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Der Mann vom Strand - eine Sünde wert
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eBook184 Seiten2 StundenDigital Edition

Der Mann vom Strand - eine Sünde wert

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Über dieses E-Book

Ein Blick - und es gibt kein Zurück mehr. Sinnlich prickelt der Wind auf Ambers Haut, als sie gemeinsam mit dem attraktiven Fremden die Bar verlässt und an den Strand geht. Hemmungslos genießt sie ihren allerersten One-Night-Stand. Bis sie merkt, wer ihr Verführer wirklich ist …

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum10. Okt. 2019
ISBN9783733728083
Der Mann vom Strand - eine Sünde wert
Autor

Joanne Rock

<p>Joanne Rock hat sich schon in der Schule Liebesgeschichten ausgedacht, um ihre beste Freundin zu unterhalten. Die Mädchen waren selbst die Stars dieser Abenteuer, die sich um die Schule und die Jungs, die sie gerade mochten, drehten. Joanne Rock gibt zu, dass ihre Geschichten damals eher dem Leben einer Barbie als echten Menschen glichen. Heute, fast 40 Bücher später, ist sie stolz, Geschichten zu verfassen, deren Helden nicht zwingend in Malibu leben oder ein Cabrio fahren müssen, um wahre Liebe und Glück finden zu können. Die Autorin schreibt zeitgenössische sexy Liebesromane und historische Mittelalterromane. Ihre Bücher wurden in 24 Ländern veröffentlicht und in 19 Sprachen übersetzt. Im Jahr 2000 erhielt sie den Romance Writers of America Golden Heart Award, den wichtigsten Preis für Nachwuchsautorinnen im Bereich Liebesromane. Die wichtigste Auszeichnung für publizierte Schriftstellerinnen in diesem Genre ist der RITA Award, für den Joanne Rock bereits dreimal nominiert war. Außerdem hat sie zahlreiche andere Preise bekommen. Sie schloss ein Studium an der Universität Louisville in Kentucky mit einem Master in Englisch ab und hat bereits als Lehrerin, als Fachkraft für Öffentlichkeitsarbeit und als Werbetexterin gearbeitet.</p>

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    Buchvorschau

    Der Mann vom Strand - eine Sünde wert - Joanne Rock

    IMPRESSUM

    Der Mann vom Strand - eine Sünde wert erscheint in der HarperCollins Germany GmbH

    © 2010 by Joanne Rock

    Originaltitel: „Double Play"

    erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe TIFFANY SEXY

    Band 81 - 2012 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg

    Übersetzung: Christiane Bowien-Böll

    Umschlagsmotive: GettyImages

    Veröffentlicht im ePub Format in 10/2019 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

    E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN 9783733728083

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, TIFFANY

    Alles über Roman-Neuheiten, Spar-Aktionen, Lesetipps und Gutscheine erhalten Sie in unserem CORA-Shop www.cora.de

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    1. KAPITEL

    „Dieser sexy Baseballspieler von nebenan, der wäre doch genau richtig für eine kurze, heiße Affäre."

    Amber Nichols musste an diese Worte ihrer besten Freundin Rochelle denken, als sie besagten Baseballspieler aus den Fluten auftauchen sah. Wirklich ein Prachtexemplar der männlichen Spezies. Amber beobachtete ihn von der Terrasse aus.

    Das kleine Strandhaus hatte Rochelle, mit der sie seit dem College befreundet war, ihr immer wieder für einen Kurzurlaub angeboten. Aber erst jetzt, da ihr Leben fast in Trümmern lag, hatte Amber das großzügige Angebot angenommen.

    Innerhalb von zwei Monaten hatte sie nicht nur das Ende einer Beziehung verkraften müssen, sondern auch die Folgen drastischer Sparmaßnahmen in der Zeitungsredaktion, für die sie als Buchrezensentin arbeitete. Ersteres hatte ihr das Herz gebrochen, Letzteres war schuld daran, dass sie gestresst und überarbeitet war. Aus Angst um ihren Job machte sie viel zu viele Überstunden, und um ihr Selbstvertrauen war es auch nicht gerade gut bestellt.

