Entdecken Sie mehr als 1,5 Mio. Hörbücher und E-Books – Tage kostenlos

Ab $11.99/Monat nach dem Testzeitraum. Jederzeit kündbar.

Mehr als ein aufregendes Spiel?: Die Lassiters 7
Mehr als ein aufregendes Spiel?: Die Lassiters 7
Mehr als ein aufregendes Spiel?: Die Lassiters 7
eBook191 Seiten2 StundenBaccara

Mehr als ein aufregendes Spiel?: Die Lassiters 7

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Erleben Sie die glanzvolle 7-teilige Familiensaga: Nach dem plötzlichen Tod des Familienoberhaupts herrscht Aufruhr in der Familie Lassiter. Die Erben müssen sich gegen Lügen und Intrigen wehren - und für ihre große Liebe kämpfen!

Evan McCains erregend sinnliche Küsse zerreißen Angelica Lassiter fast das Herz. Zu gern würde sie in seinen starken Armen dahinschmelzen! Allerdings ist ihre leidenschaftliche Romanze für ihn nur ein kühl kalkuliertes Schauspiel für die Öffentlichkeit - oder?

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum28. Nov. 2016
ISBN9783733769611
Mehr als ein aufregendes Spiel?: Die Lassiters 7
Autor

Barbara Dunlop

<p>Barbara Dunlop hat sich mit ihren humorvollen Romances einen großen Namen gemacht. Schon als kleines Mädchen dachte sie sich liebend gern Geschichten aus, doch wegen mangelnder Nachfrage blieb es stets bei einer Auflage von einem Exemplar. Das änderte sich, als sie ihr erstes Manuskript verkaufte: Mittlerweile haben die Romane von Barbara Dunlop weltweit eine begeisterte Leserschaft gefunden.</p>

Andere Titel in Mehr als ein aufregendes Spiel? Reihe ( 30 )

Mehr anzeigen

Mehr von Barbara Dunlop lesen

Ähnliche Autoren

Ähnlich wie Mehr als ein aufregendes Spiel?

Titel in dieser Serie (100)

Mehr anzeigen

Ähnliche E-Books

Romanzen für Sie

Mehr anzeigen

Verwandte Kategorien

Rezensionen für Mehr als ein aufregendes Spiel?

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Mehr als ein aufregendes Spiel? - Barbara Dunlop

    IMPRESSUM

    Mehr als ein aufregendes Spiel? erscheint in der HarperCollins Germany GmbH

    © 2014 by Harlequin Books S.A.

    Originaltitel: „Reunited with the Lassiter Bride"

    erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe COLLECTION BACCARA

    Band 256 - 2015 by HarperCollins Germany GmbH, Hamburg

    Übersetzung: Silke Schuff

    Umschlagsmotive: Harlequin Books S.A.

    Veröffentlicht im ePub Format in 10/2016 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

    E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN 9783733769611

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY, TIFFANY

    Alles über Roman-Neuheiten, Spar-Aktionen, Lesetipps und Gutscheine erhalten Sie in unserem CORA-Shop www.cora.de

    Werden Sie Fan vom CORA Verlag auf Facebook.

    1. KAPITEL

    Es gab Tage, an denen Evan McCain sich wünschte, er hätte die Familie Lassiter niemals kennengelernt. Heute war einer davon. Wegen J. D. Lassiter sah er sich nämlich gezwungen, im Alter von vierunddreißig Jahren beruflich noch einmal ganz von vorne anzufangen.

    Er öffnete die Tür zu seinem leeren Bürogebäude in Santa Monica. Eigentlich wäre es sinnvoll gewesen, das Haus zu verkaufen, als er vor zwei Jahren nach Pasadena umgezogen war. Aber es lag nur einen Block vom Strand entfernt und war ein solider Anlagewert. Und so, wie sich die Dinge entwickelt hatten, war er froh, dass es sich noch in seinem Besitz befand.

