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Drei Worte nur zum Fest der Liebe
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eBook143 Seiten1 StundeDigital Edition

Drei Worte nur zum Fest der Liebe

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Über dieses E-Book

Will Rocco Volpe sie nur heiraten, weil er der Vater ihres Kindes ist?, fragt Amber sich verzweifelt, als ihr der charismatische Bankier kurz vor Weihnachten einen spontanen Antrag macht. Denn noch immer wartet sie vergeblich auf Worte der Liebe …

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum28. Nov. 2020
ISBN9783751504669
Drei Worte nur zum Fest der Liebe
Autor

Lynne Graham

<p>Lynne Graham ist eine populäre Autorin aus Nord-Irland. Seit 1987 hat sie über 60 Romances geschrieben, die auf vielen Bestseller-Listen stehen. Bereits im Alter von 15 Jahren schrieb sie ihren ersten Liebesroman, leider wurde er abgelehnt. Nachdem sie wegen ihres Babys zu Hause blieb, begann sie erneut mit dem Schreiben. Dieses Buch wurde von einem Verlag, nachdem sie noch einige Änderungen vornahm, gekauft. Das Hochgefühl, als sie das erste Mal in einem Geschäft ein Buch mit ihrem Namen sah, wird sie nie vergessen. Seitdem gehört sie zu den bekannten Autoren von Romances. Zu ihren Hobbys zählt das Kochen sowie der Garten, ihre Lieblingsfarbe ist Grün. Begeistert ist die leidenschaftliche Sammlerin von altem Spielzeug sowie schönen Steinen. Besonders wichtig ist es für Lynne, Weihnachten im Kreise der Familie festlich zu feiern. Sie mag keine Liebesfilme mit einem unglücklichen Ausgang. Geboren wurde Lynne Graham am 30. Juli 1956 in Nord-Irland, ihre Vorfahren stammen aus Irland sowie aus Schottland. Mit ihrem Bruder wuchs sie in einem Haus auf, welches direkt am Meer stand. Im Alter von 14 Jahren lernte sie ihren späteren Ehemann kennen. Allerdings beendete sie vor der Heirat ihr Studium an der Edinburgh University. Die Autorin wollte immer eine große Familie haben, sie hat ein leibliches Kind, welches bereits an einer Universität studiert sowie vier adoptierte Kinder. Zwei Neunjährige kommen aus Sri Lanka und die beiden Kleinen im Alter von drei und fünf Jahren sind aus Guatemala. Mit ihrer Familie sowie zwei Haustieren lebt sie in einem wunderschönen Landhaus auf einem riesigen baumreichen Grundstück in Nord-Irland.</p>

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    Buchvorschau

    Drei Worte nur zum Fest der Liebe - Lynne Graham

    IMPRESSUM

    Drei Worte nur zum Fest der Liebe erscheint in der HarperCollins Germany GmbH

    © 2001 by Lynne Graham

    Originaltitel: „The Christmas Eve Bride"

    erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe JULIA WEIHNACHTSBAND

    Band 22 - 2009 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg

    Übersetzung: Louisa Christian

    Umschlagsmotive: shutterstock_GaudiLab

    Veröffentlicht im ePub Format in 11/2020 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

    E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN 9783751504669

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, TIFFANY

    Alles über Roman-Neuheiten, Spar-Aktionen, Lesetipps und Gutscheine erhalten Sie in unserem CORA-Shop www.cora.de

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    1. KAPITEL

    Rocco Volpe langweilte sich. Das war er nicht gewöhnt, und er gab hauptsächlich seinen Gastgebern die Schuld daran.

    Als der Bankier Harris Winton ihn für das Wochenende in sein Landhaus einlud, hatte Rocco eine anregende Gesellschaft erwartet. Schließlich gaben sich die Leute stets große Mühe, ihm einen angenehmen Aufenthalt zu bereiten. Allerdings hatte er nicht ahnen können, dass Winton seinen Heimflug von Brüssel verpassen und seine unglücklichen Gäste der Gnade seiner Ehefrau ausliefern würde.

    Kaye Winton, Harris’ jugendliche Vorzeigefrau, betrachtete Rocco mit unverhohlenem Verlangen. Doch sein Gesicht blieb ausdruckslos, denn das alberne Flirten seiner Gastgeberin und ihre entschieden zu große Aufmerksamkeit ärgerten ihn gewaltig. Kleine Frauen mit großen Augen hatte er noch nie leiden können. Plötzlich erinnerte er sich daran, weshalb das so war. Rasch verdrängte er den unwillkommenen Gedanken.

