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Von diesem Glück hab ich geträumt
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Von diesem Glück hab ich geträumt
eBook199 Seiten2 StundenBIANCA

Von diesem Glück hab ich geträumt

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Über dieses E-Book

Behutsam nimmt Shaye den kleinen Timmy auf den Arm. Wie für einen eigenen Sohn will sie für das Baby ihrer verunglückten Freundin Julia sorgen. Doch ein attraktiver Mann durchkreuzt ihren Plan: Der Fotojournalist Dylan Malloy verlangt das Sorgerecht für seinen Neffen. Keine Sekunde lang denkt Shaye daran, nachzugeben! Bis Dylan in einer schweren Stunde, in der sie gemeinsam um Timmys Leben bangen, ihr die Tränen fortküsst. Will er Shaye auf diese zärtliche Art zeigen, dass er sich eine glückliche Zukunft nur mit ihr zusammen vorstellen kann?

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum28. Feb. 2007
ISBN9783862958832
Von diesem Glück hab ich geträumt
Autor

Karen Rose Smith

<p>Karen Rose Smith wurde in Pennsylvania, USA geboren. Sie war ein Einzelkind und lebte mit ihren Eltern, dem Großvater und einer Tante zusammen, bis sie fünf Jahre alt war. Mit fünf zog sie mit ihren Eltern in das selbstgebaute Haus „nebenan“. Da ihr Vater aus einer zehnköpfigen und ihre Mutter einer siebenköpfigen Familie kam, waren immer Tanten, Onkels, Cousins oder Cousinen zu Besuch. Nicht ohne Grund ist ein starkes Thema in ihren Büchern die Familie und die Erinnerungen aus der Kindheit geben ihr oft einen Grund zu schreiben. Als Karen das Teenageralter erreichte, wurde Musik für sie genauso bedeutend, wie das Lesen. Ihre Lieblingsband waren die Beatles. Aber durch einen ihrer Cousins hörte sie von den Monkees und war von nun an gefesselt. Sie schrieben zusammen ein Skript über die Band und sandten es zu jedem Konzert bei dem die Gruppe in diesem Sommer auftrat. Am College begann sie Gedichte zu schreiben und lernte dort auch ihren zukünftigen Ehemann kennen. Nach der Hochzeit, beide waren Lehrer geworden und hatten einen Sohn bekommen, entschied Karen Rose Smith als Innenausstatterin zu arbeiten. Nach einer Weile kehrte sie dazu zurück zu lehren, aber Veränderungen in ihrem Leben hatten sie dazu gebracht Liebesromane zu schreiben. Mittlerweile schreibt sie ihre Bücher nur noch in Vollzeit. Seit 1991 hat sie 82 Romane an Verlage verkauft. Zweimal hat sie „New Jersey’s Golden Leaf Award“ und einmal den „Colorado Romance Writers Award“ wie den „Phoenix Desert Rose Chapters Golden Quill“ gewonnen. Ihre Romane sind immer wieder auf verschiedenen Bestsellerlisten zu finden. Gegenwärtig arbeitet sie hart an einer Buchserie in drei Teilen als Harlequin Special Edition, sowie auch einer Mystery Serie für Kensington um ihre Leser zu begeistern. Seit 1971 ist sie verheiratet und glaubt an die Kraft der Liebe. Sie schreibt Beziehungsgeschichten, sowohl im Romantik – als auch im Mystery – Genre. Ebenso schreibt sie Detective-Romane und hat dem Special Agent Daniel Vartanian zum Leben erweckt. Sie können ihr bei Twitter und Facebook folgen.</p>

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    Buchvorschau

    Von diesem Glück hab ich geträumt - Karen Rose Smith

    IMPRESSUM

    BIANCA erscheint 14-täglich im CORA Verlag GmbH & Co. KG, 20354 Hamburg, Valentinskamp 24

    © 2006 by Karen Rose Smith

    Originaltitel: „Custody For Two

    erschienen bei: Silhouette Books, Toronto

    in der Reihe: SPECIAL EDITION

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V., S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe BIANCA

    Band 1565 (7/2) 2007 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg

    Übersetzung: Susanne Albrecht

    Fotos: Bokelberg.com

    Veröffentlicht als eBook in 07/2011 - die elektronische Version stimmt mit der Printversion überein.

    ISBN: 978-3-86295-883-2

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    eBook-Herstellung und Auslieferung:

    readbox publishing, Dortmund

    www.readbox.net

    Der Verkaufspreis dieses Bandes versteht sich einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    JULIA, ROMANA, BACCARA, MYSTERY, MYLADY, HISTORICAL

    www.cora.de

    1. KAPITEL

    Er konnte es nicht fassen, dass seine Schwester ihren Sohn lieber Shaye Bartholomew anvertraut hatte als ihm. Dylan Malloy hatte zwei Reisetage hinter sich und stand noch immer unter Schock, als er die Neugeborenen-Intensivstation betrat. Eindringlich betrachtete er die Frau, die neben Timmys winzigem Bett saß – die Frau, die das Sorgerecht für seinen Neffen besaß.

