Nur im Doppelpack zu haben: Familie Dr. Norden 773 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Die Familie bleibt für Daniel Norden der wichtige Hintergrund, aus dem er Kraft schöpft für seinen verantwortungsvollen Beruf und der ihm immer Halt gibt. So ist es ihm möglich, Nöte, Sorgen und Ängste der Patienten zu erkennen und darauf einfühlsam einzugehen.
Familie Dr. Norden ist der Schlüssel dieser erfolgreichsten Arztserie Deutschlands und Europas.
»Papi, schau mal, in zwei Wochen findet in der Nähe von München ein Amateur-Autorennen statt. Können wir da hinfahren? Bitte, bitte, bitte!« bettelte Chri-stian Norden, der von allen Mitgliedern seiner Familie nur Janni genannt wurde. Er wedelte mit einer bunt bebilderten Motorsport-Fachzeitschrift vor der Nase seines Vaters herum, während er aufgeregt auf dem Stuhl hin und her zappelte. »Nun halt doch mal still. So kann ich gar nichts erkennen«, erklärte Dr. Daniel Norden und griff nach dem Magazin. »Für Motorsport habe ich im Grunde genommen gar nichts übrig« te. »Ich weiß schon, wegen der Umwelt und so. Aber ich will doch nur ein einziges Mal auf so ein Rennen gehen, wenn schon mal in der Nähe eines stattfindet.« »Was hältst du davon?« wandte sich Daniel fragend an seine Frau Felicitas, die gemeinsam mit Jans Zwillingsschwester Dési und der älteren Tochter Anneka mit am Frühstückstisch saß. Die großen Söhne der Familie, Felix und Danny, hatten sich an diesem Morgen noch nicht blicken lassen. Nachdenklich warf Felicitas einen Blick auf die Zeitschrift. »Im Grunde teile ich deine Ansicht, was das Thema Autorennen angeht. Gerade heutzutage ist es verantwortungslos, die Umwelt auf so unnötige Weise zu belasten.« »Ach, Mami, bitte.
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Nur im Doppelpack zu haben - Patricia Vandenberg
Familie Dr. Norden
– 773 –
Nur im Doppelpack zu haben
Hat Marco auch ein Herz für Sina?
Patricia Vandenberg
»Papi, schau mal, in zwei Wochen findet in der Nähe von München ein Amateur-Autorennen statt. Können wir da hinfahren? Bitte, bitte, bitte!« bettelte Chri-stian Norden, der von allen Mitgliedern seiner Familie nur Janni genannt wurde. Er wedelte mit einer bunt bebilderten Motorsport-Fachzeitschrift vor der Nase seines Vaters herum, während er aufgeregt auf dem Stuhl hin und her zappelte.
»Nun halt doch mal still. So kann ich gar nichts erkennen«, erklärte Dr. Daniel Norden und griff nach dem Magazin. »Für Motorsport habe ich im Grunde genommen gar nichts übrig«, erklärte er zurückhaltend, nachdem er die kurze Ankündigung gelesen hat- te.
»Ich weiß schon, wegen der Umwelt und so. Aber ich will doch nur ein einziges Mal auf so ein Rennen gehen, wenn schon mal in der Nähe eines stattfindet.«
»Was hältst du davon?« wandte sich Daniel fragend an seine Frau Felicitas, die gemeinsam mit Jans Zwillingsschwester Dési und der älteren Tochter Anneka mit am Frühstückstisch saß. Die großen Söhne der Familie, Felix und Danny, hatten sich an diesem Morgen noch nicht blicken lassen. Nachdenklich warf Felicitas einen Blick auf die Zeitschrift.
»Im Grunde teile ich deine Ansicht, was das Thema Autorennen angeht. Gerade heutzutage ist es verantwortungslos, die Umwelt auf so unnötige Weise zu belasten.«
»Ach, Mami, bitte. Schau mal, Autorennen sind wichtig, damit die Ingenieure die technische Weiterentwicklung ihrer Motoren testen können. Das hilft auch der Umwelt«, erklärte Jan altklug, der sich seit einer Weile sehr intensiv mit seinem neuen Hobby auseinandersetzte. »Irgendwann willst du doch auch ein Auto fahren, das nur ganz wenig Benzin braucht. Dafür sind solche Rennen auch gut.«
»Ich weiß nicht recht«, zweifelte Fee die Argumentation ihres Sohnes an, konnte sich jedoch eines Lächelns nicht erwehren. Sie bewunderte Janni für seinen Eifer, mit dem er sich mit Dingen auseinander- und für sie einsetzte, die ihm am Herzen lagen.
»Also schön, ich denke, einmal können wir eine Ausnahme machen«, erklärte sich Daniel schließlich einverstanden, mit seinem Sohn das Amateur-Autorennen zu besuchen.
»Vielleicht haben deine großen Brüder Lust, uns zu begleiten. Dann machen wir einen richtigen Männertag.«
»Au ja, und wir gehen in aller Ruhe in die Stadt zum Einkaufen. Mit den Jungs geht das nicht vernünftig. Die haben einfach keine Geduld«, jubelte Anneka über die günstige Gelegenheit, ihre Mutter ausnahmsweise einmal nur mit ihrer jüngeren Schwester teilen zu müssen.
Und auch Désirée zeigte sich begeistert von dieser Aussicht.
»Wir machen einen Frauentag. Das wird lustig.«
»Einkaufen? Wie langweilig! Ich versteh gar nicht, wie einem das Spaß machen kann«, bemerkte Janni und warf seinem Vater einen beifallheischenden Blick zu.
Doch Daniel war mit den Gedanken bereits wieder bei seiner Arbeit. Obwohl es Samstag war, vergaß er nicht die Menschen, die auch an Wochenenden seiner Hilfe bedurften.
