Hör auf, dich zu verstecken: Dr. Norden Extra 113 – Arztroman
()
Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Eigentlich hab' ich wirklich keine Lust, mitzukommen, Paps. Ich habe noch viel Arbeit.« Emanuel Grasser warf einen verzweifelten Blick auf die Uhr. »Die Präsentation muss übermorgen fertig sein. Eigentlich wollte ich jetzt heimfahren und da weiterarbeiten.« »Ich verstehe dich nicht«, verwundert schüttelte Werner Grasser den Kopf. »In deinem Alter konnte ich überhaupt nicht genug Spaß und Abwechslung haben. Das Leben kam mir vor wie ein großer Rummelplatz. Vergiss nicht, dass das schnell vorbei sein kann. Schau mich an, heute bin ich nur noch ein blasses Abbild meiner selbst.« Er stöhnte und rieb sich sehr auffällig den Rücken. »Komm schon, Paps. Du warst doch erst vor ein paar Tagen bei Dr. Norden. Er hat gesagt, dass alles in Ordnung ist.« »Wie kannst du das so einfach behaupten? Ich glaube erst dran, wenn ich die Ergebnisse der Untersuchung habe. Dieses merkwürdige Stechen in der Nierengegend kommt mir schon komisch vor, auch wenn der gute Doktor auf den ersten Blick nichts finden konnte«, lamentierte Werner weiter.
Andere Titel in Hör auf, dich zu verstecken Reihe ( 30 )
Mut zum Weiterleben: Dr. Norden Extra 8 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Mädchen, das ich liebe: Dr. Norden Extra 2 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Traum, der keiner mehr ist: Dr. Norden Extra 1 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Baby vor der Praxistür: Dr. Norden Extra 3 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Leben wieder lieben: Dr. Norden Extra 51 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Herz voller Zweifel: Dr. Norden Extra 7 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer andere in ihrem Leben: Dr. Norden Extra 33 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur für einen Sommer?: Dr. Norden Extra 10 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas die Zukunft bringt...: Dr. Norden Extra 16 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas so fröhlich begann: Dr. Norden Extra 34 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEs war im letzten Sommer: Dr. Norden Extra 28 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWovor hast du Angst?: Dr. Norden Extra 29 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch dachte, es wäre Liebe: Dr. Norden Extra 6 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenCordulas Weg ins Leben: Dr. Norden Extra 11 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch stehe zu meinem Wort: Dr. Norden Extra 23 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGlück auf Rezept: Dr. Norden Extra 12 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEr kam aus einem anderen Land: Dr. Norden Extra 25 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErste Liebe - erstes Leid: Dr. Norden Extra 22 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAn Liebe dachte sie nicht: Dr. Norden Extra 13 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin ganz besonderes Wochenende: Dr. Norden Extra 4 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMan hielt sie für ein Traumpaar: Dr. Norden Extra 5 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Blick in die Vergangenheit: Dr. Norden Extra 15 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVor einer Entscheidung: Dr. Norden Extra 18 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWohin geht die Fahrt?: Dr. Norden Extra 14 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas auch immer kommen mag: Dr. Norden Extra 31 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenImmer an deiner Seite: Dr. Norden Extra 17 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Abschied, der keiner war: Dr. Norden Extra 30 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAngst vor der Wahrheit: Dr. Norden Extra 20 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Angst in ihren Augen: Dr. Norden Extra 35 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLeidenschaft und Eifersucht: Dr. Norden Extra 67 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Mehr von Patricia Vandenberg lesen
Ähnlich wie Hör auf, dich zu verstecken
Titel in dieser Serie (100)