    Walter Ludlows Anruf war ein schwerer Schlag gewesen, von dem Dylan sich immer noch nicht erholt hatte. Sein Anwalt und langjähriger väterlicher Freund hatte ihn von Wild Horse Junction in Wyoming aus in Tasmanien erreicht.

    „Ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll, hatte Walter gesagt. „Julia und Will hatten einen schlimmen Unfall. Will war sofort tot. Julia hat noch so lange durchgehalten, bis Timmy geboren war. Dann haben wir auch sie verloren.

    Dann haben wir auch sie verloren.

    Dylan war wie vor den Kopf gestoßen. Und gleich darauf hatte Walter hinzugefügt: „Julia hat Shaye Bartholomew die gesetzliche Vormundschaft übertragen. Sie wollte dich nicht noch einmal belasten."

    Dylan war kaum in der Lage zu begreifen, dass er Julia verloren hatte. Die Trauer hüllte ihn ein wie ein düsterer Schatten, der keinen Raum für irgendetwas anderes ließ.

    „Kämpfe, Timmy. Du musst kämpfen", hörte er nun Shaye Bartholomews leise, brüchige Stimme.

    Die Ärzte hatten Dylan erklärt, in welchem Zustand Timmy sich befand. Er war erst achtundzwanzig Wochen alt und wurde künstlich beatmet, um seine Lungen zu unterstützen. Seine Überlebenschancen standen gut. Aber beim Anblick der vielen Schläuche und Drähte fiel es Dylan schwer, den Ärzten zu glauben.

    Shaye hatte sich über das Baby gebeugt, und ihre Lippen bewegten sich. Vielleicht im Gebet?

    Seine Arbeit als Tierfotograf hatte Dylan Stille und Geduld gelehrt. Aber nun hatte er Fragen, und Shaye Bartholomew kannte die Antworten. „Miss Bartholomew?"

    Erstaunt blickte sie auf, erkannte ihn jedoch sofort. Sie hatten sich bei Julias College-Abschlussfeier kennengelernt und angefreundet.

    „Mr. Malloy. Das mit Julia tut mir schrecklich leid." Tränen standen in ihren Augen.

    Am liebsten hätte er sie in diesem Moment in die Arme genommen, um ihnen beiden Trost zu spenden. Doch Dylan wusste, dass er ungepflegt aussah. Er war unrasiert, sein Haar zerzaust und das Sweatshirt völlig zerknittert.

    „Ich bin so schnell gekommen, wie es ging." Er hatte gerade Kängurus fotografiert, als der Anruf kam. Das schien eine Ewigkeit her zu sein.

    Shaye stand auf, damit er näher an das Bett herantreten konnte. Er bemerkte, wie ihre schulterlangen dunkelbraunen Haare in dem künstlichen Licht schimmerten, und sah den Glanz in ihren bernsteinfarbenen Augen. Ihre Blicke trafen sich, bevor Dylan auf seinen kleinen Neffen hinunterblickte.

    Sanft meinte Shaye: „Während Julias Schwangerschaft haben wir über Namen gesprochen. Sie wollte ein Mädchen nach eurer Mutter und einen Jungen nach eurem Vater nennen."

    Ironischerweise waren ihre Eltern genau wie Julia und ihr Mann auf einer vereisten Straße ums Leben gekommen.

    Die Schärfe in Dylans Stimme war nicht zu überhören, als er erklärte: „Ich möchte wissen, wieso Sie zu Timmys Vormund ernannt worden sind …"

    Da begann auf einmal einer der Monitore laut zu piepen. Sofort erschien eine Krankenschwester an Timmys Bett, während eine andere schnell einen Arzt holte.

    Ein Arzt im weißen Kittel eilte herein. Eine der Schwestern legte Shaye die Hand auf den Arm und sagte zu Dylan: „Bitte warten Sie draußen."

    „Ich will wissen, was hier passiert", verlangte er. Sein Herz hämmerte wie wild vor Angst um seinen Neffen.

    „Wir müssen sie ihre Arbeit tun lassen. Shaye zog ihn beiseite. „Der Arzt wird mit uns reden, sobald sie Timmy stabilisiert haben. Wir sind hier nur im Weg.

    Ungehalten befreite Dylan sich aus ihrem Griff und ging mit langen Schritten zur Tür.

    Im Vorraum wies Shaye auf das Wartezimmer, doch er lief lediglich unruhig auf und ab. „Ich bleibe lieber in der Nähe." Er fuhr sich durch das sandfarbene Haar, und wieder sah sie den Schmerz in seinen grünen Augen.