    Hier am Meer konnte sie nun ein bisschen entspannen und in Ruhe über alles nachdenken. Vielleicht würde sie ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen, eines, in dem es nicht nur darum ging, nach Sicherheit zu streben und jede Entscheidung vorsichtig abzuwägen.

    Natürlich hatte Rochelle ihr zusammen mit dem Hausschlüssel jede Menge Tipps gegeben. Zum Beispiel war sie fest davon überzeugt, dass eine wilde Affäre die beste Medizin gegen Liebeskummer war.

    Amber teilte diese Meinung nicht. Ihre Vorliebe für praktisch veranlagte, vernünftige Männer hatte die Freundin nie verstanden. Aber sie kannte ja auch nicht ihre Mutter, die ständig an gebrochenem Herzen litt und sie immer warnte, bei der Wahl ihrer Männer vorsichtig zu sein. Das hatte sie geprägt.

    Trotz aller Vorsicht war sie in der Hinsicht bis jetzt genauso erfolglos gewesen wie ihre Mutter. Irgendetwas mache ich falsch, dachte Amber resigniert. Doch sollte sie deswegen einfach so Rochelles Empfehlung befolgen?

    Sehr detailliert hatte die Freundin ihr die Vorzüge des attraktiven Spielers der „Boston Aces" beschrieben – zufällig wohnte er genau nebenan.

    Mm, was für ein perfekt proportionierter Körper – der Mann war genau der Typ, den Rochelle liebte. Wassertropfen glitzerten auf seiner bronzefarbenen Haut. Und was für prachtvolle Schultern er hatte. Und diese Arme. Gerade wischte er sich eine vorwitzige Strähne aus der Stirn.

    Wie von einer magischen Kraft angezogen, trat Amber an das hölzerne Geländer ihrer Terrasse. Fasziniert beobachtete sie das Muskelspiel am flachen Bauch des Fremden. Eine Linie aus schwarzen Härchen zog sich von seinem Nabel bis unter den Rand seiner Badehose.

    Wow.

    Ja, Amber verstand sehr gut, weshalb Rochelle in diesem Baseballspieler den idealen Kandidaten für eine kurze, heiße Affäre sah. Er sah nicht nur unglaublich sexy aus, er wäre auch in ein paar Tagen wieder verschwunden, ohne größeren Schaden in ihrem Gefühlsleben anzurichten. Leider spielte er in einer ganz anderen Liga. Sie brauchte jemanden innerhalb ihrer Reichweite, wenn sie ihr Selbstvertrauen wieder aufpäppeln wollte.

    Und das musste sie unbedingt, denn als ihr Exfreund behauptet hatte, mit ihr sei im Bett nicht viel los, hatte sie das ganz schön verunsichert. Ihr war ja bewusst, dass sie eher praktisch veranlangt war und deshalb nicht so emotional und spontan handelte. Aber dass sie für aufregenden Sex nicht taugte, galt es jetzt zu widerlegen.

    Als Leseratte war sie überzeugt, dass man in Büchern eine Lösung für jedes Problem finden konnte, wenn man nur genug Geduld aufbrachte. Und das Buch, das sie sich bestellt hatte – der Titel lautete „Paarungszeit" –, würde ihr bestimmt helfen, ein spontaneres Leben zu führen und mehr Leidenschaft zu erleben.

    Eines immerhin verdankte sie diesem „Sexgott", der gerade wenige Meter entfernt seinen in der Abendsonne schimmernden Körper abtrocknete: Sie musste sich keine Sorgen machen, sie könnte vielleicht tatsächlich unterkühlt sein. Auch wenn dieser Mann für sie unerreichbar war, er hatte sie angetörnt.

    Zum ersten Mal seit Monaten fühlte sie sich sexy. Und sie hatte Lust auf Sex.

    Mit schwingenden Hüften und einem Lächeln auf den Lippen ging Amber zurück ins Haus. Wer weiß, vielleicht würde sie ja den Mut aufbringen, die sicheren vier Wände zu verlassen und einen Abend in der Stadt zu verbringen.

