Nun wird alles anders: Dr. Norden Aktuell 33 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Dann ist ja alles wieder in bester Ordnung«, sagte Dr. Norden zu dem hübschen jungen Mädchen. »Und nun wird das Susannchen hübsch aufpassen beim Skifahren, damit sich die Mutti nicht zu sorgen braucht.« »Wir sind ja zu viert«, sagte Susanne Nestler. »Und wir bleiben auch immer hübsch beisammen.« »Aber nicht gleich überanstrengen«, sagte Dr. Norden mahnend. »Sie sind noch Rekonvaleszentin.« »Ich fühle mich aber wirklich wieder pudelwohl, dank Ihrer großartigen Hilfe«, sagte Susanne. »Aber wenn Mami sich ihre Spritze abholt, untersuchen Sie sie doch bitte einmal gründlich. Sie wird jetzt immer so schnell müde. Liebend gern wäre ich mal mit ihr verreist, aber sie gönnt sich ja keine Ferien. Immer hat sie irgendeine andere Ausrede.« Dr. Norden wußte, warum Verena Nestler immer eine andere Ausrede hatte. Sie fürchtete, ihre Stellung als Buchhalterin zu verlieren.
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Nun wird alles anders - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Aktuell
– 33 –
Nun wird alles anders
Patricia Vandenberg
»Dann ist ja alles wieder in bester Ordnung«, sagte Dr. Norden zu dem hübschen jungen Mädchen. »Und nun wird das Susannchen hübsch aufpassen beim Skifahren, damit sich die Mutti nicht zu sorgen braucht.«
»Wir sind ja zu viert«, sagte Susanne Nestler. »Und wir bleiben auch immer hübsch beisammen.«
»Aber nicht gleich überanstrengen«, sagte Dr. Norden mahnend. »Sie sind noch Rekonvaleszentin.«
»Ich fühle mich aber wirklich wieder pudelwohl, dank Ihrer großartigen Hilfe«, sagte Susanne. »Aber wenn Mami sich ihre Spritze abholt, untersuchen Sie sie doch bitte einmal gründlich. Sie wird jetzt immer so schnell müde. Liebend gern wäre ich mal mit ihr verreist, aber sie gönnt sich ja keine Ferien. Immer hat sie irgendeine andere Ausrede.«
Dr. Norden wußte, warum Verena Nestler immer eine andere Ausrede hatte. Sie fürchtete, ihre Stellung als Buchhalterin zu verlieren. Immerhin war sie fünfundvierzig, seit achtzehn Jahren geschieden und ganz auf sich angewiesen. Sie hatte ihre Tochter allein aufziehen müssen und keinen Pfennig Unterhalt bekommen. Das hatte sie auch gar nicht gewollt von einem Mann, der sie belogen und betrogen hatte.
Sie liebte ihr Kind. Sie wollte, daß die ebenso kluge, wie hübsche Susanne studierte. Von Kindheit an hatte Susanne nur den einen Wunsch gehabt, Ärztin werden zu dürfen, und Dr. Daniel Norden war ihr Vorbild. Er war überzeugt, daß sie mit ihrer Einstellung eine gute Ärztin werden würde.
»Verbandskasten nicht vergessen, Susanne«, sagte er, als er sich mit einem festen Händedruck von ihr verabschiedete.
»Ist schon eingepackt. Ich bin ja die einzige Medizinerin in der Gruppe.« Susanne lachte. Zwei tiefe Grübchen erschienen in ihren Wangen. Ihre schönen blaugrauen Augen strahlten. Dann zog sie die Kapuze des Lodenmantels über ihr rotbraunes Haar.
»Ich passe schon auf, daß ich mich nicht wieder erkälte«, sagte sie. »Aber vielleicht sollte ich mir doch mal die Mandeln herausnehmen lassen.«
»Nur, wenn es unbedingt nötig ist«, erwiderte Dr. Norden.
Susanne ging, der nächste Patient kam. Er klagte auch über Halsschmerzen, und auch bei ihm waren die Mandeln entzündet. Viele solche Fälle mußte Dr. Norden in den letzten Wochen behandeln, und manche verliefen mit großen Komplikationen, bekamen als Folge Nierenbeckenentzündungen oder gar Herzbeschwerden.
Susanne Nestler war jung, sportlich und widerstandsfähig. Sie hatte die Krankheit schnell überwunden, aber vielleicht hatte da auch die Vorfreude auf den Skiurlaub mitgespielt, auf den sie nicht verzichten wollte.