Mut zum Weiterleben: Dr. Norden Extra 8 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Mädchen, das ich liebe: Dr. Norden Extra 2 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Traum, der keiner mehr ist: Dr. Norden Extra 1 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Baby vor der Praxistür: Dr. Norden Extra 3 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Leben wieder lieben: Dr. Norden Extra 51 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Herz voller Zweifel: Dr. Norden Extra 7 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer andere in ihrem Leben: Dr. Norden Extra 33 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur für einen Sommer?: Dr. Norden Extra 10 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas die Zukunft bringt...: Dr. Norden Extra 16 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas so fröhlich begann: Dr. Norden Extra 34 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEs war im letzten Sommer: Dr. Norden Extra 28 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWovor hast du Angst?: Dr. Norden Extra 29 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch dachte, es wäre Liebe: Dr. Norden Extra 6 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenCordulas Weg ins Leben: Dr. Norden Extra 11 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch stehe zu meinem Wort: Dr. Norden Extra 23 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGlück auf Rezept: Dr. Norden Extra 12 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEr kam aus einem anderen Land: Dr. Norden Extra 25 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErste Liebe - erstes Leid: Dr. Norden Extra 22 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAn Liebe dachte sie nicht: Dr. Norden Extra 13 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin ganz besonderes Wochenende: Dr. Norden Extra 4 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMan hielt sie für ein Traumpaar: Dr. Norden Extra 5 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Blick in die Vergangenheit: Dr. Norden Extra 15 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVor einer Entscheidung: Dr. Norden Extra 18 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWohin geht die Fahrt?: Dr. Norden Extra 14 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas auch immer kommen mag: Dr. Norden Extra 31 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenImmer an deiner Seite: Dr. Norden Extra 17 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Abschied, der keiner war: Dr. Norden Extra 30 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAngst vor der Wahrheit: Dr. Norden Extra 20 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Angst in ihren Augen: Dr. Norden Extra 35 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLeidenschaft und Eifersucht: Dr. Norden Extra 67 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnliche E-Books
Hör auf, dich zu verstecken: Dr. Norden Bestseller 463 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur im Doppelpack zu haben: Dr. Norden Gold 75 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKarussell des Schicksals: Dr. Norden Extra 103 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Tote im Klosterpark: Kriminalroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Zweifel für das Leben: Dr. Norden Bestseller 438 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWeil Verzeihen glücklich macht: Sophienlust, wie alles begann 18 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEnttäuschte Mutterliebe: Dr. Norden Bestseller 490 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMein Mann, der Milliardär Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKuckucks Nest: Roman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZeit zu gehen: Dr. Norden Extra 82 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZartbittere Gefühle: Dr. Norden Bestseller 447 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer einzige Zeuge: Dr. Norden Bestseller 383 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlinas verzweifelte Suche: Dr. Norden 154 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEnttäuschte Mutterliebe: Dr. Norden Extra 140 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnvorhergesehene Wege: Sophienlust - Die nächste Generation 99 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenProbe bestanden!: Dr. Norden Liebhaber Edition 15 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebe und andere Herrlichkeiten: Dr. Norden Extra 119 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEmma Sandmann ist zurück: Dr. Norden – Unveröffentlichte Romane 31 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWenn nichts mehr hilft ...: Dr. Norden Extra 256 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBerber und die flotte Lotte: ein Stuttgart-Krimi Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Zweifel für das Leben: Dr. Norden Gold 103 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenOhne eine Spur …: Dr. Norden Extra 72 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenStunden der Ungewissheit: Dr. Norden 30 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Weichen sind gestellt: Chefarzt Dr. Norden Bestseller 3 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNeid und Eifersucht: Dr. Norden 14 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAn den Falschen geraten...: Dr. Norden 28 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlles zurück auf Anfang! Turbulenter, witziger Liebesroman - Liebe, Sex und Leidenschaft... Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenImmer Ärger mit Sonny: Der neue Dr. Laurin 59 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenStunden der Ungewissheit: Dr. Norden Extra 252 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZeit zu gehen: Dr. Norden Bestseller 432 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Allgemeine Belletristik für Sie