Er faltete die Serviette zusammen, leerte seine Tasse und erhob sich, um seiner Frau einen zärtlichen Kuß auf die Wange zu geben.
»Während ihr weiter Pläne schmiedet, fahre ich kurz zu Herrn Krug. Er war gestern bei mir in der Praxis und machte einen sehr niedergeschlagenen Eindruck.«
»Fahr nur, mein Lieber. Auch ich fühle mich wohler, wenn ich weiß, daß du für deine Patienten gut gesorgt hast«, erklärte Fee ohne Zögern.
»Du bist eine wunderbare Frau. Was bin ich doch für ein Glückspilz, eine wahre Partnerin an meiner Seite zu haben und keine, die nur schöne Worte macht, sondern sie auch so meint«, stellte Daniel liebevoll fest. Er konnte nicht anders, als Felicitas in die Arme zu ziehen und für einen kurzen Moment der Innigkeit festzuhalten.
»Welche Frau kann schon von sich behaupten, daß ihr Ehemann ihre Opfer selbst nach so langer Zeit noch zu schätzen weiß«, gab sie leise und sehr bewegt zurück.
Während sich das Ehepaar Norden verliebt in die Augen blickte, sahen die drei Kinder am Tisch ihren Eltern grinsend zu.
»Warum einigt ihr euch nicht darauf, daß ihr einfach das beste Ehepaar der Welt seid?« machte Dési schließlich einen vorwitzigen Vorschlag. »Die besten Eltern seid ihr ohnehin schon.«
Lächelnd drehte sich Felicitas zu ihrer kleinen Tochter um. Das Glück strahlte aus ihren Augen und selbst wenn sich mit den Jahren feine Linien um ihre Augen und die Mundwinkel gezogen hatten, hatte sie eine jugendliche Ausstrahlung, von der manch Zwanzigjährige nur träumen konnte. Das war das Bild, das Dr. Daniel Norden im Herzen trug, als er sich auf den Weg zu seinem depressiven Patienten, dem Maler Sebastian Krug machte. Mit diesem Bild vor Augen würde es ihm gelingen, auch in diese Seele neue Hoffnung zu zaubern.
Schreckensbleich saß die Buchhändlerin Konstanze Fischer an ihrem Schreibtisch in der kleinen Buchhandlung und starrte auf den Brief, den sie eben gelesen hatte. Als die kleine Glocke über der Tür klingelte, war sie noch nicht einmal in der Lage, nachzusehen, welche Kundschaft den Weg in das kleine Geschäft gefunden hatte.
»Mama, bist du da?« rief eine weibliche Stimme, und der schwere dunkelrote Samtvorhang, der das Büro vom Verkaufsraum trennte, wurde beiseite geschoben. Verwundert blickte Alexandra Fischer auf ihre Mutter herab. Ihre kleine Tochter Sina, die sie auf dem Arm hielt, krähte vergnügt und schenkte der Großmutter ein strahlendes Lächeln.
Doch selbst das konnte Konstanze im Augenblick nicht aufmuntern. Müde hob sie den Kopf.
»Es ist aus!« erklärte sie mit Grabesstimme und reichte Alexa ohne weitere Erklärung das Schreiben, das sie eben erhalten hatte.
Kurz entschlossen setzte die junge Frau das Baby auf den Schoß der Großmutter und griff nach dem Blatt Papier.
»Ach du liebe Zeit. Eine Mahnung über fünftausend Euro, zahlbar innerhalb der nächsten vierzehn Tage. Das ist ja entsetzlich.«
»Das ist unsere Bankrotterklärung. Euer Vater hat uns tatsächlich ruiniert. Langsam begreife ich, warum er vor seinem Tod unbedingt noch Frieden schließen wollte mit mir. Das war nichts als sein schlechtes Gewissen. Er wußte sicher, was auf uns zukommen würde, wenn wir das Erbe annehmen. Und ich naives Frauenzimmer dachte, er hätte sich tatsächlich geändert. Das passiert dir mal nicht, Sinalein«, erklärte Konstanze dem brabbelnden Kind auf ihrem Schoß und schaukelte es auf ihren Knien, daß es quietschte vor Freude. »Dafür wird deine Oma schon sorgen.«
»Was machen wir denn jetzt?« seufzte Alexandra indes frustriert. »Dabei hatte ich so besonders gute Laune heute. Sieh mal, was ich dir mitgebracht habe«, erinnerte sie sich und reichte ihrer Mutter eine schwere Plastiktüte.
»Was ist das?«
»Ein wunderschöner handsi-gnierter Bildband des Malers Sebastian Krug. Romina hat ihn auf dem Flohmarkt aufgestöbert und für drei Euro erstanden. Dabei ist das seltene Stück gut und gerne zweihundert Euro wert.«
Konstanze hielt ihr Enkelkind im einen Arm, während sie mit der anderen Hand das Buch aus der Tüte zog und es vor sich auf den Schreibtisch legte. Mit unkoordinierten Bewegungen wollte Sina sofort danach grapschen und verzog unwillig das Mündchen, als ihr das nicht gelingen wollte. Ungeachtet des Unwillens ihrer Enkeltochter fuhr Konstanze andächtig über den ledernen Einband des prachtvollen Buches, ehe sie es aufschlug.
»Das ist wirklich eine wunderbare Ausgabe. Und die Qualität der Drucke ist bestechend. Was für herrliche Bilder«, schwärmte sie ergriffen. Eine Weile betrachtete sie versunken die Abbildungen und kehrte schließlich widerwillig in die Realität und zum Geschäft zurück. »Ein Liebhaber würde dafür eine große Summe ausgeben.