    Er hatte keineswegs die Absicht, etwas von dem Geld anzurühren, das J. D. ihm hinterlassen hatte. Sein Erbteil erschien Evan wie eine äußerst fragwürdige „Belohnung" für seine unfreiwillige Beteiligung an J. D. Lassiters Plan, seine Tochter Angelica auf die Probe zu stellen. Sie hatte den Test letztendlich dadurch bestanden, dass sie eine angemessene Balance zwischen Arbeit und Privatleben halten konnte und loyal zu ihrer Familie stand. Als Folge davon hatte sie Evans Platz an der Führungsspitze von Lassiter Media eingenommen. Die romantische Beziehung zwischen ihnen war jedoch gescheitert. Angelica hatte die Verlobung gelöst und Evans Anstellung in dem großen Medienunternehmen beendet.

    Er stellte seinen Koffer im Empfangsbereich ab, schaltete das Licht ein und ging zum Tresen, um das Telefon zu überprüfen. Er hörte ein Freizeichen und hakte im Stillen zwei Punkte auf seiner To-do-Liste ab: Er hatte Strom und war dank des Telefons mit der Außenwelt verbunden. Das war immerhin ein Anfang.

    Die Jalousie an der gläsernen Eingangstür klapperte leise, als jemand hereinkam.

    „Wer hoch steigt, kann auch tief fallen. Sehr tief, wie man hier sehen kann." Es war die Stimme seines langjährigen Freundes Deke Leamon.

    Evan drehte sich um und blinzelte in das gleißende Sonnenlicht, das durch die geöffnete Tür in den Raum drang. „Was machst du denn hier an der Westküste?", fragte er überrascht.

    Deke grinste und stellte seine rote Reisetasche auf den Bürostuhl neben Evans Koffer. Er trug verwaschene Jeans, ein ausgeleiertes T-Shirt und Turnschuhe, die schon bessere Tage gesehen hatten. „Wir haben es schon einmal gemacht. Wir können es wieder schaffen."

    Evan trat einen Schritt vor, um seinem ehemaligen Zimmergenossen aus Collegezeiten die Hand zu schütteln. „Was genau können wir wieder schaffen? Im Ernst, warum hast du nicht angerufen? Und woher wusstest du, dass ich hier bin?"

    „Ich habe einfach gut geraten, antwortete Deke. „Ich dachte mir, in Pasadena gibt es bestimmt zu viele schmerzliche Erinnerungen für dich. Es schien mir logisch, dass du hierher geflohen bist. Ich nehme an, du wirst eine Weile in der oberen Etage wohnen?

    „Wieder gut geraten."

    Das Apartment über den Geschäftsräumen war klein, aber eine Zeit lang würde es schon gehen. Evan brauchte dringend einen Tapetenwechsel. Santa Monica war der geeignete Ort dafür. Obwohl nicht weit von Los Angeles entfernt, hatte die Stadt einen ganz eigenen Charakter.

    „Außerdem bin ich davon ausgegangen, dass du vor Selbstmitleid zerfließt, fuhr Deke fort. „Also fand ich, dass es keine schlechte Idee wäre, einfach mal vorbeizuschauen und dir in den Hintern zu treten.

    „Ich zerfließe keineswegs vor Selbstmitleid." Das Leben war nun mal keine Pralinenschachtel. Klagen und Jammern änderte nichts daran. Es war besser, die Dinge so zu nehmen, wie sie kamen. Das war eine harte Lektion, die Evan schon vor langer Zeit gelernt hatte. An seinem siebzehnten Geburtstag, um genau zu sein. Da hatte er erfahren müssen, was ein Mensch alles aushalten kann. „Und du schaust niemals irgendwo mal einfach so vorbei", fügte er hinzu.

    Sein Freund gehörte zu der nachdenklichen Sorte. Er tat niemals etwas nur aus einer Laune heraus. Jetzt setzte er sich in einen der Besuchersessel, streckte die Beine aus und schlug die Füße übereinander.