    Eigentlich hätte Heath Donovan heute Abend sein Haus am liebsten gar nicht mehr verlassen.

    Unwillig parkte er sein Motorrad bei den etwa dreißig Motorrollern vor dem „Lighthouse", einem Lokal, das sogar um diese Tageszeit noch warmes Essen servierte. Zu dumm, dass es so beliebt war. Hier trafen sich an jedem Tag der Woche sehr viele Menschen – die ihn alle erkennen könnten.

    Heath ging am Haupteingang vorbei, denn er wollte nur im Schnellimbiss eine warme Mahlzeit zum Mitnehmen ordern. Hoffentlich konnte er schnell genug wieder verschwinden, bevor jemand Notiz von ihm nahm. Als aktiver Spieler hatte er schon genug Hände geschüttelt und Schultern geklopft. Jetzt war er Manager und Trainer der „Boston Aces" und zog es vor, kein Aufsehen zu erregen. Zumal er sich am Tag zuvor als Trainer blamiert hatte.

    Bei einer Auseinandersetzung zwischen einem Schiedsrichter und dem Catcher seines Teams hatte er viel zu hitzig Partei für seinen Spieler ergriffen und sich damit einen Zwangsurlaub eingehandelt.

    Heath schob sich seine Baseballkappe tiefer in die Stirn und stieß die Tür auf. Es roch nach Gegrilltem, und aus den Lautsprecherboxen tönte Rockmusik aus den Achtzigern.

    Das flache Gebäude war mit Zedernholz verkleidet und lag am Strand, direkt neben einem dekorativen Miniaturleuchtturm. Damit erschöpfte sich allerdings das Lokalkolorit, und wie überall sonst gab es Billardtische, Musikboxen, eine Tanzfläche und ein Außengelände mit Picknick-Tischen.

    Heute Abend war es so voll, dass sich die Besuchermenge zur Hälfte auf den Strand ergossen hatte. Ein Feuer war entzündet worden, und um Mitternacht würde es gegrillte Muscheln geben.

    Für Kunden, die Essen zum Mitnehmen bestellten, gab es einen eigenen Raum mit Bar und mehreren Großbildfernsehern. So unauffällig wie möglich suchte Heath sich einen Platz.

    Er fragte sich, ob die Brünette in dem weißen Kleid, die er auf der Terrasse des Nachbarhauses gesehen hatte, heute hier war. Würde er sie in der Menge überhaupt erkennen?

    Nicht, dass er vorhatte, etwas zu unternehmen, auch wenn er sich auf Anhieb zu ihr hingezogen gefühlt hatte. Aber zurzeit beherrschte die Sorge, er könnte bei seinen Vorgesetzten endgültig in Ungnade fallen, all seine Gedanken. Schließlich wollte er seinen Posten als Manager und Trainer, um den er so hart gekämpft hatte, nicht verlieren.

    „Für Jones, sagte er zu dem rothaarigen, mehrfach gepiercten jungen Mädchen am Schalter. „Das Übliche.

    Sie nickte, ohne aufzublicken. Wie immer hatte sie nur Augen für den Mann, der an der Bar arbeitete. Dass Heath nicht Jones, sondern Donovan hieß, würde ihr daher vermutlich nie aufgehen.

    Heath richtete den Blick auf einen der Bildschirme. Genau in dem Augenblick wurde ein Ausschnitt von dem Spiel eingeblendet, bei dem er die Kontrolle verloren hatte.

    Verdammt, wenn er als Manager Karriere machen wollte, dann konnte er sich nicht in jede Schiedsrichterentscheidung einmischen und leidenschaftlich für seine Spieler Partei ergreifen.

    Er verließ den Schalter, um in einer ruhigen Ecke zu warten, bis er an die Reihe kam. Die Frau, die ganz vertieft in einem Taschenbuch las, nahm er erst wahr, als er sie fast umstieß.