    „Sagen Sie: Wie ist es denn eigentlich, einer der begehrtesten Junggesellen der Welt zu sein?", fragte Kaye dümmlich.

    „Ziemlich lästig." Rocco beobachtete ungerührt, wie Kaye errötete. Er schlenderte zum Fenster und lehnte sich lässig gegen den Rahmen.

    „Ja, das kann ich mir denken, stimmte die Brünette ihm süßlich zu. „Nicht viele Männer haben Ihre Macht, Ihr gutes Aussehen und noch dazu Ihren sagenhaften Reichtum.

    Rocco ersparte sich eine Antwort. Er wandte sich um und blickte hinaus in den gepflegten Garten. Sollte er jemals heiraten, dann gewiss eine Frau mit Verstand.

    Der blasse Schein der untergehenden Wintersonne fiel auf den gesenkten Kopf eines Gärtners, der das Laub auf dem weitläufigen Rasen vor dem Haus zusammenharkte. Das ungewöhnliche Honigblond seines Haars, das bei einem gewissen Lichteinfall karamellfarben erstrahlte, kam ihm seltsam vertraut vor. Die Gestalt drehte sich um, und Rocco erstarrte unwillkürlich. Es war eine Frau, und …

    „Ihr Gärtner ist eine Frau?" Die ungeheure Wut, die in ihm emporstieg, war seiner wohlklingenden tiefen Stimme in keiner Weise anzumerken. Dabei war Rocco kurz davor, die Beherrschung zu verlieren. Welch unglaubliche Dreistigkeit! Dieser Frau musste endlich mal jemand eine Lektion erteilen!

    Ob Winton wohl schon mitgeteilt worden war, dass sich die Klatschpresse bei ihm eingeschlichen hatte? Wahrscheinlich nicht, dachte Rocco grimmig. Dabei würde sich Harris Winton nur schwer von dem Schock erholen, wenn die Medien die Affären seiner Ehefrau aufdeckten.

    Seine überreichlich parfümierte Gastgeberin stellte sich dicht neben ihn und runzelte die Stirn. „Ach, diese Frau. Wir hatten ziemliche Schwierigkeiten, Personal für die Außenanlage zu bekommen. Harris sagt, die Leute wollen solche Arbeiten heutzutage nicht mehr tun."

    „Wahrscheinlich hat er recht. Ist sie schon lange bei Ihnen?"

    „Erst ein paar Wochen." Die Brünette betrachtete ihn verwundert.

    „Wenn Sie mich bitte entschuldigen würden? Ich muss einen dringenden Anruf tätigen."

    Ambers Rücken schmerzte.

    Die Luft war eiskalt. Doch die Gartenarbeit war so anstrengend, dass ihr die Jeans und ein dünner Pullover als Bekleidung völlig ausreichten. Ihr honigblondes Haar hatte sie mit einer Spange im Nacken zusammengefasst, aus der sich ständig einige Strähnen lösten.

    Sie konnte kaum glauben, dass in zehn Tagen bereits Weihnachten war. Erschöpft richtete sie sich auf und reckte ihren schmerzenden Rücken. Sie war nur knapp einssechzig groß und schlank. Doch ihre Brüste waren voll, und ihre Hüften weiblich gerundet.

    Es würde noch eine Stunde dauern, bis sie mit der Arbeit fertig war, und sie konnte es kaum erwarten. Noch vor wenigen Monaten hätte sie behauptet, dass sie große Gartenanlagen liebte. Doch die Tätigkeit bei den Wintons hatte sie rasch ernüchtert. Nichts als endlose anstrengende Schufterei bei katastrophaler Bezahlung. Denn ihr reicher Arbeitgeber war nicht gewillt, Geld für arbeitssparende Geräte wie einen Laubsauger auszugeben. Dabei war Harris Winton ein Perfektionist, der trotz widriger äußerer Umstände höchste Ansprüche stellte.

    „Fegen Sie das Laub zusammen, sobald es heruntergefallen ist", hatte er sie mit strenger Miene aufgefordert. Dabei war er gar nicht auf den Gedanken gekommen, dass dies bei dem riesigen Rasen und dem gewaltigen Baumbestand einem täglichen Kampf gegen die sprichwörtlichen Windmühlen gleichen würde.

    Fang bloß nicht an, dich zu bemitleiden, forderte Amber sich auf, während sie die Schubkarre leerte. Vor nicht allzu langer Zeit hatte sie noch hübsche Kleider, schöne gepflegte Fingernägel und eine Karriere mit Zukunft besessen. Das war vorbei. Aber dafür habe ich Freddy, ermahnte sie sich rasch.