Das Schloss Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Kinder- und Hausmärchen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Der Struwwelpeter - ungekürzte Fassung: Der Kinderbuch Klassiker zum Lesen und Vorlesen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Frau ohne Schatten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Schnupfen Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Das Kreuz mit den Präpositionen: Welche Präposition ist richtig? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGermanische Mythologie: Vollständige Ausgabe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFaust (German Edition) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDienstanweisung für einen Unterteufel Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Zauberberge: Ein Jahrhundertroman aus Davos Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSpanisch lernen in kürzester Zeit Sparpaket Teil 1,2,3,4,5 zusätzlich Anfängerteil mit schriftlicher Aussprache Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Welle: In Einfacher Sprache Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Prozeß: - mit Leitfaden zur Interpretation - Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBegegnungen mit Büchern Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Peperl Mutzenbacher - Tochter der Josefine Mutzenbacher (Ein Erotik, Sex & Porno Klassiker) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Erzählungen von Lew Tolstoi Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das große Buch der Verschwörungen: Vom 11. September bis zu den Schwarzen Koffern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Weihnachtsgedichte (Über 100 Titel in einem Band): Adventlyrik von deutschen Klassikern: Poetische Feier der Weihnachtszeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenImmanuel Kant: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeinrich Heine: Gesammelte Werke: Anhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Aristoteles: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGrimms Märchen: Gesamtausgabe - 211 Kinder- und Hausmärchen Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das Nibelungenlied: Vollständige Ausgabe der Nibelungensage Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque (Lektürehilfe): Detaillierte Zusammenfassung, Personenanalyse und Interpretation Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAndersens Märchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHandbüchlein der Moral Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSigmund Freud: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSternstunden der Menschheit: Historische Miniaturen. Klassiker der Weltliteratur Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5
Verwandte Kategorien
Rezensionen für Hör auf, dich zu verstecken
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Hör auf, dich zu verstecken - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Extra
– 113 –
Hör auf, dich zu verstecken
Unveröffentlichter Roman
Patricia Vandenberg
»Eigentlich hab’ ich wirklich keine Lust, mitzukommen, Paps. Ich habe noch viel Arbeit.« Emanuel Grasser warf einen verzweifelten Blick auf die Uhr. »Die Präsentation muss übermorgen fertig sein. Eigentlich wollte ich jetzt heimfahren und da weiterarbeiten.«
»Ich verstehe dich nicht«, verwundert schüttelte Werner Grasser den Kopf. »In deinem Alter konnte ich überhaupt nicht genug Spaß und Abwechslung haben. Das Leben kam mir vor wie ein großer Rummelplatz. Vergiss nicht, dass das schnell vorbei sein kann. Schau mich an, heute bin ich nur noch ein blasses Abbild meiner selbst.« Er stöhnte und rieb sich sehr auffällig den Rücken.
»Komm schon, Paps. Du warst doch erst vor ein paar Tagen bei Dr. Norden. Er hat gesagt, dass alles in Ordnung ist.«
»Wie kannst du das so einfach behaupten? Ich glaube erst dran, wenn ich die Ergebnisse der Untersuchung habe. Dieses merkwürdige Stechen in der Nierengegend kommt mir schon komisch vor, auch wenn der gute Doktor auf den ersten Blick nichts finden konnte«, lamentierte Werner weiter. Emanuel seufzte und beschloss, nicht weiter auf die neue Leidensgeschichte seines Vaters einzugehen. Zu oft hatte der seine Familie mit seinen vermeintlichen Krankheiten schon in Angst und Schrecken versetzt, als dass Frau und Sohn sie noch ernst nehmen konnten.
»Wie auch immer, ich fahre jetzt heim zum Arbeiten«, machte Emanuel der leidigen Diskussion ein Ende.
