Nicht nur seine Blicke lügen: Familie Dr. Norden 781 – Arztroman
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Die Familie bleibt für Daniel Norden der wichtige Hintergrund, aus dem er Kraft schöpft für seinen verantwortungsvollen Beruf und der ihm immer Halt gibt. So ist es ihm möglich, Nöte, Sorgen und Ängste der Patienten zu erkennen und darauf einfühlsam einzugehen.
Familie Dr. Norden ist der Schlüssel dieser erfolgreichsten Arztserie Deutschlands und Europas.
»Ich muss dieses Hotel kaufen, koste es, was es wolle«, erklärte Lydia Hoskins mit siegessicherem Lächeln und strich ihrem Freund Mischa mit dem Finger über die Wange. »Und du wirst mir dabei helfen. Es soll dein Schaden nicht sein.« »Was meinst du damit?« erkundigte sich der Immobilienmakler Mischa Marquardt mit blitzenden Augen. Er richtete sich im Bett auf, stützte sich auf den Ellbogen und betrachtete Lydia mit zusammengezogenen Augenbrauen. Wenn er ein einträgliches Geschäft witterte, kannte er weder Freundschaft noch Liebe. »Wie viel springt für mich dabei heraus?« »Zehn Prozent.« »Zwanzig.« »Fünfzehn, mein letztes Wort«, machte Lydia der Diskussion ein Ende und hielt Mischa die Hand hin. »Also schön, einverstanden. Schwarz auf die Hand. Und kein Wort zu irgend jemandem«, schlug er schließlich süffisant lächelnd ein. Auch Lydia war mit diesem Geschäft zufrieden und wandte sich wieder der Immobilienzeitschrift zu, die aufgeschlagen auf ihrem Schoß lag. »Ich kann es kaum erwarten. Allerdings müssen wir noch abwarten, bis die Eigentümer das Hotel an die Juniorchefin abgegeben haben und nach Lanzarote verschwunden sind.
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Buchvorschau
Nicht nur seine Blicke lügen - Patricia Vandenberg
Familie Dr. Norden
– 781 –
Nicht nur seine Blicke lügen
Unveröffentlichter Roman
Patricia Vandenberg
»Ich muss dieses Hotel kaufen, koste es, was es wolle«, erklärte Lydia Hoskins mit siegessicherem Lächeln und strich ihrem Freund Mischa mit dem Finger über die Wange. »Und du wirst mir dabei helfen. Es soll dein Schaden nicht sein.«
»Was meinst du damit?« erkundigte sich der Immobilienmakler Mischa Marquardt mit blitzenden Augen. Er richtete sich im Bett auf, stützte sich auf den Ellbogen und betrachtete Lydia mit zusammengezogenen Augenbrauen. Wenn er ein einträgliches Geschäft witterte, kannte er weder Freundschaft noch Liebe. »Wie viel springt für mich dabei heraus?«
»Zehn Prozent.«
»Zwanzig.«
»Fünfzehn, mein letztes Wort«, machte Lydia der Diskussion ein Ende und hielt Mischa die Hand hin.
»Also schön, einverstanden. Schwarz auf die Hand. Und kein Wort zu irgend jemandem«, schlug er schließlich süffisant lächelnd ein.
Auch Lydia war mit diesem Geschäft zufrieden und wandte sich wieder der Immobilienzeitschrift zu, die aufgeschlagen auf ihrem Schoß lag.
»Ich kann es kaum erwarten. Allerdings müssen wir noch abwarten, bis die Eigentümer das Hotel an die Juniorchefin abgegeben haben und nach Lanzarote verschwunden sind. Erst dann sind wir auf der sicheren Seite. Die Kleine wird dir und deinem Charme weniger widerstehen können als der gewitzte alte Hartmann.«
»Hartmann heißen die Unternehmer?« hakte Mischa nach, plötzlich hellhörig geworden.
»Ganz recht. Götz und Rita Hartmann. Die Tochter Hannah übernimmt zum nächsten Ersten die Geschäfte«, informierte sich Lydia in dem Artikel über die anstehende Übernahme.
»Was ist? Warum schaust du so? Kennst du die beiden etwa?«
»Nein, nie gehört«, log Mischa rasch und schwang die Beine über den Bettrand, um von der Unwahrheit in seinen Augen abzulenken. Das Manöver gelang tatsächlich.
»Du willst schon gehen?« fragte Lydia enttäuscht und fuhr mit den langen Fingernägeln über seinen nackten Rücken.
»Ich muss los, ein Termin. Die Geschäfte rufen«, bemerkte er kurz angebunden und leerte sein Glas Champagner, das auf dem Nachttisch stand.
Lydia sah ein, dass es keinen Zweck hatte, ihren Freund zum Bleiben zu überreden. Seufzend stand sie auf und zog einen Morgenmantel über.
»Weißt du, was ich mir zum Geburtstag von dir wünsche?« schmeichelte sie mit ihrer immer etwas rauchigen Stimme.
»Ein Diadem?« spottete Mischa, während er sich anzog.
»Unsinn, das kann ich mir selbst kaufen. Eine Nacht mit dir ist es, wovon ich am meisten träume.«
»Ich habe dir doch schon hundertmal erklärt, dass das nicht geht. Meine alte Mutter, mit der ich alleine zu Hause lebe, verkraftet keinen Damenbesuch. Du solltest das positiv sehen. Auf diese Weise bleibt der Reiz zwischen uns lange erhalten. Und jetzt muss ich los. Ich ruf dich an, mein Schatz.« Mischa küsste Lydia nachlässig auf die Wange.
