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Das Leben wieder lieben: Dr. Norden Extra 51 – Arztroman
Das Leben wieder lieben: Dr. Norden Extra 51 – Arztroman
Das Leben wieder lieben: Dr. Norden Extra 51 – Arztroman
eBook111 Seiten1 StundeDr. Norden Extra

Das Leben wieder lieben: Dr. Norden Extra 51 – Arztroman

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Über dieses E-Book

Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Extra

Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.

Erscheinung: Dr. Norden Gesamt 5. Auflage Nr. Der letzte Ton verklang. Christopher Weltings Finger blieben noch auf den Tasten liegen, sein Blick wanderte über den Flügel hinweg zum Tonmeister, der ihm lächelnd zunickte. Mit einem Seufzer ließ Christopher die Hände sinken und schüttelte leicht die Arme. Er hatte während der Aufnahme wieder den stechenden Schmerz gespürt, der ihm nachhaltig Sorgen bereitete. zert in München, seiner Heimatstadt, durfte es kein Handicap geben. Er nahm sich vor, gleich von hier aus zu Dr. Norden zu fahren. Vorgenommen hatte er es sich schon, als er vor einer Woche aus England heimgekehrt war. Er war aber ständig in Zeitnot gewesen. Curd Hessler, der Tonmeister, kam jetzt auf ihn zu. »Es war großartig«, sagte er bewundernd. »Wirklich nichts auszusetzen?« fragte Christopher. Der andere sah ihn verwundert an. »Sind Sie eigentlich nie mit sich zufrieden, Herr Welting?« Christopher griff sich unwillkürlich an die Schulter.
SpracheDeutsch
HerausgeberBlattwerk Handel GmbH
Erscheinungsdatum29. März 2022
ISBN9783740991692
Das Leben wieder lieben: Dr. Norden Extra 51 – Arztroman

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    Buchvorschau

    Das Leben wieder lieben - Patricia Vandenberg

    Dr. Norden Extra

    – 51 –

    Das Leben wieder lieben

    Patricia Vandenberg

    Der letzte Ton verklang.

    Christopher Weltings Finger blieben noch auf den Tasten liegen, sein Blick wanderte über den Flügel hinweg zum Tonmeister, der ihm lächelnd zunickte. Mit einem Seufzer ließ Christopher die Hände sinken und schüttelte leicht die Arme. Er hatte während der Aufnahme wieder den stechenden Schmerz gespürt, der ihm nachhaltig Sorgen bereitete. Gerade jetzt, vor seinem ersten großen Kon-

    zert in München, seiner Heimatstadt, durfte es kein Handicap geben.

    Er nahm sich vor, gleich von hier aus zu Dr. Norden zu fahren. Vorgenommen hatte er es sich schon, als er vor einer Woche aus England heimgekehrt war. Er war aber ständig in Zeitnot gewesen.

    Curd Hessler, der Tonmeister, kam jetzt auf ihn zu. »Es war großartig«, sagte er bewundernd.

    »Wirklich nichts auszusetzen?« fragte Christopher.

    Der andere sah ihn verwundert an.

    »Sind Sie eigentlich nie mit sich zufrieden, Herr Welting?«

    Christopher griff sich unwillkürlich an die Schulter.

    »Haben Sie Schmerzen?« Curd Hessler war erschrocken.

    »Ab und zu zwickt es mal, das ist störend.«

    »Sie dürfen um Himmels willen bei dem Wetter nicht mit offenem Fenster fahren. Unser Konzertmeister hat davon auch Beschwerden bekommen. Man sollte lieber vorher aufpassen.«

    Es könnte tatsächlich davon kommen, dachte Christopher.

    »Danke für den guten Rat, Herr Hessler«, sagte er geistesabwesend, denn sein Blick war auf eine junge Dame gefallen, die das Studio gerade betreten hatte. Er war wie elektrisiert.

    »Wer ist das?« fragte er überstürzt, aber Hessler zuckte die Schultern. »Laura Bartok, ich kenne sie nicht näher, aber hier sieht man ja dauernd neue Gesich-

    ter.«

    Unentschlossen verharrte Christopher noch ein paar Sekunden, aber bevor er sich aufraffte, sich der Fremden zu nähern, ging diese schon wieder hinaus.

    »Sie hat sich anscheinend verlaufen«, stellte Hessler fest, und Christopher meinte, daß er fern von gut und böse sein müsse, wenn diese zauberhafte Erscheinung ihn nicht beeindruckt hatte.

    Aber Curd Hessler war längst durch Erfahrung klug geworden. Er war nicht der Typ, der für eine attraktive Frau mehr als einen flüchtigen Blick verschwendete. Er hatte zu Hause eine liebenswerte Frau und zwei Kinder. All die Schönen, die hier herumschwirrten, konnten ihn nicht beeindrucken.

    Christopher ließ den Blick schweifen, als er das Funkhaus verließ, aber er konnte die Fremde nicht mehr entdecken und war enttäuscht. Seinen Weg hatten schon eine ganze Anzahl schöner Frauen gekreuzt, aber es war ihm noch nie passiert, daß er wie vom Blitz getroffen war.

    Er war jetzt so irritiert, daß er nicht mehr wußte, wo er seinen Wagen geparkt hatte und erst suchen mußte. Endlich entdeckte er ihn, aber da kam jemand auf ihn zu, den er lieber nicht hatte treffen wollen.