»Wenn ich dich so anschaue, frage ich mich manchmal, ob du überhaupt mein Sohn bist. Nichts als Arbeit im Kopf, das hast du bestimmt nicht von mir.«
»Da musst du schon mit Mama reden. Die kann dir mehr Auskunft geben.«
»Das werde ich, darauf kannst du dich verlassen«, griff Werner den scherzhaften Ton seines Sohnes auf. »Also, was ist jetzt, kommst du nun mit oder nicht?«
»Ich weiß nicht recht …« Wieder warf Emanuel einen zweifelnden Blick auf den Laptop, der vor ihm stand.
»Natürlich kommt er mit!« mischte sich eine resolute Frauenstimme in das Gespräch zwischen Vater und Sohn. »Und eigentlich müsstest du zur Strafe zu Hause bleiben«, wandte sie sich augenzwinkernd an ihren Mann, »wenn du schon solche Vermutungen anstellst. Allein der Gedanke ist frevelhaft.«
»Lauschen ist auch nicht viel besser«, konterte Werner schlagfertig. Aber Judith ließ sich nicht so leicht einschüchtern. »Bei eurer Lautstärke muss man nicht lauschen, um jedes einzelne Wort zu verstehen. Typisch Mann, kein Feingefühl.« Sie grinste frech, und Werner schloss sie liebevoll in seine Arme. Emanuel beobachtete seine Eltern, und ihm wurde warm ums Herz. Seit er denken konnte, herrschte Harmonie und Liebe zwischen den beiden, zwei Seelenverwandte, die sich schon früh auf ihrem Lebensweg gefunden und seitdem nicht mehr verloren hatten. Ihm selbst war so ein Glück nicht beschieden. Obwohl er die Dreißig schon überschritten hatte, wollte sich die Frau fürs Leben, die einzig wahre Liebe, einfach nicht finden. »So was kann man nicht erzwingen, Manu«, tröstete ihn seine Mutter, wenn er ihr dann und wann sein Leid klagte. Aber selbst ihr Zuspruch konnte nicht verhindern, dass er mit der Zeit verzagte und sich lieber hinter seiner Arbeit versteckte, als einen weiteren Misserfolg zu riskieren.
»Wo bist du denn schon wieder mit deinen Gedanken? Auf jetzt! Wenn wir rechtzeitig auf die Party kommen wollen, müssen wir uns jetzt beeilen«, riss Judith ihren Sohn aus seinen trüben Überlegungen. »Aber ich hab’ hier doch überhaupt nichts zum Anziehen. Und so, wie ich bin, kann ich nicht gehen«, wagte Emanuel einen letzten Widerspruch, obwohl er wusste, dass es zwecklos war. Gegen die Überzeugungskraft seiner Mutter hatte niemand eine Chance. Und er hatte recht.
»Darauf habe ich nur gewartet. Zufällig hängt oben noch ein frischer Anzug. Du hast mich vor ein paar Wochen gebeten, ihn von der Reinigung abzuholen, und ich hab’ vergessen, ihn dir mitzugeben. Ein Hemd kannst du dir von Werner leihen. Also los, worauf wartest du noch?« »Du solltest besser tun, was deine Mutter sagt, sonst schleppt sie dich noch so mit, wie du bist«, lächelte Werner wohlmeinend, und Emanuel fügte sich schließlich seufzend. »Na schön, ihr habt gewonnen.« Er rieb sich die schmerzenden Augen, während er die Programme auf seinem Computer beendete. »Ich kann mich eh nicht mehr konzentrieren.« Judith versuchte erst gar nicht, ein siegessicheres Lächeln zu unterdrücken. Sie drückte ihrem einzigen Sohn einen Kuss auf die Wange und schob ihn ohne Umschweife zur Tür hinaus in Richtung Treppe. »Die Sachen liegen in deinem ehemaligen Zimmer. Ich denke, du kennst dich noch aus, nicht wahr?« Ob dieses leicht spöttischen Kommentars schnitt Emanuel seiner Mutter eine Grimasse, setzte sich jedoch nicht mehr länger zur Wehr. Die Würfel waren gefallen.