Sie hatte dafür gearbeitet, Nachhilfestunden in Latein gegeben und Babysitting gemacht. Ihrer Mutter wollte sie mit solchen Wünschen nicht kommen, denn Verena Nestler mußte sich schon sehr anstrengen, um für den Lebensunterhalt aufzukommen.
Mutter und Tochter waren ein Herz und eine Seele, und Verena gönnte ihrem Sannchen von Herzen diese zwei Wochen, denn während der drei Jahre, die Susanne nun schon studierte, obgleich sie erst das einundzwanzigste Lebensjahr vollendet hatte, konnte sie aus finanziellen Gründen nicht mal in den Semesterferien verreisen.
Susanne war eine blendende Schülerin gewesen, sie hatte auch sofort einen Studienplatz bekommen und sogar ein Stipendium. Aber Verena hatte die billige Wohnung aufgeben müssen, weil das Haus zum Abbruch verkauft worden war. Um auch für Susanne ein wertbeständiges Erbe zu schaffen, hatte sie dann eine Eigentumswohnung gekauft, die ihr günstig erschienen war. Der Bauherr war ihr Chef, Bernhard Rauch. Er hatte seinen Angestellten so günstige Bedingungen offeriert, daß diese gar nicht merkten, wie sie übers Ohr gehauen wurden.
Verena hatte seine Kalkulationen nach der ersten Euphorie, eine Eigentumswohnung zu besitzen, durchschaut, aber sie hätte nicht gewagt, etwas verlauten zu lassen, da sie ständig um ihre Stellung fürchtete.
Sie hatte ihre Sorgen, aber von diesen sollte Susanne nicht zuviel spüren. Skifahren war das einzige Hobby, das sich Susanne leistete. Obgleich sie nur am Wochenende, mit den preiswerten Kursen, in die Berge gefahren war, hatte sich ihr Talent bald gezeigt. Sie beherrschte die Bretter großartig. Aber auch davon machte Susanne kein Aufheben.
So bescheiden wie sie selbst war, so bescheiden war auch ihr Gepäck.
»Wer fährt denn nun eigentlich mit?« fragte Verena.
»Eva und Dieter, und für Volker, der eine Aushilfestellung bekommen hat, die er sich nicht entgehen lassen kann, kommt Lutz Rauch mit.«
Verenas Gesicht überschattete sich. »Das ist mir nicht sehr angenehm, Sannchen«, sagte sie gepreßt. »Schließlich ist er der Sohn von meinem Chef.«
»Und der Freund von Dieter. Ich habe doch nichts mit ihm, Mutti. Ich denke auch gar nicht daran, einen Flirt heraufzubeschwören. Er muß sehr nett sein. Ev hat es auch gesagt. Ich kenne ihn doch bisher nur flüchtig.«
»Was studiert er eigentlich?« fragte Verena.
»Betriebswirtschaft. Braucht er ja mal, wenn er ins Unternehmen einsteigen will. Mach’ dir keine Gedanken, Mutsch. Ich will eine tüchtige Ärztin werden und lege keinen Wert auf einen bestimmten Mann. Aber es ist nett, wenn man akzeptiert wird.«
Verena machte sich diesbezüglich auch keine Sorgen um ihre Tochter. Sie wußte, daß Susanne stur ihren Weg ging, und Eva Witt, Susannes Freundin, war auch ein sehr nettes, natürliches Mädchen, wenngleich ihre Eltern finanziell bedeutend besser dastanden, als es bei ihnen der Fall war.
»Erhol dich gut, und viel Spaß«, sagte Verena ihrer Tochter zum Abschied.
Unten, vor der Haustür, stand ein ganz neuer Mercedes. Verena hätte ihre Tochter auf die Straße begleitet, hätte sie nicht genau gewußt, daß sie von Lutz Rauch abgeholt wurde.
Als Susanne zu ihr emporwinkte, hatte sie ein beklemmendes Gefühl. Aber dann gab sie sich einen Ruck.
