein Sohnemann, als ich daheim beim Abendessen vom neuen Reiterhof erzählt hab’. Jetzt spricht er nur noch davon, dass er Reiten lernen möcht’.«
»Spricht was dagegen?«, erkundigte sich Sebastian.
Jetzt mischte sich Claudia, Sebastians Schwägerin, ein: »Grundsätzlich nicht. Aber ich denk’, der Reitsport ist nicht ganz ungefährlich. Und der Basti ist noch net alt genug, um die Gefahren richtig einschätzen zu können. Ich bin der Meinung, es sollten noch zwei oder drei Jahre vergehen, bis er auf ein Pferd steigen darf.«
»Die Jana oder der Oliver würden den Buben doch net allein lassen mit einem Pferd«, versuchte Sebastian Claudias Bedenken zu zerstreuen. »Auch wenn er im Sattel sitzt, geht das Tier immer an der Longe, und zwar so lang’, bis der Bub in der Lage ist, das Pferd selber zu kontrollieren.«
»Ein Restrisiko bleibt immer«, versetzte Claudia unbeirrt. »Darum bin ich dagegen.«
»Die ständig besorgte Mutter«, bemerkte Max achselzuckend und grinste spitzbübisch. »Sie kann halt net aus ihrer Haut und wacht über den Basti und die Luisa wie eine Löwin über ihre Jungen.«
»Was du hoffentlich zu schätzen weißt«, sagte Claudia und lachte strahlend.
»Das weiß er«, versicherte Sebastian im Brustton der Überzeugung.
Später, als alle gegessen hatten, forderte der Alleinunterhalter die Gäste auf, sich auf die Tanzfläche zu begeben und etwas gegen die einverleibten Kalorien zu tun. Max und Claudia ließen sich kein zweites Mal bitten, und ihrem Beispiel folgten viele Paare.
Sebastian fragte