*
Eine halbe Stunde später wurde die Familie Grasser freudestrahlend von den Gastgebern begrüßt. Alte Freunde hatten zur Hauseinweihung geladen, und die festlich geschmückte Villa konnte sich wirklich sehen lassen.
»Das könnte alles einmal deins sein, wenn du nicht so anspruchsvoll wärst«, raunte Werner seinem Sohn in einem unbeobachteten Moment ins Ohr. »Sieh mal, wie dich die Tochter des Hauses anschmachtet. Bei ihr hättest du leichtes Spiel.«
»Aber Paps, so berechnend kenne ich dich ja gar nicht.«
»Bin ich ja eigentlich auch nicht«, gab Werner achselzuckend zu. »Ich versteh nur nicht, warum dir Katharina nicht gefällt. Sie ist doch ein hübsches Mädchen, einigermaßen gebildet und nicht arm.«
»Als wenn das alles wäre, was im Leben zählt.«
»Immerhin ist es schon eine ganze Menge.«
»Das sagt der Richtige. Glaubst du, du wärst mit Mama noch so glücklich, wenn sie nur gebildet, intelligent und reich wäre?« konterte Emanuel unbarmherzig. Werner kniff die buschigen Augenbrauen zusammen. »Nein, vermutlich nicht. Das gewisse Etwas gehört schon dazu …«.
»Siehst du, und das ist es, was zwischen Katharina und mir fehlt. Das gewisse Etwas.«
»Ich verstehe. Trotzdem, bevor man ganz alleine durchs Leben stolpert, sollte man sich vielleicht mit dem Zweitbesten zufriedengeben.«
»Das tue ich ja.« Emanuel hatte seine gute Laune wiedergefunden und grinste seinen Vater breit an. »Ich gebe mich mit euch zufrieden.« Geschickt wich er dem freundschaftlichen Hieb aus, den Werner ihm versetzen wollte. Ein alter Bekannter näherte sich seinem Vater mit einem Glas in der Hand. Er nutzte die Gelegenheit, die Gesellschaft alleine zu erkunden. Immer wieder traf er auf bekannte Gesichter. Freunde seiner Eltern, die inzwischen erwachsenen Kinder dieser Bekanntschaften, die ihre jeweiligen Partner mitgebracht hatten. Mehr als einmal wurde er freundlich begrüßt und in eine Unterhaltung verwickelt, in dessen Verlauf er seine gähnende Langeweile unterdrücken musste. Die Gespräche schienen sich immer um dasselbe zu drehen: die angestrebten beruflichen Erfolge, das neu erworbene Eigenheim, die glückliche Familie. Aber nirgendwo konnte Emanuel einen Menschen entdecken, der wirklich mit dem Herzen bei der Sache war. Es ging um Prestige, äußerlich vorweisbare Erfolge, aber niemals um geheime Träume und Herzenswünsche. Nirgendwo war etwas zu spüren von diesem … Enthusiasmus, der schon von jeher den Visionären und Entdeckern eigen war. Enttäuscht wandte er sich von seinem letzten Gesprächspartner ab und schwenkte in Richtung Bar. Wenn er sich schon nicht angeregt unterhalten konnte, dann würde er sich eben betrinken. Irgendeinen Grund musste es ja haben, dass er seine kostbare Zeit auf dieser Party verschwendete. Und hatte er nicht von Anfang an gewusst, dass es Verschwendung sein würde? Emanuel saß noch nicht richtig auf seinem Barhocker, als eine junge Frau die Gelegenheit ergriff, auf die sie schon seit seiner Ankunft gewartet hatte. Er erkannte sie sofort wieder und unterdrückte ein Seufzen.
»Hallo, Emanuel. Lange nicht gesehen. Darf ich?« Katharina von Siebert, die