    Freddy, die größte Freude ihres Lebens. Jedes Mal, wenn er sie anlächelte, schien ihr Herz zu zerfließen. Freddy, der sie mit solch einer spontanen Liebe erfüllt hatte, dass sie der Stärke ihrer eigenen Gefühle manchmal kaum traute. Freddy, der zwar nicht der beste Gesprächspartner sein mochte, sie dafür aber gerne mitten in der Nacht weckte, um mit ihr zu spielen, und dabei jedes Opfer wert war.

    Buon giorno, Amber … Was für ein unerwartetes Vergnügen."

    Amber richtete sich erschrocken auf beim Klang der dunklen, wohltönenden Stimme, die irgendwo aus dem Nichts zu kommen schien. Sie blinzelte rasch, fuhr herum und wollte nicht glauben, dass sie die breite warme Stimme mit dem deutlichen italienischen Akzent auf der Stelle erkannt hatte.

    „Seltsam, aber irgendwie außerordentlich passend, dich in einem Komposthaufen wühlen zu sehen", erklärte Rocco mit beißendem Spott.

    Amber schwindelte es plötzlich. Fassungslos blickte sie zu der großen muskulösen männlichen Gestalt, die nur wenige Meter entfernt unter den hohen Buchen stand. Ihr Herz begann so zu rasen, dass sie kaum noch Luft bekam. Alle Farbe wich aus ihrem zarten Gesicht, und ihre hellgrünen Augen wirkten plötzlich riesengroß.

    Rocco Volpe, der mächtige italienische Finanzier, den die Klatschpresse einst „Silberwolf" getauft hatte. Und dies wegen seines atemberaubend guten Aussehens und seines Rufs als Draufgänger beim anderen Geschlecht. Es ließ sich nicht leugnen, dass er fantastisch aussah mit seiner gebräunten Haut und seinen tief liegenden dunklen Augen, die sich von seinem ungewöhnlich blonden Haar abhoben, das wie Silber glänzte.

    Rocco Volpe, der schlimmste Fehler, den sie in den dreiundzwanzig Jahren ihres Lebens begangen hatte. Ambers Magen drehte sich, und alle Muskeln ihres Körpers spannten sich zur Selbstverteidigung. Doch ihr Verstand weigerte sich, ebenfalls in Aktion zu treten. Verblüfft stand sie da und überlegte, was in aller Welt Rocco Volpe hier auf dem Grundstück von Wintons Landhaus zu suchen hatte.

    „Wo kommst du denn her?", stieß sie stockend hervor.

    „Von dem kleinen Empfang im Haus. Ich verbringe das Wochenende hier."

    „Aha." Amber war entsetzt über diese Auskunft und bekam kein weiteres Wort heraus. Allerdings war es kein Zufall, dass Rocco ihren Arbeitgeber kannte. Beide Männer spielten eine herausragende Rolle in der unbarmherzigen internationalen Finanzwelt.

    Rocco warf stolz seinen Kopf zurück und betrachtete sie abschätzig. „Keine besonders gute Nachricht für dich, nehme ich an."

    Amber hatte angesichts seines verächtlichen Blicks das Gefühl, als würde sie einen Schlag ins Gesicht bekommen. Dich in einem Komposthaufen wühlen zu sehen … Sobald er sie mit seinen glänzenden dunklen Augen ansah, fiel ihr seine spöttische Bemerkung wieder ein. Doch im nächsten Moment wurde sie überwältigt von der sinnlichen Wirkung, die sein intensiver Blick auf ihre üppigen Brüste hatte. Die empfindsamen Spitzen richteten sich unter ihrem BH schmerzlich auf. Während Roccos forschender Blick träge zu den weiblichen Rundungen ihrer Hüften weiter glitt, spürte sie ein schmerzhaftes, schon fast vergessenes Verlangen.

    „Und was soll das bedeuten?" Entschlossen, ihre Fassung wiederzuerlangen, verschränkte sie die Arme vor der Brust und richtete sich selbstsicher auf. Erst jetzt wurde sie sich ihres zerzausten Haars, ihres fehlenden Make-ups, ihrer abgetragenen Jeans und ihres dünnen T-Shirts bewusst. Es hatte eine Zeit gegeben, da hatte sie sich für Rocco äußerst sorgfältig zurechtgemacht. Plötzlich wäre sie am liebsten in dem elenden Komposthaufen versunken. Rocco war so weltgewandt, so aalglatt, und er sah so kultiviert aus in seinem tadellos geschnittenen dunkelgrauen Geschäftsanzug und dem

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