    Sie wünschte, sie könnte seinen Kummer lindern, aber das konnte niemand. „Haben Sie schon mit dem Arzt gesprochen?"

    „Ja, als ich in London auf meinen Anschlussflug warten musste."

    „Dann wissen Sie ja auch, dass jetzt alles von Timmy abhängt. Wie er auf die Antibiotika und all die anderen Maßnahmen reagiert."

    „Das verstehe ich. Aber alles andere begreife ich nicht. Warum ist Will bei schlechtem Wetter mit Julia unterwegs gewesen? Schließlich war sie im siebten Monat schwanger!"

    „Wegen des schlechten Wetters war Julia schon über eine Woche zu Hause eingesperrt. Will wollte sie nicht mal einen verschneiten Weg entlanggehen lassen, weil er Angst hatte, sie könnte stürzen. Aber sie bekam allmählich einen Lagerkoller. An dem Morgen … Shaye drohte die Stimme zu versagen, und sie räusperte sich. „An dem Morgen des Unfalls bin ich bei ihr vorbeigekommen, und sie war so gut gelaunt. Sie erzählte, dass sie Will dazu überredet hatte, sie abends mit zu den Johnsons mitzunehmen. Das gute Wetter sollte eigentlich bis zum nächsten Morgen anhalten.

    „Die Johnsons wohnen praktisch mitten in den Bergen, murrte Dylan. „Die Straßen sind dort immer gefährlich, und ganz besonders, wenn sie verschneit sind. Fluchend wandte er sich ab, drehte sich dann aber wieder zu Shaye um. „Haben Sie gewusst, dass Julia Sie als Vormund angeben würde?"

    „Ja", antwortete sie ruhig.

    Dylan presste die Kiefer zusammen. „Julia hat oft von Ihnen gesprochen, Miss Bartholomew. Ich weiß, dass Sie gute Freundinnen waren. Aber ich muss unbedingt erfahren, wie diese … Vereinbarung zustande gekommen ist."

    „Nennen Sie mich doch Shaye, murmelte sie und machte eine Kopfbewegung zum Wartezimmer. „Kommen Sie, wir setzen uns.

    Zögernd folgte er ihr. Sie nahm auf einem Stuhl Platz, doch Dylan blieb stehen, wodurch sie sich etwas unbehaglich fühlte. Shaye holte tief Luft. „Sie wissen ja, dass Julia und ich uns vom College her kennen."

    Er nickte.

    „Da wir beide aus Wild Horse Junction stammten, haben wir uns gemeinsam Mitfahrgelegenheiten gesucht, um von Laramie nach Hause zu fahren. Zuerst dachte ich, sie wollte gar nichts von mir wissen, weil sie immer so reserviert war. Dann habe ich gemerkt, dass sie aus reinem Selbstschutz zurückhaltend war. Julia erzählte mir, was Ihren Eltern zugestoßen war, und von der Zeit, die sie in Pflegefamilien verbracht hatte."

    Julia hatte ihr auch erzählt, wie Dylan und Walter Ludlow zu Freunden geworden waren. Mit achtzehn hatte Dylan die Highschool abgeschlossen und einen Job bei der Lokalzeitung bekommen. Daraufhin war er in die Kanzlei des Anwalts gekommen und hatte erklärt: „Ich brauche einen Rechtsanwalt, um die gesetzliche Vormundschaft für meine Schwester zu bekommen."

    Julia war acht und Dylan sechzehn gewesen, als sie zu Waisen wurden. Dylan wusste, dass seine Schwester in ihrer Pflegefamilie todunglücklich war, und er setzte Himmel und Hölle in Bewegung, um das Sorgerecht für sie zu erlangen. Er sorgte dafür, dass sie sich glücklich und geborgen fühlte, bis sie zum College ging. Erst dann hatte er seine Heimatstadt verlassen, um seine eigenen Träume zu verfolgen.

    „Julia hat mir immer wieder gesagt, wie dankbar sie Ihnen gewesen ist, dass Sie sie gerettet haben", setzte Shaye leise hinzu.

    „Nicht schnell genug."

    „So schnell Sie konnten."

    Er ignorierte ihre Bemerkung. „Nach Ihrem College-Abschluss haben Sie noch weiterstudiert."

    „Das stimmt. Und als ich nach Wild Horse zurückkam, hatte Julia Will kennengelernt und ihn in aller Stille geheiratet."

    „Sie wollte keine große Hochzeit, meinte Dylan. „Ich hätte gern eine für sie ausgerichtet.

    „Ich denke, Julia und Will wollten ihr gemeinsames Leben ohne großes Trara beginnen. Sie hat sehr oft zu mir gesagt, sie möchte ein Zuhause und eine eigene Familie haben. Einen Ort, an den sie gehört."