    „Hoppla!" Sie stolperte und streckte unwillkürlich die Hand nach ihm aus, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

    „Tut mir leid", brummte er und senkte den Kopf, um auf keinen Fall erkannt zu werden. Er hatte versprochen, sich während seines zweitägigen Zwangsurlaubs nirgendwo in der Öffentlichkeit zu zeigen.

    Doch beim Anblick zweier gebräunter Knie, die unter einem kurzen weißen Sommerkleid hervorschauten, hob er den Kopf.

    Vor ihm stand die junge Frau, die ihn vom Nachbarhaus aus beobachtet hatte. Die Abendsonne schien durch ihr Kleid, sodass es fast durchsichtig wirkte und man ihre tollen Beine sehen konnte. Ein umwerfender Anblick.

    Noch vor Kurzem hätte Heath keine Sekunde gezögert, sich ihr vorzustellen. Aber jetzt, da er sich praktisch wieder am Anfang seiner Karriere befand, jetzt, da es für ihn um alles ging, da konnte er nicht einfach sein einst so sorgloses Leben als Baseballstar weiterleben.

    „Ist schon gut. Sie ließ die Hand sinken. Dann zupfte sie verlegen am Ausschnitt ihres Kleids. „Meine Freunde sagen immer, ich soll weniger lesen und mehr leben. Wie zum Beweis wedelte sie mit ihrem Buch, bevor sie es in ihre Handtasche schob.

    „‚Paarungszeit‘? Neugierig blickte Heath auf den Titel. Er neigte den Kopf und las den Untertitel. „‚Das uralte Spiel der Geschlechter‘?

    Nicht gerade das, was er als Urlaubslektüre bezeichnen würde. Aber interessant. Und er wusste, im Gegensatz zu den vielen Frauen, die im Lauf der Jahre absichtlich mit ihm zusammengestoßen waren, hatte diese Frau das ganz bestimmt nicht im Sinn gehabt. Er war derjenige, der sie fast umgerannt hätte.

    „Es ist von Madeline Watson-Turner, erklärte sie eifrig, zog das Buch wieder aus der Tasche und reichte es Heath. „Es ist schon ein paar Jahre alt, aber es gibt einen ganz tollen Einblick in menschliches Verhalten. Ziemlich interessante Lektüre, finde ich, besonders im Hinblick auf, Sie wissen schon, das Nachtleben.

    Sie deutete zur Tanzfläche.

    Heath musste nicht hinschauen, um zu wissen, was sie meinte. Er selbst hatte sich unzählige Male an der „Paarungszeit" beteiligt.

    Frauen brezelten sich auf und flirteten, immer auf der Suche nach einem Mann, der ihren Ansprüchen entsprach. Männer ließen die Muskeln spielen, während sie scheinbar unbeteiligt in der Bar herumstanden und Bier tranken oder Poolbillard spielten. Alle, Männer und Frauen, gaben einander Hunderte von Signalen, und das Ganze war nichts anderes als der Versuch, ein ganz elementares menschliches Bedürfnis zu stillen, nämlich Sex zu haben.

    „Ich glaube, ich habe Sie heute schon am Strand gesehen."

    Falls sie ihn erkannt hatte, könnte sie das jetzt sagen. Wenn sie ein Groupie war, dann wollte er das lieber gleich wissen, bevor er sich noch mehr Gedanken über ihre Beine machte. „Kann es sein, dass Sie das Haus neben meinem gemietet haben, ein paar Meilen den Strand hinunter?"

    Sie nickte und blickte an ihm vorbei. Es wirkte, als wollte sie die Unterhaltung am liebsten beenden. Was sollte das bedeuten? Heute Nachmittag hatte sie einen sehr interessierten Eindruck gemacht.

    „Ja, das stimmt, erwiderte sie. „Bei mir war ein kleiner Urlaub längst überfällig.

    „Jones", krähte es aus dem Lautsprecher. Sein Essen war fertig.

    Verdammt. Heath hätte nichts dagegen gehabt, noch ein paar Minuten hier zu stehen und vielleicht den Namen der

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