»Ich bin ein schrecklicher Pessimist«, sagte sie laut. »Weil meine Ehe schiefgelaufen ist, braucht Susanne doch nicht auch Pech zu haben. Sie ist viel hübscher und viel klüger als ich.«
*
»Eva lasse ich mir ja gefallen«, sagte zur gleichen Zeit Christine Rauch zu ihrem Mann, »aber daß die Tochter unserer Buchhalterin mit von der Partie ist, gefällt mir nicht, Bernhard.«
»Mir auch nicht, und wenn ich es nicht erst heute morgen erfahren hätte, hätte ich es verhindert. Lutz soll die kleine Keller heiraten. Sie bringt was mit. Wir sitzen derzeit ziemlich in der Klemme.«
»Sehr ansehnlich ist die Marga Keller aber nicht«, bemerkte seine Frau.
»Darauf kommt es doch nicht an. Ihr Vater läßt etwas springen, wenn sie unter die Haube gebracht wird, und wir brauchen Geld. Ja, ich muß es dir sagen, daß es bei uns übel aussieht.«
»Aber wieso denn?« fragte Christine Rauch.
»Ich bin nicht Alleingesellschafter, meine Liebe. Aber ich hafte mit für die andern, und deine lieben Brüder leben munter drauflos. Mich möchten sie abschieben.«
»Das denkst du bloß, Bernhard, aber schließlich hattest du nichts, als du mich geheiratet hast, das darfst du auch nicht vergessen. Und ich will nicht, daß unser Lutz eine Frau heiratet, die nach nichts aussieht.«
Du warst auch nicht die Schönste, dachte Bernhard Rauch, und er hatte Christine Moeller schließlich auch nur geheiratet, weil eine ansehnliche Mitgift heraussprang, er Direktor wurde und Vater Moeller darauf erpicht war, seine Tochter unter die Haube zu bringen.
Er hatte alles gelassen ertragen, weil er erreicht hatte, was er wollte. Die beiden Brüder Moeller hatten zwar auch gute Partien gemacht, aber sie hatten keine Kinder. Bernhard Rauchs Trumpf war Lutz, sein Sohn.
»Die Nestler ist doch aber sehr tüchtig«, sagte Christine Rauch. »Wir könnten sie mit Fred verkuppeln, wenn Lutz etwas für Susanne übrig hat. Dann bleibt alles in der Familie, und wir würden sogar ihr Gehalt sparen.«
»Du hast Nerven«, stöhnte Bernhard Rauch. »Sie ist so tüchtig, daß wir bald nichts mehr zu melden hätten.«
»Aber wenn Lutz das Mädchen doch liebt«, sagte Christine.
»Liebt«, sagte Bernhard Rauch höhnisch. »Er will sich amüsieren, aber mir paßt es nicht, daß er sich ausgerechnet Susanne Nestler dazu ausgesucht hat.«
*
Die vier jungen Leute in dem neuen Mercedes hatten derzeit keinerlei Probleme. Sie redeten, sangen, scherzten, machten Witze und freuten sich auf den Schnee in Südtirol, der im Autoradio gepriesen wurde.
Dieter Gösser und Eva Witt waren schon länger mit Lutz Rauch befreundet. Eva und Susanne wiederum kannten sich vom Gymnasium her, doch sie hatten verschiedene Studienwege eingeschlagen.
Eva studierte auch Betriebswirtschaft, Dieter Physik. Susanne hatte Lutz Rauch durch die beiden während einer Theatervorstellung kennengelernt. Da sich alle mit dem Vornamen ansprachen, hatte sie nicht sofort gewußt, daß Lutz der Sohn von Bernhard Rauch war. Er hatte sie ein paarmal eingeladen, zum Eis, auf ein Glas Wein oder eine Tasse Kaffee. Geld hatte er immer genug, und er war auch spendabel, was Susanne aber für sich nur ausnahmsweise akzeptierte, als sie dann wußte, daß er Lutz Rauch war und sein Vater der Chef ihrer Mutter. Sie hatte ihm gesagt, daß es besser wäre, wenn sie sich nicht so oft treffen würden und ihm auch den Grund genannt.
Darauf hatte Lutz nur gelacht. Solche Vorurteile hegte er wirklich nicht, und Susanne mochte ihn gern. Gar so flüchtig war ihre Bekanntschaft auch nicht mehr, wie Susanne ihrer Mutter hatte weismachen wollen, aber warum sollte sich die gute Mutsch denn Gedanken machen. Sie waren gute Kameraden, sonst nichts, und Susanne dachte wirklich nicht daran, mehr zu erhoffem Sie war jung und unbeschwert und fand es, genau wie Eva, angenehmer mit dem Mercedes zu fahren als mit Dieters altem Kleinwagen.
Die Pension, vor der sie dann Halt machten, gefiel ihr auch