    Er konnte Dr. Rickmers nicht ausweichen. Der war zu schnell da, keuchend vom schnellen Lauf.

    »Laufen Sie doch nicht immer gleich davon, Maestro«, sagte Rickmers, »ich hätte da was für Ihre Schwester.«

    Da es um Simone ging, zeigte sich Christopher toleranter. »Worum handelt es sich?« fragte er.

    »Um eine Synchronisation, es wäre ein einträgliches Geschäft.«

    Die Augenbrauen von Christopher schoben sich zusammen. »Simone ist telefonisch zu erreichen«, sagte er spöttisch. »Sie haben doch sicher ihre Nummer.«

    Rickmers machte einen sehr nervösen Eindruck. »Sie ist nicht gut zu sprechen auf mich. Ich weiß nicht warum, aber ich würde es gern erfahren. Würden Sie bitte vermitteln, Christopher?«

    Christopher gefiel es nicht, von Rickmers mit dem Vornamen angesprochen zu werden. Er schaltete sofort auf Abwehr.

    »Ich mische mich nicht in andere Angelegenheiten, auch nicht, wenn sie meine Schwester betreffen.«

    »Ich schätze Simone sehr und meine, daß sie einen lukrativen Vertrag sehr gut brauchen könnten, da sie allein für ihren Sohn sorgen muß.«

    »Ich bin ja auch noch da«, sagte Christopher. »Leider muß ich mich verabschieden, da ich noch eine Verabredung habe.«

    »Kommen Sie doch mal zu mir. Ich würde mich gern länger mit Ihnen unterhalten. Sie werden hoffentlich länger in München bleiben und auch öfter bei uns Aufnahmen machen?«

    »Ich bin ausgebucht«, erwiderte Christopher kühl, aber der stechende Schmerz, der seinen Arm jetzt wieder durchzuckte, erinnerte ihn, daß er unbedingt etwas unternehmen mußte.

    Rickmers sah ihm ganz verblüfft nach, als er so schnell in seinen Wagen stieg und davonfuhr.

    *

    Zwanzig Minuten später hielt Christopher vor Dr. Nordens Praxis. Er kam gerade noch auf den letzten Drücker, denn der letzte Patient wurde gerade verabschiedet. Aber Christopher mußte nicht befürchten, weggeschickt zu werden.

    »Chris, welche Freude, dich zu sehen!« wurde er von Daniel Norden begrüßt. »Fee hat mir schon gesagt, daß du wieder im Lande bist.«

    »Ich hatte bisher leider noch keine Zeit, euch zu besuchen, nehmt es mir nicht übel.«

    »Du warst mit David auf Tournee, das wissen wir.«

    »Es war ein Erlebnis. David ist großartig. Ich bin immer wieder dankbar, einen solchen Lehrer gehabt zu haben, und ich lerne immer noch von ihm.«

    »Und für David ist es gut, daß ihr euch menschlich so gut versteht. War Katja die ganze Zeit dabei?«

    »Nein, nur in London. Die Kinder hatten Ferien, die wollten sie mit ihnen bei den Großeltern verbringen.«

    Daniel runzelte leicht die Stirn. Davon wußte er gar nichts. Katja war Fee Nordens Stiefschwester, und sie war nun auch schon elf Jahre mit dem berühmten Dirigenten und Pianisten David Delorme verheiratet.

    Daniel wurde von Christopher schnell abgelenkt.

    »Ich habe ein Anliegen, Daniel. Ich habe so komische Schmerzen, im linken Arm, und die kann ich gar nicht brauchen. Am Freitag ist mein Konzert. Die Karten bekommt ihr noch. Du hast hoffentlich ein Wundermittel, das mir helfen wird.«

    »Ich denke, wir sollten erst einmal feststellen, woher dieser Schmerz kommt. Etwas steckt immer dahinter.«

    »Hessler meint, daß es von Zugluft kommen kann.«

    »Das will ich nicht abstreiten. Wer ist Hessler?«

    »Der Tontechniker. Er meint auch, daß einige solche Wehwehchen haben und Klavierspielen ist manchmal auch Schwerarbeit.«

    »Ich will dich nicht erschrecken, aber solche Wehwehchen können chronisch werden, wenn man sie nicht rechtzeitig behandelt.«

    »Deshalb bin ich ja zu dir gekommen, also behandele mich.«

    »Zuerst machen wir eine Röntgenaufnahme. Ich muß da schon ganz sichergehen, das wirst du verstehen. Ich kann dir nicht einfach eine Injektion geben, die möglicherweise mehr schaden als nützen könnte.«

    »Und ich muß an das Konzert denken. Danach habe ich ein paar Tage Zeit für eine Untersuchung. Ich wehre mich ja gar nicht dagegen und möchte selbst wissen, was da los ist. Schließlich will ich nicht mit Vierzig Invalide sein.«

    Das könnte auch schon früher der Fall sein in einem solchen Beruf, dachte Daniel, denn er wußte ziemlich genau, daß Christopher Welting erst Ende Zwanzig war.

    »Ich mache jetzt die Aufnahme, und dann gebe ich dir vorerst ein paar Tabletten, die einen akuten Schmerz lindern, ohne dich zu ermüden. Ich hoffe, du bist einverstanden.«

    »Ich verlasse

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