    „Sie wusste, dass sie immer auf mich zählen konnte."

    „Ja, aber ihr war auch bewusst, dass Sie ihr acht Jahre Ihres Lebens geopfert haben. Sie wusste, wie viel es Ihnen bedeutete, Tierfotograf zu sein."

    „Sie war mir wichtiger."

    „Das haben Sie bewiesen, indem Sie hier bei der Zeitung gearbeitet haben, obwohl Sie viel lieber an irgendwelchen exotischen Orten gewesen wären."

    Dylan musterte Shaye intensiv aus seinen grünen Augen. „Sie scheinen ja eine Menge über mich zu wissen. Er rieb sich den Nacken. „Ein unangenehmes Gefühl, weil ich Sie kaum kenne. Haben Sie irgendwelche Erfahrungen mit Kindern?

    „Als Sozialarbeiterin habe ich manchmal mit Kindern zu tun. Abgesehen davon … Meine Mutter starb, als ich zehn war. Mein Vater, ein Kardiologe, hat viel gearbeitet. Deshalb habe ich mich um meine beiden jüngeren Brüder gekümmert."

    „Ganz allein?"

    „Nein, wir hatten eine Haushälterin. Aber sie hat ihnen weder Gutenachtgeschichten vorgelesen noch ihnen Cracker mit Erdnussbutter und Marshmallows gemacht oder ihnen geholfen, eine Hütte zu bauen."

    „Sie waren also gleichzeitig Schwester und Mutter?"

    „Ja, sozusagen. Und ich bin davon überzeugt, dass meine Brüder es nicht immer gut fanden."

    Dylan sah aus dem Fenster. „Ich habe nie versucht, Julia den Vater zu ersetzen. Wir waren Bruder und Schwester, mehr brauchten wir nicht. Zumindest habe ich das geglaubt."

    Shaye sah ihm an, dass er an Timmy dachte und sich erneut fragte, warum Julia ihr und nicht ihm das Sorgerecht für ihren Sohn übertragen hatte. Offenbar reichte ihm ihre Erklärung nicht aus.

    Von draußen näherten sich Schritte, und gleich darauf kam Dr. Carrera ins Wartezimmer. „Wir haben Timmy stabilisiert und überwachen ihn sehr genau. Ich glaube, es wäre gut für Sie und ihn, wenn Sie uns ein bisschen Zeit geben. Gehen Sie essen, oder machen Sie einen Spaziergang."

    „Was ist, wenn etwas passiert?", fragte Shaye besorgt.

    „Ich habe Ihre Handynummer", erwiderte der Arzt mitfühlend.

    „Meine haben Sie auch, warf Dylan brummig ein. „Ich habe sie den Schwestern gegeben.

    Dr. Carrera blickte von einem zum andern. „Shaye ist der gesetzliche Vormund, aber ich weiß, dass Sie der nächste Angehörige sind, Mr. Malloy. Gibt es hier etwas, was ich wissen sollte?"

    Geschmeidig wie eine Raubkatze trat Dylan neben den Arzt und schob die Hände in die Taschen seiner Cargohose. „Am Sonntag habe ich von Julias Unfall gehört. Ich hatte vor meinem Abflug in Tasmanien keine Zeit zum Duschen oder Umziehen, und ich konnte im Flugzeug nicht schlafen. Bisher hatte ich noch keine Chance, den Schock zu verarbeiten, dass meine Schwester tot ist, geschweige denn, dass sie Shaye zum Vormund ihres Kindes bestimmt hat. Shaye und ich müssen dringend miteinander reden. Über die Schulter hinweg sah er sie an. „Was halten Sie von einem Spaziergang? Er ließ den Blick über ihre rote Bluse, die dunkelblaue Hose und die schwarzen Stiefel gleiten. „Oder würden Sie lieber hierbleiben?"

    Shaye stand auf und nahm einen blauen Parka vom Garderobenständer. „Ich könnte ein wenig frische Luft gebrauchen." Dylan griff nach seiner schwarzen Lederjacke.

    „Falls irgendetwas sein sollte, habe ich ja Ihre beiden Nummern", meinte der Geburtsmediziner diplomatisch und verschwand.

    Schweigend gingen sie zum Lift, wo Dylan den Rufknopf drückte. Shaye wickelte sich ihren Schal um den Hals und setzte eine Wollmütze auf. Im Aufzug spürte sie Dylans Blick und merkte, wie auf einmal ihr ganzer Körper darauf reagierte. Ihr wurde seltsam warm. Aber es war doch sicher nicht möglich, dass ihr heiß wurde, nur weil ein Mann sie ansah, oder?

    Neben Dylan fühlte Shaye sich ungewohnt befangen. Normalerweise wusste

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