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Einmal und für immer
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eBook179 Seiten2 Stunden

Einmal und für immer

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Über dieses E-Book

Sie ist es! Dem Unternehmer Jordan Smith stockt der Atem, als die neue Marketingleiterin sein Büro betritt. Zuletzt hat er Alexandra vor zehn Jahren gesehen. Damals war sie süß und schüchtern. Jetzt ist sie aufregend und sexy. High Heels verleihen ihr endlos lange Beine … und dieser Mund! Erregt erinnert er sich, wie er ihr das Küssen beigebracht hat. Doch er hat auch nie ihren anschließenden Betrug vergessen! Und als er sie zu einem Kurztrip nach Venedig entführt, will er nur noch einmal eine heiße Nacht mit ihr erleben - und sie dann für immer aus seinem Leben verbannen …

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum2. Sept. 2012
ISBN9783954461288
Einmal und für immer
Autor

Kate Hardy

Kate Hardy wuchs in einem viktorianischen Haus in Norfolk, England, auf und ist bis heute fest davon überzeugt, dass es darin gespukt hat. Vielleicht ist das der Grund, dass sie am liebsten Liebesromane schreibt, in denen es vor Leidenschaft, Dramatik und Gefahr knistert? Bereits vor ihrem ersten Schultag konnte Kate Hardy fließend lesen. Mit blühender Fantasie dachte sie sich Geschichten aus und schrieb sie auf einer Schreibmaschine nieder, die sie zu ihrem sechsten Geburtstag bekommen hatte. Ihren ersten Liebesroman, der niemals veröffentlicht wurde, schrieb sie mit dreizehn Jahren. Kate Hardy studierte englische Literatur des Mittelalters, heiratete und bekam zwei Kinder. Sie arbeitete freiberuflich als Journalistin im Gesundheitsbereich, doch ihre wahre Berufung fand sie erst, als sie ihr Interesse für Medizin mit Romantik verband und ihren ersten Arztroman schrieb, der auf Anhieb das Lesepublikum begeisterte. Seitdem hat sie weitere 33 Arztromane, einige erotische Liebesromane und mehrere Sachbücher zum Thema Gesundheit geschrieben.

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    Buchvorschau

    Einmal und für immer - Kate Hardy

    Kate Hardy

    Einmal und für immer

    IMPRESSUM

    JULIA erscheint in der Harlequin Enterprises GmbH

    © 2012 by Pamela Brooks

    Originaltitel: „The Ex Who Hired Her"

    erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London

    in der Reihe: MODERN ROMANCE

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe JULIA

    Band 202012 - 2012 by Harlequin Enterprises GmbH, Hamburg

    Übersetzung: Helga Meckes-Sayeban

    Fotos: Masterfile

    Veröffentlicht im ePub Format im 10/2012 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

    eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN 978-3-95446-128-8

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    BACCARA, BIANCA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY, TIFFANY, STURM DER LIEBE

    www.cora.de

    1. KAPITEL

    Xandra Bennett.

    Er könnte wetten, dass sie ihren Namen geändert hatte, weil das mehr nach erfolgreicher Marketingfrau klang als einfach nur „Sandra". Hoffentlich steckte hinter dem hochtrabenden Namen auch echtes Können. Vielleicht. Jedenfalls schien die Personalvermittlungsagentur viel von ihr zu halten, da man ihr in allerletzter Minute einen Vorstellungstermin bei Field’s verschafft hatte. Dennoch war Jordan nicht in Stimmung für eine Glamourfrau, nachdem er sich schon den ganzen Tag die mehr oder weniger brillanten Ideen von Bewerbern hatte anhören müssen, die erpicht auf den Posten des Marketingleiters beim angesehenen Kaufhaus Field’s waren.

    Nur noch ein Vorstellungsgespräch, tröstete er sich. Das Letzte. Danach kann ich weiterarbeiten.

    Seine persönliche Assistentin öffnete die Tür. „Ms Bennett."

    Dann betrat Xandra Bennett sein Büro, und ihm stockte der Atem.

    Es war sie.

    Von allen Kaufhäusern der Welt kam sie ausgerechnet in seins.