    „Na schön, ich bin tatsächlich mit einer bestimmten Absicht hergekommen. Deke ließ den Blick durch den leeren Raum schweifen. „Ich dachte, ich könnte dir vielleicht behilflich sein.

    Evan lehnte sich an den Tresen und verschränkte die Arme vor der Brust. „Wobei genau?"

    „Was immer nötig ist. Also, wie sieht dein Plan aus? Was passiert als Erstes?"

    „Das Telefon funktioniert." Evan bemerkte, dass er das Mobilteil immer noch in der Hand hielt, und platzierte es auf der Station.

    „Immerhin. Hast du schon irgendwelche Kundenkontakte? Und wie steht es mit einer Website?"

    Evan durchschaute seinen Freund und wusste genau, was er vorhatte. Das rührte und amüsierte ihn gleichermaßen. „Du musst wirklich nicht hierbleiben."

    „Aber ich möchte es gern. Ich habe Colby die Verantwortung für Tiger Tech übertragen und ihm gesagt, dass ich ungefähr in einem Monat wieder zurück bin."

    Colby Payne war ein ebenso genialer wie engagierter junger Mann, der seit zwei Jahren als Dekes Stellvertreter in dessen Firma fungierte.

    „Das ist doch lächerlich. Evan wollte keinesfalls zulassen, dass Deke ihm ein solches Opfer brachte. „Ich brauche dein Mitleid nicht. Selbst wenn ich wollte, dass du mir hilfst – was ich nicht tue –, hast du eine eigene Firma, die du am Laufen halten musst.

    In Dekes Technologieunternehmen wurden die unterschiedlichsten Prototypen entwickelt. Von computergesteuerten Drehmaschinen bis hin zu 3-D-Druckern verfügte er über alles, was innovativen Firmengründern half, ihre Ideen in kommerzielle Produkte umzusetzen. Mit seiner pfiffigen Geschäftsidee hatte Deke bereits dazu beigetragen, Dutzende von Firmen erfolgreich zu etablieren.

    Deke zuckte mit den Schultern. „Mir war langweilig. Und ich habe seit zwei Jahren keinen Urlaub genommen."

    „Flieg nach Paris oder Hawaii."

    Deke grinste. „Auf Hawaii kriege ich einen Inselkoller."

    „Und was ist mit den tollen Stränden, den Wellen und den hübschen Bikinimädchen?"

    „Hier in Santa Monica gibt es auch hübsche Bikinimädchen."

    „Ich kann gut auf mich selbst aufpassen, Deke."

    Natürlich war es ein schwerer Schlag gewesen, als seine ehemalige Verlobte aufgrund von J. D. Lassiters Testamentsnachtrag die Führung des Medienkonzerns übernahm und er fristlos gekündigt wurde. Aber er war bereits auf dem besten Weg, sich von dieser persönlichen Katastrophe zu erholen.

    „Weißt du nicht mehr, wie viel Spaß wir damals hatten?, fragte Deke. „Lex, du und ich in dieser winzigen Studentenbude in Venice Beach. Wir haben uns Sorgen wegen unserer Studiendarlehen gemacht, während wir versucht haben, ein Geschäft aufzubauen.

    „Wir hatten vor allem deshalb Spaß, weil wir Anfang zwanzig waren", sagte Evan trocken.

    „Wir werden wieder Spaß haben."

    „Aber wir sind damals kläglich gescheitert", wandte Evan ein.

    Anstatt gemeinsam reich zu werden, waren sie am Ende getrennte Wege gegangen. Deke in die Technologieentwicklung, Evan ins Management und Lex Baldwin in die Hotelbranche. Er hatte in einer internationalen Luxushotelkette schnell Karriere gemacht.

    „Ja, aber wir sind inzwischen um einiges klüger geworden."

    Evan konnte ein freudloses Lachen nicht unterdrücken. „Ich denke doch, ich bin der lebende Beweis für das Gegenteil."

    „Na schön, ich bin klüger geworden."

    „Ich will es diesmal ganz allein versuchen", sagte Evan.