Sie blieb alleine und mit einem vagen Gefühl der Bitterkeit zurück, während ihr Freund aus dem Schlafzimmer des feudalen Bungalows und hinaus in die einbrechende Dunkelheit hastete. Wenn er sich beeilte, würde er sogar noch rechtzeitig zum Abendessen zu Hause sein, und niemand würde Verdacht schöpfen. Wie immer schien das Schicksal auf seiner Seite zu sein und Mischa lächelte zufrieden, während er den Motor anließ.
*
Ein dumpfer Schlag gefolgt von ohrenbetäubendem Geschrei drang aus dem Kinderzimmer, und Melinda Marquardt ließ schlagartig den Kochlöffel fallen, um hinüberzulaufen.
»Um Gottes willen, Benni, was ist passiert?« rief sie voller Angst und sah gleich darauf ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Ihr kleiner Sohn lag unter einem Stuhl begraben am Fußboden. Eine kleine Blutlache hatte sich unter seinem Kopf gebildet.
»Aua macht, Benni aua macht«, kreischte der Dreijährige in höchsten Tönen.
Mit wenigen Schritten war Melinda bei ihm und kniete neben ihm nieder. Sie versuchte, ihrer Stimme Festigkeit zu verleihen, um dem Kind die nötige Sicherheit zu geben, die es jetzt brauchte.
»Ganz ruhig, alles ist gut. Mama ist hier und hilft dir«, redete sie trotz ihres wild schlagenden Herzens auf Benjamin ein. »Lass mich mal sehen, was passiert ist.« Sie hob den Kleinen auf und untersuchte voll Sorge die aufgeplatzte Beule am Hinterkopf, aus der das Blut quoll.
Benjamin warf einen erschrockenen Blick auf ihre feuchte Hand und begann noch lauter zu schreien.
»Blut, alles voller Blut!«
»Keine Angst, Mama kümmert sich drum. Reg dich nicht so auf, sonst wird es noch schlimmer. Halt dich still.«
»Mag nich stillhalten, Benni Kopf weht«, schluchzte der Kleine herzerweichend und schmiegte sich eng an Melinda, die angestrengt nachdachte.
»Papa ist noch nicht zu Hause, und er hat das Auto dabei. Wie kommen wir denn jetzt zum Arzt?«
»Benni nich Doktor gehen will.«
»Natürlich müssen wir zu Dr. Norden. Ich hab auch schon eine Idee«, erhellte sich Melindas Miene auf einmal. »Wenn wir Glück haben, ist Julius da. Der leiht uns bestimmt sein Auto.«
Angesichts dieser Ankündigung glättete sich Benjamins rundes verweintes Bubengesicht sofort.
»Au ja, Julus Lari-Auto fahren.«
Melinda konnte sich trotz aller Sorge und Eile ein Lächeln nicht verkneifen.
»Julius hat keinen Ferrari. Das ist ein alter Alpha Romeo, mein Süßer. Und jetzt lass uns gehen. Komm her, ich trage dich.« Ohne lange zu fackeln steckte Melinda ihren kleinen Sohn rasch in einen Anorak, schlüpfte in Schuhe und war schon zur Tür hinaus, um nebenan zu klingeln. Es dauerte nicht lange, ehe ein junger Mann öffnete und die beiden sichtlich erfreut begrüßte.
»Melli, das ist ja eine Überraschung. Kommt ihr beiden mich besuchen?«
»Leider nein. Ich muss dich um einen Gefallen bitten. Mischa ist noch nicht zu Hause, und Benni hat sich gerade den Kopf gestoßen und blutet. Wir müssen schnell zu Dr. Norden, ehe die Praxis schließt. Darf ich so unverschämt sein und dich bitten, uns deinen Wagen zu leihen?«
Angesichts dieser Erklärung wurde Julius’ Miene sofort ernst.
»Ich fahre euch selbstverständlich. Dann kannst du dich um meinen kleinen Freund kümmern.«
»Ist das dein Ernst?« konnte Melinda die Großmütigkeit ihres Nachbarn gar nicht fassen. Dass er hilfsbereit war, hatte sie bereits des öfteren feststellen können. Aber dieses Angebot überraschte sie doch.
»Selbstverständlich. Und jetzt kommt. Lasst uns fahren.« Julius zwickte Benni liebevoll in die Wange, und der Junge quietschte schon wieder fröhlich. Obwohl die Wunde am Kopf noch blutete, schienen die Schmerzen und der Schock nachgelassen zu haben, und zu dritt machten sie sich auf den Weg in die Praxis Dr. Norden, wo sie wie immer rasche Hilfe erhalten würden.
*
»Und vergessen Sie nicht, viel zu trinken. Mindestens zwei, besser drei Liter am Tag unterstützen eine gute Durchblutung«, erklärte Dr. Daniel Norden seiner Patientin Rita Hartmann ernsthaft, während er ihr die Hand reichte, um sich zu verabschieden. »In den wärmeren Regionen, die Sie demnächst aufsuchen, sollten Sie ohnehin auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.«
»Ich werde versuchen, mich daran zu halten, auch wenn ich mich wie eine Kuh fühlen werde«, lachte Rita Hartmann unbeschwert. »Abgesehen von meinem zu hohen Blutdruck und den nicht ganz zufriedenstellenden Cholesterinwerten gibt es aber keinerlei Bedenken gegen unser Unternehmen, nicht wahr?«
»Soweit ich informiert bin, steht das Gesundheitswesen auf Lanzarote dem unseren in nichts mehr nach. Wenn Sie sich an meine Ratschläge halten und