    Neuer Name, andere Frisur, Kontaktlinsen statt Brille … doch sie war es. Alexandra Porter. Jordan war wie elektrisiert. Das letzte Mal hatte er sie gesehen, als sie achtzehn und unerhört schüchtern war. Das mausbraune Haar reichte ihr fast bis zur Taille, wenn sie es offen getragen statt streng zu einem Zopf geflochten hatte. Und wie eine typische Achtzehnjährige hatte sie auch ausgesehen … Schlabberlook, verwaschene Jeans und Schlabberhemden, die ihre Rundungen verbargen.

    Jetzt war sie von oben bis unten perfekt gestylt. Das betont schlichte Kostüm umspielte dezent ihre Kurven, die kupfer- und goldfarbenen Strähnchen des kinnlangen Pagenschnitts sahen so natürlich aus, als hätte die Sonne sie dorthin gezaubert. High Heels verliehen ihr endlos lange Beine … und dieser Mund! Selbst jetzt jagte er Jordan Schauer über die Haut.

    Schnell verdrängte er die unwillkommenen Gedanken. Er wollte nicht an Alexandra Porter und ihren vollen, sinnlichen Mund denken – und wie er ihr einst das Küssen beigebracht hatte.

    Nur ein kurzer Augenblick und sie hatte sich wieder gefangen, doch Jordan ahnte, wie schockiert sie war. Auch sie hatte ihn erkannt, schien ebenfalls nicht darauf vorbereitet zu sein, ihn hier anzutreffen. Oder doch? Ihr traute er alles zu. Er hatte entdecken müssen, dass sie ihn belogen und hintergangen hatte, und Charakterzüge änderten sich nicht. Hatte sie ihn wegen Bennett verlassen? Oder den auch, sobald sie einen Mann gefunden hatte, der ihr mehr bieten konnte?

    Sollte er ihr einfach erklären, die Stelle sei bereits vergeben, die Bewerberauslese sei abgeschlossen? Aber das müsste er seinen Partnern gegenüber begründen, und das wollte er nicht.

    Jordan Smith.

    Alexandra fühlte sich elend. Er war der Letzte, den sie hier erwartet hatte. Vor zehn Jahren hatte sie sich geschworen, nie mehr etwas mit ihm zu tun zu haben. Niemals würde sie ihm verzeihen, dass er nicht da gewesen war, als sie ihn am meisten gebraucht hatte. Er hatte sie belogen. Im Stich gelassen. Jahre hatte sie gebraucht, um sich ein neues Leben aufzubauen. Und nachdem sie nun kurz vor der Erfüllung all ihrer Träume stand, stellte er sich ihr erneut in den Weg.

    Der groß gewachsene, schlaksige Student von damals war muskulöser geworden, doch keineswegs dick – seine Schultern waren breiter, die ganze Gestalt eindrucksvoller. Und sein Mund war immer noch so sinnlich und versprach höchste Wonnen – an die sie lieber nicht denken wollte.

    Statt abgewetzter Jeans und T-Shirts, in denen er damals herumgelaufen war, trug er jetzt einen Designeranzug mit handgearbeitetem Hemd und Seidenkrawatte. Die dunklen Schläfen waren leicht angegraut. Und er strahlte Erfolg und Macht aus … ein rundherum umwerfender Mann, dem die Frauen reihenweise zu Füßen sinken mussten.

    Und – als Chef des Kaufhauses Field’s würde Jordan Smith entscheiden, ob sie den Posten bekam.

    Was nun? Würde er sie abblitzen lassen, weil sie ihn ständig an seine Schuld erinnerte …? Oder würde er ihr den Posten geben – auch wenn sie nicht die Topwahl war –, weil er glaubte, ihr das schuldig zu sein, nachdem er vor Jahren ihr Leben zerstört hatte? Und falls er ihr den Posten anbot … würde sie ihn annehmen? Immerhin wusste sie, dass sie dann ständig mit ihm zusammenarbeiten musste.

    Neue Fragen stürmten auf Alexandra ein. Ihr wurde bewusst, dass jemand etwas gefragt hatte und auf ihre Antwort wartete. Na toll! Jetzt würden sie denken, sie könnte sich nicht konzentrieren! Im Geist sah sie ihre Felle bereits davonschwimmen. Na gut. Jetzt hatte sie kaum noch etwas zu verlieren. Am besten, sie betrachtete die Bewerbung als nützliche Erfahrung für künftige Vorstellungsgespräche. Statt ihre Wunden zu lecken, war es ratsam, ihren Auftritt kritisch unter die Lupe zu nehmen, um in Zukunft besser gerüstet zu sein.