    Er hatte sehr gern für J. D. Lassiter gearbeitet. Der Mann war ein Genie gewesen. Wie sich allerdings herausgestellt hatte, leider auch ein manipulativer, skrupelloser Intrigant. Die Familie stand für J. D. immer an erster Stelle. Und da Evan nicht zur Familie gehörte, wurde er zum Kollateralschaden, als J. D. die Loyalität seiner Tochter auf die Probe stellte.

    Evan machte ihm jedoch keinen Vorwurf daraus. J. D. hatte recht daran getan, seine Familie zu beschützen. Wenn Evan eine Familie hätte, ginge er für sie durchs Feuer. Er hatte aber keine Geschwister, und seine Eltern waren an seinem siebzehnten Geburtstag durch einen Autounfall ums Leben gekommen.

    Mit Angelica hatte er Kinder haben wollen. Er wünschte sich eine große Familie. So groß, dass kein Familienmitglied jemals allein sein musste. Aber dazu würde es ganz offensichtlich jetzt nicht mehr kommen.

    „Ich stehe voll und ganz hinter dir", sagte Deke ernst, während er die angespannten Gesichtszüge seines Freundes studierte.

    „Ich brauche niemanden, der hinter mir steht."

    „Jeder braucht so einen Menschen."

    „Ich dachte einmal, das wäre Angie." Kaum waren diese Worte heraus, bedauerte Evan sie auch schon.

    „Aber sie ist es nicht."

    „Ich weiß."

    Angie schien für eine Weile Evans Traumfrau zu sein. Aber beim ersten Anzeichen von Ärger hatte sie sich aus dem Staub gemacht. Sie hatte ihm und allen anderen den Rücken gekehrt, sich isoliert und geweigert, irgendjemandem ihr Vertrauen zu schenken.

    „Immerhin hast du es vor der Hochzeit herausgefunden. Das ist besser als danach."

    „Du hast recht", stimmte Evan zu, weil er eine Diskussion über dieses Thema vermeiden wollte.

    Insgeheim fragte er sich jedoch immer wieder, was geschehen wäre, wenn J. D. erst nach der Hochzeit gestorben wäre. Hätte Angie ihm als ihrem Ehemann vielleicht mehr Vertrauen entgegengebracht?

    „Sie ist nicht mehr Teil deines Lebens, Evan."

    „Das weiß ich. Es ist vorbei. Ich kriege das auf die Reihe. Deswegen bin ich hier in Santa Monica."

    Möglicherweise würde er eines Tages eine andere Frau finden. Allerdings konnte er sich das im Moment nur schwer vorstellen. Wenn Angie nicht die richtige Frau für ihn war, wer dann?

    „Ich werde dich gelegentlich daran erinnern, sagte Deke und stand auf. „Also los, wir sorgen erst einmal dafür, dass der Laden wieder läuft. Deine Leistungen bei Lassiter Media werden deine zukünftigen Kunden schwer beeindrucken. Das ist doch schon mal was.

    „Sie werden bestimmt beeindruckt sein", sagte Evan nachdenklich. Von seinen Leistungen vermutlich ebenso wie von der Tatsache, dass seine Karriere so schnell zu Ende gegangen war.

    Angelica Lassiter brauchte einen neuen Anfang in ihrem Leben. Wenn es einen Knopf dafür gäbe, würde sie ihn auf der Stelle drücken.

    Fünf lange Monate hatte sie mit ihrer Familie wegen des letzten Willens ihres verstorbenen Vaters im Streit gelegen. Nur, um schließlich zu entdecken, dass J. D. einen komplizierten Plan ersonnen hatte, um sie auf die Probe zu stellen: Sie sollte beweisen, dass sie eine vernünftige Balance zwischen Arbeit und Leben halten konnte. Obwohl es zuerst so schien, als würde er Evan damit betrauen, hatte er ihr letztendlich genau das gegeben, wonach sie sich so verzweifelt sehnte, nämlich die Leitung von Lassiter Media. Sie war jedoch nicht gerade

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1