    „Tut mir leid, aber würden Sie das bitte wiederholen?" Alexandra lächelte dem älteren Beisitzer entschuldigend zu.

    Er erwiderte das Lächeln. „Ich bin Harry Blake, der Personalchef. Und neben mir sitzt Gina Davidson, unsere stellvertretende Geschäftsführerin. Er schwieg kurz, sodass Alexandra ihnen zur Begrüßung die Hand schütteln konnte. „Und das ist Jordan Smith, der Geschäftsführer.

    Jordan war erst zweiunddreißig, etwa zwanzig Jahre jünger als seine Kollegen. Wie hatte er es geschafft, in dieser traditionsverhafteten Firma eine Blitzkarriere hinzulegen?

    Dumme Frage. Natürlich hätte er sich überall nach oben katapultiert. Er war schon immer brillant gewesen, deshalb hatte sie ihn als junges Mädchen so unwiderstehlich gefunden. Und natürlich auch, weil er fantastisch aussah. Er war ein Kenner der europäischen Kulturgeschichte, besonders der alten Griechen und Römer, und beherrschte nicht nur drei Fremdsprachen, sondern auch Shakespeares Gesamtwerk … als sie noch davon geträumt hatte, Vorlesungen über die Rolle des Theaters in der Renaissance zu halten. Ihre Träume waren geplatzt, und auch …

    Alexandra verdrängte die Erinnerungen und riss sich zusammen.

    Was blieb ihr anderes übrig, als Jordan höflich zu begrüßen? Sie zwang sich, seinen Händedruck möglichst kurz und geschäftsmäßig zu erwidern und das Prickeln zu ignorieren, das sie bei der Berührung überlief. Doch dann beging sie den Fehler, ihm in die Augen zu sehen.

    Mitternachtsblau. Sein Blick ging ihr durch und durch. Es waren seine Augen gewesen, die sie gleich bei der ersten Begegnung in ihren Bann gezogen hatten. Siebzehn war sie damals gewesen … und noch nie geküsst worden. Bis zu dem Abend, als Jordan einfach zu ihr, dem ungelenken, schüchternen Mädchen mit dem mausbraunen Haar und der Brille herübergekommen war, um sie anzusprechen. Dann hatte er mit ihr getanzt. Sie geküsst.

    Alexandra atmete tief ein und blickte zur Seite. Das war Vergangenheit. Aus und vorbei.

    Sie konnte ihm nicht in die Augen sehen, fiel Jordan auf. Schuldgefühle? Egal. Den Job bekam Alexandra nicht. Mit ihr wollte er nichts mehr zu tun haben, nicht einmal beruflich. Er würde das Bewerbungsgespräch schnell hinter sich bringen und sie dann endgültig aus seinem Leben verbannen.

    Als Personalchef war es Harrys Aufgabe, das Gespräch zu führen. Also lehnte Jordan sich zurück und hörte zu, während Alexandra die gleichen Fragen gestellt wurden wie den anderen Kandidaten. Mehr oder weniger antwortete sie wie erwartet, also überflog er nochmals ihren Lebenslauf. Dabei fiel ihm etwas auf. Ihr Universitätsabschluss war drei Jahre nach dem Zeitpunkt datiert, an dem sie die Prüfung hatte ablegen wollen. Wieso? Sie war eine Topstudentin gewesen, die Letzte, von der er erwartet hätte, dass sie die Examen nicht bestand.

    Hatte Alexandra mitten im Examen Schuldgefühle bekommen und war deshalb durchgefallen? Aber warum hatte sie die Prüfung erst drei Jahre später wiederholt? Außerdem hatte sie auch keinen Abschluss in Englisch, wie er erwartet hätte. Universitätsdozentin hatte sie werden wollen … Wieso war sie in die Wirtschaft gegangen, statt auf einen Lehrstuhl an der Universität hinzuarbeiten?

    Jordan rief sich zur Ordnung. Das ging ihn nichts an. Er wollte es gar nicht wissen.

    Wirklich nicht.

    „Noch Fragen?", wandte Harry sich an seine Kollegen.

    Gina lächelte. „Bis jetzt nicht."

    Das war Jordans Stichwort. Jetzt konnte er den anderen zeigen, dass Xandra Bennett für den Posten nicht geeignet war. „Wir haben alle Bewerber gebeten, eine zukunftsorientierte Marketingpräsentation für Field’s zu erarbeiten", ergriff er das Wort.

    „Moment mal, gab Harry zu bedenken. „Die Agentur hat Ms Bennett erst in letzter Minute auf die Kandidatenliste gesetzt. Da wäre es unfair zu erwarten, dass sie unvorbereitet eine Präsentation aus dem Ärmel schüttelt.

    „Natürlich keine volle Präsentation, pflichtete Jordan ihm bei. „Aber von leitenden Angestellten erwarte ich, dass sie ein Marketing-Konzept notfalls auch aus dem Stegreif entwickeln können. Ms Bennett, wo sehen Sie Möglichkeiten und Chancen, Field’s voranzubringen?

    Im ersten Moment wirkte sie überrascht. Sie wusste, dass er sie herausforderte – ihr eine Falle stellte.

    Dann warf sie den Kopf zurück und strahlte ihn an. So reagierte ein Profi, wenn er in die Enge getrieben wurde. „Natürlich, Mr Smith. In einer realen Marktsituation müsste ich mir als Erstes die Etathöhe und die Streupläne vornehmen."

    Sie war die Erste an diesem Tag, die den Etat und die Medieneinsätze ins Spiel brachte. Die anderen Kandidaten hatten beides stillschweigend vorausgesetzt. Einige hatten diese Aufwendungen sogar viel zu hoch angesetzt und Fernsehspots zur Hauptsendezeit einsetzen wollen, was völlig unrealistisch gewesen wäre.

    „Zweitens müsste ich wissen, was Sie unter Marketingchancen verstehen. Möchten Sie eine neue Käuferschicht gewinnen, ohne die alte zu verlieren? Oder wollen Sie Ihren Stammkunden ein breiteres Sortiment schmackhaft machen, sodass sie in Zukunft alles bei Field’s kaufen, statt sich bei bestimmten Produkten oder Dienstleistungen anderswo einzudecken?"

    Auf einmal saßen Harry und Gina seltsam aufrecht da und spitzten die Ohren. Diese Kandidatin hatte den Finger genau auf die Schwachstellen gelegt.

    „Lassen sie mich als Erstes Ihre Zielgruppe bestimmen. Wer sind Ihre möglichen Kunden? Was wollen sie? Und was hat Field’s ihnen bisher nicht geboten? Dann müsste ich mit Ihrem Personal sprechen. Haben Sie ein Bonussystem für Verbesserungsvorschläge?"

    „Es gab eins", bemerkte Gina.

    „Dann würde ich es schleunigst wieder einführen, schlug Alexandra vor. „Ihre Angestellten sind in jeder Hinsicht vertraut mit Ihren Produkten und deren Käufern. Sie wissen, was gekauft wird und was die Leute wollen, kennen saisonale Trends und Schwankungen. Ihre Leute können am besten vorschlagen, was Field’s voranbringt. Und ich würde sagen, es ist Aufgabe des Marketingleiters, diese Vorschläge zu prüfen, sie durchzurechnen und zu ermitteln, welche am gewinnträchtigsten sein könnten.

    „Kaufen Sie bei uns, Ms P… „ schnell verbesserte Jordan sich, „Bennett?"

    „Nein."

    Das überraschte ihn. Er war sicher gewesen, sie würde vorgeben, Stammkundin zu sein. Liebkind wollte sie sich also nicht machen. „Und warum nicht?"

    „Weil Ihr Bekleidungsangebot nicht meiner Altersgruppe entspricht und die Drogerieketten eine besser auf mich zugeschnittene Palette an Parfüms und Make-up bieten. Und weil hochpreisiges Kristall, Bestecke und Porzellan mich nicht interessieren", klärte Alexandra ihn auf.

    Donnerwetter! Als erste Kandidatin kritisierte sie die Marketingstrategie des Kaufhauses. Auch Harry und

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